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Macbook Pro - Bildschirm ...

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von toni.leitner, 16.06.07.

  1. toni.leitner

    toni.leitner Wohlschmecker aus Vierlanden

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    Hallo,

    wie ist der Bildschirm des Macbook Pro - ist der geeignet für digitale Photobearbeitung oder ist der Anschluss eines externen Monitors für farbechte Darstellung unumgänglich.

    Fg. Anton.
     
  2. Pokoo

    Pokoo Ontario

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    Ich hab da auch noch eine Frage: Ist der 15-Zoller groß genug für Photoshop und Co. (ist natürlich relativ, aber was würdet ihr sagen)?
     
  3. ibook_g4

    ibook_g4 Gast

    naja abgesehen davon das die werkzeuge einen 15 '' bildschirm sprängen können..
     
  4. Mirlith

    Mirlith Gast

    Eine Hardwarekalibrierung vorausgesetzt (wie bei allen Monitoren zur EBV nötig) finde ich den Bildschirm sehr gut dafür geeignet.

    Nach der Kalibrierung, wo die meisten Monitore dunkler als erwartet sind, hat der des MacBook Pro noch genügend Helligkeitsreserven. Auch ist die Ausleuchtung sehr gleichmäßig.

    Ich muss sagen, dass ich Photoshop immer auf dem Notebookbildschirm verwende - wenn ich zu Hause bin und den Zweitmonitor angeschlossen habe ist auf diesem meist eher der Platz für andere Programme (Dreamweaver, Finder, Vorlagen, ...) - Photoshop und auch die Paletten bleiben auf dem MBP-Bildschirm und haben dort genug Platz - ich kann komfortabel arbeiten :)

    Auch die hohe Auflösung macht es einfach, auch große Bilder bei 100% beurteilen zu können - darauf möchte ich wirklich nicht mehr verzichten.

    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

    Eure Mirlith.
     
  5. GunBound

    GunBound Pohorka

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    Für Photoshop sollte genug Platz vorhanden sein...[​IMG]
    Klar, viel ist es nicht, aber alleweil akzeptabel!

    Das Display ist übrigens super (bei mir Glossy)!!
     
    #5 GunBound, 17.06.07
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17.06.07
  6. Mirlith

    Mirlith Gast

    Von dem glossy-Display würde ich in jedem Fall abraten, wenn es um Farbneutralität und Farbechtheit geht.

    Bei Video- und Bildbearbeitung solltest du die Finger davon lassen - benutzt du das MBP vorwiegend zum Konsumieren ... als Entertainment-Zentrale oder so, dann lässt sich darüber reden.

    Ganz davon abgesehen, dass es im Sonnenlicht viel schlechter ablesbar ist.
     
  7. macapple01

    macapple01 Eierleder-Apfel

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    Ich hab auf meinem MBP Display auch genug platz für Photoshop
     
  8. GunBound

    GunBound Pohorka

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    Das stimmt vollständig! Du kannst es zwar mit ColorSync-Profilen versuchen, aber gut wird es nur mit einem matten Display!

    sonst ist das glossy in jedem Fall besser!
     
  9. Mirlith

    Mirlith Gast

    Ich danke Dir *verneigt sich*

    Oh, wie selten ist der Ausdruck von Konsens in Foren :)
     
  10. Gentlemac

    Gentlemac Gast

    Als Bildexperte: Ebenfalls volle Zustimmung bez. mattem display!

    Und was die Ausgansfrage angeht: Idealerweise sollte man einen externen Monitor (kalibriert) bei wichtigen Sachen hinzuziehen.
     
  11. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    wie kommt ihr eigentlich auf diese DEFINTIV FALSCHE FESTSTELLUNG??????:-c

    mfg, martin

    p.s.
    hier noch ein auszug aus http://www.apple.com/de/pro/photo/ctooptions.html

    Bildschirm. Bei der Wahl des Bildschirms haben Sie die gleichen Optionen wie bei Ihrem Fotopapier. Der matte Bildschirm reduziert Blendeffekte. Dies ist wichtig, wenn Sie häufig in sehr hellen oder kontrastreichen Umgebungen arbeiten. Der Bildschirm mit Hochglanzbeschichtung erlaubt die Anzeige eines größeren Farbraums und ist heller. Dies ist ideal für die Arbeit mit Bildern, denn Sie haben so mehr Möglichkeiten, die relative Blendung aus der Umgebung zu beeinflussen.
     
  12. jcg2000

    jcg2000 Ontario

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    Ich handhabe es so, dass ich nach Möglichkeit nur an einem externen, über DVI angeschlossenen hochwertigen TFT (Samsung und Eizo) Bildbearbeitung betreibe. Letzterer ist kalibriert.

    Für mein MBP habe ich das matte Display gewählt. Ich habe zuvor bei Gravis beide Displays verglichen und finde -für meine Verwendungszwecke- das Glossy ungeeignet. Ich arbeite schließlich nicht nur nach Sonnenuntergang in einem vollständig abgedunkelten Raum...!

    Bei einem MBP als reine Film-guck-Station OK (wobei, wer kauft sich ein Notebook für 2,5 Tausender, um damit herumzuspielen?), aber für ernsthaftes Arbeiten halte ich das matte Display für wesentlich besser geeignet.
     
  13. gtemmel

    gtemmel Rheinischer Krummstiel

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    Hab mir auch das matte bestellt. Sicher ist sicher.
     
  14. Mirlith

    Mirlith Gast

    Ein "größerer Farbraum" ist wirklich sehr irreführend formuliert - denn ich konnte bisher noch jeden Farbraum, der für Fotos in Frage kommt, auf dem Display anzeigen - unabhängig von der Art.

    Es nützt mir aber der höhere Kontrast recht wenig, wenn der Schwarzpunkt überhaupt nicht definiert gesetzt ist und so stark abhängig vom Umgebungslicht ist.

    Ihr kämt doch sicher auch nicht auf die Idee, ein Designprojekt in einem Büro mit vielen Fenster an einem Beamer zu machen, das einen ganzen Tag dauert, während die Sonne fröhlich am Himmel wandert, und ständig den Schwarzpunkt ändert ;)
     
  15. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    ich denke, du unterliegst da einer gewissen "falschinformation" durch diverse internetforen.....

    1.
    es gibt sehr wenig monitore, die sRGB darstellen können, geschweigedenn adobeRGB. momentan gibt es meines wissens exakt 3 monitore, die adobeRGB darstellen können- sogenannte "wide gamut" displays, die es so ab 3000euro zu kaufen gibt.

    selbst in meiner branche werden solche displays selten eingesetzt, da sie sich vom preis/leistungsverhältnis einfach nicht rechnen (ausser man braucht einen "abschreibposten" fürs finanzamt).

    es ist zwar sehr toll, wenn man den gesamten farbraum sieht, den die kamera produziert hat, aber selbst für hochwertigen druck ist das nicht notwendig.

    zudem können die allerwenigsten druckereien mit "colormanagement" etwas anfangen. traurig, aber wahr.

    da werden die drucke noch immer per "augenschein" kontrolliert und so lange an der farbe gebastelt, bis sie mit dem gelieferten "proofdruck" eben augenscheinlich übereinstimmen.

    2.
    der "schwarzpunkt" ist bei glossy displays genauso definiert, wie in jedem anderen tft, da sich der schwarzpunkt aus der dichte der flüssigkristalle in abhängigkeit von der hintergrundbeleuchtung ergibt- beides feste parameter.
    dass man beim kalibrieren, wie beim arbeiten, die automatische helligkeitsanpassung deaktivieren muß, versteht sich von selbst- denn dadurch werden diese "festen parameter" geändert.

    logischerweise werden auch glossy-displays kalibriert verwendet (jedenfalls bei mir). dadurch ist gewährleistet, dass die farben "einigermaßen" so aussehen, wie ich mir das vorstelle.
    eine umsetzung des "monitorergebnisses" ist aber in den wenigsten fällen wirklich möglich, da beispielsweise im offset-druck (also für bücher, zeitschriften....) ein weitaus kleinerer farbraum zur verfügung steht.
    die "kunst" in der bildbearbeitung besteht unter anderem darin, ein digitales bild so zu gestalten, dass es einerseits keine farbverschiebungen aufweist und andererseits im offsetdruck auch wiedergegeben werden kann. beispielsweise wirst du mit "neonfarben" die größten probleme haben, diese auch im druck wiederzugeben.

    dazu gibt es in photoshop das "info" feld, wo eine gegenüberstellung der farbräume- in abhängigkeit von den farb grundeinstellungen- für jedes pixel angezeigt wird.
    so zeigen farben, die nach der konvertierung in cmyk nicht darstellbar sind ein "!". somit weiß der bearbeiter, dass er beispielsweise die sättigung der farbe verringern muß.

    lediglich sehr hochwertige "tintenspritzer" sind in der lage, auch adobeRGB auf das papier zu übertragen. diese arbeiten mit 8 oder mehr tinten, wodurch sich der darstellbare farbraum stark erweitern läßt.

    3.
    der unterschied zwischen "glossy" und "matt"-displays liegt einzig in der unterschiedlichen oberfläche. sowohl das panel als auch die beleuchtung sind gleich.
    das "matte" display hat den nachteil, dass die oberflächenstreuung von licht künstlich herbeigeführt wird- vergleichbar mit einem sehr stark und fein zerkratzten glas.
    dadurch wird das auftreffende licht in viele verschiedene winkel reflektiert- die spiegelungen sind weg.
    der nachteil daran ist, dass auch das licht von hinten (also das, was am monitor dargestellt wird) nicht geradlinig zum betrachter durchkommt. die darstellung wird daher -etwas übertrieben ausgedrückt- "leicht verschwommen, milchig", die farben werden gedämpft- sprich der darstellbare farbraum wird bei gleichem panel kleiner.

    beim glossy display tritt dieser effekt nicht auf. durch die mangelnde lichtstreuung an der oberfläche kann es allerdings zu "spiegelungen" kommen. dafür ist die darstellung "gestochen scharf" und kontrastreicher als beim matten display.

    eine gleichmäßige "dämmerlichtumgebung" ohne störenende lichtreflexe und farben war schon seit beginn der digitalen bildbearbeitung "pflicht". es ändert sich daher für den "arbeiter" hinter dem monitor nichts.

    zudem gibt es enorme qualitätsunterschiede zwischen "glossy" und "glossy".
    vergleicht man beispielsweise den bildschirm eines macbooks mit dem eines macbook pro (beide glossy) zeigen sich enorme unterschiede, sowohl was den blickwinkel betrifft (panelabhängig), als auch die spiegelungen (oberflächenabhängig).
    viele "glossy"bildschirme von anderen (vor allem "billigen") herstellern sind wirklich zur bildbearbeitung ungeeignet, da diese eine so schlechte oberfläche haben, dass selbst in abgedunkelten räumen spiegelungen auftreten.

    beim macbook pro wurde ein sehr guter kompromiß zwischen spiegelung/durchlässigkeit gefunden. und selbst in dem raum, in dem ich jetzt sitze (hinter mir ist eine helle wand mit dunklen pflanzen, vor mir eine fenstergalerie mit blendendem sonnenschein) sind absolut keine spiegelungen- auch bei genauer betrachtung- sichtbar.


    zum besseren verständnis der materie habe ich noch einige screenshots von farbräumen/profilen im vergleich angefügt.

    mfg, martin

    bild 1- vergleich sRGB/monitor(bunt)
    bild 2- vergleich adobeRGB/monitor (bunt)
    bild 3- vergleich cmyk (bunt)/monitor
    bild 4- vergleich adobeRGB/cmyk(bunt)
     
    #15 marfil, 19.06.07
    Zuletzt bearbeitet: 05.08.07
  16. TobMan

    TobMan Boskop

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    Hi Jungs!

    Ich hab von leichtem Flackern der neuen LED Displays gehört.
    Wisst ihr wie lange es in der Regel dauert bis eine neue Rev.
    rausgebracht wird?

    Grüße
     
  17. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    das dürfte laut berichten ein "firmwareproblem" sein. sollte also kurzfristig mit einem update behoben sein.

    mfg, martin
     
  18. TobMan

    TobMan Boskop

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    Habe ich auch von gehört - aber ich hörte ebenfalls dass es an den Herz der LEDs liegen könnte.
    Dass siehe auf 100 Herz arbeiten, aber eher 300 bräuchten...
     
  19. Mr.West

    Mr.West Doppelter Prinzenapfel

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    Ich war gestern bei Gravis und mir gefällt das matte Display weitaus besser! Absolut keine Spiegelungen und ein besserer Blickwinkel, die Farben sehen für mich kräftig genug aus. Mag mein subjektives Empfinden sein. Leider waren die MBPs in Bielefeld aber noch nicht die neuen. Ist das mit LED anders, also, spiegelt das glossy nicht so stark oder macht das matte noch bessere Farben?
     
  20. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    die neuen haben das gleiche panel und die gleiche oberfläche wie die alten. nur die beleuchtung (led) ist anders.

    mfg, martin
     

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