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Leroy räumt auf!

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Berk, 05.08.06.

  1. Berk

    Berk Süsser Pfaffenapfel

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    Bester Kurzfilm - "Time to Live Film Festival"

    [​IMG]

    Leroy ist ein afrodeutscher Junge, der mit notorischem Pech und einer nationalen Identitätskrise zu kämpfen hat. Leroy ist kultiviert und gut erzogen und in einem positiven Sinne deutscher als viele Deutsche - aber seine Hautfarbe und sein Afro erinnern ihn jeden Tag daran, dass das nicht alle Deutschen so sehen wie er. Soll er nun sein Deutschsein verleugnen, wie viele Deutsche das tun, die dafür Schwarze "cool" finden - oder soll er nun erst recht deutsch sein, um die Deutschen vor ihrem eigenen Minderwertigkeitskomplex zu retten?

    "Leroy räumt auf" ist Armin Völckers szenisches Filmdebüt. Der Film hat beim "Time to Live Film Festival" in Sankt Petersburg im April 2006 den ersten Preis als bester Kurzfilm gewonnen und bekam beim Forum für Filmschnitt und Montagekunst "film+" den Preis für den besten Kurzfilmschnitt.

    http://www.martyschenk.de/projects/leroy/
     
    #1 Berk, 05.08.06
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.08.06
    Warp-x und .holger gefällt das.
  2. Gubbie

    Gubbie Damasonrenette

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    *auch download*
     
  3. ZENcom

    ZENcom Goldener Apfel der Eris

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  4. ZENcom

    ZENcom Goldener Apfel der Eris

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    Was war das denn jetzt ? :p :innocent:

    Entschulldigung, aber wo lebt ihr denn ?

    Netter (peinlicher) Versuch zur Infantilisierung ...

    Nach dem Motto: Such dir ne Nazibraut und du bist auch im tiefsten Lichtenberg sicher ...

    Da bleibt mir das Lachen im Hals stecken.
     
    #4 ZENcom, 05.08.06
    Zuletzt bearbeitet: 05.08.06
  5. Red Fox

    Red Fox Tokyo Rose

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    Meiner Ansicht nach war der Grieche der einzig witzige in dem Film. Alle anderen wirkte sehr aufgesetzt...
     
  6. Witti

    Witti Eifeler Rambour

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    Hat was der Film aber Red Fox hat recht manches wirkt sehr aufgesetzt. Aber sonst ganz gut.
     
  7. jensche

    jensche ̈Öhringer Blutstreifling

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  8. robivn

    robivn Klarapfel

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    Hallo? Krabbelt ein Spiderman wirklich über die Dächer einer amerikanischen Stadt? Sitz der Führer wirklich auf dem Klo und singt Lieder mit Addi-Entchen? Es ist doch eher vermutlich eine Fiktion, wie Mel Brooks sie gerne mal übertrieben in Szene gesetzt hat. Und weil es in Berlin gedreht wurde, muss es nicht unbedingt Berlin realitätsnah beschreiben.
    Sensationell guter Film, klasse Musik, gute Bilder und Schnitte, authentische Darsteller, schräger Humor mit Inhalt zum Nachdenken. Und das war erst das Debüt? Mehr davon!
     
  9. nilso

    nilso Königsapfel

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    finde den film auch sehr gut. gute kamera, guter schnitt, gute story. zum nachdenken.
     
  10. cmue

    cmue Freiherr von Berlepsch

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    ichf ind den film auch klasse! kann man sehr schön angucken
     
  11. Johnson

    Johnson Auralia

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    Vor allem die Szene mit dem kurdischen Professor in der fetten Karre und dem Langzeitstudenten fand ich richtig geil!

    Kaum guckste mal genauer hin, zerbröseln die Vorurteile wie alter Toast.
    Die beiden werden bestimmt die besten Freunde *g*
     
  12. Head

    Head Freiherr von Berlepsch

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    ich find den kurzfilm echt nich so besonders... vielleicht bin ich ein bisschen zu verwöhnt (nein, nich durch hollywood-schrott)...
     
  13. space

    space Neuer Berner Rosenapfel

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    Schon interessant, wie unterschiedlich so ein Film gefällt...
    Mir gar nicht.

    Ja, guter Schnitt, Bilder an sich auch...
    Der ganze Film wikt für mich wie ein Versuch des Regisseurs, sich für eine Aufnahme in die Vorabend-/ Primetimeserien im ZDF zu empfehlen. (Auch wenn der Film dann auf Arte gelaufen ist...)

    Klar, platt ohne Ende. Aber das war ja wohl auch Absicht, Menschen so darzustellen, wie sie vorurteilsbelastet von Vielen gesehen werden: Studenten: Langzeit, Loser - Skinheads: Faschos, dumm usw.

    Nur... wenns es denn wie bei Mel Brooks wäre, aber hier ist es halbherzig und durch die "ernsten" politisch korrekten Aussagen im Film wird ein Balanceakt geschaffen, der -meiner Meinung nach- voll daneben geht.
    Der Film spielt nicht mit Klischees...er bedient sie!

    Ich denke, viele werden eher ihre Klischeevorstellungen bestätigt sehen, als das sie durch diesen Film zum Überdenken dieser angeregt werden!


    Trotzdem:
    Diese Arbeit überzeugt durch ihre professionelle Anlehnung an (ich wiederhole mich) die Vorabendserien der ARD/ des ZDF. Dehalb Hut ab! Gelungen!
    Man wird mehr von Armin Völcker hören/ sehen.

    Gruß
     
  14. Mainzelmaennsche

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    Ich muss sagen, ich find den Film technisch und von der Kameraführung her sehr gelungen. Auch sind einige Szenen sehr lustig geraten und die überspitzten Klischees regen zum Nachdenken an.

    Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, ist die platte Story mit dem für mich gekünstelt intelligenten Gelaber der Hauptperson.
     
  15. jesfro

    jesfro Admin
    AT Administration

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    ja, technisch recht weit oben angesiedelt, aber inhaltlich flach, ohne mit den klischees wirklich zu brechen, auch irgendwie polemisch. sicher, ein paar starke szenen - ein wenig herrausragend schon "dimi"...

    ansonsten ein typischer "abschlussfilm", bei all der guten arbeit an der szenerie war keine zeit mehr das drehbuch zu optimieren...
     
  16. 48259

    48259 Schöner von Nordhausen

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    Ich fand den Film stellenweise sehr gut und hab auch herzlich gelacht. Aber insgesamt doch etwas flach...
     
  17. Kwoth

    Kwoth Jakob Fischer

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    Optisch fand ich den Film auch nett. Mehr war da aber auch nicht ...
    Die Story und das Gefasel waren teilweise echt übel.
     
  18. mrbenedict

    mrbenedict Fießers Erstling

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    Als Medienwissenschaftler ist der Film und die Diskussion natürlich erst recht interessant für mich. Aber ich kann mit der überwiegend positiven Resonanz nicht anschließen. Im Gegenteil, es macht mich oft traurig, für welch halbherzige Ideen wieviel Geld zur Verfügung steht. Für mich hat die Geschichte absolut Vorrang vor der Umsetzung. Eine geniale Geschichte schlecht umgesetzt ist tausendmal besser als eine platte Story, die fett inszeniert wurde. Diese Geschichte behandelt ein verdammt schweres Thema und ist sehr gut umgesetzt, keine Frage, aber die Optik kann man sich kaufen, wenn man sich nur genug anstrengt, die Kommunikation, die man vermitteln will, kann man eben nicht kaufen. Das Urteil, dass der Film nicht mit Klischees spielt, sondern sie nur bedient, finde ich ziemlich gut, denn das trifft es auf den Punkt. Der Film vermischt generell zu viel. Er versucht, sich gleichermaßen darin, das Thema mit etwas "Pep" und Ironie umzusetzen und ihm gleichzeitig auf einer ernsthaften Ebene gerecht zu werden, das geht meistens in die Hose. Ich persönlich mags lieber, wenn einer übertreibt, dann aber richtig und wenn einer eine ernsthafte Message rüberbringen will, dann auch ernsthaft ohne kleine comic reliefs.

    Dafür dass der Mann 43 ist, finde ich die Leistung nicht presiwürdig. Aber seht euch mal die Nachwuchsfilme an, die so auf ARTE und ZDF laufen, die kosten mehrere 10000 Euro und eine Menge Arbeit, die Ideen sind aber auch nicht besser als die irgendwelcher Amateure mit Starallüren. Das Forum www.amateurfilm-magazin.de ist ein gutes Beispiel für diese Diskrepanz zwischen Technik und Ideen, die ich gemeint habe. Furchtbar. Ich will mich hier gar nicht über irgendeinen jungen Filmemacher stellen, ich feile selbst seit Ewigkeiten an einer Idee und kriege sie einfach nicht rund, aber wenigstens mache ich dann irgendwann einen Film, der mich und hoffentlich auch andere überzeugt, anstatt an 5 halbherzigen Kurzfilmchen Kamera und Schnitt zu üben.

    Noch eine Frage: Wieso wird der Film überhaupt hier diskutiert?? Habe ich da was verpasst? Was hat der mit Apple zu tun?

    Grüße,

    Daniel
     
  19. Fullspeedahead

    Fullspeedahead Strauwalds neue Goldparmäne

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    26.05.06
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    naja ist zum Schmunzeln, jedoch werden hier die Skinheads mal wieder wie schon von der Presse Jahrelang in den Dreck gezogn.... Skinheads sind nicht gleich Neonazis/Faschisten etc....
     
  20. suspects

    suspects Gast

    Medienwissenschaftler was es nicht alles gibt!
    Die Texteinblendungen haben mich an Motion
    von Apple erinnert!
    Aber sonst ich sach mal die kriegen ne glatte
    3 nach dem Schulnotensystem! Der Film hat
    mich nicht berührt eher das Thema verhätschelt!
    Aber wahrscheinlich gehts nicht anders! Weils
    keiner Rafft. Ich halte das Thema für zu ernst
    und ich finde das so eine empfindliches Thema
    das von apfeltalk nicht richtig besprochen werden
    kann sollte und darf.
    Da hat ein Regisseur mal einen Film über Nazis
    gemacht hat den Nerv der Zeit getroffen, da die
    Nazis ja zur Zeit mehr in den Medien präsent sind,
    macht den ersten Preis und kommt sogar in
    apfeltalk rein! Puhh, Applaus!
    Nazis sollten total verboten werden und auf verdacht
    ins Gefängnis zur Untersuchungshaft und bei Bestätigung.
    In eine Psychatische Behandlung geordert werden, da es
    meist komplexe sind die man ja heilen kann.
    Hört sich hart an aber Faschismus ist keine freie Meinung
    Äusserung. Das ist Verachtung von Menschen. Und wenn
    man nichts dagegen tut ist es für die nach wie vor legal
    Demos zu organisieren z.B. bei einer WM in Deutschland!!!
    Wo sie gegen Afroamerikaner in Fussballmanschaften
    protestieren können. Oder schaut nur mal nach Frankreich!
    Jean Marie Le Pen der über die Französische Mannschaft
    herzieht und sie demütigt.

    Ich hasse Nazis und alles was mit Fremdenhass,
    Diskriminierung zu tun hat!
     

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