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iPod und iTunes: Ab sofort verbindlich

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Felix Rieseberg, 16.09.07.

  1. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

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    Wie der Blog "ipodminusitunes" berichtet, sind die neuen iPods inkompatibel mit sämtlichen Linuxlösungen und können daher nur unter Windows oder OS X synchronisiert werden. Grund dafür ist eine erneuerte Datenbank auf den neusten iPod-Modellen, die den iPod mit einer einzigen iTunes-Datenbank verbindet.

    Dies hindert auch sämtliche anderen Drittprogramme, mit dem iPod zu kommunizieren - etwa unter Windows mit Winamp, unter Linux mit Amarok oder auch unter OS X mit praktischen Tools wie Senuiti.
     

    Anhänge:

    #1 Felix Rieseberg, 16.09.07
    Zuletzt bearbeitet: 16.09.07
  2. rentophil

    rentophil Weisser Rosenapfel

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    Irgendwie eine Frechheit, vor allem gegenüber Linuxern.
     
  3. Hobbes_

    Hobbes_ Gast

    Tja, wer den Markt beherrscht, beherrscht den Markt und definiert die Regeln...

    (daneben: Nein, iPods sind nicht die besten MP3-Player, die es gibt. Doch bieten sie das wohl benutzerfreundlichste Gesamtpaket vom Einkauf der Medien/Verwaltung und Abspielen an in einem nicht gerade hässlichen Design).
     
  4. Crunshinut

    Crunshinut Dithmarscher Paradiesapfel

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    Naja... So war das früher bei den normalen iPods doch auch. Ist doch nur verständlich, dass diese Hacks damit ausgebessert wurden. Wir werden einfach mal abearten, was als nächstes passiert. Dauert bestimmt nicht lange, bis der erste einen neuen Hack vorstellt.
     
  5. dikay

    dikay Cripps Pink

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    Ich habe 2 Datenbanken. Eine große auf der externen Platte und eine Auswahl für unterwegs auf dem Powerbook. Starten und wechseln kann man ja mit gedrückter alt-Taste.
    Heißt das nun, dass ich mir jetzt eine der beiden Datenbanken aussuchen muss um meinen iPod zu benutzen?
    Was passiert dann, wenn man mal eine neue Datenbank anlegt, beispielsweise nach einer kompletten Neuinstallation?
     
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  6. skueper

    skueper Niederhelfenschwiler Beeriapfel

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    Ähm, so weit wie ich das verstanden habe, wurde bei den neuen iPods die Struktur der DB _auf dem iPod_ geändert. Dort wurde nämlich eine abschließende Prüfsumme hinzugefügt. iTunes schreibt diese Prüfsumme in die DB des iPods, daher kein Problem. Die Programme von Drittanbietern schreiben diese Prüfsumme (noch) nicht, daher verweigert der iPod dann den Dienst mit der vorliegenden DB auf dem iPod.

    Guckst Du hier:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/96042

    Ob das jetzt wirklich ein "Schutz" vor Fremdprogrammen sein soll, laß ich mal dahin gestellt. Evtl. hat man ja auch endlich nur eine Prüfsumme eingeführt um korrupte Datenbanken auf dem iPod zu verhindern?

    Es erfolgt IMO also keine Bindung an _ein_ iTunes bzw. _eine_ Media-Bibliothek. Um das explizit auszutesten fehlt mir allerdings ein iPod der neuesten Generation ;)
     
  7. Juni884

    Juni884 Gast

    Find ich sehr unverschämt.
     
  8. speci

    speci Schweizer Glockenapfel

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    Ist doch nur eine neues Feature das die anderen halt noch nicht können.
    Ich finds gut wenn eine Prüfsumme hinterlegt wird!
    Und die anderen Programme können das sicher auch bald!
     
  9. niemehrwindoofs

    niemehrwindoofs Weißer Trierer Weinapfel

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    Ist mir relativ schnuppe. Ich hab ein MacBook, das meinen iPod über iTunes mit Musik füttert.
     
  10. yoshi007

    yoshi007 Manks Küchenapfel

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    Deutsche Bahn??
     
  11. skueper

    skueper Niederhelfenschwiler Beeriapfel

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    DatenBank
     
  12. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    "Neues Feature"? Du machst wohl Witze.

    Da hat sich Steve Jobs im Frühjahr noch als Rächer der Enterbten aufgespielt, der die böse Musikindustrie wegen ihres unerträglichen, weil die Konsumenten erheblich einschränkendem, DRM's angreift und jetzt verhindert er sowohl den Gebrauch von iPods auf einem immer wichtiger werdenden Betriebssysteme, als auch die Benutzung von alternativer Software mit dem iPod.

    Alle Linuxer, die iPods besitzen, sind ge*rscht sobald ihr alter iPod kaputt geht, ganz zu schweigen von den jenigen Linuxern, die ihre Musik und Hörbücher im iTunesshop gekauft haben (solche Käufer soll es jedenfalls Gerüchteweise geben). :eek:
     
    #12 kamui, 16.09.07
    Zuletzt bearbeitet: 16.09.07
  13. C64

    C64 Halberstädter Jungfernapfel

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    Da wird sicher demnächst was kommen;)
     
  14. atomfried

    atomfried Leipziger Reinette

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    die meldung hätte eher zu microsoft gepasst. apple ist auf einem gut weg dahin sich bald mit MS auf eine Stufe zu stellen.
     
  15. dikay

    dikay Cripps Pink

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    danke für die antwort!

    ne strukturänderung der db hat doch nichts mit drms oder der einschränkung auf itunes zu tun.
    pc-spiele werden auch nur noch auf dvds, statt auf cds verkauft.
    bei der aktualisierung auf zeit gemäßere standards hat man nunmal oft inkompatibilitäten.
    und wenn es wirklich nur an der prüfsumme liegt, dann wird man sie früher oder später reproduzieren können - und der weg ist wieder offen.
     
  16. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Ich bin überrascht wie kritiklos manche gegenüber den eindeutigen Monopolbestrebungen von Apple sind, Monopolbestrebungen welche eindeutig _nicht_ von Nutzen für die Konsumenten sind, sondern diese im Gebrauch der von ihm erworbenen Geräte erheblich einschränken.

    Wenn der Gebrauch eines Gerätes an eine Software gebunden wird, dann ist dies sogar eine eindeutige Einschränkung und wenn dann auch noch aktiv verhindert wird, dass Software von Drittanbietern mit diesem Gerät arbeitet kann, dann ist dies sogar eine ganz üble Einschränkung. Wenn dann auch noch diese gebundene Software nicht auf allen Betriebssystemen läuft, dann halte ich dies für ausgesprochen unverfroren.
    Wir sprechen hier schließlich von einem Tool, dass 70% des Marktes eingenommen hat. D. h. die Folgen wird eine große Anzahl von Nutzern treffen.

    Um es ganz klar zu sagen: die Einführung einer neue Verschlüsslungsebene ist keinesfalls im Sinne der Konsumenten, genauso wenig wie dies DRM ist oder auch andere Verfahren, die die Benutzung von Inhalten und Software einschränken (Windows WGA, Vista und HDMI, Ländercodes bei DVDs, Simlock bei Mobiltelefonen mit Festverträgen, etc.).

    Man kann tatsächlich nur hoffen, dass diese Verschlüsselung durch "Reverse Engineering" gehackt werden kann. Allerdings scheint es so, dass das Brechen der Verschlüsselung in den USA mittlerweile strafbar ist - wie weit dies auch für D. gilt weiß ich nicht.

    PS: dass wird mich nicht von meinem Vorhaben abbringen unser Büro komplett auf Macs umzustellen, denn die Macs haben sich ja schließlich gerade der Windowswelt geöffnet - allerdings werde ich mir bestimmt kein iPhone mit Simlock zulegen und auf meinen iPod kommen nur DRM freie MP3 Dateien.:p
     
    #16 kamui, 17.09.07
    Zuletzt bearbeitet: 17.09.07
  17. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    Ich bin überrascht wie wenig die Menschen die Nachrichten, die sie lesen, wirklich verstehen.
    Wie bereits von anderen geschrieben wurde, ist es keine EInschränkung! Es ist eine Änderung der Datenbankstruktur... wo ist nun also das Problem? Soll Apple auf dem alten Standard sitzen bleiben, und so lange warten bis die Open Source Gemeinde von Linux ein eigenes iTunes entwirft?
    Also bitte... das ist doch schon fast lächerlich hier...
    Apple kann mit den iPods und iTunes machen was es will. Es hat die Versionen aktualisiert und nun liegt es an den Drittanbietern, ob diese nachziehen und wie lange sie brauchen.
    Da die Änderungen öffentlich einsehbar sind, ist dieses "Problem" bzw. diese "Einschränkung" wohl sehr schnell behoben.

    Edit:
    außerdem sind hier sehr sehr viele Kritiker von der Politik seitens Apple. Hier versucht keiner irgendwas zu verteidigen, aber irgendwo drauf zu prügeln, obwohl nicht mal ein Grund existiert, ist in meinen Augen nicht wirklich sinnvoll.
     
  18. papitz

    papitz Carola

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    Schon mal dran gedacht, dass das evtl. mit dem Wi-Fi Musicstore zu tun hat? Sprich das Apple die iTunes DB auf dem touch anpassen musste und dies dann auch automatisch auf den anderen gemacht hat? Vielleicht eine Vorraussetzung der Musikindustrie?
    Vielleicht aber auch nur Willkür. Aber mal ganz im Ernst: Steht irgendwo auf der Verpackung, das iTunes nicht zwingend benötigt wird, ja, das Linux gar unterstützt wird? Höre ich ein "Nein"? Gut.
     
  19. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Diese Angebote von Drittanbietern könnten wie gesagt im Hauptmarkt von Apple, den USA, illegal sein.

    Natürlich kann Apple machen was es will, d. h. allerdings nicht, dass wir auch einen Mehrwert davon haben. Während die Auswirkungen der Änderung der iTunes-Datenbank ziemlich eindeutig sind, scheint der Umfang und der Zweck noch umstritten zu sein, jedenfalls wenn man den Kommentaren bei boingboing.net folgt.
     
    #19 kamui, 17.09.07
    Zuletzt bearbeitet: 17.09.07
  20. speci

    speci Schweizer Glockenapfel

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    Naja. Was ist daran verkehrt eine Checksume einzuführen?
    Die andere Software für Linux wird das sehr bald auch können also ist es doch eine "Erweiterung"

    Richtig.
     

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