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Internetcafe

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Kernelpanik, 17.02.07.

  1. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Hallo Leute,
    ich wollte Euch mal fragen: Wenn Ihr ein Internetcafe aufmachen würdet (ohne jetzt über die Rentabilität diskutieren zu müssen und zu wollen) welches System kommt da in Frage. OSX fällt wegen den hohen Anschaffungskosten der Hardware schon mal weg, obwohl es natürlich meine erste Wahl wäre. XP wäre vielleicht noch was, da in einem Internetcafe die Probleme der Viren und Trojaner nicht so ins Gewicht fallen. Vielleicht gäbe es aber noch schlauere Lösungen. Was meint Ihr?
     
  2. homer_s

    homer_s Strauwalds neue Goldparmäne

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    Was wäre mit Linux? Sehr geringer Anschaffungspreis, keine Viren, und und und.
     
  3. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Ja-, aber ist das für einen Internetcafe-Kunden wirklich geeignet? Der möchte vielleicht Spielen, Surfen, Emails schreiben, hat möglicherweise ein paar Seiten mit Plugins die er besucht, oder es kommt ein Student und möchte seine Arbeit schreiben. usw.
     
  4. homer_s

    homer_s Strauwalds neue Goldparmäne

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    Ok, stimmt, daran hatte ich garnicht gedacht.

    Dann wäre m.E. auch WinXP am besten geeignet.
     
  5. Ultrasonic

    Ultrasonic Reinette de Champagne

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    Ähm wie jetzt? "OSX fällt wegen den hohen Anschaffungskosten der Hardware schon mal weg." Würde ich nicht sagen. Ein aktueller iMac 17 liegt bei 999,00 Euro, ein gebrauchter G5 bei 650,00 Euro. Mac mini gibt es noch billiger. Und nun gehe mal los und kaufe mal PC Hardware. Da bist du mit allem inkl. Windows und Bildschirm auch 650,00 Euro los.
     
  6. _seppel_

    _seppel_ Goldparmäne

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    Gibt es nicht eine extra dafür entwickelte Arbeitsumgebung?
    Jedenfalls haben die Internetcafés hier immer eine bestimmte Umgebung ohne erkennbaren Browser, aber da geh ich sowieso nicht hin, da ich die sehr.. seltsam finde!
    Was eigentlich eher her müsste, wäre ein Café-Internet.
    Vielleicht habt ihr von der Idee schonmal gehört.
    Wie gesagt steht halt das Café im Vordergrund und nicht das Internet.
    Dann kann man sich gegen eine Pauschal oder auch im Abo oder so eine MAC-Adresse zuweisen lassen und erhält das Passwort. Nach Ablauf des Pauschalbetrags wird dann die MAC-Adresse halt wieder aus dem System gelöscht.
    Was batürlich eher für ambitionierte KellnerInnen zählt, da sonst die Erhaltung des Systems nur gering gewährleistet ist.
    Oder man hat halt eine eigene Person, die nur für die Technik zuständig ist!
     
  7. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Ja eben. Das sind immernoch ein Unterschied von mehr als 300€ pro Maschiene wohlbemerkt. Ausserdem läuft das Projekt in Südamerika und da ist alles was Qualität hat extra teuer.
    @ seppel
    Du meinst sowas wie ein WLAN Internet. Wo die nur Leute mit registrierter MAC Adresse surfen können?
     
  8. Ultrasonic

    Ultrasonic Reinette de Champagne

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    Südamerika, gut das wusste ich ja nicht. Dann würde ich auf jeden Fall in Richtung Linux gehen. Was spricht dagegen? Ansich nichts. Im Grunde hast du ja ein OS X sprich Unix und Software gibt es für Linux mehr als genug und das in jede Richtung. Du hast dann sicher ein wenig Einarbeitungszeit, langfristig gesehen fährst du jedoch billiger und auch sorgenfreier als mit Windows. Ich kann Linux wirklich weiterempfehlen, nutze es selber auf meinen Sony Notebook.
     
  9. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Ja das klingt eigentlich ganz gut. Gibt es sowas wie einen VersionTracker für Linux? Ausserdem versteh ich diese verschieden Derivate von Linux nicht. Warum so viele und welche zu welcher Hardware passt. Das ist alles etwas verwirrend.
     
  10. Ultrasonic

    Ultrasonic Reinette de Champagne

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    Also als sehr brauchbar und auch umfangreich haben sich bei mir "Suse", "Ubuntu" und "Fedora" erwiesen. Alle drei bringen von Haus aus ein sehr gutes System an sich mit, sowie umfangreiche Softwarepakete aus vielen Richtungen. Und das gute ist eben, du zahlst keinen Cent dafür und hast ein Mac ähnliches System. Lies Dir das einfach mal durch, lade die das ganze wenn du willst, dann einfach brennen und auf einem PC installieren oder eben auch zum Testen mit Parallels auf dem Mac.
     
  11. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Ok bin sie am runterladen. Welches von den drei würdest Du als am geeignetsten für ein Intercafe bezeichnen? Aber warum kosten das eine und das ander ist gratis von der gleichen Version? Und was ich immernoch nicht verstanden habe: warum gibt es so viele verschiedene Derivate von Linux? Gibt es einen Versiontracker für Linuxsoftware?
     
  12. AhabDE

    AhabDE Wohlschmecker aus Vierlanden

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    Genauso interessant wie die Frage des Betriebssystems und der Hardwareplatform dürfte auch die Frage des Nutzer-/Zeit-Managements seins. Bei mehreren Stationen müssen die zentral über einen Server steuerbar sein, bzw nach Zahlung wird das jeweilige System vom Betreiber hinter der Theke freigeschaltet. Die (stark eingeschränkten) Userprofile auf den Kisten sind also zeitabhängig und auch Resourcen-abhängig d.h. es gilt festzulegen welche Programme dürfen benutzt werden, wo werden Nutzerdaten während der Session zwischengespeichert - und zwar einem Maße, in dem das eigentliche Betriebsystem nicht gefährdet wird und die Session nach festgelegten Zeiten (nach Ablauf der bezahlten Nutzerzeit) automatisch beendet wird.
    Üblicherweise würde man dies mit sogenannten Kiosksystem machen bzw. angepassten Unixsystemen mit zentralem User-Accounting z.B. über Radius o.ä.
    iCafeSystem scheint sowas für den Mac bereitzustellen, ich kenne das aber selber nicht, wir haben damals vor Jahren solche System mit einem sehr angepassten und gesicherten Linux auf Debianbasis verbaut. Prinzipiell sollte das aber auch mit etwas Arbeit über schöne Applerechner gehen. Demzufolge muss ein intensiver Businessplan vorrausgehen, mit einem Requirement-Management, um die ganzen Features und deren Verwirklichung sowohl technisch, administrativ und finanziell darstellen zu können.
    Irgendwelche Hardware hinstellen und loslegen, geht 100% in die Hose und/oder hat Nachwirkungen im Aufwand, Sicherheit und rechtlicher Verantwortung, die den Nutzen bei weitem unattraktiv werden lassen. Die Zeit für Internetcafes scheint aber eigentlich eh am Ende, mir ist jedenfalls keines (in der westlichen Welt) mehr bekannt, was wirklich rentabel über die reine Internetdienstleistung bzw. dem temporären Überlassen der Hardware wäre.
     
    #12 AhabDE, 17.02.07
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.07
  13. Ultrasonic

    Ultrasonic Reinette de Champagne

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    Das eine kostet und das andere nicht? Das eine kostet hohstens was (wahrscheinlich Suse), weil das Support zu ist. Linux selber ist jedoch immer kostenlos. Und warum es so viele verschiedene Derivate von Linux gibt? Weil die Linuxgemeinde sehr groß ist und dem entsprechend auch für verschiedene Bereiche Linux Versionen entwickelt werden. Man denkt da etwas freier als in der Windows Welt. Jeder darf mitentwickeln und auch hier profitiert das eine vom anderen. Was meinst du mit Versiontracker? Software für Linux oder was?
     
  14. mullzk

    mullzk Linsenhofener Sämling

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    weiss ja nicht wie die situation im hohen norden oben ist, aber in bern muss man nur für internet nicht in ein internet-cafe - offene wlan gibts mindestens in der hälfte der cafés, zumindest in der innenstadt. der witz am internet-café ist ja, dass man nicht nur eine MAC-adresse sondern gleich die gesamte hardware gebrauchen kann...
     
  15. AhabDE

    AhabDE Wohlschmecker aus Vierlanden

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    Gerademal nachgesehen, unsere Bekannten in Boston benutzen in ihrer Bar ein Kiosksystem von Payemail, die ganzen Apparate extra-wartungsfrei, inhaltlich anpassbar und unkaputtbar für den Dauereinsatz mit Metalltastaturen inkl. Metalltrackballs etc.. Bekannte sind begeistert, keinen Ärger mit den Teilen, die laufen und werfen etwas zusätzliches Geld ab.
     
  16. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Ja. Einfach eine Übersicht über die verfügbare Software. Das ich nicht das ganze Internet stundenlang nach verfügbarer Software absuchen muss. Das Zeitmanagment macht mir keine Sorgen, da es sich um ein überschaubares Projekt handelt. Zur Not machen wir das noch manuell, dass heisst mit Bleistift.
     
  17. AhabDE

    AhabDE Wohlschmecker aus Vierlanden

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    Und nochmal nachgesehen, da du sagtest es ist ein Projekt in Südamerika. Wir sind abundzu mal in Costa Rica zum Urlauben, da gehen wir bei Bedarf in SanJose zum guten alten El Faro Internetcafe. Den würde ich einfach mal anrufen und fragen, wie er seine Systeme vor Ort zusammengestellt hat und verwaltet .... meistens macht das weniger Arbeit als das Rad neu zu erfinden für eine ähnliche Umgebung. Direkt nach dem Chef fragen und sich mal unterhalten, der wird sicher ne gute Infoquelle sein für alle Fragen, die bei euch auftauchen.
     
  18. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Na gut El Faro liegt nicht gerade am Weg. Ist etwa soweit weg wie Malaga von Hamburg. Klar könnte ich die lokalen Betreiber ein wenig ausfragen aber die werden nicht gerade begeistert sein das Konkurenz dazukommt.
     
  19. pad

    pad Gast

    dann ruf doch denn oben gennannten an, wenn du weit weg bist, bist du ja keine konkurrenz für den ;)

    pad
     
  20. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Ubuntu habe ich geladen. Sieht ganz gut aus. Werde mir noch die anderen zwei grossen Systeme ansehen.
     

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