1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Intel Core Octo.. bald im Mac Pro?

Dieses Thema im Forum "Gerüchteküche" wurde erstellt von schmani, 23.08.06.

  1. schmani

    schmani Tokyo Rose

    Dabei seit:
    25.06.06
    Beiträge:
    70
    Na, wie lang dauerts noch, bis Apple die Teile gekauft hat?

    [​IMG]
    Da braucht man nicht mehr 2 Core Duos, ein einziger Core Octo reicht schon aus ;).Dann noch 4GB Ram pro Core und wir sind im Geschäft:p :-D
     
  2. KayHH

    KayHH Gast

    Klingt gut, aber im Herbst wird Intel erst mal die Quad-Cores rausbringen. Zwei davon wie im aktuellen Mac Pro und man hat ja quasi schon einen Octo. Gruss KayHH
     
  3. ICharlie

    ICharlie Ingrid Marie

    Dabei seit:
    18.04.06
    Beiträge:
    267
    Also ein Mac Pro mit 8 Kernen wär echt mal ein gutes Ding!
    Wird aber dann sicher nur im High-End Modell drinnen und nicht leistbar sein! o_O
     
  4. Walli

    Walli Blutapfel

    Dabei seit:
    06.01.06
    Beiträge:
    2.594
    Stellt euch doch gleich eine BlueGene ins Wohnzimmer ;) .
     
  5. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

    Dabei seit:
    07.07.04
    Beiträge:
    3.255
    Was will Apple mit solchen CPUs? Computer mit 4 oder mehr Cores sind extrem teuer, daran wird sich mit den neuen Quad Core CPUs von Intel nicht so viel daran ändern. Für die meisten Aufgaben reichen schon 2 Cores aus. Für mehr Cores braucht es spezielle Software, sonst liegt ein Großteil des Rechners einfach brach. Und im normalen Desktoprechnern werden kaum Jobs parallel verarbeitet, wie in einem Server.

    Dazu kommt, daß Intel noch immer keine Anwort auf das IO-Bandbreitenproblem hat. Für 2-4 Cores reicht es bei Intel, wenn man mehr Cores verbauen will muß man zur Zeit entweder AMDs Opteron oder IBMs POWER5+ benutzen. Die erreichen bei >8 Cores mehr als das 10fache an IO-Durchsatz in Relation zu Intel.
     
  6. schmani

    schmani Tokyo Rose

    Dabei seit:
    25.06.06
    Beiträge:
    70
    Die Problematik ist mir durchaus bekannt, der ganze Thread ist auch nur ironisch gemeint ;). (Vielleicht im falschen Board gepostet, ich bitte um Vergebung:innocent: )
     
  7. marcozingel

    marcozingel Brettacher

    Dabei seit:
    07.12.05
    Beiträge:
    7.482
    Welche Programme sind denn eigentlich schon Mehrprozessorfähig ? o_O

    P.S. Ich "spare" gerade auf einem Mac Pro 3.0 GHz :)
     
  8. ICharlie

    ICharlie Ingrid Marie

    Dabei seit:
    18.04.06
    Beiträge:
    267
    Also vom neuen Maya 8 weiß ich, dass es Mehrprozessorfähig ist, allerdings gibt's da noch keine UB! :-\
     
  9. loop09

    loop09 Cripps Pink

    Dabei seit:
    28.04.06
    Beiträge:
    153
    Weil hier alle meinen, viele Kerne = teuer und so.
    Ich bin der festen Überzeugung in ein paar Jahren wird die Zahl der Prozessorkerne ähnlich explodieren wie die Taktfrequenzen in den 90ern.
    Ich vermute dass es irgendwann in jedem prozssor hunderte Kerne geben wird.
    Warum? energiesparend, einfach zu kühlen, physikalische Grenzen der Miniaturisierung, geringe Entwicklungskosten.
    meint ihr nicht?
     
  10. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

    Dabei seit:
    07.07.04
    Beiträge:
    3.255
    Nein, der zur Zeit mit Abstand beste Mehrkernprozessor ist der POWER5+ (der große Bruder vom G5) von IBM. Es gibt von diesem Prozessor "einfache" Mehrkernversionen mit 1, 2 oder 4 Cores und dann gibt es die großen Mehrkernversionen, die nennen sich MCMs und sind in Varianten mit bis zu 16 Cores/MCM erhätlich und maximal acht 8Core MCMs (d.h. maximal 64Cores/Computer) lassen sich in einem Computer koppeln, mehrere Computer lassen sich zu einem Cluster zusammenfassen.

    Das ist Großrechnertechnik und entsprechend teuer. Es nützt einem nichts, wenn man viele Cores hat, man muß auch die Daten in und aus diesen Cores bekommen. Die Rechenleistung/Core wird bei der großen Anzahl an Cores sekundär, hier zählt sehr viel mehr wie ausgeklügelt die IO-Ströme im Computer geleitet werden. Intel ist zur Zeit dafür bekannt, daß sie die einzelnen Cores im einem Großrechner gegenseitig sehr ungünstig beeinflussen. Ich kann mir daher nicht vorstellen, daß man mit dem bisheringen Ansatz weiterkommt, da auch hier das Ende der Fahnenstange absehbar ist. Es muß einen Paradigmenwechsel bei Intel geben, weg vom normalen Buskonzept hin zu etwas vergleichbaren Techniken wie AMDs Hypertransport oder IBMs MCMs. Zum Vergleich die neuen MacPros haben bloß 21.3GB/s IO-Bandbreite (das sind zur Zeit die schnellsten Intel Server CPUs, die kleinsten POWER5+ sind genauso schnell) im Vergleich zu einem IBM MCM ist das Kinderkram, die haben >200GB/s pro MCM IO-Bandbreite. Bei AMD hat jeder 2xx oder 8xx Opteron 3 HT Kanäle, so daß mit der Anzahl der CPUs auch die IO-Bandbreite zunimmt. Bei Intel hingegen muß auch ein 8 CPU (16Cores Xeon) Server mit den 21.3GB/s Bandbreite auskommen.

    Der andere Ansatz ist der von SUN im UltraSPARC T1, diese Technik wäre durchaus auch für Desktop Rechner geeignet. Aber hier wird keine so große IO-Bandbreite erzielt wie das IBM oder AMD schaffen. Ein weiter Ansatz kann man im Cell BE sehen, auch hier erzielt IBM IO-Bandbreiten von >200GB/s, wenn der Prozessor optimal ausgelastet ist. Sowohl UltraSPARC T1 wie auch Cell BE schaffen aber nur bei bestimmten Aufgaben eine optimale Auslastung.

    Intel hat mit den neuen Prozessoren nur ein Teil der Probleme gelöst, das Bandbreitenproblem existiert weiter und muß von ihnen noch gelöst werden. Anderfalls verhungern die schönen neuen Cores, weil keine Daten aus dem Hauptspeicher nachkommen.
     

Diese Seite empfehlen