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Information über Ordnerfarbhinterlegung im Finder

Dieses Thema im Forum "Unix & Terminal" wurde erstellt von tfc, 04.08.07.

  1. tfc

    tfc Ontario

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    Hey Leute

    Ich möchte ein Script schreiben, das per Cronjob gestartet wird und bestimmte Ordner in bestimmten Farben einfärbt. Ich meine die Farbhinterlegungsfunktion von Finder.

    Dazu müsste ich allerdings wissen, wo die Information, welche Farbe ein Ordner haben soll, überhaupt abgespeichert ist. Folgt OS X hier der UNIX-Philosophie "Alles ist eine Datei" und es ist mit einer einfachen Dateiauslese getan?
     
  2. pepi

    pepi Cellini

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    Die Farbhinterlegungen nennen sich offiziell Etiketten.

    Um das von der Command Line aus zu ändern mußt Du Dir die osxtools installieren. (zB per Fink) Außerdem muß dazu ein Finder laufen der dem selben User gehört wie der der als cron job rennt, sonst geht das ganze nicht. Es gibt keinen anderen Weg an diese Daten dran zu kommen.
    Gruß Pepi
     
  3. MacMark

    MacMark Biesterfelder Renette

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  4. pepi

    pepi Cellini

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    Wobei ich gestehen muß, daß es deutlich einfacher ist mal schnell einen crontab Eintrag zu machen als ein Launchd Item zu erstellen. Besonders remote im Terminal. Cron wird unter 10.[45].x ja auch nur von Launchd aufgerufen. (Zumindest meistens...)
    Ich lasse mich aber gerne belehren und mir ein praktisches command line tool zum Erstellen von Launchd Items empfehlen falls jemand so eines kennt! :) zB sowas wie /usr/sbin/lingon wäre nett.
    Gruß Pepi
     
  5. MacMark

    MacMark Biesterfelder Renette

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    Der vim sollte genügen, um die paar Zeilen XML zu tippen.
     
  6. Tecalto

    Tecalto Alkmene

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    Ansonsten gibt es noch Lingon. Das ist die passende GUI zu launchctl.
     
  7. pepi

    pepi Cellini

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    Mit vim(1) bzw. crontab -e ein crontab einzutragen ist allerdings deutlich bequemer und schneller als die paar Zeilen XML zu tippen. Deswegen die Frage nach einem entsprechenden explizit dafür zugeschnittenen Tool. Natürlich könnte man sich auch ein Stationary File zurechtlegen welches man dann kopiert und editiert.

    Lingon ist leider kein command line Tool.
    Gruß Pepi
     
    #7 pepi, 05.08.07
    Zuletzt bearbeitet: 05.08.07
  8. Tecalto

    Tecalto Alkmene

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    Sollte wohl "Lingon ist leider KEIN command line Tool." heissen.
     
  9. tfc

    tfc Ontario

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    Hä? Von welchem Planeten kommst Du denn?

    VIM ist DER Editor. Keiner der für irgendwas "genügt". Das ist neben Emacs der einzige, der nicht nur ein Spielzeug ist, sondern wirklich ein mächtiges Gerät.

    Mit dem Hilfreichen Tipp, dass das, was ich brauche, in "osxutils" enthalten ist, konnte ich sehr viel anfangen, danke. Mein Rubyscript färbt mir Ordner nach Alter ein. Perfekt.
     
  10. pepi

    pepi Cellini

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    Beruhige Dich wieder, das war ja auch so gemeint! Ich halte Dir mal zugute, daß Du mit Deiner handvoll Postings keine Ahnung hast welche Leute Du hier nach Ihren Planeten fragst. :)
    Gruß Pepi
     
  11. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    Und dazu ist die Meinung auch sehr abhängig vom Betrachter. Ich erachte z.B. vim als den letzten Müll. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, genauso wie du eine geäußert hast.
    Noch viel Spaß hier im Forum.
     
  12. pepi

    pepi Cellini

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    Ungeachtet dessen ob, oder ob ich nicht Deine Meinung teile würde mich eine Begründung Deiner Aussage interessieren. Irgendwie mußt Du ja zu dieser, Deiner Meinung gekommen sein.
    Gruß Pepi
     
  13. MacMark

    MacMark Biesterfelder Renette

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    Dann arbeitest Du nicht in den Bereichen, wo man ihn definitiv benötigt, ansonsten würdest Du ihn schätzen.
     
  14. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    wahrscheinlich, aber eigentlich wollte ich mich auf gar keine Diskussion hier einlassen, weil eh jeder versucht mir seinen Editor aufzudrängen. Das ist halt der allerwürdige Glaubenskrieg der Unix-Anhänger.

    Wie dem auch sei... die Gründe weshalb ich vim als "Müll" bezeichne sind folgende:
    • die Farben
    • die Bedienung, besonders das Problem Einfügen/Entfernen
    • braun scheint vim zu mögen
    • es existiert keine Schnittstelle für den Benutzer. (ich verwende Schnittstelle für das englische Wort Interface)
    • bei der Bedienung weiss man nie so recht was man gerade tut (gerade beim Bearbeiten von Konfig-Dateien in meinen Augen sehr bedenklich)
    • Die Wellen in jeder Zeile machen in meinen Augen keinen Sinn
    • selbst der Editor vom Norton Commander aus Dos-Zeiten ist besser bedienbarer gewesen

    PS: in welchen Bereichen muss man denn arbeiten um vim wert zu schätzen? Die Programmierung sowohl einfache Skriptprogrammierung, als auch Bash-Programmierung, als auch höhere Programmiersprachen, Textmanipulationssprachen etc. können es nicht sein. Denn in den Bereichen bin ich tätig.

    PPS: so im Nachhinein betrachtet, ist erkennbar, dass ich schlichtweg nicht mit dem Design des Editors klar komme, ich stimme nicht mit dem Programmierer überein, dass die Bedienbarkeit durch schlichtes Design gesteigert wird, die Dokumentation ist ziemlich schlecht, und ich hab wenig Lust mich in einen Editor einzuarbeiten, der mich nicht anspricht.
    Selbst bei nano, emacs, pico was auch immer, ist unten eine Übersicht der Tastaturbefehle, zumindest der grundlegendste Befehl: Hilfe...
    in den man-page schau ich wegen einen Editor auf jeden Fall nicht.
     
    #14 Cyrics, 13.08.07
    Zuletzt bearbeitet: 13.08.07
  15. MacMark

    MacMark Biesterfelder Renette

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    Der Vi/Vim ist nicht intuitiv bedienbar, aber das ist auch nicht sein Ziel.

    Den Vim gibt es auf jeder Unix-Maschine. Er benötigt keine GUI. Er ist, wenn man ihn kennt, sehr effizient.

    Man kann sich also darauf verlassen, ihn stets als Werkzeug vorzufinden, und man kann jede Unix-Maschine damit warten; auch per SSH und auch, wenn beispielsweise die GUI nicht mehr läuft.

    Die Farben? Ist das wichtig? Nicht für den vi.
    Problem Einfügen/Entfernen? Nope - wenn man weiß wie.
    Ein Command Line Interface (CLI) ist übrigens auch eine Benutzungsschnittstelle.

    Zitat in Anlehnung an Bill Garrett

    Du kennst den vi nicht gut genug und möglicherweise brauchst Du ihn auch nicht.

    Die "Wellen" markieren nicht-existierende Zeilen und unterscheiden sie von Leerzeilen. Das ergibt Sinn. Das ist sinnvoll.

    Bei der Bedienung weiß "man" schon, was man tut, es sei denn man ist neu.

    Schlecht dokumentiert? Das war jetzt aber ein Witz oder? Fang mal bei :help an. Er hat sogar Tutorials und es gibt sogar eine Vi-GUI mit Maus und Menüs. Aber das steht in der Doku :p
     
  16. pepi

    pepi Cellini

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    Ich weis ja nicht genau was mit der Kritik an "den Farben" gemeint ist, aber mein vim hat Syntax Coloring und das ist durchaus praktisch wenn man programmiert. Ich persönlich weis, daß die Mächtigkeit von vim für so manchen viel zuviel ist und wenn man keinen Terminal Texteditor benötigt, dann gibt es sicherlich Software die sich zu Beginn einfacher erschließt. Das wird auch kein gestandener vim User bestreiten. Die Bedienung von vim ist jedenfalls in sich geschlossen sehr logisch und man profitiert von vielen syntaktischen Parallelen zu sed, more und so weiter.

    Wer sich vim einmal ansehen möchte ohne zu verzweilen der möge ein Terminal öffnen und den vimtutor starten. Die Lerneinheit dauert ca. 30 Minuten und erklärt einem in vim die Grundlagen von vim. Sehr empfehlenswert!

    Ein Tip wie man sich pico/nano leicht abgewöhnen kann ist einen Text damit zu öffnen und dann das Terminal Fenster in der Größe zu ändern. Danke, auf wiedersehen. Mit vim wär' das nicht passiert. :)
    Gruß Pepi
     
  17. quarx

    quarx Hadelner Sommerprinz

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    Mit pico/nano Version >= 2 geht das allerdings einwandfrei. ;)
    Soll aber kein Argument gegen vim sein.
     
  18. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    Hat TextMate, Subethaedit, Aquamacs etc. auch alles. Nur ist die Farbgebung dort nicht so grauenvoll... aber das scheint wohl nur ein persönliches Empfinden zu sein. Euch scheint es ja nicht zu stören. Ist doch prima :)

    Hätte man nicht mit einem XServer gearbeitet, wäre einem das nicht passiert. Denn genau hier ist das Problem... ich brauch den Editor, weil ich keine Oberfläche habe, kein Terminal nichts dergleichen. Ganz einfach nur eine Shell... dort brauch ich nun kein hässliches braun, quitschgelb, hellblau etc. Ich brauch einfach nur schwarz-weiss!
    Ich brauch ich einen Editor, der sofort, ohne 30minütigen Lehrgang, ohne How-to-use-vim etc. nutzbar ist. Ich nutze zum Beispiel nano. Wenn man begriffen hat, dass M bei nano Esc bedeutet, und C = Ctrl ist, hat man überhaupt keine Probleme. Aktuelle Spalte/Zeile wird angezeigt, die Maus ist nutzbar, Syntaxeinfärbung, automatische Ergänzung je nachdem welches Format erkannt wurde etc.

    Ich bewundere eher die Leute, die vim nutzen. Sie beweisen immer wieder Geduld, Ausdauer, Kompromissfähigkeit und einen Hang zum Risiko.
    Ich bin dagegen einfach nur bequem, möchte einfach nur meine Arbeit machen und fertig. :innocent:

    Ich behaupte nun einfach mal, wir werden hier etwas Offtopic
     
  19. pepi

    pepi Cellini

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    Bei Mac OS X 10.4.10 ist allerdings nur ein nano 1.2.4 dabei, und bei dem wirds dann leider finster. :) Soll jetzt aber kein Argument gegen pico/nano 2 sein. :)

    Ich habe das pico/nano Problem auch nicht auf einen Xserver bezogen. Tritt allgemein auf, auch in einem simplen Terminal (und zumindest in pico/nano unter 2 wie wir gerade gelernt haben). Die Farbgebund des Syntax Coloring kann man einstellen oder auch komplett abschalten. Wo ist der Unterschied zwischen pico/nano und vim wenn man begriffen hat...? :) Du mußt den einen wie den anderen erlernen. Und dann doch wieder Syntaxcoloring, obwohl Du das in schwarz/weiß ja nicht brauchst.
    Was Du mit Geduld und Ausdauer und dem Hang zum Risiko der vim User meinst mag sich mir noch nicht zu erschließen.

    Ich akzeptiere voll und ganz, daß Du vim einfach nicht magst. Die Begründung dazu kann ich nicht nachvollziehen, aber ich kann auch akzeptieren, daß es einfach verschiedene Geschmäcker gibt und Dir vim einfach nicht schmeckt. :)

    Deswegen ist vim aber trotzallem nicht der letzte Müll, sondern einer von zwei Texteditoren die im POSIX Standard verankert sind und auf jedem Unix System verfügbar sind. Die Editierfunktionen sind mit Sicherheit mächtiger als die von pico/nano. Die Parallelen in der Bedienung zu anderen Unix Tools haben auch einen gschichtlichen Ursprung und helfen dabei einmal gelerntes vielfach einsetzen zu können.

    Ich kann nur jedem der einen Texteditor in der Shell benötigt ans Herz legen sich mit vimtutor vim anzueignen. Auch wenn die Lernkurve für die ersten dreißig Minuten steiler ist als bei pico/nano, so hat man nachher doch mehr Nutzen davon.
    Gruß Pepi
     
    quarx gefällt das.
  20. tfc

    tfc Ontario

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    Ich habe durch meinen anderen Thread, der von heute stammt, diesen Thread hier wiedergefunden.
    Wusste garnicht, dass ich so eine interessante Diskussion aufflammen lassen habe.

    Tut mir Leid. Im Nachhinein sehe ich, dass ich bei meiner Frage nach dem Planeten noch einen Smilie setzen hätte sollen. Damit wäre die Spaßeshalberkeit klarer gewesen.

    In Hinsicht auf die Tatsache, dass der Editor-Krieg schon seit Ewigkeiten andauert und die Sekten sich noch keineswegs angenähert haben, sondern sogar strenggläubiger wurden, kam ich mal zum persönlichen Ergebnis, dass es keinen Sinn hat, Leuten VI reinzutreten, wenn sie es schon nicht mögen. Aber es macht verdammt viel Spaß, diesen traditionellen Kampf mit den Glaubensbrüdern - Seite an Seite - auszufechten. Siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Editor_war

    Nun, mein Statement zu der Diskussion: Ich würde Emacs vielleicht einmal mein Linux oder OS X ersetzen lassen, weil es ja schon ein gutes Betriebssystem ist. Aber was soll ich damit produktives machen, wenn ich dort keinen guten Texteditor vorfinde?
     

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