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Ihr denkt wohl 2° seien nicht viel...

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Kernelpanik, 17.02.07.

  1. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Die Flachdenker, die es leider vom einfachen Arbeiter über den Politiker bis zum Hochschulprofessor gibt, denken 2° Erderwärmung sei nicht viel. Dummerweise übersehen Sie da eine gewisse versteckte Tatsache. Die Erde ist ein grosser Organismus, also ein Macro-Organismus. Wie fühlt Ihr Euch wenn Ihr 39,4° Temperatur habt? Naja, sind ja nur 2° ist nicht so schlimm. Man rechnet mit einem Temperaturanstieg von 4°. Ich hoffe mal das wird nicht eintreffen denn für mich ist sonnenklar: Dann ist dieser Planet tot.
     
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  2. landplage

    landplage Admin
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    Ach naja, er ist dann für die Menschheit in der gegenwärtigen Art und Weise (Lebensstandard, Anzahl usw.) nicht mehr bewohnbar. Aber es werden sich andere Organismen finden, die die Lücke ausfüllen.

    Wie sagt man doch so schön: Einen Atomkrieg überleben auf alle Fälle die Kakerlaken und Cher. :p
     
  3. hbex

    hbex Martini

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    Erderwärmung? Ich kanns nicht mehr hören... Das hatten wir schon ein paar Mal!

    Dann machen wir es wie die Wikiniger, die zu früheren (wärmeren) Zeiten auf Gröndland gesiedelt haben und wundern uns nicht über Bäume, die unter aufgetauten Gletschern zum Vorschein gekommen sind...

    Die Temperatur der Erde unterlag schon immer Schwankungen. Jetzt, wo wir gerade ein paar Jahrzehnte in der Lage sind, die Temperaturen zu messen und in ein Skala zu fassen und in Statistiken zu packen (es gibt da aber keinen einheitlichen Standard, wann dies z.B. geschieht), maßen wir uns an, das Klima Wetter der nächsten 100 Jahre zu prophezeien.

    Kein Thema, wir sollten alle zusammen etwas pfleglich mit unserer lieben Mutter Erde umgehen, aber für alles sind wir nun auch wieder nicht verantwortlich was passiert. Wir sollten unseren Übermut gegenüber der Schöpfung ruhig öfters etwas drosseln.
     
  4. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    eben, der Planet wird weiter leben! Und das hat er auch verdient wo er doch nun schon etwas länger (aber für ihn wohl sehr kurzzeitig) diese eklige Spezies Mensch auf sich hatte.
    Da nun endlich das Fieber und damit der Heilungsprozess einsetzt, zeigt, dass unser Planet kerngesund ist und sich endlich gegen dieses Bakterium zur Wehr setzt!

    Weiter so :)
     
  5. Marja

    Marja Oberösterreichischer Brünerling

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    Ich bin froh, dass die Großverpester der letzten Jahre
    jetzt so langsam auch mal aufwachen und mitbekommen,
    was so Klimatechnisch los ist auf dieser Welt!

    Bisher erfreute sich Mr. B. wohl eher am warmen Klima
    wärend er mit seinem 20l Buick durch Texas spazieren fuhr :mad:
     
  6. Syncron

    Syncron Gast

    o_OAlso ist es okay, dass wir weiter jahrtausendealte Erdressourcen in weniger als in 100 Jahren verpulvern? Selbst wenn wir auf das Klima nicht grundsätzlich einen Einfluss haben, finde ich es höchst zweifelhaft so weiter zumachen, wie es jetzt der Fall ist.
    Auf jeden Fall müssen wir lernen effizienter mit der Energie umzugehen und uns (vor allem Deutschland wie auch Europa) unabhängiger von dem Öl machen.
     
  7. hbex

    hbex Martini

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    Nein, das ist natürlich nicht okay. Oben habe ich ja geschrieben, daß wir pfleglicher mit unserer Erde umgehen sollen. Das schließt auch den Raubbau an den Bodenschätzen mit ein.

    Ich habs aus erster Hand erlebt, wie kleine Firmen von großen Konzernen regelrecht zerlegt werden, weil diese Technologien auf den Markt bringen wollten, die uns unabhängiger von Öl und Gas machen würden.
     
  8. Mbblack

    Mbblack Reinette de Champagne

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    Ich wär für Autos die mit Wasserstoff fahren. Die produzierung und der Verbrauch sind vollkommen umweltfreundlich!!
     
  9. hbex

    hbex Martini

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    Aber nicht die bisherigen Herstellungsverfahren von Wasserstoff. Da krankt das System noch etwas.
     
  10. Horstbert

    Horstbert Châtaigne du Léman

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    Naja, es ist wohl so, dass es ausreichen würde, 2% der Fläche Deutschlands mit heutigen Solarzellen zu bestücken, um den Jährlichen Energiebedarf zu erzeugen. Allerdings ist das leider noch utopisch, da Solarstrom noch viel zu teuer ist. Wenn in diese Richtung jedoch weiter geforscht wird, sehe ich da noch großes Potential, auch Wasserstoff als sehr verlustarmer Energieträger spielt da eine große Rolle. Aber du hast Recht, hbex, heutzutage wäre das noch Schwachsinn.
     
  11. hbex

    hbex Martini

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    Da gibts noch ein Problem: ich kenne keine aktuellen Zahlen, aber vor zwei, drei Jahren war der Primärenergiebedarf, den man für die Herstellungsprozeß von Photovoltaikzellen brauchte, größer als sich über die "Regellaufzeit" je wieder an Strom hereinholen ließ - inklusive sämtlicher Wartungsarbeiten etc. Unterm Strich ein "Draufzahlgeschäft".
     
  12. philifant

    philifant Oberösterreichischer Brünerling

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    spielt bei so einem thema geld eine rolle? also eigentlich sollte das ja nicht so sein.
     
  13. commander

    commander Baldwins roter Pepping

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    Wer hat DIr das erzählt? Bislang wird der Wasserstoff höchst aufwändig durch elektrische Energie (Strom also) aus Wasser (eine der stabilsten Bindungen überhaupt) herausgespaltet.

    Woher kommt diese Energie?

    Siehste.

    ;)

    Gruß,

    .commander
     
  14. hbex

    hbex Martini

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    Ich kenn einige Firmen, die klar sagen, daß sie sich keine Photovoltaikanlage aufs Dach pflanzen, da XY ihnen vorgerechnet hat, daß sich das nicht rechnet - bumm, zack aus.

    Einer ist sogar dabei, der neben seiner Firma einen Ferienhof mit Zimmervermietung in einem Skigebiet hier hat. Der nimmt nicht einmal Solarzellen für Warmwasser, weil ihm ein Installationsbetrieb bei seinem Dach davon abgeraten hat. Begründung: die jährlichen Wartungskosten, die durch mögliche Beschädigungen von Schnee(last) entstehen, machen das ganze unrentabel.

    Das 100.000-Dächer-Programm der wiesenfarbenen Partei wurde auch nur ins Leben gerufen, weil Shell keine Abnehmer für auf Halde produzierte Photovoltaikzellen fand. Als die Ware alles verramscht war, wurde das Programm sang- und klanglos eingestellt.

    "Lauter Mafiosi" würde Gerhard Polt sagen;)
     
  15. philifant

    philifant Oberösterreichischer Brünerling

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    ja das weiß ich auch. das war auch nicht auf einzelne firmen bezogen sondern so allgemein. bei dem thema umweltschutz SOLLTE geld keine rolle spielen.
    ich weiß auch dass die menschheit meist nicht so denkt ... leider. :)
     
  16. kybdf2

    kybdf2 Rheinischer Winterrambour

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  17. hbex

    hbex Martini

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    Aufsummiert ergeben diese Firmen (und viele Privathaushalte) aber einen sehr großen Anteil von "so allgemein"...

    Es ist natürlich auch so, ob es sinnvoll ist, Techniken im großen Stil für die Masse zu produzieren, wenn ich dabei riesige Mengen fossilier / atomarer Primärenergie benötige. => siehe Wasserstoffautoproblem.
     
  18. n/a

    n/a Goldparmäne

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    Also momentan wird Wasserstof zum Großteil aus Erdgas hergestellt. Übrigens bin ich nicht der Meinung, daß H2 die Zukunft ist.

    Aber dieses ganze Weltvernichtungsgedöns hatten wir doch alles schon. Schreibt doch in den schon bestehenden Fred rein. Die Welt war schon viel wärmer als heute (Stichwort Dinosaurier). Allein diese Schlagzeilen in den letzten Tagen: die Welt hat nur noch 13 Jahre... wie halte ich die Bevölkerung in ständiger Angst, damit sie gefügig bleibt?

    Und das muß leider sein, wie bei ebay mit der Garantie: ich bin nicht dafür, weiter Raubbau zu betreiben und ich möchte auch, daß wir Menschen pfleglich mit diesem Planeten umgehen. Aber die ganze Hysterie KOTZT MICH AN!
     
  19. Horstbert

    Horstbert Châtaigne du Léman

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    Naja, irgendwie muss der durchschnittliche Bild-Leser ja sensibilisiert werden. ;)

    Zum Thema Kosteneffizienz: War das ursprüngliche Argument von hbex nicht, dass heutige Zellen zur Herstellung mehr Energie verbrauchen, als sie wieder einfahren? Weil das wär ja sogar ökologisch Schwachsinn.
     
  20. n/a

    n/a Goldparmäne

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    Anscheinend stimmt das nicht sondern ist vor etwa 40 Jahren so gewesen. Hab jetzt ein bißchen gesucht und einige Artikel gefunden, die das Gegenteil behaupten. Anscheinend amortisieren sich Solarzellen je nach Modell nach etwa 2 bis 10 Jahren.

    Dazu hier ein Beispiel.
     

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