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Honorarzonen für Webdesigner

Dieses Thema im Forum "Web-Programmierung" wurde erstellt von ipu, 30.08.05.

  1. ipu

    ipu Apfel der Erkenntnis

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    Hallo, zusammen !

    Ich möchte gerne von euch Webdesign-Profis wissen, wie ihr gegenüber euren Kunden mit den Honorarvereinbarungen umgeht.
    Je komplizierter die Seite aufgebaut ist, umso mehr Voraussetzungen sie erfüllen muss, desto aufwändiger ist sie. Und das will im Vorfeld genau eingeplant und besprochen werden.

    Hintergrund ist folgender:
    Unser Büro braucht auch eine Plattform im Netz. Eine möglichkeit wäre, dass ich als freier Mitarbeiter diese Leistungen anbiete. Interesse habe ich schon seit langem an dem Thema. Einarbeiten wäre nicht ganz schwierig, weil ich aus einer Familie von Programmierern stamme und selbst schon in/seit der Schule mit Programmiersprachen gearbeitet habe. Das muss ich wieder auffrischen.
    Das klappt nicht von heute auf morgen, aber das muss ich im Vorfeld halt nur sagen.

    Da das Thema Geld immer so eine Sache ist und ich weiss, dass nicht jeder gerne darüber plaudert, würde ich mich umso mehr freuen, wenn ich von euch Antwort erhalte. Auf der anderen Seite ist es ja auch wichtig, dass Neueinsteiger wie ich nicht die Preise kaputt machen. Ist halt nicht so einfach.

    Bin gespannt und danke euch schonmal im Voraus.
     
  2. Sputnik

    Sputnik Zwiebelapfel

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    Also, dass kommt immer ganz darauf an. Bei kleineren Webseiten machen wir zumindest immer Festpreise nach komplexität und co.

    Bei größeren Projekten, berechnen wir dann nach Aufwand.
     
  3. Schomo

    Schomo Russet-Nonpareil

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    Du musst natürlich HTML und einfache Scripterei von aufwendiger PHP, PERL u.a. Programmierung unterscheiden. Ich setze bei HTML 40.- € netto und bei PHP Programmierung 60.- € pro Std. an. Aber wenn ich ehrlich bin ist das den meisten zu viel. Ich gehe aber nicht drunter. Was sich bei mir so auswirkt, dass ich ständig pleite bin weile s eigentlich zu wenig ist. Und die Kunden zahlen nie :(

    Selbstständig sein ist ein hartes Brot.

    Gruß Schomo
     
  4. ipu

    ipu Apfel der Erkenntnis

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    Hmm, und da fängt es dann an:
    Was ist eine kleine Webseite und wie lange dauert ungefähr die Bearbeitung? Klar, am Anfang bin ich grotten langsam und muss viel Zeit (und fehlendes Geld) reinbuttern. Da geht es bestimmt nur nach Festpreis, weil ich meinen Stundenaufwand ja schlecht abschätzen kann (was ich natürlich trotzdem muss wegen der Knete).

    Danke für deine Offenheit. Wo du Stundenhonorar angibst, muss doch der Auftraggeber trotzdem eine Sicherheit haben, dass nicht eine von ihm eingeplante Summe überschritten wird, oder? Man kann ja nicht an der Arbeit feilen und die Stunden in die Höhe treiben und kriegt sie obendrein noch bezahlt?

    Ja, wem sagst du das. Das gilt wohl berufsübergreifend. :(
     
  5. Steglich

    Steglich Querina

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    Zu bedenken ist:
    Wenn du im deinem Büro fest angestellt bist und für dieses Büro als freier Mitarbeiter eine Leistung erbringst, dann kann dies zu Problemen mit der Lohnsteuer führen. In diesem Fall würde ich mich noch einmal genau bei eurem Steuerberater erkundigen.
     
  6. Wenn es das erste Projekt ist für dich, würde ich es an deiner Stelle für verdammt wenig Kohle oder sogar ohne Vergütung machen. Dann hast du nach erfolgreicher Fertigstellung und bei Zufriedenheit deiner Firma eine erste Referenz aufgrund eines Erstprojektes, bei dem du Risiko eingegangen bist. Da du es unentgeltlich machst, kannst du das Tempo bestimmen. Und falls du es versemmelst, kann dir keiner ernsthafte Vorwürfe machen. Außerdem kannst du ihnen anbieten, nach Fertigstellung die Pflege für die Website zu übernehmen und ab da dann Geld dafür zu verlangen. Eine gute Einnahmequelle, bei der du dich austoben kannst, weil du in eurer Firma dann der einzige bist, der von dieser Materie Ahnung und somit Sonderstatus hat.

    Noch etwas zum Programmieren: Das ist der leichtere Teil bei der Erstellung einer Website, da nur ausführend. Es gibt genug Websites, die von der Programmierung an sich sauber, jedoch vollkommen unbenutzbar sind, weil von irgendeinem geschmacklosen Geek ausgedacht und zusammengeschustert. Viel wichtiger sind die richtige Strukturierung und ein ansprechendes Gesamt-Oberflächendesign, also das Usability (Conceptual Design, Interaction Design, Styleguides) und das grafische Design.
     
  7. ipu

    ipu Apfel der Erkenntnis

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    Danke für den Gedanken, jedoch bin ich auch hier freier Mitarbeiter und selbstständig. Das wären dann die sogenannten Nebeneinkünfte, oder? Ich frage aber nochmal meinen Steuerberater.
     
  8. ipu

    ipu Apfel der Erkenntnis

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    Den Gedanken hatte ich schon und verkehrt ist der keineswegs.
    Wäre zum einen die Frage, wann die Seite fertig ist (die wird bestimmt anwachsen) und wann beginnt die sogenannte Pflege, zum anderen (und das kann ich nur wissen) kann ich mir die kostenlose Variante überhaupt leisten o_O ?

    Ja, das ist richtig. Im wahren Leben ;) bin ich Architekt und habe auch Grafik und Seitengestaltung studiert (natürlich nicht so viel und ausgiebig wie Designer das tun, aber immerhin). Usability ist seit längerer Zeit interessant und ich verfolge es in Foren. Nichtdestotrotz werde ich bestimmt noch Fragen an euch stellen. Versprochen! ;) Und das ganze noch Browserübergreifend gut aussehen zu lassen, wird auch nicht einfach sein, aber da muss man halt durch.
     
  9. Sputnik

    Sputnik Zwiebelapfel

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    Also, die Pflege beginnt immer nach Abschluss und Abnahme des Projektes was die erstellung der Seite umfasst.

    Ansonsten habe ich damals auch so angefangen... die Erste Seite habe ich auch zum Selbstkostenpreis erstellt. Eine kostenlose Variante hat immer den faden beigeschmack, dass die Leute später auch Alles kostenlos haben wollen. Wie schon gesagt, ich kann den Selbstkostenpreis, der natürlich gering ist empfehlen... dass kannst Du dann ja auch geschickt bei deinem "Verkaufsgespräch" anführen.
     
  10. Schomo

    Schomo Russet-Nonpareil

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    Zur Ergänzung meiner kleinen Ausführung:
    Natürlich mache ich (wir) immer ein Pauschalangebot, wenn z.B. ein CMS benötigt wird. Bei kleineren Projekten mache ich auch natürlich einen KV mit Paketpreis. Alle Änderungen die nach Abnahme des Projektes anfallen nenne ich dann Autorenkorrekturen die mit meinen angegebenen Preisen berechnet werden. Es kommt oft vor, dass während der Entwicklung einer Seite sich die Wünsche des Kunden ändern, da muss dann natürlich nachverhandelt werden. Ich bin aber mit Pauschalen oft schon auf die Schnauze gefallen.

    Deswegen suche ich nach einer vernünftigen Timemanagment Software mit der ich das bewerkstelligen kann, da jeder Mitarbeiter zumeist in seinem eigenen Büro arbeitet. Ich warte mal Filemaker 8 ab und schau ob ich mir das dann selber schneidere über DynDNS...Oft ist das Timemanagment der Punkt an dem man sich verkalkuliert, und das immer auf eigene Kosten.

    Warum hat mir das keiner vorher gesagt ;)

    Gruß Schomo
     
  11. jesfro

    jesfro Admin
    AT Administration

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    wir rechnen eine pauschale für das konzept der website ab... die beläuft sich je nach komplexität der website auf zwischen 500 - 1500 euro... für die umsetzung sind dann 15 eur pro html-seite fällig und 25 eur für grafiken wie buttons oder icons und andere bilder...
     
  12. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Das Thema Selbständigkeit, macht ihr das nebenbei oder "hauptberuflich" und wie ist das mit "freier Mitarbeiter"? Am Anfang des Weges in die Selbständigkeit muss mensch schon n Rucksack voll Geld haben, oder?
     
  13. jesfro

    jesfro Admin
    AT Administration

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    wäre nicht schlecht... muss aber nicht. das wichtigste sind gute möglichkeiten (günstiges aber repräsentatives büro, gute hardware ;)) und natürlich, dass man überhaupt kunden hat...
     
  14. Schomo

    Schomo Russet-Nonpareil

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    Wenn du einen dicken Kundenstamm hast ist nichts dagegen zu sagen gleich selbstständig loszulegen. Aber wer hat das schon. Ich rate zu einem Standbein das dir die Sicherheit gibt auch mal Phasen zu überleben, wo entweder ein Projekt sich ewig hinzieht, du kein Geld vom Auftraggeber bekommst, dich die Steuer masakriert, keine Jobs reinkommen, deine Rechner durch einen Tsunami vernichtet werden, die CDU an die Macht kommt oder dein Hund schwanger wird. Alles ist möglich...

    Gruß Schomo
     
  15. Sputnik

    Sputnik Zwiebelapfel

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    Wenn Du was aufbauen möchtest kann ich Dir zu anfang nur den Weg nebenbei empfehlen.

    Das ist zwar ziemlich stressig und Du hast kaum bis gar keine Freizeit mehr, aber so kannst Du Dir schon mal einen Kundenstamm aufbauen. Wenn es dann soweit ist Du genug Aufträge bekommst und der Stamm schon ein Baum ist, dann macht aus dem Nebenbei ein Haupt und alles in Butter.
     
  16. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Danke für die Antworten (also zu meiner Frage... waren ja etwas schmarozerhaft in den Thread eingehängt.. sorry hierfür).
    Aber ich denke ich werde mich, falls überhaupt, nicht als Webdesigner selbständig machen, sondern eher als Anwendungsentwickler. Also ich will Programme entwickeln und verticken. Habe dazu auch schon einige Ideen und Hoffnung :)

    In Sachen Web würde ich nur zusammen mit ein paar Freunden was aufmachen.

    Danke nochmal :)
     
  17. ipu

    ipu Apfel der Erkenntnis

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    Vielleicht ist ja Merlin von Projectwizards was für dich. Ich habe da nur kurz reingeschaut, aber du kannst damit auch Kosten kontrollieren.
     
  18. komplett ohne eigenkapital sollte man sich nicht unbedingt selbstständig machen.
    ich denke, man sollte ungefähr sovil auf der hohen kante haben, das man 3 bis 6 monate ohne job auskommen kann.
    wichtiger ist aber, das man schon ein paar kunden hat.
    und ganz toll ist es, wenn diese jeden monat einen auftrag für einen haben.
    zu anfang kann man auch mal was unter preis machen, damit man referencen bekommt, sollte aber eigentlich vermieden werden. wenn man einmal günstig für die gearbeitet hat, möchten sie es natürlich immer günstig haben...und bekommt man aufträge aus deren bekanntenkreis, wollen die das natürlich auch zu dem preis haben.
    was den stundenlohn angeht, der schwankt bei mir, jenachdem, wie gross der kunde ist. momentan nehme ich meistens zwischen 40,- und 50 eu. für grafikdesign/illustration. am besten ist aber immer ein komplettpreis, der stundensatz ist eigentlich hauptsächlich für mich gedacht damit ich einen preis festsetzen kann...

    ansonsten schau noch mal bei
    multimedia vorbei, die haben einen freelancer bereich.
     
  19. weebee

    weebee Gast

    Applaus, applaus! Endlich erkennt das mal jemand. Das kann ich unterscheiben.

    Aber leider fehlt dann immer noch was (leider auch bei vielen Seiten anzutreffen): Der Inhalt. Dazu muss man denken können, Inhalte begreifen und strukturieren, schreiben können, Bilder erstellen (Illus) und bearbeiten und und und*…
     
  20. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    Ich mach das in iCal zusammen mit TimeLog - da kannst dann Deine Leistung (und die von anderen) gleich mit Preisen versehen und hast eine prima Nachkalkulation.

    Zum eigentlichen Thema: 65 EUR sind auch so daß wo wir mit in die Angebote gehen, bzw. als Grundlage für Fixpreise hochrechnen. Wenn der Kunde partout weniger pro Stunde zahlen will, werden's halt ein paar Stunden mehr ;).

    Gruß Stefan
     

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