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Formatieren externer Festplatte

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von Jack, 19.11.05.

  1. Jack

    Jack Stechapfel

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    Hallo,

    ähhem, ich hab da ein kleines banales Problem:
    Ich habe mir eine externe 3,5" Festplatte zugelegt, die ich an meinem iBook mittels Firewire 400 Schnittstelle anspreche.
    Da die ext. Platte auch an meinem WIN XP PC betrieben werden soll, habe ich die Platte am PC mit 2 Partitionen versehen, die ich beide vorerst FAT32 formatiert habe.
    Dieses Format kann ja Mac OS & Win sowie Linux lesen.
    Nun möchte ich aber beizeiten die Festplatte meines iBook´s auf einer der Partitionen auf der ext. HDD spiegeln bzw. sichern.
    Dazu währe es ja wahrscheinlich ganz sinnvoll wenn diese Partition Mac formatiert währe (Mac OS Extended (Journaled) würde sich ja dafür anbieten.)

    Nun mein Problem:
    als halbwegs frisch geswitchter Mac User habe ich es traurigerweise irgendwie nicht geschafft die besagte Partition auf der externen Festplatte Mac-konform umzuformatieren. :-[
    Wie muss ich denn da vorgehen?
    Ich verwende Mac OS-X 10.4.2 (und werde demnächst wohl auf 10.4.3 updaten)

    Was muss ich eigentlich machen, um die notfalls auch von der externen Festplatte mein ibook booten zu können?

    hier nochmals die Daten:
    iBook 12" / 1,2 GHz / 768MB RAM / 30GB HDD / OS-X 10.4.2
    externe 3,5" Festplatte / USB 2.0 / FireWire 400 / 200GB (davon 60GB für Mac geplant)
    Pentium 4 / 1,7 GHz / 1024 MB RAM / 80 GB HDD / WIN XP & Suse 9.1

    Vielen Dank schon einmal im Voraus. :-[
     
  2. Wikinator

    Wikinator Adams Parmäne

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    im Festplattendienstprogramm (Programme -> Dienstprogramme -> Festplattendiensprogramm) kannst du angeschlossene Festplatten formatieren.
     
  3. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Muss aber eine ziemlich kleine Platte sein... :)

    fdisk verwenden und der HFS-Partition den richtigen Identifier Code zuweisen. (0xAF)

    Auf solche Spässe verzichten.
    Booten von Platten im PC-konformen fdisk-Schema geht bisher nur mit einer relativ geringen Auswahl an Modellen.
     
  4. Jack

    Jack Stechapfel

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    Vielen Dank erstmal für Eure schnellen Antworten. :)

    Aber, ich möchte die besagte Partition (ca. 60GB) mit meinem iBook Mac-Konform formatieren.
    Bislang ist diese Partition im Format FAT32 formatiert.
    Die Festplatte in meinem iBook ist "Mac OS Extended (Journaled)" formatiert.
    Dieses "Mac OS Extended (Journaled)"-Format möchte ich dann auch auf besagter Partition der externen Festplatte verwenden.
    Bloß, irgendwie bin ich mit Blindheit geschlagen, denn ich habe im Festplattendienstprogramm bislang die besagte Option irgendwie nicht gefunden... :-[

    Und, das iBook sollte im Notfall von dieser "(Mac OS Extended (Journaled)" Partition der externen Platte booten können.
    Ein booten von einer Win PC konformen Partition ist nicht vorgesehen.

    Die zweite Partition auf dieser externen Festplatte ist FAT32 formatiert, denn ich möchte sowohl mit meinem Win XP PC, sowie auch mit meinem iBook dort auf Daten zugreifen bzw. abspeichern können.
     
  5. KayHH

    KayHH Gast

    Moin Jack,

    ich bin mir jetzt gerade nicht ganz sicher, aber IMHO kommst du nicht um eine reine HFS+-Platte (gern auch mit Journaled) rum, wenn du davon auch booten willst. Also kein Mix von HFS+ und FAT32. Ich denke, dass war es auch was Rastafari dir sagen wollte.


    Gruss KayHH
     
  6. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Kein Problem.

    Auch kein Problem - denn das wirst du dort gar nicht finden *können*.

    Das FP-DP erlaubt zwar (unter Partitionieren/Optionen) das Anlegen von Platten im PC-tauglichen "MBR"-Schema, verlangt dann aber von dir, *alle* darauf vorhandenen Teilbereiche mit einem FAT-FS zu formatieren.
    Bis auf weiteres ist diese Einschränkung als vorwiegend sinnvoll zu bezeichnen.

    Und genau das ist der Grund hierfür. Das funktioniert nämlich längst nicht mit allen Macs. Ab welcher ROM-Version das geht, ist leider noch Apples kleines Geheimnis. Ob's bei deinem iBook geht, kann nur ein Versuch klären.

    Das ist dabei nicht relevant.
    Wenn du einen generischen PowerMac davon booten willst, muss das Partitionslayout so aussehen, wie es seit jeher in BSD aussieht. Das können aber PCs nicht erkennen. (BIOS == BLÄDE, you know?)

    Die Fähigkeit, auch jederzeit von einer PC-Platte booten zu können, ist dabei rein hardwareabhängig und hat mit dem verwendeten OS überhaupt nichts zu tun. "Massentauglich" wird das wohl erst mit den intelMacs werden.

    (Aber wenn du's im Einzelfall testen willst, wird dir da schon weitergehelft. Für solche gewagten Experimente bin ich fast immer zu haben. :) )

    Eine kleine Warnung:
    Das in Tiger integrierte Kommandozeilentool 'fdisk' ist zwar mit weitem Abstand das machtvollste, was diesbezüglich in der Software-Welt rumsaust, aber das bringt auch einen riesigen Haken mit sich: Es ist zugleich das komplizierteste, und um es einsetzen zu können muss man unbedingt wissen, wie 'Partitionierung' in der PC-Welt im technischen *Detail* funktioniert.
    (Nein, auch eingefleischte und abgebrühte Linuxer wissen das meist nicht. GNU fdisk ist Spielzeug dagegen, und dessen Nutzer zu 99% nur "Ahnungslos deLuxe".)

    Im grossen und ganzen:
    Lass mich die schwierige Arbeit für dich tun, das geht schneller und einfacher als das in 200-500 Forenbeiträgen zu erläutern.
    Dazu brauche ich aber Infos, und die beschaffst du mir so:

    1) Platte anschliessen.

    2) Festplatten-DienstProg öffnen, Platte markieren. (Platte, nicht Volume!)

    3) Informationen anzeigen. Gleich ganz oben findest du unter "Medien-Identifikation" eine Angabe wie 'disk2' oder so. Merk dir diese Nummer.
    Und trenne die Platte jetzt bitte nicht, denn beim nächsten Mal anschliessen hat sie u.U. eine völlig andere Nummer.

    4) Jetzt markierst du die Volumes, die du darauf schon angelegt hast (eins nach dem anderen), und deaktivierst sie alle. (Nicht 'auswerfen'! Sonst kannst du ab Punkt 2 von vorne anfangen.)

    5) Ein Terminal auf und:

    fdisk /dev/rdisk2

    Die Zahl (nur die Ziffer, nicht den Rest!) ersetzt du bitte mit der vorhin ermittelten.
    Du müsstest eine Antwort erhalten, die in etwa so aussieht:

    ---
    Disk: /dev/rdisk2 geometry: 4864/255/63 [78140160 sectors]
    Signature: 0xAA55
    Starting Ending
    #: id cyl hd sec - cyl hd sec [ start - size]
    ------------------------------------------------------------------------
    1: AF 0 0 2 - 1023 253 63 [ 1 - 78140096] HFS+
    *2: 01 1023 254 1 - 1023 254 63 [ 78140097 - 63] DOS FAT-12
    3: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    4: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    ---

    (Ja, sowas läuft hier schon. ;) )

    Diesen Text brauche ich komplett.
    Ausserdem noch deine Vorstellungen, wie gross die einzelnen Partitionen sein sollen.
    Dann werden wir das schon auf die Reihe kriegen.

    6) Platte auswerfen und auf Erledigung warten.
     
  7. Jack

    Jack Stechapfel

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    Ahoi Rastafari!

    Es hat zwar ein paar Tage gedauert, aber ich konnte aus Zeitmangel nicht online gehen.
    Zunächst erstmal vielen Dank für Dein Angebot! :)

    Das dieses Thema so komplex ist, habe ich mir so nicht vorgestellt.
    Mir kommt es darauf an, mittels der FAT32 Partiton auf diverse Daten (div. Dokumente, Foto´s, Musik,...) mit beiden Rechnern (PC & iBook) zugreifen zu können.
    Auf der Mac Partition möchte ich bei der Gelegenheit auch die Lesezeichen sowie Adressbuch usw. zur Sicherheit noch ablegen.
    Auch könnte u.U. noch das eine oder andere Programm dort gespeichert werden.

    Nun denn,
    folgen wir der Anleitung:


    zu Pkt.3)
    Informationen anzeigen - "Medien-Identifikation":

    disk1


    zu Pkt.4)
    auf ext. HDD angelegte Volumes deaktiveren:

    gemacht


    zu Pkt.5)
    Terminal: disk /dev/rdisk1

    Disk: /dev/rdisk1 geometry: 24321/255/63 [390721968 sectors]
    Signature: 0xAA55
    Starting Ending
    #: id cyl hd sec - cyl hd sec [ start - size]
    ------------------------------------------------------------------------
    1: 0F 1 0 1 - 1023 254 63 [ 16065 - 390700800] Extended LBA
    2: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    3: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    4: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    Signature: 0x0
    Starting Ending
    #: id cyl hd sec - cyl hd sec [ start - size]
    ------------------------------------------------------------------------
    1: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    2: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    3: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    4: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused


    Mir schwebt vor die Mac-Partition 60GB groß zu machen,
    die FAT32 Partition soll sich dann auf 140GB belaufen.

    Wie gesagt, falls das Vorhaben nicht, oder nur mit (für mich als Laien) erhöhtem Aufwand umzusetzen ist, bin ich auch schon mit dem Minimalziel, Kopie der internen Festplatte (und somit Sicherung der Lesezeichen uvm.) zufrieden.
    Ob man dann allerdings auf der FAT32 Partition Mac Software installieren (und auch mit Arbeiten) kann?

    Ansonsten folge ich lieber Deinem Rat aus dem zweiten Posting dieses Thread's:
     
  8. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Das ist definitiv Datensuizid.
    FAT32 wird bei Partitionen ab 32 G sehr langsam, und ab 64 G ziemlich unzuverlässig.
    Da rate ich dir eher zu mehreren kleinen Teilbereichen (beispielsweise 4*32 G)
    Ansonsten explodieren die Blockgrössen auch ins uferlose und die Platzverschwendung wird extrem.
    Darf ich das als gebongt betrachten? (Ich mach das einfach mal so, das wird schon passen...)

    Mit einem Trick geht das. Man kann *.dmg Dateien darauf ablegen, welche dann per Doppelklick zu mounten sind und ein HFS-Dateisystem beinhalten.
    Vom PC aus kommst du an die Daten da drin natürlich nicht ran.


    Dass du die Platte inzwischen offensichtlich wieder 'geplättet' hast, kommt mir entgegen und nimmt mir etwas unangenehme Arbeit ab.
    Damit das wirklich fruchtet, musst du mir aber noch etwas weitere Vorarbeit leisten. Und das geht so:

    Du partitionierst die Platte erneut, aber am Mac mit dem Festplattendienstprogramm. Da du das Teil schon mal PC-seitig in Verwendung hattest, musst du dabei etwas sorgfältiger arbeiten als üblich. Du musst folgendermassen vorgehen:

    DiPro starten und Platte anhängen, sollte problemlos erscheinen.
    Du markierst die Platte und wählst "Partitionieren".
    Dort klickst du gleich zuallererst auf "Optionen" und stellst wieder auf "Apple-Partitionsschema" um. Das ist wichtig!

    Anschliessend wählst du aus der oberen Auswahl "5 Teilbereiche". Nähere Angaben zu Grösse und Art kannst du dir dabei sparen, das erledige ich später manuell viel eleganter. (Ich will nur ein "Gerüst.")
    Nun stelle bitte noch sicher, dass die Checkbox "Mac OS 9 Treiber installieren" aktiviert ist (falls sie dir bei einer so grossen Disk überhaupt noch angeboten wird?).
    Dann führst du die Aktion aus.

    Wenn das ganze beendet ist, lässt du dir im FP-DiPro die Information zur Disk anzeigen und kontrollierst, ob unter "Partitionstyp" auch wirklich "Apple_partition_scheme" angegeben wird. Dann siehst du wieder nach der dir bereits bekannten Ziffer unter "Medien-Identifikation".
    (Du weisst ja - die ändert sich von mal zu mal.)

    Jetzt öffnest du ein Terminal und setzt diese Ziffer in folgendes Kommando ein:

    pdisk -l /dev/rdisk9

    Die Liste hätte ich gern, die schont mein Hirnschmalz. :)
     
    Schomo gefällt das.
  9. Jack

    Jack Stechapfel

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    Hallo Rastafari!

    Die Sache mit den Partitionsgrößen und Platzverschwendung erscheint mir sehr plausibel. Vielen Dank für den 'Anstoß'! :)

    Ich habe Deine Anweisungen umgesetzt.
    Auch der Mac OS9 Treiber wurde, wie vorgeschlagen, verwendet. (Es gibt ihn bei OS10.4.3 und dieser Festplattengröße also noch.)
    Die Platte hat nun, wie gefordert, das Apple Partitionsschema.

    - Informationen anzeigen - "Medien-Identifikation":
    disk2

    Vorsichtshalber habe ich nochmals diese Daten herausgesucht:
    Befehl Terminal: disk /dev/rdisk2

    Disk: /dev/rdisk2 geometry: 24321/255/63 [390721968 sectors]
    Signature: 0x0
    Starting Ending
    #: id cyl hd sec - cyl hd sec [ start - size]
    ------------------------------------------------------------------------
    1: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    2: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    3: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    4: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused



    Und nun die eigentlich geforderte Information:

    Befehl am Terminal:
    pdisk -l /dev/rdisk2 :

    Partition map (with 512 byte blocks) on '/dev/rdisk2'
    #: type name length base ( size )
    1: Apple_partition_map Apple 63 @ 1
    2: Apple_Driver43*Macintosh 56 @ 64
    3: Apple_Driver43*Macintosh 56 @ 120
    4: Apple_Driver_ATA*Macintosh 56 @ 176
    5: Apple_Driver_ATA*Macintosh 56 @ 232
    6: Apple_FWDriver Macintosh 512 @ 288
    7: Apple_Driver_IOKit Macintosh 512 @ 800
    8: Apple_Patches Patch Partition 512 @ 1312
    9: Apple_Free 262144 @ 1824 (128.0M)
    10: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_1 77882256 @ 263968 ( 37.1G)
    11: Apple_Free 262144 @ 78146224 (128.0M)
    12: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_2 77882256 @ 78408368 ( 37.1G)
    13: Apple_Free 262144 @ 156290624 (128.0M)
    14: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_3 77882256 @ 156552768 ( 37.1G)
    15: Apple_Free 262144 @ 234435024 (128.0M)
    16: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_4 77882256 @ 234697168 ( 37.1G)
    17: Apple_Free 262144 @ 312579424 (128.0M)
    18: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_5 77880384 @ 312841568 ( 37.1G)
    19: Apple_Free 16 @ 390721952

    Device block size=512, Number of Blocks=390721968 (186.3G)
    DeviceType=0x0, DeviceId=0x0
    Drivers-
    1: 23 @ 64, type=0x1
    2: 36 @ 120, type=0xffff
    3: 21 @ 176, type=0x701
    4: 34 @ 232, type=0xf8ff

    Mein anfängliches Misstrauen, einfach Blind Ratschlägen von 'fremden' Personen zu befolgen, haben sich ja Dank des 'Karma' etwas verflüchtigt. (Es ist schon toll, wenn man anhand des bereits vorhandenem Karma den Anderen grob einschätzen kann... :) ) Ausserdem hat Apfeltalk ja auch einen sehr guten Ruf.
    Ich bin schon gespannt, ob unser Experiment wie gewünscht funz't.
     
    #9 Jack, 26.11.05
    Zuletzt bearbeitet: 26.11.05
  10. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Nun, ich bin der Weihnachts-Rasta. Und ich hab Geschenke dabei. :)

    1) Papa Rasta hat sein eingetrocknetes Hirnschmalz aufgekocht und es ist was ganz besonders feines dabei rumgekommen.
    Ich hab doch tatsächlich einen Weg gefunden, ein solches "gemischtes" Plattenlayout zu basteln, das sich sowohl am Mac als auch am PC abwechselnd benutzen lässt.
    So weit, so langweilig.
    Das Extra-Gimmick dazu:
    Es IST bootfähig - und zwar auf *allen* Macs, an denen du das Teil anstecken kannst. (Yeah.......)
    Falls du noch ein Gerät mit OS 9-Bootfähigkeit besitzt und das benutzen willst, geht auch das reibungslos und ohne weiteren Aufwand.

    (Yippieh!!!! Die Nuss ist geknackt! Meine früheren "geht nicht"-Aussagen hierzu bitte selbstständig nach /dev/null verschieben. Danke für den frenetischen Beifall. ;) )


    2) Der Inhalt deiner Disk ist soweit fertig und funktioniert astrein. Jetzt fehlt nur noch ein kleines Skript dazu, das dir u.a. beim Installieren etwas unter die Arme greift. Aber das muss noch ein paar Tage zurückstecken. Schau so gegen Wochenende noch mal rein, bis dahin sollte das ganze Paket zum Download bereitstehen.
     
    zause gefällt das.
  11. Jack

    Jack Stechapfel

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    [​IMG], Superp :) !
    Ehrlich gesagt, ich bin schon etwas 'aufgeregt'... :-D , und freue mich nun nochmehr auf das Wochenende. [​IMG]
     
  12. Jack

    Jack Stechapfel

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    *nach Oben schieb*

    Guten Morgen allerseits!

    Ich hoffe jeder hatte heute morgen eine Kleinigkeit in seinem Stiefel gefunden. :-*

    Zum Thema:
    Ich habe die (wie oben beschriebene "Mac OS Extended (Journaled)" formatierte) externe Festplatte mal spaßeshalber an einen PC angeschlossen.
    Die Win-Dose ist in der Tat nicht in der Lage die "Mac OS Extended (Journaled)" Partitionen zu finden.

    Auch die Software Partition Magic , die ja zumindest schon Linux kennt, kommt mit dem Mac-Format nicht klar.

    Nun, das war ja auch, Aufgrund der völlig anderen Struktur (MBR) so zu erwarten.


    @Rastafari:
    Wie genau wird das mit dem Script vor sich gehen?
    Eingabe über das Terminal / die Shell?
    (Ich werde mich mal bei Gelegenheit hier auf dieser Site ein bischen über Apple Script schlau lesen.
     
  13. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Solche Versuche können übel ins Auge gehen.
    Manche PC-Software ist nämlich ziemlich aggressiv und eigenmächtig, was den Umgang mit vermeintlich "leeren" Disks betrifft - und fängt prompt nach dem anschliessen sofort an, auf der Disk ungefragt seinen "Servus" zu hinterlassen. Und das nicht nur auf CD-R oder DVD-RAM, so wie eigentlich gedacht.
    Glaub mir: Du möchtest das nicht, dass deine HD unmittelbar nach dem anstöpseln als UDF-Medium umformatiert wird.
    (Stichworte: Nero InCD, InstantDisk, PacketBurn & Co.)

    Weil eine Mac-Disk aus der Sicht eines PC-BIOS gar nicht partitioniert zu sein scheint. Die sieht da nur "unbenutzt" aus.

    Jep. Mac-Platten haben leider überhaupt keinen "MBR"...

    Doppelklicken, Terminal geht auf, du wirst durchs Menü geführt.
    "As simple as possible" eben.

    Sorry, dass du noch ein bisserl warten musst. Ich hab noch eine kleine aber gemeine Schwachstelle ausgemacht, die auf die Schnelle beseitigt werden wollte.
    Bis spätestens morgen oder übermorgen sollte die Choze aber dann doch laufen.
     
  14. Wikinator

    Wikinator Adams Parmäne

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    kann auch kein MBR irgendwie zusätzlich erstellt werden oder wo steht sonst z.b "yaboot"?
     
  15. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Doch, kann man.
    Dann mag dein Mac aber von der Platte nicht mehr booten, weil beim Ur-Mac und auch beim PPC exakt im gleichen Festplattensektor die dafür nötige "Driver Descriptor Map" liegt, und die sieht *völlig* anders aus.
    Man kann beides allerdings zu einem inoffiziellen "Mutanten" verschmelzen - du wirst sehen, das klappt. :)

    'yaboot' steht für gewöhnlich als dedizierte Startdatei in einer eigenen kleinen HFS-Bootstrap-Partition. Ebenso wie der BootX-Loader, der OS X auch von einer UFS-Disk hochfahren kann, das Teil hat die gleiche Funktionsweise.
    Gebootet wird aus einem HFS-Dateisystem heraus, fremde Filesysteme (wie xfs, ext3 oder UFS) werden dann von dort aus mit einem Minimalprogramm gemountet, dann erst kann der Kernel geladen werden und das eigentliche OS läuft an.

    Den Befehlssatz den es braucht, um diesen "Anlasser" auf einem HFS-Volume zu lokalisieren, findest du bereits fest integriert in der Firmware des Rechners.
    OpenFirmware ist für die rudimentären Strukturen von HFS-Volumes fix und foxi vorprogrammiert und kann darin ohne jede zusätzliche Software Ordner und Dateien finden, sie nach Name und Typ identifizieren und sie dann nach Wunsch laden, um sie auszuführen.

    Ein BIOS-PC dagegen muss vergleichbares erst ab Sektor 0, Byte 0 der Platte 0 nachladen, weil ein nacktes BIOS weder Partitionen noch Dateisystem und schon gar keine Ordner oder Dateien erkennt.
    (Eben genau den MBR-Code, welcher dann wiederum -üblicherweise aus dem Bootsektor der Partition- den "Stage-2 Loader" nachlädt...u.s.w.).

    In dieser völlig anderen Arbeitsweise liegt der Hase im Pfeffer.
    Denn exakt an dieser Stelle (den ersten 2 Bytes der Disk) steht beim Mac kein irgendwie mehr oder weniger sinnvoller intel x86-Maschinencode, sondern die Disk-Signatur in Form eines überlieferten SCSI-Parametersatzes aus dem Holozän der Computerzeit.
    (const sbSIGWord == 0x4552 == "ER")
    Genau weiss ich's nicht mehr, aber das bedeutet etwa so viel wie "Blockweiser Datentransfer mit 8 Bit Breite, synchrone Betriebsart bei 3,71 MHz, einfache Parität..." usw.
    (Solche Strukturen gabs sinngemäss schon auf Lochkarten vor über 60 Jahren...)

    Das war den Entwicklern des Ur-PC bei IBM wohl einfach ein oder zwei Semester zu hoch...von fortgeschrittenen Systemen wie SCSI hatten die offensichtlich so viel Durchblick wie eine Holsteiner Milchkuh von moderner Atomphysik.
    Mit den Folgen darfst du dich als PC-Besitzer auch gut 25 Jahre später noch rumärgern. Voila.
    (*Deshalb* sind PCs Sch... und werden das auch bleiben. Zu primitiv gebaut, um gut sein zu können. :) )
     
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  16. Jack

    Jack Stechapfel

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    Guten Morgen! :)

    OK, vorsichtshalber habe ich nochmals nachgeschaut
    ( fdisk /dev/rdisk2 & pdisk -l /dev/rdisk2 )
    da ist alles in Ordnung, aber trotzdem Danke für die Warnung! :oops:
     
  17. Jack

    Jack Stechapfel

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    @ Rastafari & @ all:

    würde es evtl. die Sache vereinfachen, wenn die besagte externe 3,5" Festplatte nur zwei FAT32 Partitionen á 30GB hätte, und die restlichen knapp 140GB wären Mac-like mit "Mac OS Extended (Journaled)" formatiert? o_O

    :innocent: damit währe das 'Gerüst' hinfällig :eek:

    ich wünsche noch einen charmanten Abend.
     
  18. Jack

    Jack Stechapfel

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    Sorry, ich bin's nochmal, immer noch mit dem gleichen Problem:

    Ich möchte meine externe 200 GB Festplatte (FireWire 400 & USB 2.0) möglichst bootfähig an meinem iBook betreiben, und dabei aber auch noch Dank FAT 32 Partitionierung am PC betreiben können (Datenaustausch zwischen Win XP & Mac OS-X 10.4.3)

    Zum FAT 32 Format habe ich ein paar Sachen herausgefunden:
    - Die Partitionsgröße ist auf 2 TB begrenzt.
    - Dateien dürfen bis zu 4 GB groß werden (dies ist vermutlich heute die bedeutendste Einschränkung).
    - Es können 2 Hoch 28 Dateien abgelegt werden.
    - Unter Windows 2000 und Nachfolgern darf der Benutzer mit dem eingebauten Programm "Formatieren" maximal 32 GiB große FAT32-Dateisysteme neu erstellen (von Microsoft aufgezwungene Beschränkung, siehe Weblinks). Der Zugriff auf größere FAT32-Dateisysteme, die mit alternativen Werkzeugen erstellt wurden, ist aber immer möglich.
    - ...

    Informationen zu FAT 32 bei Wikipedia
    Microsoft Einschränkungen des FAT 32 Betriebssystems

    Rastafari hatte sich netterweise bereit erklärt mir dabei ein bischen unter die Arme zu greifen :) , da er jedoch in letzter Zeit beruflich stark eingebunden ist, habe ich mich erstmal weiter an dem Thema versucht. Leider erfolglos... :eek: :

    Im FestplattenDienstProgramm kann man nur die gesammte Festplatte jeweils mit dem PC-Partitionsschema oder aber mit dem Apple Partitonsschema formatieren bzw. partitionieren.
    Eine gemischte Partitionierung scheint auf diese Weise leider nicht möglich zu sein.

    Ich hatte die Festplatte mit meinem iBook zwischenzeitlich wieder FAT 32 partitioniert.
    Doch mein PC (Win XP Home) erkennt sie nun nicht mehr, obwohl sie dank FAT 32 eigentlich Win-like sein sollte. :(

    Wie gesagt: Mac OS Extended (Journaled) kann ein PC nicht erkennen.
    Aber eine zwischenzeitliche FAT-32 Formatierung (an meinem iBook) der Festplatte konnte der PC auch nicht erkennen. :-[
    Mein iBook erkennt aber beide Formationsarten.

    Die Windowskompatibilität ist mir jedoch sehr wichtig, zum einen sind noch jede Menge GB Daten auf meinem PC, andererseits wollten wir im Bekanntenkreis Urlaubsfoto's etc. tauschen. Und das sind allesamt PC-User...

    Nun denn, derzeit ist die besagte Festplatte wie folgt konfiguriert:
    Mac OS extended (Journaled)

    - BigMac = 96,31 GB (diese Partition soll Mac-like sein, und möglichst bootfähig)
    - Foto = 45 GB = Win kompatibel
    - diverses = 45 GB = Win kompatibel

    Also hat sich das oben erwähnte Gerüst verändert... :-[

    fdisk /dev/rdisk1
    Disk: /dev/rdisk1 geometry: 24321/255/63 [390721968 sectors]
    Signature: 0x0
    Starting Ending
    #: id cyl hd sec - cyl hd sec [ start - size]
    ------------------------------------------------------------------------
    1: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    2: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    3: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused
    4: 00 0 0 0 - 0 0 0 [ 0 - 0] unused


    und weiterhin:


    pdisk -l /dev/rdisk1

    Partition map (with 512 byte blocks) on '/dev/rdisk1'
    #: type name length base ( size )
    1: Apple_partition_map Apple 63 @ 1
    2: Apple_Driver43*Macintosh 56 @ 64
    3: Apple_Driver43*Macintosh 56 @ 120
    4: Apple_Driver_ATA*Macintosh 56 @ 176
    5: Apple_Driver_ATA*Macintosh 56 @ 232
    6: Apple_FWDriver Macintosh 512 @ 288
    7: Apple_Driver_IOKit Macintosh 512 @ 800
    8: Apple_Patches Patch Partition 512 @ 1312
    9: Apple_Free 262144 @ 1824 (128.0M)
    10: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_1 201716040 @ 263968 ( 96.2G)
    11: Apple_Free 262144 @ 201980008 (128.0M)
    12: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_2 94109696 @ 202242152 ( 44.9G)
    13: Apple_Free 262144 @ 296351848 (128.0M)
    14: Apple_HFS Apple_HFS_Untitled_3 94107960 @ 296613992 ( 44.9G)
    15: Apple_Free 16 @ 390721952

    Device block size=512, Number of Blocks=390721968 (186.3G)
    DeviceType=0x0, DeviceId=0x0
    Drivers-
    1: 23 @ 64, type=0x1
    2: 36 @ 120, type=0xffff
    3: 21 @ 176, type=0x701
    4: 34 @ 232, type=0xf8ff


    Ich hoffe Rastafari's großzügiges Angebot gilt noch?
    Beizeiten sollte es ja mal klappen...

    Ich wünsche allen AT-Lesern einen "Guten Rutsch" ins neue Jahr!
     
  19. schnubbi

    schnubbi Gast

    Da ich das selbe Problem habe werde ich hier mich mal einklinken und schauen ob es zu einer Lösung führt
     
  20. Jack

    Jack Stechapfel

    Dabei seit:
    12.04.05
    Beiträge:
    160
    Vielleicht gelingt es Rastafari ja dieses Thema so zu beschreiben dass es jeder (ohne Gewähr) selbst mit seinem Mac & ext. HDD nachvollziehen kann.
     

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