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FileServer macmini - die 110te... Sorry dafür

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X Server" wurde erstellt von phodo, 21.09.06.

  1. phodo

    phodo Gast

    Liebes Forum,

    ich möchte einen macmini als fileserver nutzen, sowohl für den internen Netzwerkgebrauch als auch, und das bereitet mir Schwierigkeiten, für eine Möglichkeit von ausserhalb darauf zugreifen zu können.

    Am Ende sollen 6 Benutzer auf verschiedene Ordner einer mit FireWire an den mini angeschlossenen Festplatte zugreifen können und davon 3 Benutzer den Remote Desktop auf den mini anwenden können. Intern wie extern.

    Der mini läuft mit OS X 10.3.9, also Panther. Wir haben einen DSL-Anschluss der Telekom. Unser Router ist ein "Teledat Router 630", auch von der Telekom. Die Einstellmöglichkeiten des Routers stellen unter anderem eine "NAT-Funktion" bereit. Damit habe ich noch nichts anfangen können, glaubt man jedoch der Kurzbeschreibung, die der Router dieser Funktion zuordnet, braucht man sie um bsp.weise einen Server aufzubauen.

    Ich habe mir bereits einen client von DynDNS auf den mini gepackt und auch einen entsprechenden account angelegt. Wenn ich innerhalb unseres Netzwerks mit meinem Macbook im Browser xxxxxx.homeip.net eingebe, lande ich im web-Verzeichnis des mini. Die Meldung, dass der Apache-Server funktioniere erscheint dann. Ich weiss nur nicht, ob das valide ist, schliesslich bin ich innerhalb des Netzwerks. Von aussen kann ich es nicht testen. Noch nicht.

    Nun zu meinen Fragen:

    1.) Womit kann ich erreichen, dass ich "durch den Router durch" an den macmini von ausserhalb gelange?

    2.) Ich habe probehalber "Sharepoints" installiert. Kann ich damit von extern an den mini kommen?

    3.) Oder ist ein FTP-Server die beste Lösung?

    3a.) Gibt es eine einfache FTP-Variante als Freeware?

    4.) Findet Ihr nicht auch, dass für diese Aktion OS X Server wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen ist?

    5.) Ebenso möchte ich neben dem File-Transfer den Remote-Desktop von aussen auf dem macmini anwenden, geht das?

    6.) Wie bekomme ich es hin, dass der mini 24/7 anbleibt?

    7.) bzw. was für einen Impuls bedarf "wake on Lan"?

    8.) Kennt Ihr ein gutes Tutorial für diese Angelegenheit?

    9.) Die User sollen sowohl mit Windows- als auch mit Apple-Rechnern zugreifen können. Ist das problematisch?

    ...)

    Ich weiß, dass meine Fragen schon x-mal in ähnlicher Weise in diesem Forum gestellt wurden, doch hat mich jeder Weg der Recherche immer wieder auf mir nicht geläufiges Vokabular wie "VPN", "AFP", "CVS", "SMB" etc. pp. geführt, sodass ich hinterher verwirrter war als vorher. Also habt bitte ein Nachsehen.

    Für jede Hilfe bin ich dankbar!
     
  2. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    Wenn es so dort stünde wäre es falsch, nee sagen wir lieber: "unscharf". NAT steht für "Network Address Translation". Es geht bei NAT darum das externe mit dem internen Netz zu verbinden. Extern bist mit einer einzigen IP-Nummer (die Dir dein Internetzugangs-Provider in die Finger drückt) unterwegs, während Du intern div. Rechner mit eigenen internen IPs betreibst. NAT sorgt dafür das Anfragen die ein interner Rechner losschickt ins Internet geleitet werden und das die Anworten darauf auch wieder bei dem Rechner ankommen, der die Anfrage losgeschickt hat.

    Das sollte der Router eigentlich auch ohne zutun des mini verwalten können.

    Anfragen auf eine DynDNS-Adresse, die aus dem internen Netz gestellt werden schlagen fehl. Du kannst mal unter heise.de/security/dienste/portscan/ einen Portscan auf Deine externe IP starten und schauen, ob bereits Dienste die der mini bereitstellt als offen angezeigt werden.

    Du brauchst ein Portforwarding im Router. Oder bei sehr vielen Diensten gleich einen DMZ-Eintrag für den mini im Router. Anfragen die von extern auf Deine IP oder DynDNS-Adresse gestellt werden laufen auf bestimmten Portnummern - 80 für den Webserver, 21 für FTP, 348 für AppleFilesharing, ... Da der Router mit den Anfragen auf diesen Ports i.d.R. nix anfangen kann, muß er diese Anfragen an einen zuständigen Rechner - in dem Fall der mini Server - weiterleiten. Er schleust also die entsprechenden Portnummern an die interne IP des minis durch. Wenn der die passenden Dienste konfiguriert hat - z.B. den Apachen für den Webserver, kann die durchgeleitete Anfrage beantwortet werden. Anfragen auf Ports die nicht geforwardet sind, beantwortet der Router - im Normalfall damit das er sie an der Firewall abprallen läßt. Wird der mini als DMZ-Rechner im Router eingetragen, werden alle Anfragen an den weitergeleitet. Damit ist klar, das auch unerlaubte Anfragen (Angriffe) durch den mini abgewehrt werden müssen.

    Sharepoints organisiert Dir nur das Filesharing unter AFP und SMB. Ob die Anfrage von innen oder außen kommt ist Sharepoints erstmal wurscht.

    Nicht wirklich, aber wenn Du FTP anbieten willst, wäre der PureFTPd Manager die erste Wahl. Der FTP-Dienst aus dem OS X Sharing ist recht unsicher aufgebaut.

    Definitiv nicht. Eine 10er Lizenz kostet rund 400 EUR und Du hast die Möglichkeit die Benutzerrechte der 6 User zentral zu verwalten, Freigaben für Windows und Macs zu erstellen, den ganzen Außenzugriff über eine sichere VPN-Verbindung zu organisieren usw. usw. Einzige Einschränkung die ich Dir an der Stelle mitgeben möchte: Das Teil schaut ganz harmlos nach OS X aus. Untendrunter ist aber ganz viel Server, an den sich ein Laie nicht ohne Hilfe oder die Erlangung vertiefender Kenntnisse heranmachen sollte. Wenn dich - wie Du sagst - das Vokabular schon verwirrt, gib's einem Profi in die Finger. Die ein oder zwei Tagesgagen für die Installation, Inbetriebnahme und Test, die der dafür braucht sind gut angelegt.

    Ja. Siehe oben - Remote Desktop ist nur ein weiterer Dienst, dessen Nummer durchgestellt werden muß. Auch hier: VPN regeltz!

    Nicht den Stecker ziehen?

    WoL Gemäß Murphys Law schlägt im entscheidenden Moment fehl. Laß die Kiste ohne Monitor und Tastatur durchlaufen.

    Die OS X Server Dokumentation: http://www.apple.com/server/documentation/

    Im Prinzip: nein! Wenn man die beiden Gruppen auseinander halten will, gibt's auch dafür Mittel und Wege. Aber die gemeinsame Datennutzung ist eher durch die Dummheit der Benutzer als solche gefährdet. Da will ich mal keinen großen Unterschied zwischen Mac und Windows machen ;).

    Gruß Stefan
     
    Mainzelmaennsche gefällt das.
  3. pepi

    pepi Cellini

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    PureFTP Manager kann ich ebenfalls sehr empfehlen.

    Mac OS X Server ist für diese Anwendung vielleicht ein bissl viel Kanone für die paar Spatzen. Ist aber rein technisch betrachtet sicherlich eine gute Wahl. Bedenke, daß so ein System nach der Installation auch ein wenig Wartung braucht was man wohl ebenfalls besser einen Profi machen läßt. (Den kann man dann notfalls auch sekieren wenns nicht so läuft wie es sollte.)

    VPN ist wohl definitiv das Ding der Wahl in diesem Fall und auch in fast allen anderen Fällen.

    ad 6) und auch nicht  > Ausschalten :) Eine kleine (und somit auch sehr günstige) USV ist bestimmt kein Fehler.

    Der Hund liegt beim WoL am "L". Das funktioniert nämlich nur im LAN. Wenn man also von draussen den Server nicht erreicht, kann man ihn auch nicht von draussen aufwecken. Ein Server sollte ohnehin durchlaufen, damit er in der Nacht brav seine Backups machen kann und alles mögliche andere was man ihm so umhängt.
    Gruß Pepi
     
  4. phodo

    phodo Gast

    Liebe Helfenden,

    ich bedanke mich für Eure ausführlichen Antworten. Heute komme ich leider nicht mehr dazu, mich um das Thema zu kümmern. Werde ich jedoch morgen angehen. Vielen Dank für Eure Unterstützung.

    PS: Es kann gut sein, dass ich mich im Verlauf der Befolgung Eurer Ratschläge nochmal um Infos von Euch kümmern muss, das nur als Vorwarnung :)

    Schönen Abend,

    phodo
     
  5. phodo

    phodo Gast

    Hallo,

    so, ich habe vrsucht, obige Schritte zu unternehmen. Klappt nicht so wie ich mir das vorstelle.
    Mein Router sieht so aus:
    [​IMG]


    192.168.1.34 ist der mac mini im Netzwerk.

    Wenn ich den Portscan bei Heise mache ergibt sich folgendes Bild:
    [​IMG]

    Und wenn ich jemanden von extern bitte meine xxx.homeip.net aufzurufen sieht derjenige nichts ausser einer Fehlermeldung.

    Was ist falsch?

    Danke für jeden Support!

    phodo
     
  6. Flo87

    Flo87 Gast

    Öhm, probier doch mal den Haken bei Aktiv in der Zeile zu machen und danach nochmal nen Portscan...
     
  7. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    welche Frage sich mir stellt... wieso den Mac Mini als File Server? Mit einer 2,5 Zoll Festplatte ist nicht wirklich viel gewonnen. Da kommt man billiger und einfacher mit einem externen Medium, oder?

    Ich denke auch bereits seit Wochen über eine neue FileServer Lösung nach und mir kam auch der MacMini als Gedanke... gerade wegen der Gb-Schnittstelle, aber diese Festplatte da drin...

    Ich hab mir mal ein PC-Komplettsystem zusammen gestellt mit einem schicken Asus P5B Deluxe Mainboard und dem passenden Intel Duo Core 6600 2,4 Ghz, 1 GB RAM, 400 GB Festplatte etc.
    Von der Ausstattung etc. schlägt der um weiten den Mac Mini und das Mainboard mit seinen 2 Gb-Schnittstellen und der tollen Stromspartechnik macht schon einiges her. Gesamtkosten wären knappe 800 Euro für das System; preislich so teuer wie die größere Variante des Mac Mini.
    Dafür hab ich ein olles Bios... kein OSX...

    das ärgert mich doch etwas.
    Was meint ihr? Was kann man machen um den Mac Mini als File Server auch tauglich zu bekommen? Gab es nicht mal eine Anleitung diesen mit einer 3,5 Zoll Festplatte zu erweitern?
     
  8. pepi

    pepi Cellini

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    Probier mal Port 80/tcp auf Deinen mini weiterzuleiten.


    Dauer der Übung: ca. 4,28 Sekunden
    Tätigkeiten: Externe Platte anstecken
    3. Schritt: There is no step three!
    Gruß Pepi
     
  9. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    mich stört eher die 2,5Zoll innerhalb des minis... ich würde die ja am liebsten austauschen. Aber eine 3,5 würde da wohl nicht reinpassen.

    Der Mini wäre sonst wirklich perfekt als Fileserver... es müsste nur eine 3,5 Zoll Festplatte rein, am besten SCSI ;)

    Ich hab einfach schon zu schlechte Erfahrungen gemacht mit 2,5 Zoll Festplatten in Dauerbetrieb. Diese kommen mir in keinen Server rein. Da hilft auch nicht der FW-Port 400. Denn dort ein System raufpacken und so den Mini betreiben bringt mir nicht viel um zumindest noch ein paar Daten auf einen FileServer zu packen.
     
  10. pepi

    pepi Cellini

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    Eine 3.5" HD paßt in der Tat nicht in einen Mac mini hinein, wo auch. Offenlassen ist schließlich nicht mehr geekig sondern schon grausig nerdig und hat diesen Duft von Computerwerkstatt. Ekelig... Würde andererseits aber prinzipiell tadellos funktionieren.

    Den ganzen Mac mini ohne Gehäuse in einen großen gut belüfteten PS Tower reinzuschrauben schafft massig Platz für 3.5" HDs. Birgt allerdings auch die Gefahr von Augenkrebs und Gehörschaden.

    Cyrics,
    Du glaubst hoffentlich nicht wirklich, daß SCSI Platten heutzutage über andere Mechanik verfügen als handelsübliche IDE oder SATA Platten. Die reinen Vorteile des anderen Controllers/Protokolles kannst Du bei einer einzelnen Platte am IDE Bus getrost vergessen und außerdem machen sich die daheim sowieso und auch mit viel Gewalt nicht bemerkbar.

    Was denn für schlechte Erfahrungen mit 2.5" HDs? Ohne ein gutes und aktuelles Backup hilft Dir auch keine 3.5" Ultra SCSI 320 Platte irgendwas wenns um Deine Daten geht. Die 2.5" HD ist sowieso schneller als Dein 100Mbit/s LAN, und wenn Du Gbit einsetzt, dann bringts das auch erst wenns auch noch der Client und der Switch können. Ist das bei Dir so? Jeder mini ist tadellos von extern bootbar per FireWire. Könnte man also das System auf eine Partition der externen HD spielen, von dort unheimlich schnell booten, und auf die interne so langsame 2.5" HD backuppen. Der Rest sei für Deine Daten freigegeben.

    Gruß Pepi
    Und ich frag mich jetzt... warum ein Mac mini kein guter FileServer für daheim ist?
     
  11. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    hmmm, also mein iBook hat sich nach 1 1/2 Jahren gedacht, dass es mit seiner 2.5 Zoll Festplatte vom Kühlanlagenhersteller Toshiba nicht mehr vertragen kann. Die komplette Aufhängung hat sich in der Festplatte verabschiedet und klapperte nur noch rum und das ohne auch nur eine Berührung. Soviel zur Dauerbelastung was eine 2.5 Zoll Festplatte aushält. Sie hatte vielleicht 3000 Zeitstunden an Laufzeit hinter sich. Bisher haben mir Festplatten noch nie Probleme gemacht.
    Nun erzählt mir ein Freund, dass er das selbe Problem bei seiner Notebook-Festplatte hat. 2.5 Zoll Festplatten sind einfach nicht für den Dauergebrauch gedacht.

    Dies ist das, was sehr gegen den FileServer spricht.

    Ich kann höchstens mit etwas Fummelei eine 3.5 Festplatte herein bekommen. Es gab doch auch schon Möglichkeiten einen Akku einzubauen. Da sollte es ja nicht an der etwas größeren Festplatte scheitern ;)
    Aber nun kommt das eigentliche Problem... ein RAID-System ist garnicht möglich. Backups müssten dann per Firewire rüber gezogen werden. Hier würde ich mir halt auch ein Firewire Port 800 wünschen.

    Ganz ehrlich... für einfach ein bisschen daheim Daten zurücklegen reicht mir eine externe Firewire-Festplatte. Aber das soll ein größerer File Server für 4 Rechner werden mit einer sehr großen Festplatte (500 GB) und einer integrierten Backup-Möglichkeit.
     
  12. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    es gibt zwischenzeitlich 2,5" Platten die für 7/24 ausgelegt sind. Spricht also nix dagegen den mini als Server brummen zu lassen. Nebenbei. ich habe zwischenzeitlich 2 davon bei Kunden seit 1,5 Jahren im Dauerbetrieb laufen. Ohne nur den geringsten Mucker.

    Für große Datenmengen und Backups böte sich eine/mehrere externe Firewire HD(s) im mini-Design an. Drunter gestellt und passende Routine für's Backup (nach Gusto per Deja Vu, CCC, Intego, ...) und für's Filesharing, bzw. die Homedirs eingerichtet - fertig ist.

    Gruß Stefan
     
  13. pepi

    pepi Cellini

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    Ich habe auch bei Kunden ein paar Minis als handlichen kleinen Server im Einsatz. Üblicherweise mit einer externen HD, oder auch einer zweiten, je nach Datenmenge und Backupwunsch. Für bis zu 10 Leute sag' ich mal ist das im Office Betrieb überhaupt kein Problem. Die Leistung ist mehr als ausreichend.

    Ohne gscheites Backup isses halt immer das selbe, da isses egal welche Platte Dir eingeht. Auch 3.5" HDs halten nicht ewig. Auch von denen sind die meisten nicht für 24/7 ausgelegt, sondern nur für "office use" also 8/5, daher haben die auch eine geringere Lebensdauer, sind aber oft günstiger.
    Gruß Pepi
    Konklusio: Jeder wie er mag. :)
     
  14. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    und welche wäre eine 2.5 Zoll Festplatte die den Dauerbetrieb mindestens 2 Jahre lang mitmacht? Toshiba kommt mir auf jeden Fall nicht mehr ins Haus. Von Hitachi denk ich genauso wenige positiv... bleibt ja nur noch Samsung wenn ich das richtig überblicke...

    na ich schau mir mal die Preise an. Aber mich graut es schon, wenn ich daran denke, dass der Mac Mini 800 + RAM kostet, je Firewire-Erweiterung nochmal 200 Euro rauf.
     
  15. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    die Hitachi HTE-Baureihe ist für den 24h-Betrieb ausgelegt. Deine Aversion gegen die Teile kann ich nicht nachvollziehen. Und ca. 140 EUR für die 100 GB-Version find ich nun auch nicht völlig überzogen.

    Wer einen Server betreiben will, ist gut beraten zuletzt an der Hardware zu sparen! Insoweit ist auch ein gut au[s|f]gerüsteter mini immer noch ein Schnäppchen.

    Gruß Stefan
     
  16. flowbike

    flowbike Halberstädter Jungfernapfel

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    booah, da hat aber phodo mächtig das Layout zerschossen. gibbet die Bilder auch in klein ? :p

    Schurz beiseite:
    so was bitte als Anhang posten.

    thx
     
  17. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    Also ich hab mir das mal zusammen gesucht wie etwa der derzeitige Kostenstand wäre....

    Als PC-Konkurrent würde in meinen Augen preislich gesehen das Barebone Shuttle SD37P2 antreten. Bei Cyberport für 440 Euro. (Datenübersicht)
    [​IMG]

    Darin würde ich ein Core 2 Duo Intel 6600 einbauen mit 2.4 Ghz. Ist zwar etwas hoch bemessen... aber naja. Kostenpunkt 300 Euro.
    Nun könnte ich mich mit der integrierten Graphic on board zufrieden geben, aber ich will ja auch etwas Grafikleistung für das kleine Heimkino...
    Deshalb würde ich die GeForce PCX7600 nehmen mit 256 MB, 2x DVI/TV-Anschluss und neuem Kühlungsverfahren. Kostenpunkt 160 Euro. Da bin ich schon bei netten 900 Euro. Nun nehm ich noch eine kleine Festplatte damit es auch nicht meinen Kostenrahmen sprengt (Samsung SpinPoint T133 HD401LJ - 400GB 7200rpm 16MB 3.5zoll SATA300) für 140 Euro und ein kleiner DVD-DL-Brenner für 35 Euro. Dazu noch etwas RAM (würden ja schliesslich 8 GB aufs Mainboard passen). Also noch 2 x 1GB Kingston RAM für jeweils 120 Euro. Nun bin ich zusammen gerechnet bei etwas über 1200 Euro :)
    Also kein bisschen an der Hardware gespart.

    Nun setz ich mir meinen Mac Mini zusammen: (Datenblatt)
    [​IMG]
    Ich nehm also die größte Variante des Mac Minis. (ich brauch ja das Superdrive....) Kostenpunkt in der Grundausstattung für mich als Student mit 730 Euro. Ich würde mir gleich 2 GB-RAM bei Apple einbauen lassen, weil die Mehrkosten nicht sooo hoch sind mit 230 Euro mehr. Außerdem bin ich dann gleich die nervigen 2x256 MB los. Außerdem scheint der RAM mit 667Mhz FrontsideBus sehr nett zu sein :)
    Kostenpunkt jetzt: 960 Euro.
    Ich belass es bei der 80GB 2.5 Zoll Festplatte. Ich erfahr leider nicht welcher Festplatten-Hersteller verbaut wird. 80 GB wären jetzt aber nur meine Server-Systeme ausreichend. OSX ist ja sehr speicherfressend. Also noch eine externe Firewire-HD dran. Hier hab ich leider nur ein Firewire-Port 400. Bei dem Shuttle Firewire 800... aber ich kann ja eh nur ein FW-400 verwenden, weil ich ja wenn, dann das MacPower M9-DX 3.5 Zoll FireWire/ USB2.0 Festplattengehäuse für Mac mini nehmen würde. Kostenpunkt 80 Euro.
    Die selbe Festplatte wie oben erwähnt einbauen. Nämlich die Samsung SpinPoint T133 HD401LJ - 400GB 7200rpm 16MB 3.5zoll SATA300 für 140 Euro.
    Ich glaub damit hab ich meinen mini natürlich schneller zusammen gestellt :)
    Gesamtkostenpunkt: 1180 Euro.

    Das wäre eine Kostendifferenz von etwa 50 Euro zu Ungunsten der PC-Dose.

    Tja... ich kann mich einfach nicht entscheiden. Der mini sieht echt gut aus und wenn OSX drauf läuft, ist das natürlich einiges wert. Aber ich würde ein ausgeklügeltes RAID (0,1,5 oder 10)-System, tolle Grafik (GMA900 vs. GeForce PCX7600 ;)) und tolle Erweiterungsmöglichkeiten + 7.1 Kino-Sound, etc. bekommen und bei den Kosten würde ich auch viel mehr Ghz bekommen mit mehr Cache etc. aber ob sich das groß bemerkbarmacht ist natürlich fraglich. Zusätzlich könnte ich sogar noch 2 weitere Festplatten einbauen und das ohne, dass es äußerlich auffällt wogegen ich beim MacMini mir den schiefen Turm von Pisa dann bauen kann. Das ist schon schwierig.

    PS: gegen Hitachi hab ich nicht wirklich etwas, aber ich hatte hier im Forum schon einiges böses Blut gelesen über Hitachi und wieso Apple diese immer noch verbaut. Das ist einfach prägend ;)
     
  18. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    du bist doch ein Mod :p
    da editiert man den Beitrag, nimmt die Grafikadressen als Anhang und fertig. Der arme Junge kann seinen Beitrag eh nicht mehr ändern ;)
     
  19. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,
    Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreich gekaperten Thread ;). Das was Du da schilderst hat nicht mehr im entferntesten mit der Anforderung an einen Server zu tun.

    Den gerne gemachten, aber immer wieder unzulässigen Vergleich von Applen und Birnen kommentiere ich überhaupt nicht.

    Gruß Stefan
     
  20. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    ich hab nur eine Alternative vorgeschlagen, die mir geeigneter scheint und für das Geld sogar noch mehr bieten kann.
    Find ich schade, aber ich dachte du würdest jetzt noch irgendwas konstruktiv dafür sprechendes für den Mini vorbringen. Dem ist nicht so und damit werd ich auch andere nicht für einen mini als FileServer überreden.

    PS: und das hat sehr wohl noch etwas mit dem Thema zu tun ;) hier wird der mini mit den entsprechenden Anforderungen mit einem preislich ähnlich positionierten Angebot aus der Dosen-Fabrik verglichen. Nur weil ich meine Entscheidungsfindung hier ran hänge, ändert das nichts an dem Thema.
     

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