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Fedora auf Mac mini (Single Boot) - "Missing Operating System"

Dieses Thema im Forum "Linux auf dem Mac" wurde erstellt von .mitro, 08.05.07.

  1. .mitro

    .mitro Allington Pepping

    Dabei seit:
    14.09.04
    Beiträge:
    193
    Hi,

    ich kämpfe gerade mit meinem Mac mini.

    Der Soll zur Feier des Tages Linux auf die Platte bekommen, nachdem ich bei den bisherigen virtuellen Sachen ziemliche Netzwerk-Probleme hatte (außerdem reizt es mich schon lange).

    Folgendes Problem: Installation verläuft reibungslos, Reboot, danach "Missing Operating System". Bin beim Nachwassern mittlerweile soweit, dass ich weiß, dass es etwas mit EFI, dem GRUB-Bootloader und so weiter zu tun hat. Allerdings hab ich trotzdem keine Ahnung, wie ich das Fedora Core 6 System zum Booten bewegen kann. GRUB in den MBR und GRUB auf die erste Partition macht keinen Unterschied.

    Partitioniert ist mit 100MB /boot, 4096MB als Swap, Rest als /.

    Hat jemand NUR Linux auf einem Mac (also nix Dualboot) und kann mir mal kurz helfen?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    .mitro
     
  2. eet

    eet Rheinischer Winterrambour

    Dabei seit:
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    Beiträge:
    935
    Nöö, hab ich nicht, kann ich nicht, sorry. Aber ich würde in jedem Fall mal versuchen, '/boot' wegzulassen, da es nicht nötig ist und vielleicht Verwirrung stiftet. Swap scheint mir übrigens auch überdimensioniert; mach das nicht größer als 2x dein RAM. /home dagegen gehört in jedem Fall auf eine eigene Partition. Vorschlag: 1024 MB für /swap, 20 GB für /root, der Rest für /home.

    Und Fedora gilt nicht gerade als ein Muster von Zuverlässigkeit.
     
  3. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Beiträge:
    17.896
    Wer oder was bringt dir diesen Prompt?
    Kömmet da vorher noch ein braves "GRUB loading Stage 2..." ?
    Oder zumindest die ersten paar Buchstaben davon? Wenn ja, wieviele genau?

    Doch, einen gewaltigen.
    Auf EFI Rechnern darfst du GRUB nicht in den MBR schieben.
    Jedenfalls nicht mit den Standardoptionen seines Setup-Kommandos.

    Denn GRUB benötigt zusätzlich zum MBR selbst (wo der sog. "Stage 1 Loader" sitzt) noch ein Hilfsprogramm, das ein Dateisystem aufdröseln und namentlich nach einzelnen Dateien durchsuchen kann (den sog. "Stage 1.5 Loader").
    Erst dann kann der innerhalb des Dateisystems liegende eigentliche Bootloader (die "Stage 2") gefunden und geladen werden. Diesen 1.5 'Hilfsknecht' installiert GRUB per Default immer in den Sektoren der Festplatte, die unmittelbar auf den MBR folgen. Je nach Typ und Umfang des Kompilats des Loaders (das ist der Dateisystemabhängige Part von GRUB) frisst das so etwa die ersten 15-20 Sektoren der HD.
    Bei BIOS-PCs kein Problem, denn dieser Raum wird dort traditionell frei gelassen, die erste Datenpartition beginnt dort für gewöhnlich erst im Sektor 63.
    Bei EFI-PCs aber... sitzt genau dort die primäre Kopie der GUID Partitionstabelle.
    RUMMSBUMMS!
    Installierst du da GRUB einfach drüber, wird die Firmware des Rechners beim nächsten Systemstart keine gültigen Checksummen mehr finden können, worauf per EFI-Spezifikation folgendes zu tun sei:
    Sofortige Wiederherstellung der primären Partitionstabelle aus der sekundären Kopie, die sich am Ende der Disk befindet. GRUB 1.5 ade...
    Und wenn es eine extrabrave Firmware ist, schreibt sie als Fleissaufgabe auch gleich noch den IPL-Ladecode im MBR neu. GRUB 1.0 ebenfalls ade...
     

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