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Dummie: Netzwerkplatte / Airport Xtreme / iTunes Sever?

Dieses Thema im Forum "WLAN, Airport & TimeCapsule" wurde erstellt von Big Easy, 23.08.07.

  1. Big Easy

    Big Easy Auralia

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    Hallo,

    vorab: Ich hab mich seit Tagen versucht über Externe HDDs und die Airport Extreme Station schlauzumachen. Dabei sehe ich im Moment mal wieder den Wald vor Bäumen nicht mehr...


    Vorhaben:
    - Zu meinem iMac möchte ich mir ein MBP oder MB zu legen.

    - Zusammen mit einem PC und MS Notebook (2x XP Pro) sollen die beiden Macs über eine anzuschaffende Airport Basisstation per WLAN das Internet nutzen.

    - Zum Backup, gemeinsame Datennutzung und eine gemeinsame iTunes Mediathek wird eine externe HDD 1TB angeschafft, die an die Aiport Station angeschlossen werden soll.


    Fragen:
    - Ist es sinnvoll eine Netzwerkplatte (Maxtor Shared Storage / WD World Book Pro / LaCie Big Disk Ethernet) zu kaufen anstatt einer externen USB 2.0 HDD (Iomega UltraMax)? - In ein paar Rezessionen, musste ich lesen, dass die Transferrate bei den LAN-Platten extrem langsam sein soll?!

    - Welche weiteren Geräte könnt ihr empfehlen?

    - Gibt es die Möglichkeit auch von außerhalb des Heimnetzes auf die externe HDD zuzugreifen bzw. Daten dort abzuspeichern? - Also z.B. ich sitze in der Campus-Bib und kann von dort auf meine Dateien zugreifen und arbeiten? Ist dies evtl. die Beschreibung für ein NAS oder NDAS?

    - Was ist ein iTunes Server? - Bei meiner Suche bei AT bzw. im Netz fiel dieser Begriff desöfteren. Ich hab es so verstanden, dass dort jeder Nutzer des Netzwerks auf die gleiche iTunesMediathek zugreifen kann? - Um bei meinem Bsp. zu bleiben: Ich kann vom Campus aus, meine iTunes Playlists ganz normal abspielen, als ob die MP3s auf der internen Platte wären!?

    - Welche Programme brauche ich für mein Vorhaben bzw. was ist die einfachste, arbeitsunintensivste, pflegeleichteste Lösung? - Plu&Play wird wohl nicht funktionieren?

    - Ist die Airport Station stark genug, dass ich mit einem MB in unserem alten Haus (massives Mauerwerk) z.B. im Dachgeschoß noch Empfang hab, wenn die Station in einem abeschlossenen Kellerraum steht?

    Wahrscheinlich stell ich mir das ganze viel zu einfach vor - es ist das erste Mal, dass ich mich mit Netzwerken beschäftige und und nach meinem momentanen Kenntnisstand, wärs echt zu schön. Aber wenn alles so einfach möglich wäre, hätten es wohl mehr Leute...

    Ich bin für jede Hilfe, Denkanstoß, Link, etc. sehr dankbar!


    MfG
    eric
     
  2. Patrick7

    Patrick7 Cripps Pink

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  3. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    Hallo,

    willkommen im Club, würde ich sagen ;) Ich kenne das Gefühl...


    Welcher Teil genau, ist jetzt das Backup?! Wie definierst du Backup? Wenn die Festplatte hinüber ist, ist in meinen Augen alles weg, oder hab ich dich falsch verstanden?
    Ansonsten ist das eine übliche Struktur, die des öfteren verwendet wird.

    Also meiner Meinung nach, ist eine Externe Festplatte gesteuert über ein Netzwerkschnittstelle mit 1Gbit/s wirklich langsamer als die derzeitigen USB2.0 oder FW400/800 Lösungen. Ich hab das leider selbst so erleben müssen, und daher kommt für mich persönlich eine solche Lösung nicht in Betracht. Ich würde dir daher auch davon abraten, weil es wenn, dann nur ein teurer Ärger wird.

    Auf jeden Fall keine Maxtor-Festplatte. Die Ausfallraten sind erschreckend, wie ich letztens lesen durfte. Eine Samsung/Seagate sollte qualitativ hochwertiger sein. Von Toshiba muss ich auch abraten. Der Klimaanlagenhersteller ist einfach nicht gut genug im Bauen von Festplatten.

    Selbstverständlich gibt es die. Doch das ist sehr abhängig von den verwendeten Festplatten-Controllern, ob es aktive Rechenkomponenten sind, die möglicherweise sogar noch Funktionen wie RAID etc. zur Verfügung stellen. Mit etwas Glück ist es ein Mikrobetriebssystem, welches auch noch Funktionen wie ssh zur Verfügung stellt. Dann ist deiner Vorstellung keine Grenze gesetzt. Jedoch muss bei deinem Router ein Türchen geöffnet werden für den Zugriff von außen, was eigentlich wieder eine im Lücke im Sicherheitsgürtel ist.

    iTunes-Server hab ich so noch nie gehört. Könnte ich mir jetzt auch nicht wirklich etwas drunter vorstellen außer, dass eine Bibliothek zur Verfügung gestellt wird. Diese sollte in meinen Augen aber nicht von jedem Nutzer bearbeitbar sein. Was für ein Chaos würde erst ausbrechen, wenn der eine gerade den Song mit 5 Sternen bewertet, während der andere den Titelnamen ändert, und ein anderer den Song einfach löscht... die Fehlermeldungen würde ich ja dann gerne mal sehen wollen :)

    Mir würde jetzt keine simple Plug&Play-Lösung einfallen.

    Also das ist wiedermal sehr abhängig von der Abstrahlcharakteristik der Airport Station, den verwendeten Materialien beim Hausbau, den Türen, Stromleitungen etc.
    Wenn dein Dachgeschoss nicht unbedingt in der 5. Etage ist, und du räumlich gesehen senkrecht zur Sendestation stehst, solltest du eine Verbindung erreichen. Kritisch wird es, wenn zwischen dir und der Station circa 25 Meter Luftlinie mit Stahl-Beton, gelegte Starkstromleitungen etc. befinden.

    Ich konnte dir jetzt nicht wirklich helfen, aber es gibt meines Wissens solche Out-of-the-Box Lösungen für das Heimnetzwerk. Diese kosten aber dementsprechend. Möchtest du Geld sparen, etwas länger Freude und Funktionsumfang mit den gekauften Geräten bekommen, dann bleibt es dir nicht erspart auch etwas Zeit und Mühe zu investieren.

    AppleTV z.B. geht doch sehr stark in die Richtung, in die du willst.
     
  4. pepi

    pepi Cellini

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    Eine sog. Netzwerkfestplatte hat einen eigenen Ethernet Anschluß. Solch eine Lösung wäre also völlig unabhängig von einer evt. verwendeten AirPort Station.
    Von Western Digital Produkten kann ich generell, prinzipiell und konkret abraten. Von LaCie Big Disk Produkten jeglicher Art ebenfalls. (Gilt auch für die Bigger Disk und Biggest RAID Varianten.) Da Maxtor inzwischen von Seagate aufgekauft wurde könnte es schwierig sein deren Produkte überhaupt noch zu bekommen.
    Die Transferraten solcher günstiger NAS Lösungen sind meist erschreckend gering. Der Limitierende Faktor ist in den meisten Fällen der verwendete Controller, bzw. Embedded Prozessor und nicht die Netzwerk Schnittstelle. Auch Modelle mit Gbit Ethernet tümpeln dahin wie ein Eiskunstläufer im Schwimmbad.
    Die Variante eine Platte an eine Apple AirPort Extreme 802.11n Station anzuschließen ist nicht nur erstaunlich günstig sondern auch erstaunlich schnell im direkten Vergleich mit anderen Produkten. (Vorausgesetzt man kann das Ding über Ethernet oder 802.11n, wenn möglich noch mit der in den meisten EU Ländern unzulässigen Kanalbündelung ansprechen.) Wunder darf man hier allerdings keine erwarten.
    Von draussen an so im Netzwerk verfügbar gemachte Daten zuzugreifen ist definitiv machbar. Wie aufwändig das ganze wird hängt davon ab wie Dein Internetzugang im implementiert ist.

    Ein iTunes Server ist von der Funktionalität her nichts anderes als ein Programm (oder ein Server daemon) der das gleiche tut wie iTunes wenn man damit seine Medien im Netzwerk freigibt. Mit der von Dir geschilderten Vorstellung hat das nichts zu tun. Da dieser Dienst definitiv auf einem Server laufen muß kannst Du das so mit der AirPort Station alleine nicht implementieren. Hierzu ist ein eigener Rechner notwendig oder ein Router auf dem man entsprechende Software selbst installieren und laufen lassen kann. (zB Asus WRT basierte Produkte) Da ist allerdings von Plug & Play (Ein fürchterlich irreführender Begriff der mit Windows 95 erfunden wurde...) keine Rede sondern mehr von Kenntnissen mit Unix/Linux/Embedded Linux und selbst compilieren von Software.

    Je nach Bauweise und Entfernungen kann es sein, daß Du noch Empfang hast, das kann und wird Dir aber niemand versprechen, garantieren oder vorhersagen können. Das mußt Du im konkreten Fall ausprobieren. Grundsätzlich kann ich stark davon abraten eine AirPort Station im Keller zu betreiben, außer man möchte sehr konkret diesen Keller mit WLAN versorgen. Keller haben üblicherweise Brandschutztüren und eher dicke Decken die alle sehr viel Signal schlucken können.

    Wie schon erwähnt ist das Problem quasi nie die Netzwerk Schnittstelle sondern der zu schwache Prozessor in diesen NAS Lösungen.

    Toshiba stellt meines Wissens nach nur 2.5" HDs her. Von deren Einsatz als NAS würde ich aus mehreren Gründen abraten. (Nicht weils Toshiba ist, sondern weil es eine 2.5" HD ist.) Ich persönlich habe seit vielen Jahren gute Erfahrungen mit Seagate Produkten gemacht. Bei HDs die im Dauerbetrieb verwendet werden empfiehlt es sich zur wenige Euro teureren ES Modellreihe zu greifen. Diese Platten sind für den 24/7/365 Betrieb zugelassen.

    Ein -tv hat mit den gewünschten Funktionalitäten überhaupt keine Gemeinsamkeiten so wie ich das verstanden habe. Vielleicht kannst Du das etwas näher ausführen, für den Fall daß ich da was übersehen habe.
    Gruß Pepi
     
    dewey gefällt das.
  5. Big Easy

    Big Easy Auralia

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    Also um das zusammenzufassen: Ihr beide (Pepi / Cyrics) könnt mir von den genannten Platten abraten.
    Am Einfachsten, wenn ich euch richtig verstanden habe, und auch am Sinnvollsten ist also der Einsatz einer normalen Platte mit USB-Anschluss an den USB-Port der AirPort Station.

    Ich würde dann zur UltraMax von Iomega tendieren und dort ein RAID 1 einrichten. Wie geschrieben, sollen dort BackUps ihren Platz finden, konkret habe ich mir darunter vorgestellt, Die Platte in 3 Teile zu partitionieren: 1 iMac-Back Up, 1 MB BackUp, 1 Daten / Mediathek. Hintergrund ist auch, dass ich für Leopard mit der TimeMachine-Funktion vorbereitet sein will.

    Ich hab nur einen "normalen" T1-Flatrate-Zugang; einen Splitter; ISDN Anlage; ein DSL-Modem, das direkt mit meinem iMac verbunden ist. Bisher haben wir es nicht geschafft einen Router zu installieren, so dass jedesmal einer offline gehen muss, wenn der andere online will. Das war der Hintergrund, zu meiner Frage nach dem Aufwand. Ich hab mir nämlich vorgstellt, dass es einfacher wird eine AirPort Station einzurichten, da sie hoffentlich ein appletypische einfache Bedienbarkeit hat.


    Also kann ich diese Idee wieder begraben, dass hört sich für mich zu tricky an...

    Über eine normale Etage hinweg sollte es aber keine Probleme geben? - Wir haben da mehere Optionen was den Standort angeht...

    Hast du richtig verstanden, ein Apple-TV wird eigentlich nicht benötigt, da der iMac auf Wunsch mit dem Fernsehgerät und Stereoanlage verkabelt werden kann und so dieselbe Funktionalität aufweist.

    Im Kern ging es mir um die gemeinsame Nutzung der Festplatte im Netzwerk, sowie den Fernzugriff von außen.

    Wie schon gesagt vielen Dank für Eure Hilfe und Mühe, die ihr euch gemacht habt!

    MfG
    eric
     
  6. pepi

    pepi Cellini

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    Jep, USB 2.0 Platte an die AirPort Extreme Station ist eine durchaus gute Wahl.
    Wen dort nur und ausschließlich Backups abgelegt werden, ist ein RAID 1 unnötig. Du hast die Daten dann ja ohnehin immer an zwei Speicherorten. Ein RAID alleine ist niemals ein Backup der Daten die darauf gespeichert werden.
    Ich würde die Platte unter garkeinen Umständen partitionieren. So bist Du flexibler wenn Du mal für den einen oder anderen Bereich (auch nur kurzzeitig) mehr Platz benötigst. Lege die Daten einfach in entsprechenden Ordnern ab.

    Wenn Du uns sagst wie Dein Internetzugang eingerichtet ist, bzw. konfiguriert wird können wir Dir vermutlich sagen ob das mit einer AirPort Extreme Station funktionieren kann und vielleicht sogar ein paar Tips abgeben wie sie einzurichten ist.

    Es gibt niemals Garantien für die Reichweiten von WLANs. Das mußt Du einfach ausprobieren. Bedenke, daß die USB Platte dann auch noch bei der AirPort Station sein muß. (Mindestens zwei Steckdosen, wenig Variationsmöglichkeit mit dem USB Kabel, Kabelgebundene Clients willst Du vielleicht auch noch anschließen.)
    Gruß Pepi
     
  7. Homersektor7g

    Homersektor7g Zuccalmaglios Renette

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    Sind die Zugriffszeiten dann wirklich akzeptabel? Habe ähnliches vor mit einer mybook 500GB. Möchte Multimediafiles auf der Platte an der Extreme mit USB2.0 zur Verfügung stellen im Netzwerk. Habe schon oft gelesen, dass reine Netzwerkplatten mit RJ45 Anschluss keine besonders schnelle Zugriffszeiten ermöglichen. Sieht es an der Extreme (hoffendlich) anders aus?

    mfg Homersektor7g
     
  8. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    Wenn der verwendete USB 2.0-Controller zumindest ansatzweise qualitativ anspruchsvoll ist, ist der Flaschenhals des ganzen Systems dann nicht mehr die Verbindung Acces-Point->Festplatte, sondern Access-Point->Client bei 802.11g
    Wenn besonders viele auf den Access Point zugreifen, sich die Datenrate unter Umständen auf 11Mbit/s (802.11b) absenkt etc. wird es schwierig Musik etc. flüssig zu konsumieren.
    Der neueste 802.11/n-Standard sollte dies jedoch ermöglichen, auch wenn zwei Clients die Medien abrufen. Dann ist wahrscheinlich eher wieder das Problem, dass es durch gleichzeitige Zugriff auf die entfernte Festplatte zu Verzögerungen kommt.

    Naja, insgesamt sind die verwendeten USB-Controller deutlich schneller.
     
  9. Homersektor7g

    Homersektor7g Zuccalmaglios Renette

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    Ich hänge die mybook an die Airport Extreme und betreibe die meiste Zeit nur einen neuen iMac im Netz über den n-Standard. Wobei sich doch aber die Übertragungsrate automatisch zwischen der Airport Extreme und dem iMac anpasst, sobald ich eine Airport Express ins Netzwerk aufnehme?! Sprich g-Standard...
    Für Musik wäre das immer noch ausreichend. Wie es sich mit Videos verhält, muss ich dann testen.
     
  10. markthenerd

    markthenerd Brauner Matapfel

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    Zu diesem Thema empfehle ich das hier zu lesen.



    Meine Empfehlung für Ansprüche wie Du sie beschreibst sind diese Geräte.
     
  11. trinkiwinki

    trinkiwinki Fießers Erstling

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