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.dmg lässt sich nicht öffnen

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von guayalex, 06.11.06.

  1. guayalex

    guayalex Gast

    Hi !

    Ich hatte neulich eine .dmg Datei geöffnet bei der es sich um ein (Mit hdiutil erzeugtes "sparseimage-file") handelte, als sich dieser Stromausfall ereignete, der sich ja durch halb Europa zog. Als ich den Mac (G5 mit OSX) wieder startete, ließ sich die .dmg file nicht mehr öffnen. Ich erhielt die Fehlermeldung die Datei sei DEFEKT ! Diese .dmg file ist für mich von unschätzbarem Wert. Es sind darin 40 GByte wichtigster Daten gespeichert und ich bin verzweifelt, daß ich diese zwar nicht öffnen kann, sie aber anscheinend vollständig vorhanden sein müssen. Leider kann ich die Datei auch mit dem Festplattendienstprogramm nicht öffnen. Aber es muß doch ein Weg geben an die 40 GByte Daten heranzukommen, auch wenn die .dmg-file sich nicht öffnen lässt. Ich würde keine Mühen scheuen, diese Dateien oder zumindest einige noch zu retten. Übrigens muss ich bei dieser Gelegenheit alle vor sparseimages als Passwortgeschützte Ablage für Daten warnen. Wie es ja scheint, reicht ein simpler Stromausfall um die .dmg zu beschädigen. Bei mir ist womöglich alles zu spät, aber ich habe meine Hoffnung ja noch nicht ganz aufgegegben. Hat jemand irgend einen "letzten" Rat für mich ?
     
  2. Mit Pacifist sollte es möglich sein, bestimmte Dateien aus einem DMG zu extrahieren. Ob das bei deinem fehlerhaften DMG noch möglich ist, kann nur der Versuch zeigen.
     
  3. pepi

    pepi Cellini

    Dabei seit:
    03.09.05
    Beiträge:
    8.741
    Pacifist kann Dateien aus .pkg (Installer Packages) extrahieren. Das kann man aber auch manuell tun. Bei einem .dmg (Disk Image) hilft Pacifist leider garnichts.

    Ein .spareseimage ist deutlich heikler als ein .dmg File. Das Problem wurde hier schon mehrfach diskutiert.

    Mit dem Festplatten Dienstprogramm kannst Du versuchen das .sparseimage zu reparieren. Wenns gut geht Glück gehabt, wenn nicht, sorry.

    Warum speicherst Du wichtige (Im Gegensatz zu geheimen) Daten auch in einem Sparseimage ab? Warum hast Du von dem File kein Backup wenn die Dateien so wichtig sind?
    Gruß Pepi
     
  4. Inwiefern sich ein .sparseimage von einem DMG unterscheidet kann ich nicht sagen, aber mit Pacifist 2.0.1 gelang es mir, ein heruntergeladenes DMG, das Probleme beim Öffnen bereitete und anschliessend das enthaltene PKG zu öffnen und Dateien daraus zu extrahieren. Dass man das auch manuell machen kann, war mir nicht bekannt. Entsprechnde Google Suchen verwiesen stets auf Pacifist.
     
  5. guayalex

    guayalex Gast

    Versuch

    @Pepi :
    Ja ich habe auch schon sämtliche Foren abgesucht und keine Möglichkeit der Rettung solcher sparseimage-files gefunden und nachdem ich auch beim apple support keine Hilfe erhielt, habe ich es, die Hoffunung ich aufgebend
    hier noch einmal versucht. Warum ich wichtige Dateien in einem Sparseimage abgespeichert hatte und dann davon kein Backup ist leicht zu beantworten

    1) Ich hielt ein Sparseimage für eine Sichere Sache. Mir war nicht klar, daß so eine Image-File in irgendeiner Weise unsicherer sein soll, als Dateien einfach so (In einem Ordner) abzuspeichern. Hätte ich das mal früher gewußt ! Da wird man aber noch nichtmal in Zeitschriften wie Macwelt o. ähnliche drauf hingewiesen. Wie Riskant es tatsächlich ist, ist im Nachhinein erschütternd. EIn einziger Stromausfall und 40 GByte sind weg. Da sollte man aber auch drauf hinweisen finde ich.

    2) Ich habe ein sparseimage genommen, umd einen verschlüsselten Ordner zu haben (vor filevault wurde ja im Gegensatz zu sparseimages immer wieder gewarnt) und geheime Daten dort abzuspeichern an denen ich auch immer wieder gearbeitet habe. Gebackuped hatte ich die Dateien über Jahre immer wieder nur wie es das Unglück will habe ich mittlerweile alle backups (auf denen die Dateien offen herrumlagen weggeschmissen) und alles in das Sparsimage verfrachtet und mich damit sicher gefühlt. Und ein Backup desselbigen habe ich wiederum nicht gemacht, weil 40 GByte ja ziemlich viel ist. Soviel Platz hatte ich gerade nirgends. Hätte ich von der Gefahr geahnt, so hätte ich wenigstens die wichtigsten files gebackuped

    3) Das Festplattendienstprogramm kann den Fehler offensichtlich nicht beheben. Reparieren erscheint zwar als Option und die Imagefile taucht auf, aber das klicken auf "reparieren" und andere Felder bewirkt nichts. (So wie man das auch shcon von anderen Leuten kennt)

    4) Ich wäre heilfroh um jede einzelne der vielen Dateien die ich davon retten könnte. Ich meine selbst von kaputten Festplatten können doch noch Daten gerettet werden. Wieso dann nicht von noch physikalisch tatsächlich vorhandenen 40 Gbyte. Das fühlt sich so an, wie eine Schatzkammer ohne Schlüssel !!:-* Es kann mir einfach nicht in den Kopf, wie dann gleich alles weg sein kann. Genausowenig, wie das ein einziger blöder Absturz gleich die Imagefile unwiderruflich zerstört, nur weil die gerade offen war. Demnach sind die ja noch viel unsicherer, als man im Traum hätte erahnen können. Das darf doch irgendwo nicht wahr sein, aber was wil man machen. Es sollte zumindest anderen eine Warnung sein !

    @Meisterpetz : Danke für den Tip. Ich werde es auf jeden Fall am Wochenende ausprobieren und hier posten, ob es geklappt hat. Mit ctrl.Klick kann man auch so (meiner Erfahrung nach Paketinhalte öffnen) allerdings habe ich weder ersteres noch letztPeres probiert und vielleicht kann ja Pacifist etwas, was man so nicht kann !
     
  6. pepi

    pepi Cellini

    Dabei seit:
    03.09.05
    Beiträge:
    8.741
    Es ist auch keine funktionierende Methode bekannt um Sparseimages wiederzubeleben. Das einzige was in sehr seltenen Fällen Erfolg hatte war ein reparieren mit dem Festplatten Dienstprogramm.

    Ad 1) Die MacWelt ist ein reines Print und Publishing Magazin, technisch betrachtet sind sie in anderen Dingen vollkommen ahnungslos wenig bewandert. Es besteht ein großer unterschied zwischen einem .spareseimage und einem .dmg. Letztere sind ein sehr robustes Fileformat. Also bitte nicht unzulässig verallgemeinern.

    Ad 2) Vor FileVault wird aus genau dem selben Grund gewarnt. Es verpackt nämlich Dein Home Directory in ein .sparseimage! Ich hoffe Dir ist jetzt klar warum man vor FileVault warnt. (Auch wenns jetzt etwas spät ist für diese Erkenntnis.) Kein Platz ist keine Ausrede für kein Backup. Dann leg Dir Platz zu für die wichtigen, geheimen Daten! 40GB HDs bekommt man um 35,- €. Daran kanns doch wirklich nicht gelegen haben. Die Platte mit unverschlüsselten Daten hätte genauso eingehen können, und dann sieht es uU genauso zappenduster mit den Daten aus.

    Ad 4) Auf "defekten Festplatten" sind die Daten auch (zumindest teilweise) noch intakt vorhanden. Ein Entsprechendes Programm kann also evt. noch Teile davon wiederfinden. An eine Schatzkammer kommst Du nunmal ohne Schlüssel nicht dran. Wenn die Kammer nun auch noch verbogene Scharniere hat, dann wird es auch mit Schlüssel sehr schwierig. Wobei letzteres eher dem aktuellen Szenario entspricht. Die 40GB image file sind verschlüsselte Daten. Sehen also so aus als ob mein Kater auf der Tastatur geschlafen hätte und man diesen Text abspeichert. Du weist nicht wo die Absätze sind, wo irgendwas anfängt ober aufhört. Bei einer teilweise unlesbaren Festplatte sind die Strukturdaten teilweise noch vorhanden und lesbar. In jedem PDF steht am Anfang "PDF" drinnen. Bei Deinem Verschlüsselten Image steht dort irgendwas und Du weist nichteinmal was. Zusätzlich ist es bei jedem Vorkommen von "irgendwas" ein anderes "irgendwas". Ich hoffe dies macht deutlich warum Du da wenig bis garkeine Chancen hast etwas wiederzubekommen.


    Es tut mir leid, daß Du so wie es aussieht eine Menge für Dich wichtiger Daten verloren hast. Mögen die Erklärungen oben helfen, daß Dir und anderen nicht nochmal sowas passiert.
    Gruß Pepi
     
    Bonobo gefällt das.
  7. guayalex

    guayalex Gast

    Danke

    Ja dank dir. Es hilft schon ,wenn man auf den Boden der Tatsachen geholt wird, den weitere vergebliche Hoffnung bereitet ja nur noch mehr Verzweiflung. Die Chancen sind also ganz gering. Ich dachte nicht, daß jede einzelne Datei in dem sparseimage verschlüsselt sei, sondern nur der "Behälter" und die restlichen 40 GByte nicht. "Nur" ist natürlich relativ. So, wie ich dich verstanden habe ist aber jede einzelne Datei irgendwie verschlüsselt. Mich würde ja mal interessieren, wie man an den verschlüsselten "Brei" kommt. Aber da müsste man Programmierer für sein und selbst ein solcher kann da sehr wahrscheinlich nichts ausrichten. Werde (mit freilich geringster Hoffung) noch den Tip von Meisterpetz ausprobieren und selbstverständlich posten, ob sowas aussicht auf Erfolg haben kann oder nicht, so daß andere in der Tat exemplarisch mal hier von lernen können. z.B. Unterschied zwischen .dmg und sparseimage und die enorme Unsicherheit v. letzterem. Danke Leute. Es ist schön wenn man so aufmerksamme Leute weiß, die bemüht sind (auch gerade in so trostlosen Fällen wie diesen) zu helfen !!
     

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