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Der Glaube an den Klimawandel

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von amarok, 10.07.07.

  1. amarok

    amarok Galloway Pepping

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    Der Glaube an den Klimawandel

    Ein kurzer Artikel über der mir zuwiederen Ausnutzung unseres Glaubensbedürfnisses. Im Zweifelsfall nicht zu ernst zu nehmen, aus optischen Gründen möchte ich aber auf ein Emoticon verzichten. Artikel ist hier zu lesen weil mir sonst spontan kein Veröffentlichungsmedium zur Verfügung stand und weil ich keine Lust mehr hatte eine Endkorrektur durchzuführen.

    Wenn ein Zustand oder Vorgang unerklärlich ist, wenn also unser Verstand nicht ausreicht, um die wahren Hintergründe einer Gegebenheit zu erkennen, ist dies für die Menschheit keinesfalls Grund genug, eine Sache einfach als Solche zu akzeptieren. Wir Menschen suchen immer einen Grund, um unser Ego zu befriedigen. Während uns dieser Instinkt zu Entwicklung und Fortschritt durch immerwährende Forschung verhilft, birgt er ebenso die Grundlage für Religionen und Aberglaube. Wenn wir die Ursache nicht selbst finden, glauben wir das, was andere uns erzählen.
    Glauben Sie, dass wir Menschen auf die Klimaveränderung der Erde Einfluss nehmen können? Vermutlich ja, doch worauf beruht ihr vermeintliches Wissen? Die Verfechter der „Klimareligion“ messen sich heutzutage Werbetechnisch und in der Rekrutierung neuer Mitglieder durchaus mit anderen Glaubensvertretern, etwa der katholischen Kirche. Jener jedoch gelingt es nicht annähernd so gut Medienwirksam aufzutreten und dermaßen viele Lokalprediger für sich zu gewinnen. Während also abgesehen von einer Papstwahl und gelegentlichen Weltkirchentagen vom Vatikan eher wenig zu hören und zu sehen ist, vergeht kaum ein Tag, an welchem auf der Titelseite der großen deutschen Tageszeitungen kein Artikel zur weltbewegenden Klimakatastrophe angepriesen wird. Sind sie durch die tägliche Beeinflussung nicht auch schon innerlich zum Klimatismus bekehrt worden? Sie haben sich nichts vorzuwerfen! Der Klimaglaube wird nicht nur von der Presse und High-Society (siehe Life Earth Konzert), sondern auch von unseren Politikern staatlich gefördert, beinahe könnte man von einer Staatesreligion sprechen. Man verteufelt die Wiedersacher, z.B. Wissenschaflter und Meterologen, welche den direkten Einfluss der Menschheit zur stetigen Erderwärmung anzweifeln, sie werden als Ketzer dargestellt und unterdrückt, Gehör wird ihnen verweigert und ihre Bedenken als Unsinn abgestempelt.
    Während dieses Verhalten von den natürlichen Sympathisanten der „Klimareligion“ (Parteimitglieder der Bündnis’90 die Grünen) nicht unerwartet auftritt, gibt es auch wahrhaftig militante Klimaprediger aus ganz anderen Lagern, welche im Grunde ihrer Parteiarbeit zwar weniger mit Umweltpolitik zu tun haben, sich aber um so mehr für das Umweltfreundliche Deutschland im Sinne Aller einsetzen. Vermischung von Religion und politischen Zielen ist heute nicht unbekannt, weshalb ich dieses Phänomen gerne besser durchleuchte. Was Jene Staatsmänner dazu bewegt das Klimakatastrophen-Dogma in die Köpfen der Menschheit zu verankern, kann nur verstanden werden, wenn man weiß, dass unsere Politiker völlig unbeeinflusst durch Lobbyisten teils sehr enge freundschaftliche Beziehungen zur Gemeinschaft der Großindustriellen pflegen. Im Fernsehen läuft zurzeit eine Werbeeinspielung eines führenden deutschen Automobilherstellers, welche in eigenen Worten etwa folgenden Inhalt wiedergibt: Verschrotten sie ihre alte umweltbelastende Benzinschleuder und retten sie durch die Verwendung unseres neusten Produktes die Welt vor der sicheren Klimakatastrophe. Der Orginaltext war definitiv ein wenig steifer aber Werbewirksamer und wurde untermalt mit hübschen Filmchen und Musik. Um die Verkaufszahlen jenes Herstellers zu sichern griff die Politik vor nicht all zu langer Zeit, gefeiert von den Klimasympatisanten, zu drastischen Mitteln und lässt zukünftig zu, dass für gewisse Fahrzeugtypen in Innenstädten ein Fahrverbot verhängt werden darf. Dabei weiß doch jedes Anti-Klima-Sekten Kind, dass eine möglichst lange Verwendung von Kraftfahrzeugen umwelttechnisch viel verträglicher ist, als eine vorzeitige Neuanschaffung.
    Fakt ist zwar, dass wir Menschen nicht sehr umweltfreundlich Leben, ob dieses falsche Verhalten jedoch langfristig Auswirkungen auf das Klima hat, bleibt gewissermaßen eine Glaubensfrage. Ich glaube daran, doch lasse ich mich durch meine Unwissenheit von den Hasspredigern der Klimareligion weder finanziell noch politisch missbrauchen. Bleiben sie kritisch, und kaufen sie erst dann ein neues Auto, wenn ihr altes kaputt ist!
     
    guy_incognito gefällt das.
  2. jensche

    jensche ̈Öhringer Blutstreifling

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    Hier ein interessantes Interview mit einem Renomierten Klimaforscher des MIT, Boston. Wirklich noch interessant....
    http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=16206&CategoryID=62

     
  3. amarok

    amarok Galloway Pepping

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    danke für den link! dem mann ist in einigen punkten zuzustimmen. ich möchte mich aber nicht auf bestimmte politiker beschränken, sondern beziehe mich eher aufrütteln auf die gesamtsituation. trotzdem ist es natürlich nett, wenn andere für einen gleichgesinnte heraus recherchieren ;)
     
  4. guy_incognito

    guy_incognito Oberdiecks Taubenapfel

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    Natürlich muss man sich sofort ein neues Automobil anschaffen, auch wenn dieses trotzdem eine "Kohlendioxidschleuder" ist. Wenn man schon CO2 sparen will, sollte man eher über einen Ausbau der Massenverkehrsmittel (ÖPNV, Bahn, etc) nachdenken. Alles andere ist Augenwischerei und grüner Fassadenanstrich.
    Was viele immer vergessen, ist, dass es auch noch viele andere Stoffe gibt, die nicht so toll für die Umwelt bzw. die Menschen damit hantieren müssen sind. Seien es irgendwelche hochgiftigen/umweltrelevante organische Verbindungen, Schwermetalle oder. Aber auch alltägliche Grundstoffe benötigen in Förderung und der nachfolgender Veredelung eine beächtliche Menge Energie. Diese Aspekte verhageln sehr oft die Umweltbilanz (also der Nutzen der unter Einbeziehung aller Einwirkungen auf die Umwelt übrig bleibt).

    Der Mensch sollte sorgsamer mit der Umwelt und der Erde umgehen. Noch nicht einmal unbedingt aus klimatischer Sicht, sondern um zu schauen, dass man zu einer nachhaltigen Entwicklung der Welt im Einklang mit der Natur kommt. Alles andere gefährdet höchstens den Fortbestand unserer Spezies. Die Natur weiß sich zu helfen; der Mensch wohl kaum.
     
  5. WDZaphod

    WDZaphod Prinzenapfel

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    Ich find die ganze Sache SEHR wirr.
    In Hessen gabs keinen Winter dieses Jahr, als Ausgleich ist auch der Sommer verschollen. In Argentinien schneit es, in Paraguay hagelt es. Gabs auch seit Menschengedenken nicht.
    Aber:
    Grönland war früher bewaldet, die Sahara ein Dschungel. Das Klima wandelt sich, permanent, in Rythmen von 10.000 Jahren und mehr. Was also von Menschenhand ausgelöst wurde, und was nicht - wer weiß das schon?
    Was sich gewandelt hat, ist die Ansicht der Leute. Wurde an der Tanke schon beschimpft, als ich meinen CO2-Generator vollgetankt hab :p:D
     
  6. guy_incognito

    guy_incognito Oberdiecks Taubenapfel

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    @WDZaphod

    Diese Wirrheit ist ganz normal. Liegt auch daran, dass sehr oft Wetter, Witterung und Klima durcheinandergequirlt wird.

    Was anthropogen (also vom Menschen verursacht) ist und was nicht, ist schwierig auseinanderzunehmen. Deshalb gibt es ja auch diese Versuche mit den Eiskernen in Grönland, um Teile des damals (vor ein paar Hundettausend Jahren bis heute) herrschenden Klimas zu rekonstruieren. Aber wenn man sich die Kurven anschaut, wird man auch wirr, weil sie nicht wirklich gleichförmig sind, sondern "irgendwie" hin und herschwanken.
    Und zu Grönland und Sahara. Da sich zu bestimmten Zeiten durch Erwärmung/Abkühlung die Temperaturen änderten, änderte sich meist auch der Bewuchs. Siehe: Ökozonen der Erde.
     
  7. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

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    Ich glaube anhand dieser Grafiken (von Wikipedia) kann jeder erkennen, dass wir daran schuld sind. Die Frage ist nur, ob wir es endlich wahr haben wollen und ALLE bereit sind uns zu ändern.

    Leider ist das wohl eher nicht der Fall. Wir fahren weiter mit dem Auto umher. Wir verbrauchen weiterhin Strom. Die Schwellenländer pumpen zusätzlich CO2 in die Atmosphäre.

    Die Menschheit wird erst mit dem Umdenken beginnen, wenn Sie selbst davon betroffen sind (durch eine Umweltkatastrophe oder sonstige Auswirkungen)
     
  8. jensche

    jensche ̈Öhringer Blutstreifling

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    Keine Angst. die Welt wirds überleben. Wir nicht... ;)
     
  9. hellisch

    hellisch Jonagold

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    Ich verstehe diesen ganzen Klimawandel einfach nicht. Wir brauchen nicht das Klima zu schützen. Die alltäglichen Ziele liegen doch viel näher. Geringere Energiekosten, gesündere Städte, gesünderes Essen. Alternative Energiequellen, weil die anderen halt eben zur Neige gehen. Ich denke diese Themen sind unumstritten. Warum also über so ein komplexes Thema wie Klimawandel diskutieren.
    Meiner Meinung nach nur Ablenkung.
    Über etwas, was man nicht ändern kann, kann man halt einfach viel länger diskutieren, ohne wirklich was tun zu müssen. Für das Klima fühlt sich niemand verantwortlich, also muss auch niemand was tun.

    Alleine kann niemand das Klima ändern. Richtig. Aber man kann alleine dafür sorgen, dass man niedrige Energiekosten hat, dass man gesundes Essen hat, woher man seine Energie bezieht. Und darum geht es eigentlich. Sollte es eigentlich gehen.

    Aus dem Einen folgt das Andere.
     
  10. cws

    cws Pommerscher Krummstiel

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    Drei Milliarden Chinesen und Inder wollen ein Auto, eine Heizung und eine Klimaanlage.
    Wer sind wir, das wir es ihnen verbieten dürften?

    Wenn wir es jetzt uns verbieten, dann wird das für die Umwelt bedeutungslos sein, aber wenn die Chinesen und die Inder das Problem für sich erkennen, dann haben wir die Technik, um das Problem anzugehen.
    Nein es geht dabei nicht um Hilfe und Gutmenschtum, sondern um Geschäfte. Das ist weder Verwerflich noch Böse, sondern unser bestes Argument für den Klimaschutz in Europa und den USA. Und wohl der einzige Weg, um die Welt zu retten.
    Der Welt ist es eigentlich egal, ob Menschen auf ihr leben können - uns auch?
     
  11. Apfelgott

    Apfelgott Fuji

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    Am schlimmste find ich, dass sich immer so viele aufregen, wenn eine Tierart ausstirbt und wir schuld sind.
    Das ist doch ertwas völlig normales. Der Mensch ist nun mal das mächtigste Tierauf diesem Planeten und stärkere Rassen (oder Klimakathastrophen) waren schon immer für das Aussterben von anderen verantwortlich.

    Ich bin z.B. sehr froh, dass die Dinosaurier ausgestorben sind. Ich hätt keine Lust plötzlich nem T-Rex im Wald zu begegnen.

    Naja, wie Jensche schon gesagt hat: Auch der Mensch wird in ein paar Jahren (oder erst Jahrhunderten) aussterben und das wird garantiert kein Tier bedauern.
     
  12. WDZaphod

    WDZaphod Prinzenapfel

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    Nunja, es gibt Theorien, daß der CO²-Gehalt der Atmosphare einer Erwärmung folgt, und nicht umgekehrt. Aber wie dem aus sei, die Sache läßt sich denk ich mal auf eine Größe reduzieren:
    Hütte ist voll!
    Ich habe mal gelesen, daß die Erde samt darauflebender Natur 2-2.5 Milliarden Menschen versorgen kann, ohne daß die Rohstoffe abnehmen. Wir laufen auf die 10 Milliarden zu, das ist schlicht und einfach zuviel. Wäre die Menschheit eine Tiergattung, wäre sie längst mangels Freßfeinden zur Plage erklärt und zum Abschuß freigegeben worden. Ich denke nicht, daß uns Energiesparmaßnahmen irgendwie retten werden, sondern die nächste Superseuche das Gleichgewicht wieder herstellen wird...
     
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  13. amarok

    amarok Galloway Pepping

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    Jungs es geht hier einen Dreck um den Klimawandel, sondern darum, dass eben jenem Thema vorbei am Verstand viel zu viel beigemessen wird. Natürlich ist es ungesund die Umwelt zu belasten, vielleicht sogar sinnvoll in Umwelt zu investieren. Der momentane Hype ist aber keineswegs gerechtfertigt und bei weitem überzogen, zumal die Wirkung unserer Aktionen definitiv nicht nachgewiesen werden können.
     
  14. Skeeve

    Skeeve Pomme d'or

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    Ich bin auch der Meinung, daß was getan werden muß. Allerdings ist mir durch den Eröffnungspost hier eines aufgefallen: Die Industrie reiht sich ja offensichtlich inzwischen in die Klimaschutzbefürworter ein. Warum wohl? Weil die westlichen Industrienationen was tun können. Sie können Abgase filtern und was weiß ich nicht alles und können gleichzeitig uns Konsumenten mehr Geld dafür abverlangen. Aber was noch wichtiger ist: Die Schwellenländer haben diese Möglichkeiten nicht und können damit kleingehalten werden: Boykottiert deren produkte, sie werden umweltschädlich produziert.
     

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