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CPU wird nicht richtig ausgelastet?

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von Nighthawk, 10.04.07.

  1. Nighthawk

    Nighthawk Linsenhofener Sämling

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    Hallo,
    wenn ich z.B. einen Film in iMovie importiere (dauert weit über ne Stunde für nen 80min-Film) wird die CPU nur zu ca. 50-60% ausgelastet. Is ja irgendwie blöd, habt ihr das auch bzw. soll das so sein?

    Gruß,
    Nighthawk
     
  2. iBooker

    iBooker Querina

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    Ich denke mal, dass der Filmimport auch nicht anders als bei einem Windows/Linux-PC verläuft... Also ist die Grafikkarte die Komponente, die die Verarbeitungsgeschwindigkeit vorgibt.
     
  3. Nighthawk

    Nighthawk Linsenhofener Sämling

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    Danke :)
    Hatte mich nur gewundert, aber deine Erklärung scheint plausibel.
     
  4. smile

    smile Klarapfel

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    Hmm, also mir erscheint die Erklärung nicht plausibel. Wieso läuft der der Import in iMovie (import von wo eigentlich?) über die Grafikkarte?
    Ist es nicht eher so, das iMovie (im Unterschied zu FCP und Konsorten) nicht die Kraft der zwei Herzen aka Core nutzt, sondern eben nur einen Kern (=50%) der Gesamtleistung der Intel Macs?
     
  5. iBooker

    iBooker Querina

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    AFAIK werden die Daten die durch den Import gesendet werden erstmal vom GPU abgearbeitet, und dann erst an die CPU gesendet (so ist es wie schon geschrieben zumindest bei Windosen und Linux-Kisten - sollte also schätzungsweise auch unter Mac so sein). Daher ist bei professioneller Video-Schnitt-Arbeit eine schnelle Grafikkarte einer schnellen CPU vorzuziehen.

    Wenn die CPU (egal wie viele Kerne tatsächlich am werkeln sind) aufgrund der "kleinen" Grafikkarte wenig Daten erhält, kann sie natülich auch nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.

    Gruss

    iBooker
     
  6. civi

    civi Gast

    Der Import von DV-Filmen auf einen Rechner läuft nicht über die Grafikkarte, da ja "nur" die DV-Daten vom DV-Band auf die Festplatte überspielt werden.
    Es wird ja hier noch gar nichts dekodiert oder auf dem Bildschirm abgespielt. Es handelt sich lediglich um das Kopieren von Daten, daher ist die CPU auch nicht wirklich ausgelastet. Es ist eher die Festplatte, die andere Aktionen nicht mehr zulässt.
     
  7. Nighthawk

    Nighthawk Linsenhofener Sämling

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    Ok, danke. Kommt mir halt nur komisch vor. Und beim wurschteln von iDVD vor dem Brennen werden auch nur um die 60% ausgelastet. Aber das mit der Platte kann ja schon sein...
     
  8. lazertis

    lazertis Schöner von Nordhausen

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    Die Aktivitätsanzeige (unter Programme/Dienstprogramme, nehme mal an, die hast Du auch schon verwendet), bietet dazu hilfreiche Angaben: CPU und Festplatten-Aktivität.

    Dabei unterscheiden sich die CPU-Angaben:
    Im unteren Bereich (%Benutzer, %System usw.) wird die Gesamtlast angezeigt, also alle Kerne zusammen 100 Prozent.
    In der Prozessliste gibt es ebenfalls eine Spalte %CPU, die bezieht sich aber auf einzelne Kerne, das heisst bei 2 Kernen 200%, wenn beide ausgelastet sind.

    Wenn ich nun auf CPU klicke und einen Import in iMovie starte, werden alle Kerne (hier: 4) relativ gleichmässig zu ca. 30% genutzt, das sieht man gut an den kleinen Verläufen im unteren Teil des Fensters. Dies entspricht auch dem Gesamtwert von ca. 120%, den man im oberen Teil beim Prozess iMovie ablesen kann.

    Klicke ich nun auf Festplatten-Aktivität, ist da ziemlich wenig los. Ich denke, viel mehr wird sich da auch auf dem MB nicht tun.

    Die Platten bremsen also nicht, die Grafikkarte hat nix damit zu tun und CPU-seitig verteilt sich der Import über alle Kerne. Ob das bei Dir auch so ist, kannst Du ja selber mit der Aktivitäts-Anzeige überprüfen.

    Woran es aber dann liegt... keene Ahnung. :)
     
  9. Nighthawk

    Nighthawk Linsenhofener Sämling

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    Dankeschön, hatte bei mir auch geschaut. Da stand beim iMovie-Prozess auch 120%. Ich finds irgendwie schon komisch, wenn auchbei den Platten nix los ist und die Grafikkarte ausgeschlossen werden kann... Naja, egal ;)
     
  10. pete99

    pete99 Pomme au Mors

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    Ja, das ist leider ein Phänomen das man bei fast jeder Software entdeckt. An Parallelisierung hat man scheinbar bis vor kurzem noch nicht gedacht.

    Das geht leider auch bei Apples eigener Software so weiter. Quicktime (beim Videocodieren) und iTunes (beim Musikcodieren), um nur zwei Beispiele zu nennen bei denen massive Parallelisierung und somit die Auslastung beliebig vieler Kerne spielend möglich wäre, versagen auf voller Breite. Da kommts zwar dann zu etwas mehr als 100% CPU-Auslastung, aber auch nicht um viel mehr.
    Behelf: Mehrere Quicktime-Jobs gleichzeitig laufen lassen. Ich empfinde dies als mühsam.

    Traurig wenn man für teures Geld ein Mehrprozessorsystem kauft und dann verschläft die Software alles. Besonders tragisch wirds dann beim neuen 8-Core-System. Wenn man da nicht vier Programmen gleichzeitig extrem rechnet wird dem System ziemlich langweilig.

    Meine Hoffnung liegt beim Leoparden. Hoffentlich wird dort manches besser gelöst...
     
  11. dreistomat

    dreistomat Châtaigne du Léman

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    verschwör, verschwör: dann können sie ja leicht ein neues Leopard rausbringen, das mit massiven Performaneverbesserungen glänzt. Damit wir das dann alle wieder kaufen.
     

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