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Ave Maria - die spinnen die Christen

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von .holger, 27.08.05.

  1. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    Bescheuert finde ich was sich da ein paar fundamentale Christen in Florida ausgedacht haben http://www.avemaria.com/ (kam grad im n-tv Auslandsreport) - die bauen eine Stadt in der es keine Verhütungsmittel, kein freizügiges TV oder Zeitungsprogramm gibt und nur was auch christlichen Werten entspricht verkauft wird.

    Es wird privat finanziert (zum Glück werden nicht die Steuern meiner Verwandten die in den USA leben dafür verbraten). Nur die Kinder die ja zwangsläufig dort zur Welt kommen (weil keine Verhütungsmittel) haben sicher später voll den Schaden... ich mein mal ein Schmuddelheft im Alter von 12 oder 13 Jahren kaufen gehört doch dazu oder?

    Die Leute in "Ave maria" (so soll die Stadt heissen) haben sicher auch kein Internetzugang denn dann könnten die ja auf playboy.de oder so vorbeisurfen..... ich frag mich nur wer da freiwillig leben möchte (keine Simpsons, kein nichts.... irgendwie ist das wie Pleasantville (wenn ich den Film richtig in Erinnerung habe )
     
  2. shorty

    shorty Zuccalmaglios Renette

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    omg das wäre ja die reinste Folter...

    So wie in dem einen Ken Follet Roman wo alle in dem einen Hippie Dorf leben...
    Nur da ist es ein Hippiedorf :cool:

    Drogen, Weiber, Alkohol...
     
  3. Seppelsmap

    Seppelsmap Zuccalmaglios Renette

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    Na und, lasst die Leute doch dahinziehen. Es zwingt Euch ja niemand dazu Euren Wohnsitz dorthin zu verlegen...
    So lange dort keine Selbstmordattentäter herangezogen werden, ist mir das völlig schnuppe, was dort abgeht.
    Wie man das Internet und die Presse zensiert, machen doch der Iran und China vor. Eine Pseudodemokratie wie die USA werden das doch wohl auch noch hinkriegen...
     
  4. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    gegen die Leute die da hinziehen habe ich ja auch nichts (ausser, dass ich sie für ein bisschen plemplem halte - aber jeder kann ja machen was er/sie will) nur mir tun die Kinder die da geboren werden jetzt schon leid, denn die wird sicher keiner vor die Wahl stellen da zu wohnen oder in Freiheit zu leben......
    Der Hauptinvestor und Planer des ganzen meite in dem Bericht auf n-tv so was wie "Die Stadt gehört mir und ich bestimme was da verkauft wird".
     
  5. michael

    michael Gast

    hm, holger, mit dem argument müsste man aber jede elternschaft verbieten, die die zukunft der kinder mitbestimmt durch vorgaben und verbote. oder nichtvorgaben und nichtverbote. denn soweit ich weiss haben kinder nie die gelegenheit sich ihre eltern und das umfeld der eltern auszusuchen.
     
  6. chris25

    chris25 Gast

    Nachdem sie ja eine Homepage haben, werden Sie wohl auch Internetzugang anbieten. Zudem wird die Stadt ja scheinbar um eine Universität gebaut, die ein normales Ausbildungsprogramm anbietet.

    Ich bin nicht der Typ für solche kollektiven Veranstaltungen, aber ich kann mir schon vorstellen, daß Eltern bevorzugen, ihre Kinder in einer Gegend aufwachsen zu lassen, wo sie nicht ständig mit Pornographie und Gewalt konfrontiert werden. Das Frauenbild daß in so manchen Rapvideo vermittelt wird ist z.B. arg archaisch.

    Amerika bietet halt für jeden etwas. Der eine zieht nach Ave Maria, der andere nach Castro in SF ;)
     
  7. xgx7

    xgx7 Doppelter Prinzenapfel

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    Den Spruch finde ich am besten ! Na dann soll er mal, würde er nicht in einer freien Gesellschaft leben könnte er das ja garnicht realisieren :oops:
     
  8. Bonobo

    Bonobo Nathusius Taubenapfel

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    Was mir hier uebrhaupt nicht gefaellt, ist die pauschalisierende Ueberschrift.

    Ich fuehle mich beileibe nicht mehr als Christ, bin zwar roemisch-katholisch gepraegt und aufgebracht (sic!) worden, habe das aber gottseidank (sic!) fruehzeitig erweitern koennen und bin heute gluecklich als freier Eklektiker -- und verstehe mich als Pilger und Gottsucher, aber nicht als jemand, der das Gelbe vom Ei gefunden hat. OK, das war jetzt bissl gelogen, NATUERLICH bin ich von meinen Ueberzeugungen ueberzeugt ;)

    Ich stehe dem organisierten Christentum, ueberhaupt organisierter Religion und schon gar jedem Fundamentalismus skeptisch bis feindselig gegenueber, weil ich sehe, dass dort Freiheit unterdrueckt wird.

    Trotzdem kenne ich auch gute Christen (und natuerlich auch Moslems, Hindus, Juden, Atheisten, etc.).

    Fuer solche waere es moeglicherweise ein Schlag in's Gesicht, diese Ueberschrift zu lesen, und es waere egal, dass Du das so nicht gemeint hast. Auch wenn's witzig nach Asterix und Obelix klingt.

    Denk mal drueber nach, was so eine Ueberschrift, die ja ohne den Resttext in den Forenuebersichten, auf der Eingangsseite, der "Neue Beitraege"-Seite, im RSS-Feed ausloest. Ist ja doch recht oeffentlich, diese Aussage.

    Gruesse, Tom
     
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  9. Cortex85

    Cortex85 Gast

    Ich weiß gar nicht, warum einige von euch sich darüber so aufregen. Das Christentum ist doch weiß Gott nicht gefährlich. Ihr tut ja gerade so, als sei das ein Angriff auf unsere Lebensweise im Allgemeinen.
     
    #9 Cortex85, 28.08.05
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.08.05
  10. Bonobo

    Bonobo Nathusius Taubenapfel

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    Weil Deine letztere Aussage pauschalisiert, moechte ich hier auch mal pauschalisiert vehement widersprechen. "Das Christentum" unterdrueckt Freiheit, verachtet Frauen, unterdrueckt Lebensweisen (um Dein unten zitiertes Wort zu benutzen) wie Homosexualitaet, wilde Ehe und freie Liebe, "das Christentum" ist mit verantwortlich fuer Kreuzzuege und Kolonialismus, fuer Inquisition und Anti-Kondom-Propaganda in Afrika und somit fuer hunderttausende AIDS-Tote. Was sagst Du nun?


    Deine Aussagen sagen mir, dass Deine Lebensweise sich sicherlich sehr von meiner Lebensweise unterscheidet. Was also ist "unsere Lebensweise"?

    Gruss, Tom
     
  11. mona

    mona Kaiser Wilhelm

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    Bleibt geschmeidig, Jungs! Keine Aufregung.

    Was haltet ihr davon:

    Wir sind froh, dass diese Leute sich selbst isolieren. Die haben keinen Stress mit uns und wir haben keinen mit ihnen. Sie leben ihr Leben, wir unseres. Wo ist das Problem? Eben. Es gibt keins.
     
  12. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Bonobo hat recht, die Überschrift ist nicht besonders glücklich gewählt.
    (Hast du das eigentlich von Asterix abgeleitet?)

    Also ich bin Christ und ich denke es prägt auch meinen Alltag, aber so wie in dem Text beschrieben bin ich garantiert nicht. Das ist eher ein "amerikanisches" Problem. Dort wird die Zugehörigkeit zu einer Religion meist "etwas extremer ausgelebt". Da werden schon mal Leute die abgetrieben haben, bzw Abtreibungen durchführen in den Tod getrieben oder gar umgebracht... von Christen! Für mich haben diese Leute null und garnichts vom Evangelium verstanden.
    Die, die diese Dorf bauen, sind in eine andere Richtung extrem, aber ich denke eher harmlos. Und ich kann die Anti-Verhütungsmittel-Einstellung teilweise sogar verstehen.

    Jedenfalls solltest Du nicht pauschal über Christen urteilen, die meinsten, sind harmlos und zahm... kannst sie sogar streicheln wenn Du willst, sie beissen nicht.

    Nochwas, Vive Maria hat dann wohl für dort die Exclusivrechte für "Damenunterwäsche", oder?
     
  13. Leisler

    Leisler Gast

    Hi.
    Ich finde, das dieses Dorf oder diese Stadt gar keine so neue und spektakulaere idee ist.
    Das Selbe, nur noch krasser und strikter, machen das die amish-people doch auch, oder?
    Wenn die auf Elektrizitaet verzichten, werden die sicher auch auf kleine Plastikapparate zur Verhuetung verzichten... Und ob es bei denen Schmuddelheftchen zu kaufen gibt wage ich auch zu bezweifeln...
     
  14. Bonobo

    Bonobo Nathusius Taubenapfel

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    Hallo Mona,
    Das sehe ich soweit aehnlich. Schwierig wird's, wenn die Leute dort Kinder haben und diese (vorsichtig gesagt) sehr eingeschraenkt erzogen werden, wenn diese Kinder Jugendliche werden und sich auflehnen gegen die Eltern (was garantiert kommen wird), ich sehe da ein grosses Konfliktpotential mit viel moeglicher Unterdrueckung.


    Gruesse, Tom
     
  15. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Ich weiss, dass Du absichtlich pauschalisiert hast, aber wenn, dann ersetze doch bitte "das Christentum" durch "die römisch-katholische Kriche"... bei der ich so nebenbei Mitglied bin.
    Sei mir jetzte nicht böse, aber auf das mit den Kreuzzügen, der Inquisition und den Kolonialismus gehe ich jetzt nicht ein... das ist aus einer völlig anderen Zeit, einer Zeit, wo andere Machtstrukturen herrschten und die Aufklärung wohl nur bei Gott schon bekannt war. Das handeln der Menschen kann nicht von heutigen Standpunkt aus bewertet werden. Es waren sehr schlimme Taten und sie sind verwerflich, aber es der Kirche von heute anzulasten halte ich für verkehrt.
    Homosexualität und wilde Ehe machen sich eher die europäischen und nordamerikanischen teile der röm-kath zum Problem, aber auch hier mehr die, die in der Hirachie ganz oben stehen. Viele "Dorfpfarrer" sind in der Beziehung wesentlich offener als mensch vielleicht denkt.

    Und das mit der "Anti-Kondom-Propaganda". Vorweg, ich bin gegen ein "Kondomverbot" und bin der Meinung wer Kondome benutzen will, der soll das auch tun (dürfen). Aber, wie ich schon weiter oben geschreiben habe, ich kann in gewisser Hinsicht auch den Standpunkt der Kirche verstehen.
    In Sachen Beziehung und Sexualität ist es für die Kirche so, dass jeder einen festen Partner haben sollte. Wenn mensch also in so einer Partnerschaft lebt, braucht mensch auch im Normalfall keine Kondome ( aus Kirchensicht!), denn zu Geschlechtskrankheiten kann es in so einer Beziehung kaum kommen und die "Familienplanung" hätte die Kirche halt gern über die Temperaturmethode geregelt. Dass laut Kirche Sex nur zur Fortpflanzung dient, ist nebenbei gesagt ein Märchen.
    In der römisch-katholischen Idealwelt gibt es also eigentlich kein Bedarf für Kondome, Pille und Co. Nur existiert diese Idealwelt nicht.. und die Kirche wird es auch nicht schaffen, diese durch Durchsetzung ihrer Ideen zu erschaffen.

    Und jetzt schwenke ich mal wieder auf "das Christentum" zurück, ich wüsste nicht, wo ich in meiner Freiheit beschränkt wäre.

    Wie schon oben gesagt, ich weiss dass Du absichtlich pauschalisiert hast.....

    LoCal
    Der urstmüde ist
     
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  16. Seppelsmap

    Seppelsmap Zuccalmaglios Renette

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    Hallo Tom!

    Wenn ich mich recht erinnere, hast Du das hier

    doch selbst geschafft, oder? Ich glaube mich zu erinnern, dass Du irgendwo hier im Forum Deine Jugend kurz aufgerissen hast. Katholik in der DDR, Entwicklungshilfedienst Deiner Eltern, Absprung von der Kirche und bastelst an Deinem individuellen spirituellen Glück. Meinst Du, dass Kinder, die in Ave Maria geboren und großgezogen werden, das nicht auch schaffen?
    Ich selbst stamme auch aus einem erzkatholischen Haushalt. Ich war acht Jahre lang Messdiener aus Überzeugung, in der Jugendarbeit als Betreuer engagiert etc. Irgendwie haben die Kirche und ich uns dann etwas auseinandergelebt.
    Auch wenn die Kirche gerne in der Öffentlichkeit verteufelt wird, stehe ich zu meinen katholischen Wurzeln und bin der Kirche dankbar für das moralische Rüstzeug, dass ich durch sie erhalten habe, und von dem ich mein ganzen Leben lang profitieren werde.
    Was wieder Ave Maria angeht, so stelle ich mir die Frage, wie überlebensfähig die Gemeinschaft sein wird. Aus dem Boden gestampfte Städte und Gemeinden prahlen oft mit Begriffen wie Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit und dass man sich um den anderen kümmern wird. Oft geht das jedoch gewaltig in die Hose. Mir ist der Name eines ganz krassen Beispiels vom Mississippi entfallen - Towers plus Name eines Indianerstamms. Die Hochhäuser waren nach kurzem so verwohnt und die Kriminalität sproß aus allen Ecken, dass die Stadt hingehen musste und das hochgelobte Projekt abreißen musste. Gut, diese Zukunft will ich Ave Maria nicht voraussagen, aber es ist noch lange nicht sicher, dass das Projekt gelingt.

    Gruß, Sebbe.
     
  17. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    ok, magst recht haben - ich wollte mit der Überschrift schon etwas schocken - bin ja selber Christ - wenn auch nur im Pass und ich eigentlich sonst mit Kirche & Co nichts am Hut habe. Dass jemand nur die Überschrift liest, daran habe ich nicht gedacht, denn wenn ich mich über eine Überschrift aufrege, dann lese ich den Text der dazu gehört und ich denke, dass der Text hier wieder einiges gutmacht, falls das falsch rübergekommen ist entschuldige ich mich, ich wollte niemanden beleidigen......
     
  18. Cortex85

    Cortex85 Gast

    Nach dieser Logik wäre Einstein verantwortlich für Hiroshima und Newton für die zahllosen Flugzeugabstürze. :mad:
    Entschuldige, es war nicht meine Absicht, zu pauschalisierien, denn das führt ja zu nichts. Es regt mich halt eben immer wieder auf, wie mit derartig aus dem Kontext gerissenen Aussagen über das Christentum hergezogen wird. Aber ich will mich jetzt nicht weiter mit dir streiten. :)

    post scriptum: Mal abgesehn davon, das ich an Gott glaube und entsprechend jeden Sonntag in die Kirche gehe und jeden Tag zehn Minuten lang bete unterscheidet sich meine Lebensweise nicht allzusehr von der eines normalen Studenten.
     
  19. Schomo

    Schomo Russet-Nonpareil

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    Tja irgendjemand hat mal gesagt, man sollte nicht über Glauben diskutieren, weil man nie vorher weiss, wem man auf den Schlips tritt...

    Aber ehrlich, die Idee ist alt ein isoliertes Dorf zu gründen. Das kommt eben aus einem isoliertem Denken. Was aber blöderweise nicht funktioniert. Nach dem alten Kinderspiel, ich mach die Augen zu, also kannst du mich nicht mehr sehen. So funktioniert die Welt aber nicht. Durch Aufrechterhaltung künstlich ausgedachter Dogmen wurde noch kein Problem auf diesem Planeten gelöst. Man muss sich der Realität schon stellen. Leute wie die aus "Ave Maria" glauben durch Ausblenden der sie umgebenden Umwelt, sich nicht mehr damit beschäftigen zu müssen.
    Beispielsweise probierten dies die Hutterer, die dieses Konzept schon eine Weile durchhalten, aber sie selber merken inzwischen, dass dieses Konzept so nicht mehr durchhalten können, und damit ihr Denken den von Aussen kommenden Einflüssen Rechnung tragen müssen.

    Viele Amis sind einfach sehr empfänglich für religiösen Fanatismus. Ignoranz ist in den USA inzwischen zum Volkssport geworden, da nehmen wir einfach nur das Beispiel der Kreationisten, die es in vielen US Bundesstaaten soweit geschafft haben, dass die darwinistische Lehre (ist ja nur ein Theorie) aus den Schulbüchern und dem Lehrstoff vertrieben wurde. Diese Leute kommen aus einem christlich-fundamentalistischen Umfeld, und glauben z.B. dass der Mensch und die Dinosaurier gleichzeitig lebten, da die Erde ja erst 6.000 Jahre alt ist (laut Bibel). Wenn man es anders formuliert stimmt es sogar, wenn man die Vögel als Dinosaurier ansieht, und vergisst, dass die Erde und das Universum bedeutend älter ist ;)

    Bei aller Toleranz, das geht mir persönlich zu weit. Solche Menschen gibt es bei uns ja auch. (Pfingst Erweckungsbewegung...)

    Ich sehe das Ganze unter dem Aspekt, dass der Mensch nicht wirklich dazu geschaffen ist über mehr als die zum Überleben benötigten Erkenntnisse zu verfügen. Alles was den simplen Verstand überfordert (Vorstellungsvermögen) führt zu restriktven Verhaltensmechanismen, die als Schutz fungieren und alle anderen Erkenntnisse ins Reich des glaubens stellen, damit ihre eigene Position nicht als gefährdet gilt. Da ist selbst ein Konservativer ein Fortschrittsgläubiger.

    Gruß Schomo
     
    #19 Schomo, 28.08.05
    Zuletzt bearbeitet: 28.08.05
  20. Cortex85

    Cortex85 Gast

    Auch passt dieses Denken, sich zu isolieren mit Sicherheit nicht zur katholischen Lehre - die das sich Stellen der Realität beihnaltet, allerdings ohne dem Zeitgeist folgen zu müssen - , weswegen ich glaube, das das Leute mit fundamentalistischen Einschlag sind, denen die Auseinandersetzung mit der realen Welt zu anstrengend/erschreckend(?) ... keine Ahnung ist. Zwar eher harmlos - man muss sich ja nicht mit denen abgeben - aber trotzdem eben seltsam.

    edit: Das die Evolutionstheorie in ihren Grundsätzen wahr ist, sieht man imo schon an der Tatsache, das es funktionierende Algorithmen auf Basis ihrer Prinzipien gibt.
     

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