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aus 48 Bit Farbtiefe werden 8 Bit?

Dieses Thema im Forum "Fotosoftware" wurde erstellt von urmeli-hd, 18.12.06.

  1. urmeli-hd

    urmeli-hd Zuccalmaglios Renette

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    noch eine (DAU-?)Frage zum Scannen:

    Ich scanne meine Dias mit 48 Bit Farbtiefe ein. Liegen sie dann als jpgs auf der Festplatte, haben sie nur noch 8 Bit Farbtiefe, so zumindest wird angegeben. Mache ich da etwas falsch - oder ist das so?
     
  2. msx3000

    msx3000 Martini

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    soweit ich weiß kann ein JPEG nur 8Bit pro Kanal abspeichern.
    Das heist dein Bild hat 3x8bit= 24bit (RGB).

    Wenn Du pro Kanal mit 16bit speichern willst (also insgesamt 48bit) dann musst Du das Bild als Tiff speichern oder direkt mit Photoshop scannen, etc.

    schönen Gruß

    Matthias
     
  3. urmeli-hd

    urmeli-hd Zuccalmaglios Renette

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    Aha, dann macht ein Scan mit 48 Bit gar keinen Sinn, wenn ich als jpg speichern will, wenn ich das so richtig interpretiere

    Auf Tiff möchte ich nicht auswichen, die Dateien sind mir zu gross, und in iPhoto lassen sie sich auch nicht wirklich sinnvoll handeln (da müsste ich dann auf eine andere Bilderverwaltung ausweichen und iPhoto hat schon seine unbestreitbaren Vorteile - für mich zumindest)

    u-hd
     
  4. msx3000

    msx3000 Martini

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    Ob ein 48bit Scan Sinn macht oder auch nicht, hängt davon ab was Du mit den Daten vorhast. (Wie so oft;))
    Falls Du vor dem Speichern als Jpeg noch größere Transformationen, Farbregulierungen oder Retusche-Arbeiten vornimmst ist ein 48bit Scan nicht verkehrt. Dazu musst Du wissen das selbst Offsetdruckmaschinen "nur" im 8bit-Modus drucken, sprich die 16bit Auflösung pro Kanal nicht genutzt werden können. Bei digitaler Bildverarbeitung (also drehen, transformieren, Farboperationen) wird das Bild pixel für pixel neuberechnet, es entstehen Zwischenwerte und generell nimmt die objektive Bildqualität nach jedem Bearbeitungsschritt ab. (Das ist nicht immer wirklich schlimm)
    Durch den 16bit-Modus hast Du nun einen "Informations-Überschuss" dem die Bearbeitung nicht soviel ausmacht, da später bei der Ausgabe (z.B. im Druck) die Informationen auf 8bit reduziert werden. Der Qualitätsverlust wird quasi durch den höheren Informationsgehalt ausgeglichen.

    Wenn Du die Bilder nur scanst und Sie direkt ohne Verabeitung archivierts oder druckst, reichen 24bit beim Scannen völlig aus.

    schönen Gruß

    Matthias
     
  5. pepi

    pepi Cellini

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    Solche lustigen Effekte kommen zu Tage wenn Mark E. Ting druafkommt, daß man technische Details zusammenzählen könnte und die Zahlen dann noch größer werden. Und wir wissen alle, daß große Zahlen immer gut beim Kunden ankommen.

    48 bit Scan ist kein Widerspruch zu 8bit Farbtiefe. Farbtiefe bedeutet Bitauflösung pro Grundfarbe. Du mußt das also mindestens durch 3 dividieren, sprich RGB. Bleiben also 16bit pro Farbkanal was durchaus eine gute Qualität suggeriert, vorausgesetzt, daß dies technisch auch wirklich erreicht wird.
    Gruß Pepi
     

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