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AppleCare+ - Unrechtmäßige Inanspruchnahme vor Übertragung an neuen Besitzer?

marcelul

Carola
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16.06.08
Beiträge
115
Hallo zusammen,

ich habe soeben AirPods Pro 2 über eBay verkauft. Für diese AirPods existiert ein Apple Care Vertrag, der für die zwei Jahre im Voraus bezahlt worden ist. Ich habe dem Verkäufer angeboten, dass der Vertrag auf ihn übertragen werden kann. Soweit ist das ja nichts besonderes, habe ich in der Vergangenheit schon mehrfach so gemacht.

In meinem Fall bittet der Verkäufer vor Übertragung des Vertrags auf ihn darum, dass ich die AirPods erst an ihn versende und zwingend die Originalrechnung mit beilege. Soweit auch alles ok, habe ich auch so in meiner Artikelbeschreibung angeboten. Er will die AirPods erst erhalten und kurz testen (Seriennummer & AppleCare Check), bevor er seine persönlichen Daten weitergibt.

Was mich etwas stutzig macht: Die AirPods haben äußerlich Gebrauchsspuren (leichte Macken), funktionieren aber ordnungsgemäß. Könnte der Käufer nun vor Übertragung des AppleCare Vertrags nicht einfach einen Austausch über den AppleCare Vertrag, der ja zu dem Zeitpunkt noch über mich läuft, vornehmen? Dann müsste ich doch die Gebühren für den Austausch zahlen, weil der Vertrag noch auf meinen Namen läuft, oder? Über welche Zahlungsmethode würde denn dann die Austauschgebühr abgewickelt?

Ich bin einfach vorsichtig und möchte nicht im Nachgang noch Ärger mit dem AppleCare Vertrag haben.

Danke für eure Einschätzungen.

Gruß
marcelul
 
Danke für eure Einschätzungen.
Geräte verkaufen, keine "Garantie", die Folgekosten generieren.
Sowas kann man machen, wenn man die Käufer kennt.
Könnte der Käufer nun vor Übertragung des AppleCare Vertrags nicht einfach einen Austausch über den AppleCare Vertrag, der ja zu dem Zeitpunkt noch über mich läuft, vornehmen?
das würde ich für schwierig halten. Die Geräte müssten ja in Deinem Apple-Account noch registriert sein; selbst wenn nicht, der AC+ muss über Deinen Account laufen, da Du ja Versicherungsnehmer bist. Ich denke, das dürfte Apple nicht machen wie Du beschreibst, ich kann es aber auch nicht ganz ausschließen. Falls etwas passiert sollte aber auch Apple die Kosten übernehmen, wenn Apple nicht überprüft hat, ob das wie sie angegeben haben über den richtigen Kunden abgewickelt wurde.

kurz testen (Seriennummer & AppleCare Check)
meinetwegen testen, aber was soll man an Apple Care checken? Was ist das für eine Aussage?

Ich würde mich weder als dumm noch als Idioten einschätzen, auch nicht als jemanden, der leichtfertig auf Fallen hereinfällt.
eBay indes hat eine fast 100% Verarschungsquote frei nach dem Motto "Jeden Tag steht ein Idiot auf!". Und zwar egal, ob man Käufer oder Verkäufer ist. Die Welt ist sowieso irre, aber eBay noch zu nutzen ist einer der Leuchtturm-Fehler. Viel Glück.
 
das würde ich für schwierig halten. Die Geräte müssten ja in Deinem Apple-Account noch registriert sein; selbst wenn nicht, der AC+ muss über Deinen Account laufen, da Du ja Versicherungsnehmer bist. Ich denke, das dürfte Apple nicht machen wie Du beschreibst, ich kann es aber auch nicht ganz ausschließen. Falls etwas passiert sollte aber auch Apple die Kosten übernehmen, wenn Apple nicht überprüft hat, ob das wie sie angegeben haben über den richtigen Kunden abgewickelt wurde.
Im Falle der AirPods Pro sind diese ja dann nicht mehr mit meinem Apple Account verknüpft. Ich muss die AirPods ja aus meinem Account entfernen und die Aktivierungssperre aufheben, sonst sind sie ja für den Käufer unbrauchbar.

Dadurch kann er die AirPods ja beim Testen mit seiner Apple ID verknüpfen. Lediglich der verknüpfte AppleCare+ Vertrag läuft dann nach wie vor auf mich, so lange wie er eben noch nicht auf den Käufer übertragen worden ist.
 
Wenn mich nicht alles täuscht, muss man, wenn man AC+ in Anspruch nimmt für ein neuen Fall seine Kreditkarten Daten hinterlegen. Die Daten die für den Abschluss hinterlegt wurden, sind irrelevant.
 
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In meinem Fall bittet der Verkäufer vor Übertragung des Vertrags auf ihn darum, dass ich die AirPods erst an ihn versende und zwingend die Originalrechnung mit beilege.
Auf solche Spielchen würde ich mich nicht einlassen. In Bezug auf die AirPods hat der Käufer doch die Sicherheit durch den vorhandenen AC+.

Wenn ihm nach Kauf etwas nicht passt oder er irgendwelche Macken feststellt, kann er sich über AC+ um Ersatz kümmern.

Mein Ablauf wäre:
- Verkaufen unter Ausschluss der Sachmängelhaftung deinerseits.

- Versand nach vollständiger Zahlung.

- Anschließend Übertragung des AC+ auf den Käufer.

Fertig und weitestgehend ohne Risiko.
 
Genau so würde ich das auch machen. Ich würde da gar nicht lange rum machen.

Auch weil: bei so einem „geringen Betrag“ macht der Käufer so Forderungen. Da steckt doch ggf. Mehr dahinter (er will Dir nachher gefälschte zurück schicken, oder was auch immer). Gerade bei AirPods wäre ich da vorsichtig.
 
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Auf solche Spielchen würde ich mich nicht einlassen. In Bezug auf die AirPods hat der Käufer doch die Sicherheit durch den vorhandenen AC+.

Wenn ihm nach Kauf etwas nicht passt oder er irgendwelche Macken feststellt, kann er sich über AC+ um Ersatz kümmern.

Mein Ablauf wäre:
- Verkaufen unter Ausschluss der Sachmängelhaftung deinerseits.

- Versand nach vollständiger Zahlung.

- Anschließend Übertragung des AC+ auf den Käufer.

Fertig und weitestgehend ohne Risiko.

Die ersten beiden Punkte sind tatsächlich so erfolgt. Gezahlt wurde bereits. Nur dieses "erst austesten" und dann gebe ich meine Daten raus für die Übertragung des AC+, das bereitet mir Bauchschmerzen.

Bevor ich die AirPods auf den Versandweg gebe werde ich dem Käufer nun klar machen, dass eine Übertragung nur vorab erfolgt. Alles andere birgt dann doch irgendwie gewisse Risiken.
 
Nun gut, wenn er bereits gezahlt hat, sehe ich tatsächlich kein wirkliches Risiko für dich.

So lange du seine Daten nicht hast, hat er keinen AC+, weil keine Übertragung möglich.
Dann kann er die AirPods testen, so lange er möchte. Der Deal/Verkauf ist weitestgehend unumkehrbar.

Welche Zahlungsmethode wurde verwendet?
 
Die Zahlung wird ja mittlerweile über eBay abgewickelt, die transferieren den Betrag dann zeitnah auf mein Konto.

Mir ist es halt nur wichtig, dass der Käufer nicht irgendetwas über meinen AppleCare Vertrag abwickeln kann, bevor die Überschreibung erfolgt ist. Hatte bisher noch keinen AC+ Schaden, deshalb weiß ich nicht im Detail wie soetwas abgewickelt wird.
 
Das ist doch, wie der Käuferschutz bei Paypal..
Was ist, wenn der Käufer nun sagt: sind nicht wie beschrieben?
Er sendet Dir dann (gefälschte) zurück. Und was machst Du dann?

Ich hatte vor Jahren (glaube, es war 2014 oder so) eine Jacke für 650€ auf Kleinanzeigen verkauft. Mit Käuferschutz Paypal (Käufer hat es übernommen).

Alles super. 5 Monate nach dem Verkauf auf eine mal eine E-Mail von Paypal in Eingang. Käufer hat einen Fall eröffnet. Er war erst nach 5 Monaten in der Lage, die Jacke „zu testen“, so seine Aussage.
und ein paar Tage später war die Jacke auch wieder bei mir. Mit 2 Ölflecken, die nicht raus gingen. Geld war weg (also wieder beim Käufer). Er hat die Jacke vermutlich über den Winter getragen, wollte sie dann nicht mehr.

Nur als Anregung, wie so etwas laufen kann.
 
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Deswegen gibt es bei mir nur Barzahlung oder Überweisung. Nichts anderes akzeptiere ich.
 
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Mir ist es halt nur wichtig, dass der Käufer nicht irgendetwas über meinen AppleCare Vertrag abwickeln kann, bevor die Überschreibung erfolgt ist
Darüber würde ich mir am wenigsten Sorgen machen. Schon eher über die skizzierte Situation von @Sequoia

Den Käuferschutz kann der Käufer ganz leicht zu deinem Nachteil ausnutzen. Zumindest bei PayPal ist das eine häufig angewendete Betrugsmasche.

Einfach später einen Fall eröffnen, sagen das stimmte dies oder jenes nicht und zack hat der Käufer die Kohle zurück. Ob du deine Ware/AirPods wieder siehst steht dann auf einem anderen Blatt Papier.