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Apple-Jahresrückblick im Online-Standard

Dieses Thema im Forum "Gerüchteküche" wurde erstellt von larkmiller, 26.12.06.

  1. larkmiller

    larkmiller Gast

    Edit: das ist ein Artikel aus der österreichischen Tageszeitung bzw. deren Online-Magazin "Der Standard" / http://derstandard.at/?url=/?ressort=Apple


    Das Jahr des Jobs
    Seit seiner Rückkehr hat sich Apples CEO kaum Fehler geleistet und 2006 den Konzern in nicht gekannte Höhen bugsiert - Ein Blick zurück auf Hypes, Klasse und Troubles
    Würde der nach außen hin oft eigentümlich und arrogant wirkende Apple CEO Steve Jobs auf das vergangene Jahr zurückblicken, würde er sich wahrscheinlich selbst auf die Schulter klopfen. Aber Jobs ist ein Mann der nach vorne blickt. Unter seiner Führung ist dem Konzern nicht nur der (fast) nahtlose Übergang von der PowerPC-Architektur hin zur X86-Plattform samt Intel-Prozessoren gelungen, sondern vielleicht auch das, laut Wired.com, beste Geschäftsjahr in der Geschichte. Dennoch, wo gehobelt wird...


    Ein Blick zurück
    Im Jänner 2006 wurden auf der Macworld die ersten Intel-Macs vorgestellt und damit sechs Monate vor dem erwarteten Release. Unter den Pionieren befanden sich ein neuer iMac, sowie Apples Kassenschlager das MacBook Pro. Die ehemalige Bezeichnung PowerBook wurde eingestampft. Ungeduldige Käufer sollten bereits ein halbes Jahr später für ihr vorschnelles Handeln bestraft werden, als Apple nämhlich bereits die Revision der neuen Intel-Macs vollzog. (Core2Duo) Dennoch der Umstieg brachte einen enormen Performancesprung mit sich, dessen Vorteile im Nachhinein wohl für sich selber sprechen dürften.


    Gekränkt
    Weniger freudig vom jungen Partner Intel wurde der neue Werbespot aufgenommen, wonach "die Prozessoren von Intel bisher in blöden grauen Kisten pflichtbewusst langweilige Aufgaben erledigt haben".

    Ein Monat später erschienen die aktualisierten Mac-Minis. Zur Enttäuschung vieler, kamen sie ohne TV/DVR-Feature und es war, als würde Jobs den Angriff auf die Wohnzimmer für einen späteren Zeitpunkt planen.


    Assimilation
    Im März feierte Apple sein 30 Jähriges Bestehen. (Mehr gab es dazu nicht zu sagen, die Megapartys blieben aus.) Dafür wurde im Monat darauf mit einem Schlag die gesamte Fangemeinde wachgerüttelt - Boot Camp wurde präsentiert, der Weg für Windows auf Macs war frei.

    Wie dem auch sei, genau wie die ersten lauten Empörungsschreie bezüglich des Intel-Umstiegs verstummten auch diese hier recht rasch und die zuerst ungeliebten neuen Kinder wurden schließlich als Prinzen der Innovation auf den Händen der Apple-Gläubigen getragen. Nicht nur die Absätze der iPods nahmen weiter zu.


    Apple versus Apple
    Das Beatles Label Apple verlor im Mai den Namensrechtsstreit gegen den Computerkonzern. Dieser Apfel schien gegessen. Wenig später kamen die frischen 13 Zoll MacBooks auf den Markt und im selben Monat noch verkündete man die Kooperation mit Nike, ein kabelloses Pedometer für den iPod samt designgerechter Schuhkollektion herauszubringen.

    Am 19. Mai eröffnete der Konzern auf der Fifth Avenue in New York das offizielle zukünftige Mausoleum seines Oberhaupts und unzählige Anhänger stürmten die Pforten, um ihrem Erleuchter Tribut zu zollen.


    Skandal
    Juni wurde zum schwarzen Monat. Der Aktien-Skandal breitete sich aus. In einem raschen Statement hieß es, eine interne Untersuchung habe Unstimmigkeiten aufgedeckt, auch Jobs soll dadurch profitiert haben. Aber Apple betonte, sein CEO habe keinerlei finanzielle Vorteile dadurch erlangt und man arbeite mit der US-Börsenaufsicht (SEC) zusammen.

    Im July zeigte sich, dass die neuen Macs vom Volke angenommen werden. Der Absatz stieg um 12 Prozent auf 1.3 Millionen Stück. Weiterhin ungebrochen war die iPod-Manie. 50 Prozent mehr Gewinn dank 8.1 Millionen verkaufter Geräte in einem Quartal.


    Keynote
    Auf der alljährlichen Pressekonferenz im August gab Jobs einen Einblick in die kommende MacOSX-Version Leopard. Viele neue Elemente sorgten für hängende Kinnladen (Time Mashine, etc.), doch das meist gehandelte Gerücht - eine User Interface-Überarbeitung - blieb aus.

    Umso überraschender kam die allererste Sneak-Preview zu einem bislang unveröffentlichten Produkt. Jobs zeigte iTV, Apples für Anfang 2007 geplante neue Schnittstelle zwischen Computer und Fernseher. Der nun sichere Angriff aufs Wohnzimmer wurde mit einem Filmangebot über den iTunes-Store komplettiert. Schlankere iPod-Nanos und ein neuer Shuffle ließen die Konkurrenz endgültig erzittern.


    Roter Oktober
    Der Aktien-Skandal forderte sein erstes Opfer, Chief Financial Officer Fred Anderson trat zurück. In einer Stellungnahme hieß es, Jobs habe von den Unstimmigkeiten gewusst, kannte aber deren Bedeutung nicht.


    iPhone
    Die Gerüchte um ein mögliches Mobiltelefon von Apple spitzten sich im November so richtig zu. Die Spekulationen wurden von zahlreichen Designstudien und offiziellen Patentanträgen genährt. Währenddessen erreichte die Aktie mit 93 Dollar ein neues Hoch. Vor Weihnachten hielt schlussendlich auch die Wallstreet nichts mehr zurück, vertrauliche Quellen wollen weitere Indizien zu Apples Telekommunikationseinstieg ausgemacht haben. Und nicht zuletzt meinte der VoIP-Anbieter JaJah bereits "intensive Gespräche zu diesem Thema" mit Apple zu führen.


    Wie dem auch sei, sollte Apple 2007 kein eigenes Handy auf den Markt bringen und nicht wieder für frischen Wind im Business sorgen, fressen alle IT-Redaktionen geschlossen auf der nächsten Keynote einen Besen. Doch wie es Steve Jobs selbst sagt: "2007 wird wahrscheinlich eines der aufregendsten Jahre für neue Produkte in der Geschichte von Apple." (zw)
     
    #1 larkmiller, 26.12.06
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.12.06
    ZENcom, jonni4000, kevin34444 und 2 anderen gefällt das.
  2. flashvipe

    flashvipe Gast

    danke fuer den schoenen beitrag
     
  3. larkmiller

    larkmiller Gast

    Na ja, ich habe ihn nur gefunden und gepostet. Geschrieben hat ihn ein Redakteur vom Österreichischen Standard.

    Larkmiller
     
  4. flashvipe

    flashvipe Gast

    dann geb ma dem halt en Karmapunkt ;)
     
  5. Nettuser

    Nettuser Zwiebelapfel

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    Hallo Larkmiller,

    dann solltest du das eigentlich auch direkt im ersten Beitrag erwähnen! So sieht es aus, als wenn du dich mit fremden Federn schmücken willst :oops:. Nicht schön und schade o_O.

    Gruß
    Nettuser
     
  6. larkmiller

    larkmiller Gast

    Erster als in der Titelzeile geht es meines Erachtens nicht. Oder hätte ich es rot und fett machen sollen?

    Larkmiller

    Edit: Und wer meine Posts kennt, weiß, dass ich meine eigenen Federn habe.
     
    ametzelchen gefällt das.
  7. Nettuser

    Nettuser Zwiebelapfel

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    Gut, dann entschuldige ich mich hiermit. Allerdings zitiert man glaube ich anders, als einfach "im Online-Standard" zu schreiben, zumal mir dieser Redaktionsname (?) überhaupt nichts sagt.
    Der Autorname Larkmiller, kam mir in der gesamten Schullaufbahn auch nie unter, so dass deine Posts wohl nicht zur Allgemeinbildung gehören. ;)

    Nichts für ungut,

    Nettuser
     
  8. pedro13

    pedro13 Cripps Pink

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    154
    Schließ ich mich an, klingt nicht wie ein Name für ein Portal oder Zeitung sondern wie ein Gattungsbegriff, der Online-Standard, überliest man total. Zumindest ging mir es so.
     
  9. noed

    noed Salvatico di Campascio

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    427
    derstandard.at = online-standard = online-portal DER österreichischen qualitätszeitung

    gruß
     
  10. flashvipe

    flashvipe Gast

    meine fresse! nun habt euch mal alle wieder lieb!
     
  11. pepi

    pepi Cellini

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    8.741
    Für einen Standard Artikel bemerkenswert Apple-freundlich. Das ist man dort nicht gewohnt. Danke
    Gruß Pepi
     
  12. larkmiller

    larkmiller Gast

    Ich habe hier in NYC den Standard online abonniert und extra noch so eine Art Zusammenfassung für Windows etc. und im speziellen Apple.
    Ich glaube, die Leute dort sind gut drauf und wahrscheinlich arbeiten sie auch an Apples.

    Um das Thema zu beenden: Das nächste Mal wirds wieder für alle klar und ersichtlich gekennzeichnet, auf dass ich nicht geteert und gefedert werde.

    Larkmiller
     
  13. Gold-Apple

    Gold-Apple Antonowka

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    360
    Dieser Satz macht mich schon wieder ganz kribbelig und bin sehr gespannt was kommen mag.

    Achja, danke für den schönen Beitrag!
     
  14. larkmiller

    larkmiller Gast

    Damit die Nachrichten nicht zu gut werden, steht in der heutigen Ausgabe vom "Der Standard-Online" unter http://derstandard.at/?url=/?id=2708899 folgender nicht so lustige Artikel:

    Aufregung um gefälschte Aktienoptionen
    Aktie fiel zwischenzeitlich um bis zu sechs Prozent - Apple-Chef Steve Jobs gerät unter Bedrängnis - "Kein Kommentar"
    Die Aktien des Computer-Konzerns Apple sind am Mittwoch um zeitweise bis zu sechs Prozent gefallen. Grund dafür war ein Medienbericht, wonach die US-Behörden offenbar gefälschten Apple-Dokumenten zu Aktienoptionen nachgingen. Der Bericht von "The Recorder" war auf der Internet-Seite "law.com" zu lesen, Bestätigungen für den Bericht gab es vorerst nicht.


    Nicht für die Öffentlichkeit
    Darin hieß es, Apple-Chef Steve Jobs habe einen eigenen Juristen für die Zusammenarbeit mit der ermittelnden US-Aufsichtsbehörde SEC und dem US-Justizministerium bereitgestellt. Apple-Sprecher Steve Dowling wollte nicht Stellung nehmen. Der Konzern leite alle wichtigen Fakten direkt an die SEC weiter, werde dieses Problem jedoch nicht öffentlich diskutieren.


    Sturz
    Im Morgenhandel an der Wall Street gaben die Apple-Aktien zeitweise um bis zu sechs Prozent nach. Gegen Mittag tendierten sie noch rund ein Prozent im Minus bei 80,70 Dollar. "Immer wenn die Aktienoptionen-Untersuchung erwähnt wird, besonders im Zusammenhang mit Gerüchten über gefälschte Dokumente, reagiert zunächst das Geld, erst danach werden Fragen gestellt", sagte Aktien-Stratege Tim Biggam von Man Securities aus Chicago.


    Korrektur
    Apple hatte zuvor angekündigt, wahrscheinlich die Zahlen für einige Geschäftszeiträume korrigieren zu müssen, nachdem Unregelmäßigkeiten bei den Daten zu den Aktienoptionen entdeckt worden sein. Analysen hatten die Auswirkungen der Untersuchung auf die laufenden Geschäfte des Konzerns jedoch als gering beurteilt. Ihre größte Sorge, so hatten die Experten erklärt, seien die Auswirkungen für Apple-Chef Steve Jobs. Der Apple-Chef, der gleichzeitig auch einer der Firmengründer ist, könnte über die Geschichte stolpern und seinen Platz räumen müssen, sagten sie.


    Rückblick
    Im Oktober hatte das Apple-Direktorium erklärt, Jobs habe in einigen Fällen wohl gewusst, dass Aktienoptionen zurückdatiert worden sein. Sie hatten ihn jedoch von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen und erklärt, er habe von den Vorgängen nicht profitiert und sei sich der buchhalterischen Auswirkungen nicht bewusst gewesen.

    Apple ist eines von 160 Unternehmen, gegen die im Zusammenhang mit zurückdatierten Aktienoptionen ermittelt wird. (reuters/red)

    Larkmiller
     
  15. Eco

    Eco Reinette de Champagne

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    Und es gibt weitere Infos:
    Apple-Chef im Zwielicht
    Der Skandal um falsch datierte Aktienoptionen bringt Apple-Chef Steve Jobs in immer größere Erklärungsnot. Hatte es bislang vom Unternehmen geheißen, er habe zwar davon gewusst, aber nicht davon profitiert, so stellt sich die Sachlage laut eines Zeitungsartikels plötzlich ganz anders dar.
    HB NEW YORK. Apple habe Konzernchef Jobs Aktienoptionen ohne die erforderliche Genehmigung des Direktoriums gewährt, berichtete die "Financial Times" am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Aufzeichnungen zu den Optionen aus dem Jahr 2001 seien später gefälscht worden. Derzeit würden diese Papiere bei der US-Börsenaufsicht SEC überprüft. Die SEC werde noch entscheiden, ob sie ein Verfahren gegen Apple oder einen einzelnen Mitarbeiter eröffne.
    Quelle: Handelsblatt.com, 28.12.06 12:21

    Was würde es eigentlich bedeuten, wenn Steve Jobs gehen müsste? Würde Apple ohne Jobs weiter erfolgreich performen?
     
  16. flooce

    flooce Querina

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    181
    z.T. wird bestimmt mit Apple gearbeitet. Immer wenn in der Printaugabe Screenshots von Webseiten zu sehen sind, dann sind sie von Safari.
     

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