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Apple Cinema Display 20"

Dieses Thema im Forum "Hardware-Tutorials" wurde erstellt von muechue, 29.09.06.

  1. muechue

    muechue Hildesheimer Goldrenette

    Dabei seit:
    22.03.06
    Beiträge:
    677
    Hier ist ein Review über meine neueste Errungenschaft: ein Apple Cinema Display 20". Ich habe seit es seit Weihnachten 2005/2006und bin nur noch glücklich mit ihm. Doch genaueres hab ich nun her aufgeführt. Original stammt der Artikel von meinem Blog, dort auch mit Bildern:



    Wenn Aluminium Edelmetall ist... Niemand der nicht eine grundlegende Aversion gegen Alumninium hat kann sich wohl der Faszination der Cinema Displays entziehen. Und wohl jeder, der solch Aversion nicht hat, hätte gern solch Display am Schreibtisch. Sei es einerseits, um dem tristen Windows-Rechner Alltag zu entfliehen oder sei's, um dem Powerbook einen neuen Begleiter zu bescheren. Hinter all dem Design, dem Aluminium, des verspiegelten Apple Logos und der weiß pulsierenden Stand-By LED verbirgt sich aber solideste Technik, die dem Cinema Display schicht und ergreifend auch äußerst gute Bildqualität verbunden mit sehr guter Ergonomie bescheert.

    Kauf
    Wenn Sie schon andere meiner Berichte über Apple Produkte gelesen haben, so wissen Sie, dass auch das Auspacken bei Apple quasi zur Zeremonie wird. Es ist nicht einfach nur "aufreißen und rausholen" aus tristem Karton.
    Das Cinemadisplay kommt im schicken schwarzen Karton mit sehr farbenfrohem Aufdruck des Displays auf der Vorder- und Rückseite. Auf den anderen Seiten sehen wir natürlich einige Techniche Daten, auf der Oberseite einen soliden schwarzen Kunststoffgriff mit dem man den Karton schnell und sicher transportieren kann.
    Nun kommt das "Auspacken". Man legt den Karton um, sodass der Griff zu einem hinzeigt, löst zwei Klebestreifen und klappt die Oberseite auf. Zum Vorschein kommt, wie von Apple gewohnt, die weiße obere Styroporschale in der oben, mittig ein kleinres Schächtelchen, eigenlich eine Mappe, sitzt, die ein Microfaser Reinigungstuch im Apple-Grau sowie die Bedienungsanleitung und die Garantiebestimmungen enthält. Nun entfernen wir dieses Mäppchen und heben die obere Styroporschale ab, um Vorschein kommt mittig das Display, der TFT-Bildschirm sicher eingepackt mit Folie. Links unten finden wir das Netzkabel, rechts unten das Netzgerät.
    Die Verpackung ist intelligent, man bekommt das Display sehr einfach aus der Verpackung auf den Schreibtisch, alles ist logisch und gibt keine Rätsel auf.
    Sehr gut gelöst, Apple. Wie immer!

    Design
    Eines vorweg, ich habe schon mit sehr sehr vielen Monitoren gearbeitet und noch mehr gesehen und mir eine Meinung vom Design der anderen gebildet. Doch keiner kam auch nur annähernd an die Qualität oder das Design der Apple Displays heran.
    Zunächst hatte ich im Applestore ja das 30'' Display begutachtet - welches einfach nur... grenzgeil ist. Man muß den Kopf drehen um von der linken Seite aus die Rechte sehen zu können. Aber obwohl ich nie genug Displayfläche haben kann, waren mir dann über 3000EUR doch ein kleinwenig zu viel Geld dafür. Wobei Apple nun neuerdings die Preise auf 2199 Euro gesenkt hat!
    Zum Design: Schlicht und stimmig. Betrachten wir das Display von vorne, so sehen wir den 16:10 TFT-Bildschirm mit seiner Anti-Reflexionsbeschichtung. Er ist eingefaßt von einem ca. 1,5cm breiten Aluminiumrahmen der zur Ober- und zur Unterseite abgerundet ist. Mittig unter dem TFT-Screen sehen wir ein verspiegeltes Apple-Logo, rechts davon, ca. 20cm, ein kleines "Loch" das sich beim ersten Schlafengehen des Displays als Status-LED für den Ruhezustand outet. Diese LED leuchtet weiß, wenn nur das Display im Ruhezustand ist und pulsiert weiß, wenn der Mac in den Ruhezustand versetzt wurde. Unter dem Screen sehen wir den schweren Aluminium Fuß, der wenngleich es nicht auf den ersten Blick den Anschein hat, einen äußerst stabilen Stand des Displays gewährleistet.
    Wenn wir das Display nun 90° im Uhrzeigersinn drehen, sehen wir, dass die Einsätze im Alu-Gehäuse das apple-typische hochglanz-weiß aufweisen. Im unteren Drittel sehen wir drei Tasten. Zwei zum Regeln der Helligkeit, eine zum Ausschalten. Anzumerken sei noch, dass dies keine Tasten im herkömmlichen Sinne sind, sondern Sensorschalter die nur leicht berührt werden müssen!
    Weitere 90° und wir begutachten die Rückseite. Zunächst fällt mittig die äußerst robust wirkende Aufhängung des Displays über ein großes einzelnes Scharnier auf. Unten auf der linken Seite sehen wir vier Anschlüsse.

    2x USB 2.0 sowie 2x Firewire 400. Der Standfuß weist ein Loch auf, durch welches das fix montierte Monitoranschlußkabel geführt werden kann, ebenso evtl. angeschlossene USB oder Firewire Kabel. Mittig über dem Scharnier sehen wir nochmals groß das Apple-Logo.
    Ich finde das Design grenzenlos schön. Es ist sehr schlicht und stilvoll, ohne unnötigen Schnickschnack und ohne Schnörkel. Reduziert auf's Wesentliche mit einem großen anteil von purer Qualität - allein wenn man bedenkt, daß der Standfuß aus 6mm massivem Alu besteht...

    Ausstattung
    Da es sich bei diesem Display um eines handelt, das ausschließlich über DVI betrieben wird, entfällt der Punkt Bedienung eigentlich. Man kann es aus- und einschalten sowie die Helligkeit einstellen, das war's.
    Ein anderer Punkt ist allerdings das Monitorkabel:
    Apple verfolgt hier ein ganz spezielles Konzept. Das Display weist ja einen eingebauten Aktivhub für 2x USB 2.0 sowie 2x Firewire 400 auf. Deshalb musste man die Anschlußfrage lösen, da ja einerseits treue Kunden diesen Komfort von den älteren Displays mit ADC (Apple Display Connector) gewohnt waren (man konnte mit einem Kabel sowohl die Grafik-Informationen als auch USB und Firewire übertragen), und andererseits aber die DVI-Schnittstelle verwendet werden sollte, um das Display auch für die neuen Powerbooks sowie Windows-Computer verwendbar zu machen.
    Dies hat Apple wie folgt gelöst: Aus dem Display selbst führt ein recht dickes hellgraues Kabel. Dieses teilt sich am Ende in 1x USB, 1x Firewire, 1x Strom sowie 1x DVI auf. Während die Lösung der drei Kabel (DVI, USB, Firewire) ganz gut klappt (bei PowerMac oder Powerbook sind diese Anschlüsse gut erreichbar), nervt die Tatsache, dass auch das Stromkabel aus diesem Splitter fährt. Am Schreibtisch führt dieses doch recht kurze End-Stück des Stromkabels unweigerlich zu der Frage "Wo bitte soll ich nun das Netzteil unterbringen?". Das Netzgerät ist rechteckig (11x8,5x3cm) und wird mit einem Dreipol Netzkabel mit der Steckdose sowie einem propriäteren Apple Stecker mit dem Display verbunden. Solch Netzstecker weist auch der neue MacMini auf.
    Bei mir fand das Netzgerät gut unter dem iCurve Platz, ich hätte allerdings eher eine Variante bei der das Netzkabel getrennt von den anderen das Display verlässt besser gefunden; so könnte das Netzgerät komplett getrennt z.b. unter dem Schreibtisch verschwinden.
    In Punkto Ergonomie kann ich sagen, dass sie für mich optimal ist. Manche mögen sich daran stoßen, dass man das Display NUR schwenken kann. Man kann es NICHT in der Höhe verstellen und es gibt auch keine Möglichkeit es Hochformat zu betreiben. Große Menschen mit niedirgen Schreibtischen mögen da vielleicht ihre Probleme haben, doch für mich ist es optimal.
    Anzumerken sei auch noch gesagt, dass man über einen Magnethalter der der Apple iSight Webcam beiliegt, diese auch hervorragend einfach am Display anbringen kann!

    Bildqualität
    Nun zum wichtigsten und vorletzten Punkt meines Berichts, der Bildqualität. Hier patzt Apple nicht, das Display weist eine native Auflösung von 1680x1050 Pixel auf. Rein pixeltechnisch betrachtet ist das eine geringere Pixelfläche als z.B. ein vergleichbarer Monitor mit 1600x1200 Bildpunkten aufweist. Durch das großzügige Breitbildformat wird das allerdings meiner Meinung nach wieder gutgemacht, da man subjektiv mit 90% aller Programme vernünftiger arbeiten kann. Z.B. dieses Dokument schreiben und nebenbei am Bildschirm ein chatfenster offen haben usw. Auch Photoshops Palettenwald dankt dem breiten Bildformat.
    Das Bild selbst ist äußerst hell. Das Bild ist gestochen scharf, die Ausleuchtung ist gleichmäßig, ich habe keine Pixelfehler. Über das Farbmanagement von Mac OS X kann das Display auch Farbverbindlich betrieben werden.
    Mit 16ms Bildaufbauzeit ist es sehr schnell - damit natürlich auch hervorragend geeignet zum DVD gucken oder aber auch spielen - wer auch immer das tut .

    Technische Daten
    Apple Cinema Display M9177
    TFT Aktivmatrix LCD Bildschirm (AMLCD)
    Auflösung: 1680x1050, 16,7Mio Farben
    Blickwinkel: 170/170°
    Helligkeit: 250cd/m2
    Kontrast: 400:1
    Bildaufbau: 16ms
    Pixelabstand: 0,258mm
    Kabel: DVI-D, FW400 undUSB2.0, interne Stromversorgung 24,5V
    Anschlüsse: 2x USB 2.0 Aktivhub, 2x Firewire 400 Hub, Kensington Lock Anschluß
    Über einen VESA-Mount Adapter kann das Display auch direkt an der Wand montiert werden.
    Abmessungen (HxBxT): 41 x 47,1 x 17,4cm
    Gewicht: 6,6kg
    Spannung: 100-240V, 50-60Hz
    Leistung: 65W, 3W im Standby-Betrieb

    Fazit
    Nach der letzten Preissenkung spricht nichts mehr gegen das Apple Cinema Display. Das Design sucht seinesgleichen, die Verarbeitungsqualität ebenso. Die Bildqualität ist sehr gut und weist keine Mängel auf und die eingebauten Hubs bieten ein zusätzliches Plus an Komfort den man leider oft bei anderen Herstellern missen muss. Klarer Tipp zum Kaufen!
     
    #1 muechue, 29.09.06
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.07
  2. Father12

    Father12 Macoun

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    Beiträge:
    118
    Hallo,

    ich stimme dir in fast allen Punkten zu... allerdings ist der Preis m.E. immer noch saftig. Ich habe mir deswegen ein Samsung Snycmaster 205BW gekauft, welches zwar nicht in Sachen Design und schon gar nicht Haptik mithalten kann, aber in der Bildqualität sehr wohl - und darauf kommt es bei einem Display letzten Endes an. Es war mein erstes DVI - Panel und ich bin wirklich begeistert. Ich habe übrigens schlappe 260 Euro bezahlt - das 20" Cinema kostet fast das 3-fache und das ist dann einfach kaum noch zu rechtfertigen... :-c

    Ciao, Father12
     
  3. Entschuldigung Father12, aber dann scheinst Du ein ACD noch nie richtig gesehen zu haben. Dein Samsung hat ein TN Panel, die dafür bekannt sind die schlechteste Bildqualität zu haben.

    Das ACD hat ein S-IPS Panel, genauso wie mein 20" Dell 2005FPW
     
  4. juba

    juba Ingrid Marie

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    266
    Ich kann dir ebenfalls in allen Punkten zustimmen. Das Apple Cinema Display sieht einfach endgeil aus und es wäre auch der perfekte Begleiter für meinen 20" iMac. Aber der Preis ist einfach zu viel, es gibt gute 20" Displays für weniger als die Hälfte.
     
  5. Kang00

    Kang00 Zwiebelapfel

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    17.06.06
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    1.275
    Mir gefällt der Test ziemlich gut, ist klar strukturiert. Ich bin zwar nicht gewillt mir ein solches Display zuzulegen, aber es hat schon seinen Reiz. Einen Kritikpunkt habe ich aber dennoch, du solltest nochmal nach Rechtschreibfehlern schauen, ich galube vier Stück habe ich gezählt, ich bin in der Hinsicht aber auch sehr zimperlich musst du wissen. :p

    Ansonsten super geschrieben. :)
     
  6. jensche

    jensche ̈Öhringer Blutstreifling

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    27.10.04
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    5.573
    hehe... vier Fehler in diesem Text, super... ich habe ja schon 4 vehler im meinen Antworte. ;)
     
    Kang00 gefällt das.
  7. Dr. San

    Dr. San Querina

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    29.10.06
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    182
    Ja ja habe auch eins seit heute. Und mir gefällt es genauso wie dir!!!
     
  8. tobsch.com

    tobsch.com Zabergäurenette

    Dabei seit:
    18.04.06
    Beiträge:
    602
    Also ich bin seitdem ichs hab super zufrieden und wills auch nie mehr hergeben! *cinemadisplaystreichel*

    Gruß Tobi
     

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