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3D Anwendungen mit Macbook?

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von _G_, 29.05.07.

  1. _G_

    _G_ Golden Delicious

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    29.05.07
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    Liebe Apfeltalk Community,

    Soeben frisch angemeldet habe ich auch gleich meine erste Frage:

    Ich bin Grafiker/Architekt und arbeite mit 3D lastigen Programmen wie Cinema 4D, 3D Studio MAX und diversen CAD Programmen.
    Ich ziehe als Neuanschaffung das Macbook ( 2,16 GHz Intel Core 2 Duo
    4 MB L2-Cache, 2GB Arbeitsspeicher) in betracht und frage mich in wie weit ich dieses für die oben genannten Anwendungen nutzen kann.
    Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt

    Gruß
    G
     
  2. Hausfreund

    Hausfreund Gast

    also,
    ich benutzer Cadintosh3D,
    läuft recht flüssig (hab noch die 2te revision mit "NUR" 2Ghz,
    sowie manchmal fimlbearbeitung mit finalcut,
    und dafür reicht es wirklich!
    bei mir ruckelt nix,
    aber ich glaube das es bei Cinema knapp werden dürfte!

    hoffe ich konnte dir etwas helfen,
    ciao
    Flo
     
  3. helge

    helge Pomme Miel

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    Mit 2GB RAM solltest du für diese Programme auch unter Mac OS X gut gerüstet sein - ob dir allerdings die 3D-Hardware des MacBook ausreichen wird (Intel 950, Shared Memory ... glaub 64MB nimmt sie sich), weiß ich nicht. Ich würd ja bald eher zum MacBook Pro raten, da steckt bessere Grafik-Hardware drin (ATI mit 128 bzw. 256 MB eigenem Grafikspeicher). Entsprechend schnell sind die GPUs in den MB Pro's.
     
  4. atomfried

    atomfried Leipziger Reinette

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    als Architekt kann man sich doch auch ein Macbook Pro leisten!? Oder stimmt etwa das Gerücht das man nach dem Architekturstudium gleich den Taxischein macht.

    Man kann auch als Koch mit einem Plastikmesser das Gemüse schneiden, aber warum sollte man...
     
  5. _G_

    _G_ Golden Delicious

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    Erstmal Vielen Dank für eure schnellen Antworten!
    Vielleicht kann jemand noch etwas zur Nutzung mit Cinema 4D oder zur 3D Bearbeitung in CAD Programmen sagen.
    Das Macbook ziehe ich übrigens dem Mbp wegen dem weißem Design vor...
     
    #5 _G_, 29.05.07
    Zuletzt bearbeitet: 29.05.07
  6. zottel@mac

    zottel@mac Klarapfel

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    Ich kann nur sagen, dass das Pro im Namen ja dann doch durchaus was zu bedeuten hat. Ich meine Pro steht für Professionell ...
    Fazit: Will ich ein MacBook professionell benutzen sollte ich mir vllt das professionelle Modell kaufen. ;)

    Was ich damit sagen will (selbst sehr zufriedener MacBook Besitzer) ist: Gerade wenn du beruflich darauf angewiesen bist, solltest du 1. nicht sparen und 2. nicht nur wegen dem Design eine Halblösung bevorzugen.
    Gerade wegen deinen 3D-lastigen Anwendungen (o.a. da nur das MBP mit einem farbtreuen Bildschirm zu haben ist) solltest du das MacBook Pro nehmen.
    Aber: Probieren geht über Studieren...

    Gruß,
    zottel
     
  7. dreamwrecker

    dreamwrecker Idared

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    Also ich hab ein MacBook und nehm regelmäßig Blender für 3D Sachen, es geht alles sehr gut. Die Intel Treiber sind zwar nicht allererste Sahne, aber im Großen und Ganzen lässt es sich aushalten. Wenn ich das Geld gehabt hätte, wäre es aber auf jeden Fall ein MacBook Pro geworden. Das 3d Max Windows-only ist und überhaupt nicht unter OS X läuft, weisst Du ja sicher!?
     
  8. WHEEZ

    WHEEZ Empire

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    Ich bin Cinema Anwender und hab mich hauptsächlich aus diesem Grund für ein MBP entschieden. Aber trotzdem kann ich mir vorstellen dass C4D auch auf einem aktuellen MB recht gut laufen würde weil man ja in Cinema von OpenGL auf Software-Berechnung umschalten kann. Grob gesagt heißt das dass du die Darstellungsberechnungen der CPU statt der Grafikkarte machen lassen kannst. Sicher wird das nicht an gute OpenGL-Karten heranreichen, aber die aktuellen C2Ds leisten da doch schon einiges. Ich habe C4D mal in dem Modus auf nem Mac mini laufen lassen und die Leistung war doch recht beachtlich (im Gegensatz zum OpenGL Modus). Mittelgroße Projekte mussten also auch mit nem MB recht gut machbar sein. Trotzdem wär sicherlich die Pro-Variante die erste Wahl.
     
  9. joey23

    joey23 Mecklenburger Königsapfel

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    Also irgendwie finde ich deine Argumen tation merkwürdig. Er fragt doch gerade nach, um sich dann für das richtige Gerät entscheiden zu können. WENN für seine Programme das normale Macbook ausreicht, und es ihm obendrein auch noch besser Gefällt, warum um alles in der Welt sollte er sich dann ein Pro kaufen? Wegen des "Pro" im Namen?!

    Ich habe selber ein "normales" Macbook, 2te Generation, 1GB Ram. Cinema 4d lässt sich klasse bedienen, nur das Reendern dauert halt mal ne Minute länger. Aber das ist wohl eher eine Ram-Frage.

    Mein Vater ist auch Architekt und arbeitet unterwechs jertzt mit meinem alten HP-Laptop. (AMD 3200+ mit 512mb ram und 64mb geforce go MX440). Wie soll ich sagen? Das ist jetzt sein schnellster Rechner.

    Nicht jeder (gerade im professionellen Bereich, Software kostet Geld) hat immer die neueste und Aktuellste Software im Einsatz. Nicht jeder benötigt das Schnickschnack was da drin ist. Mein dad arbeitet so zum Beispiel mit Photoshop 6. Und er ist völlig zufrieden.

    Die Argumentation ein Pro zu kaufen weil im Namen "Pro" drinsteht ist also mehr als abwegig.

    Noch mal meine Programme, um einen Leistungsvergleich zu bekommen:

    - Cinema 4d (top, nur das rendern dauert)
    - Final Cut (Top! Nur das rendern dauert ;) )
    - Aperture ( Zäääääääh...)
    - Adobe A-Z (Top!)
    - Sketchup (Top)

    Und das alles auf einem MB C2D 2Ghz 1GB.

    Joey
     
  10. zottel@mac

    zottel@mac Klarapfel

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    Was ich damit sagen wollte war, dass Apple einem alleine durch die Namensgebung die Entscheidung ja fast schon abnimmt. Mit der Trennung zwischen Consumer und Profi arbeitet Apple schon seit Jahrzehnten.

    Zu den Programmen kann ich nichts sagen, aber wie schon oft in AT gesagt wurde: Wenn man 3D lastige Sachen machen will, ist man mit dem MBP besser beraten. (Und das neue Final Cut unterstützt übrigens den GMA nicht mehr, geht also auf den MacBooks nicht!)

    Gerade als Architekt, oder Grafiker benötigt man doch sicher einen farbtreuen LCD und ist deswegen mit dem MB nicht wirklich gut beraten .(Ok, ok man kann einen externen Monitor anschließen. Davon steht aber nichts in seinem Thread.)

    Mal abgesehen davon, gibt es in dem Forum auch einige, die meinen CAD Software läuft unbrauchbar auf einem MacBook, wobei ich das nicht bestätigen kann, weil ich es noch nie ausprobiert habe.

    So und nun zu meiner Empfehlung: Will man 3D lastige Sachen mit der MB-Reihe machen, und ist beruflich darauf angewiesen würde ich (schon alleine um auf der sicheren Seite zu sein) ein MBP empfehlen, auch wenn es ein bißchen mehr kostet und nicht weiß ist.
    (Wobei ich selbst sehr zufrieden mit meinem extrem schnellen MacBook bin, aber auch keine 3D lastigen Programme nutze.)

    Gruß,
    zottel
     
  11. derive2

    derive2 Allington Pepping

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    Das Pro ist vielen, mich eingschlossen, zu groß zum Rumschleppen.

    Was den Ram angeht lassen sich auch problemlos 3GB einbauen. 1*1GB + 1*2GB.

    Und wer unbedingt das Maximum mit Dual Channel rausholen will kann auch 2*2GB, also 4GB einbauen, wobei OS X dann eben nur knapp über 3GB adressiert und der Rest ungenutzt bleibt.
     
  12. zottel@mac

    zottel@mac Klarapfel

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    Das geht aber doch soweit ich weiß nur mit dem Pro ... oder habe ich auch im MacBook die Möglichkeit 2x2Gb zu "fahren"?
     
  13. derive2

    derive2 Allington Pepping

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    Klar. Die laufen dann DualChannel, aber adressiert werden nur 3GB. Alternativ eben 1*1GB + 1*2GB wenn SingleChannel reicht.
     
  14. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    der openGL-wert des mb liegt (gemessen mit cinebench, das auf cinema4d basiert) bei 900, der wert des mbp 2.33 bei 3800.

    vielleicht helfen dir diese werte weiter.

    arbeiten kann man mit dem mb durchaus auch mit cinema 4d- ist alles eine frage der gestellten aufgaben und der zeit, die man warten möchte.

    mfg, martin
     
  15. dreamwrecker

    dreamwrecker Idared

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    Das hängt aber auch ziemlich stark davon ab, wie komplex die Szenen sind. Bei mehreren Millionen Vertices in einer Szene + diversem Schnickschnack geht die GMA dann einfach krachen, sie ist ja auch nur ne 0815-Karte. Diese Verticezahlen erreicht man mittlerweile doch schon recht schnell (durch Subsurface Modeling,etc.), wie gesagt, je nachdem wie komplex die Szene ist. Rendern hängt vom RAM und der CPU ab.
    Wenn _G_ mit seinem Architektur-Modeling solche Grenzen nie erreichen wird, dann wird die GMA wohl sicher reichen.
    _G_, am besten du packst Dir mal ne Cinema Demo und ein paar Sachen von Dir auf einen USB Stick und fragst in nem Laden, ob Du die Leistung checken darfst, das wird wohl am besten sein. So hab ich es damals gemacht und konnte nachher selbst einschätzen, ob die Grafikleistung des MacBooks ausreichend ist, oder eben nicht.
     
  16. _G_

    _G_ Golden Delicious

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    Vielen Dank für eure ausführlichen Berichte! Ihr habt mir alle weitergeholfen.
    Das mit dem testen im Laden werde ich ausprobieren - wie ich finde ein sehr gute idee.
    :)
     
  17. ICharlie

    ICharlie Ingrid Marie

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    Geb da jetzt auch mal meinen Senf dazu: Also einige Leute aus meinem Studiengang haben auch ein MacBook und machen da drauf auch 3D-Modelling in Maya und es funktioniert soweit ganz gut, allerdings wird es sobald die Szene etwas komplexer wird (z.b.: große Polygonmodelle, ev. auch noch smooth) etwas zäh und kann schon mal ruckeln!
    Das rendern ist imho nicht wirklich viel langsamer als auf dem MBP, da es hier ja primär um die CPU und RAM ankommt und da ist das MB wahrlich nicht schlecht bestückt! Aber Renderperformance kann man nie genug haben! Da wartet man auch schon mal bei der Renderfarm ungeduldig auf's Ergebnis! ;)
     

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