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3 deutsche Soldaten in Afganistan getötet

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von marcozingel, 19.05.07.

  1. marcozingel

    marcozingel Cox Pomona

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    Die Tagesschau meldet gerade,das warscheinlich 3 deutsche Soldaten bei einem Anschlag in der Nähe von Kundus ums Leben gekommen sind.

    Hiermit möchte ich mein kamaradschaftliches Beileid den trauernden Angehörigen gegenüber bekunden.

    Dieser Vorfall dürfte die Diskussion über den Einsatz im Ausland erneut anheizen.

    Quelle und aktueller Bericht: Tagesschau
     
  2. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    sehr bedauerlich. Aber jenseits von politischen Beschlüssen zu Auslandseinsätzen wird niemand bei der BW gezwungen dahin zu gehen (nur mit Extrageld gelockt). Nicht mal Soldat muß in .de werden. In soweit fällt das - auch wenn es zynisch klingen mag - für mich noch unter "Berufsrisiko".

    Gruß Stefan
     
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  3. Lighti21

    Lighti21 Cripps Pink

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    Lol, Alter,

    Seitdem ich "WAG THE DOG" gesehen hab glaub ich gar nichts mehr.

    Sehr empfehlenswert
     
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  4. hbex

    hbex Martini

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    Das ist bedauerlich und die Angehörigen haben mein tiefstes Mitgefühl, aber, wie stk schon passend erwähnt hat, ist es das tatsächlich "Berufsrisiko" eines Soldaten.

    Dazu passend fällt mir wieder der Spruch

    ein. Eine Diskussion über Auslandseinsätze wirds wohl deswegen nicht großartig geben, die drei Gefallenen werden bald wieder von anderen Schlagzeilen übertönt werden.
     
  5. angelone

    angelone Dülmener Rosenapfel

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    ja, bedauerlich. tut mir immer leid für die angehörigen.
    mein beileid.

    aber dann muss man nicht soldat werden und in den krieg ziehen, wenn man sowas nicht ill.
    weil das ist in afghanistan kein urlaub, das is so richtig krieg, wo jeden tag zich leute sterben.
    wenn da dann auch mal welche von uns dabei sind, ist das normal.

    bis vor kurzem waren noch zwei freunde von mir da stationiert für en halbes jahr.
    hab die auch für bekloppt erklärt, obwohl die meinten, dass sie sich den ganzen tag die eier geschaukelt haben.
    hauptsache die zwei sind wieder hier und haben das soldat sein aufgegeben nachdem sie die ganze kohle da unten verdient haben.
     
  6. sale53

    sale53 deaktivierter Benutzer

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    Deine Freunde waren also mal eben zum Eierschaukeln und Kohle abgreifen in Afganistan.

    Super Einstellung. Wahrscheinlich hätten sie für die Kohle auch mal einen Gegner ins Jenseits befördert.

    Sorry, aber solchen Leuten hätte gern ich mal eine kleine Lektion gegönnt.
     
  7. Macbeatnik

    Macbeatnik Golden Noble

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    Mein Beileid für die Angehörigen, aber Deutschland ist im Krieg und da gehört töten und getötet werden zum Alltag.
     
  8. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

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    mich hat die meldung gestern auch aufmerken lassen und ich mußte an die angehörigen denken.

    aber so zynisch das jetzt auch klingt:
    so ist das, wenn man krieg spielt.
     
  9. ismail

    ismail Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    !
     
  10. Hallo

    Hallo Gast

    Krieg spielt man nicht, Krieg ist ernst. Wie man ja auch an den real getöteten Menschen sieht.
    Für mich ist es übrigens egal ob Deutsche oder Menschen anderer Nationalität sinnlos getötet und verletzt werden.
    Ich finde es traurig, dass wir Menschen einfach nicht lernen sich gegenseitig so zu akzeptieren und respektieren, dass ein so sinnloses Töten nicht mehr vorkommt. Dabei könnte man den hierigen Straßenverkehr etc. ruhig mit einbeziehen.
     
  11. civi

    civi Gast


    Diese Soldaten sind selbst schuld, da niemand - wirklich niemand - die Bundesrepublik Deutschland angegriffen hat und auch keine andere Nation ein Nato-Mitglied angegriffen hat.

    Der Einsatz in Afghanistan ist kein rechtlicher Nato-Einsatz und alle Bundeswehrsoldaten und Poolizisten sind freiwillig in Afghanistan.

    Die Angehörigen und betroffenen Soldaten sollen jetzt endlich die Unterstützung verweigern und nach Hause kommen und die aktuelle Regierung oder Opposition auffordern diesen Krieg noch mal analysieren zu lassen.
     
  12. civi

    civi Gast

    Warum machst du nicht den Anfang?
    Warst du gegen den Krieg demonstrieren?
    Bist du jeden Tag Vorbild für dein Ideal?
     
  13. Hallo

    Hallo Gast

    Woher willst Du wissen was ich tue?
     
  14. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

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    dann hast Du mich offenbar mißverstanden. krieg ist natürlich eine ernste sache. das habe ich so nicht zum ausdruck bringen wollen.

    dennoch bleibe ich bei der hemdsärmlig wirkenden aussage:
    wer krieg spielt, muß mit verlusten rechnen.

    wie wir an dieser stelle sehen, beinhaltet unser kleiner meinungsaustausch eine ganz andere grundlegendere fragestellung:
    ist krieg wichtig?

    denn, wenn ich aussage, wer krieg spielt, muß mit verlusten rechnen, könnte man die frage nachstellen:
    ist das überhaupt notwendig.

    und hier fingen wir dann an über eine ganz alte frage (krieg&frieden) zu diskutieren.

    nochmal:
    ich bedare den verlust von menschenleben, sage aber auch: das liegt in der eigenen verantwortung. fängt mit der eintscheidung an, sich für den wehrdienst zu entscheiden.
     
  15. Macgyver

    Macgyver Oberösterreichischer Brünerling

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    mich überkommt ein unmenschliches gefühl, weil ich wirklich nicht mehr trauern kann über die gefallenen sodaten. Ich hab einfach keine lust mehr darüber zu hören, und trauere eher über das Menschliche versagen.
     
  16. Blixten

    Blixten Adams Apfel

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    "Berufsrisiko" gibt es auch für Feuerwehrmänner,Bergleute, Polizisten usw. aber da käme niemand auf die Idee, gleich als erstes nach deren Tod darauf hinzuweisen.

    Ein bisschen erscheint die Afganistan Diskussion in Deutschland für mich, wie die erweiterte Version der Mastrogiacomo-Entführung:
    Das ist der Journalist, der von den Taliban entführt wurde ("Berufsrisiko"?) und später gegen gefangene Taliban Kämpfer ausgetauscht wurde.
    Sein afgahnischer Fahrer wurde direkt vor seinem Apell an die itallienische Regierung vor seinen Augen und vor der Kamera enthauptet.
    Wenn nun also kein Journalist dagewesen wäre, dann hätten die Taliban zwar auch Leute enthaupten können, aber es hätte den Westen zumindest nicht gestört.

    In Afganistan herrschte mehr als 20 Jahre Bürgerkrieg, da finde ich es gut, dass sich auch Deutschland an der Stabilisierung des Landes beteiligt. Eine Rückkehr der Taliban wäre ein weit höherer Preis als der jetzige Bundeswehr-Einsatz und eine Katastrophe für weite Teile des afganischen Volkes (insbesondere für die Afganinnen).
    Daher habe ich grossen Respekt, für diejenigen, die dort für die BRD den Kopf hinhalten.
    Mein Beileid für die Angehörigen.
     
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  17. zottel@mac

    zottel@mac Klarapfel

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    Ich bin auch der Meinung, dass es bei Soldaten einfach zum Berufsrisiko gehört im Auslandseinsatz (für den sich ja alle freiwillig melden) ums Leben zu kommen....
    In Prinzip bringt jeder Beruf ein gewisses Risiko mit sich (bei Soldaten im Krieg halt sehr viel höher).

    Außerdem finde ich es grundsätzlich seltsam wie in den Nachrichten darüber berichtet wird:
    15 Minuten über 3 Tote deutsche Soldaten in Afganistan (die sich freiwillig gemeldet haben) und dann in einem Nebensatz schnell erwähnt, dass irgendwo ein Flugzeug mit 200 Personen abgestürtzt ist, alle Tot (die haben das sicher nicht freiwillig gemacht) ... aber waren ja "nur" Nationalität einfügen .... Macht mich teilweise wirklich krank! :mad:

    Wir sind alle Menschen, Nationalität: scheiß egal!!!


    Trotzdem will ich den Angehörigen der Gefallenen (und zwar nicht nur denen der deutschen Soldaten, sondern denen aller Gefallenen) mein aufrichtiges Beileid aussprechen.


    Gruß,
    zottel
     
  18. cdek

    cdek Granny Smith

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    Manchmalö hasse ich die Dummheit der Menschen. Das "Probelm" Afganistan ist eines, für das ich leider keine Lösung sehe. Das Gewaltsame vertreiben der Taliban finde ich sehr unbefriedigend. Eine friedliche Lösung scheint es aber auch nicht zu geben. Religiöse Fanatiker (und nicht nur die) sind für mir einfach zu hoch. Das sind Menschen, die man nicht überzeugen kann, man kann versuchen mit ihnen zu diskutieren, aber es wird wohl zu nichts führen. Man kann nur hoffen, dass ihre anachronistische Philosophie ausstirbt.
    Nun, ich weiß nicht, ob die toten Soldaten mein Mitleid noch brauchen, aber ihre Familien haben mein Beileid.
     
  19. angelone

    angelone Dülmener Rosenapfel

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    kannst ja mal hier in aachen vorbeikommen.
    dann prügelt ihr euch n bischen und wer nacher noch steht hat recht gehabt
    einfach mal hdf wenn man nix sinnvolles zu melden hat sale.
     
  20. sale53

    sale53 deaktivierter Benutzer

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    Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Würde ich mir bei dir auch wünschen.
     

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