ich bin u.a. hier um mich sowohl über den mac wie eben auch die probleme zu informieren. auf das frickelbetriebssystem linux habe ich keine lust, da man sich hier einfach mit zuviel kram befassen muss, um es auch sauber zum laufen zu bekommen.
wenn ich darüber nachdenke, wie sehr ein kollege auf linux schwört aber alle nase lange etwas über die kommandozeile installieren oder konfigurieren muss, dann hab ich da schon keine lust mehr.
ich suche einfach einmal eine neue alternative zu windows und da hab ich mir persönlich den mac ausgesucht. erstmal wird es "nur" der zweitrechner, und wer weiss, vielleicht schaffe ich ja wirklich den komplettumstieg. dabei muss mich keiner überzeugen, denn das mach ich am ende selber![]()
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Thema: Warum Mac?
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28.10.2005, 14:11 #21inaktiv
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Re: Warum Mac?
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28.10.2005, 14:28 #22
Re: Warum Mac?
wenn man erstmal einen Mac neben der Dose zu stehen hat, findet man die Dose auf einmal nur noch gut zum Verschrotten!
Ich dachte ja, dass ich immer Windows bräuchte, aber das hat sich nach 2 Wochen Mac so erschreckend schnell von selbst gelöst... einfach Debian über Windows rüberfahren lassen, und dann war endlich alles perfekt
Achja, und zu Linux:
das ist sehr sehr simpel mit der Konsole...
du musst nur die wichtigsten 20 Befehle kennen, und die optionalen Anhänge sind in den man-Dateien schnell nachzulesen, und bei Debian ist es zum Beispiel apt. Damit lädt man mal schnell seine 10-20 Lieblingszusatzprogramme runter und schwupps. System wird von allein optimiert wenn man es so will, oder selbst konfigurieren (= mehr Arbeit). Aber es gibt beide Wege
die grafische Oberfläche bei Linux ist dagegen eher komplizierter als die Konsole. Denn die GNU ist meistens nie selbstredend wie bei OSX, und daher muss man suchen, überlegen und ausprobieren, was Zeit kostet. Bei der Konsole ist man auf die Befehlseingabe beschränkt, ohne viel Klicken, und mit Doppel-Tab man bruach man sogar nur die ersten 2-3 Buchstaben eintippen, und ein schneller Ordner-Wechsel etc. ist möglich. Traumhaft
Die Konsole ist mit das Genialste überhaupt!
Aber ich komm vom Thema ab
Zum OSX Absturz:
mein OSX war vor genau 2 Tagen das aller erste Mal seit 9 (!) Monaten komplett abgestürzt. Das System war komplett eingefroren, aber iTunes spielte im Hintergrund weiter. Da half nur noch ein beherztes 5sek-Drücken beim Power-Knopf (wie es bei Windows 2mal am Tag üblich war...).
Wenigstens sind komplettabstürze bei OSX auch möglich! Also wollen wir das mal nciht vergessen
Aber ich war selbst schockiert, dass ich mir diesen Tag nun rot im Kalender angestrichen hab. *g*iBook G4, das einzig Wahre.
Wegweiser durch Apfeltalk (Eigentlich gab es den Thread "Wegweiser durch Apfeltalk" von ZENcom noch vor einiger Zeit. Doch nun ist er weg... im Stillen Gedenken an den Thread)
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28.10.2005, 18:52 #23
Re: Warum Mac?
Vieleicht einmal ein Beispiel aus der normalen Userpraxis.
Meine Freundin hat sich für 1899 ein Fujitsu Siemens mit 16:9 17 Zoll geholt.
80 GB , 512 Ram. Sie lachte noch über meine lächerliche 40er Platte, bis sie feststellte, das allein Ihr XP 10 mal so viel Platz brauchte wie meines.
Mein 256 RAM ist , trot der sechs Jahre die mein Lombard auf dem Buckel hat, schneller bei normalen Anwendungen als Ihre 512.
Ihr Media Player ist so oft abgesoffen, dass sie flugs itunes und Quick Time installierte.
Oberfläche, Maus, USB, Ethernet, FireWire - alles Apple Erfindungen, sie war verblüfft.
Nach drei Tagen der erste BlueScreen. Freund kam, alles neu. Tausende von Viren.
Alleine den Router zu programmieren - in der Zeit war ich schon drei Stunden im Netz. An Programmen auch nichts wildes dabei, so abgespeckte Versionen halt.
Nach fünf Tagen der nächste Blue Screen. Ein zwei Programme runtergeladen, die man nicht mehr runterbekam. Nach drei Wochen war die Dose so zugemüllt, das fast nichts mehr ging. Jeden Tag ein Patch oder Update oder oder oder.
Dann ist Sie mal an mein Powerbook gegangen, um sich was anzusehen und obwohl Sie noch nie mit Apple zu tun hatte funktionierte das problemlos.
Ich tu mich schon schwer bei MS ein Foto zu finden.
Wenn ich noch munter auf Akku unterwegs war ( sechs Jahre alt ! ) musste Sie schon zwei mal an das Stromnetz.
"Wie du kannst pdf. Dateien direkt erstellen ? " Nach 20 Minuten das Programm gefunden und zum Laufen gebracht.
Standardtext morgens : "Was ist denn jetzt schon wieder ? "
Standardtext abends: "Ich mach mal besser ein Backup, der trudelt schon wieder"
Noch Fragen ?
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28.10.2005, 19:31 #24Châtaigne du Léman
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Re: Warum Mac?
Ich finde hier Windows arg negativ und Mac arg positiv hingestellt...
Ich hatte mit dem Mac mindestens so viele Probleme, wie mit Windows. Alle Sachen Plug & Play?! Von wegen. Der Pod XT läuft bis heute nicht gescheit, das Ozone, was ja "made for OS X" ist, macht auch recht viel Ärger. Ich hab hier übrigens alle zwei Tage einen komplett-Absturz, so viel dazu...
Zur Weißglut bringt mich immer wieder iWork 05. Ich hab selten so ein verbuggte Software gesehen, manchmal gehen mir ganze Dokumente kaputt. Ich hab bestimmt schon 5, 6 Mails an Apple mit Fehlern, die ich gefunden habe geschickt.
Dann nervt mich, dass OS X ein so furchtbar lahmen Betriebssystem ist. Vor allem das Päuschen wenn man die Leiste hervorholt lässt OS X sehr träge wirken.
Safari ist zwar auch sehr schön, aber hängt auch immer mal wieder komplett.
Was mich auch nervt, ist OS X Classic. Hat man ein Programm damit laufen, ist es irgendwie nicht mehr in OS X "eingetragen", bei sehr verschachtelten Plugins und Musikprogrammen ist das absolut blöd.
Wenn es Exposé, GarageBand 2, Logic Express, iWork, Safari, Mail, iPhotound Adressbuch nicht gäbe, wäre ich wahrscheinlich trotz Viren und Co wieder bei Windows.
Mein Artikel klingt garantiert viel negativer, als ich Mac in echt finde (ich liebe mein iBook nämlich
), aber das muss sein, wenn hier so viele so übertrieben positive Sachen stehen... Mac ist für mich halt keine Lebenseinstellung, sondern ein Computer.
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28.10.2005, 19:40 #25
Re: Warum Mac?
Leute man kann doch niemanden zu seinem Glück zwingen. Apple hat Probleme und Microbensaft ist ein Problem. Da bleibt es jedem selber überlassen sich für eines der Übel zu entscheiden. Ich habe es aufgegeben Leute vom Mac zu überzeugen weil mir die Zeit fehlt alle Vorteile aufzuzählen. Also kauft auch alle brav einen Win PC. Viele krasse Spass mit da Dosen...
Räuber Kneissl am Tag seiner Hinrichtung: De Woch fangt ja scho guat o!
MacBook Pro+MacMini+G5+Powerbook G4+iPod Nano+G3/333+MacPlus+Clone+PC
Eine meiner Bands: spacemueller
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28.10.2005, 19:47 #26
Re: Warum Mac?
würd ich auch sagen. Jeder macht doch seine eigenen Erfahrungen. Und ich hab ja nun auch von meinem Komplettabsturz von OSX erzählt, auch wenn er der erste seit 9 Monaten war... (ich nutze mein iBook sehr intensiv
)
also ich würde ja einfach den Mac kaufen und ausprobieren, und wenn er mir nicht gefällt, dann schick ich ihn zurück. Aber ausprobieren sollte es zumindestens jeder mal! Denn wer den Vergleich nicht kennt, kann sich auch kein eigenes Urteil erlauben.
Und das OSX-Dock hängt bei mir nicht... mein OSX hat sich nur 1 mal in 9Monaten aufgehangen, iWork nutze ich gar nicht usw. usf.
Eindrücke sind alle subjektiv und vom System und Konfiguration abhängig :P
Edit:
ich würde übrigends sonst mal das System durchchecken. Möglicherweise ein Backup, und das System mal von grund auf neu aufziehen, denn da scheint einiges nicht ganz rund zu laufen. Würde mir zumindestens zu denken geben, wenn alle anderen Systeme problemlos laufen und man selbst ein so verbuggtes System hat...Geändert von Cyrics (28.10.2005 um 20:39 Uhr)
iBook G4, das einzig Wahre.
Wegweiser durch Apfeltalk (Eigentlich gab es den Thread "Wegweiser durch Apfeltalk" von ZENcom noch vor einiger Zeit. Doch nun ist er weg... im Stillen Gedenken an den Thread)
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28.10.2005, 19:53 #27
Re: Warum Mac?
@ MikeZ: Das ist natürlich sehr ärgerlich. Ich hatte unter OS X erst 1 Kernel Panic und den habe ich auch noch selbst verursacht. Ansonsten läuft mein 6. Mac, den ich jetzt habe, so rund wie alle anderen vorher auch. Natürlich gibt es auch bei OS X Probleme und Probleme wird es immer geben. Aber ich denke mir einfach, warum Apple wohl seit Jahren diesen kleinen, aber feinen Prozentwert auf dem Markt halten kann. Hätten alle MacUser so viele Probleme wie du die jetzt aufgezählt hast, gäbe es Apple vielleicht garnicht mehr.
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28.10.2005, 20:43 #28apfeltascheInaktiv
Re: Warum Mac?
Das iTunes ist ein super Player unter Apple, läuft unter Windows aber leider verdammt zäh, bzw. unerträglich verzögert. Deshalb habe ich es deinstalliert und nutze Winamp (solange ich noch keinen Mac hab). Und der Mac wäre ohne den VLC Player übrigens aufgeschmissen, weil der Quicktime Player es nicht wirklich bringt und nur mit sehr wenig Videoformaten umgehen kann. Von Haus aus beherrscht der Mac sehr wenig Formate im Videobereich.
Zitat von proteus
Das ist falsch.
Zitat von proteus
Die Oberfläche stammt vom Palo Alto Research Center, ebenso wie Ethernet; USB wurde von Intel entwickelt, die Maus am Stanford Institut; FireWire ist die einzige Apple Erfindung, allerdings zusammen mit Sony entwickelt. Apple war nur schlau genug, das Potential dieser Entwicklungen zu erkennen und zu nutzen. Trotzdem ist alles nur geklaut - genauso wie man es immer MS vorwirft.
Gibt genug Gegenbeispiele, wo Windows-User sich an Apple-Kisten setzen und diese nach 20 Minuten zum Absturz bringen, wohingegen deren XP-Maschine seit 1 Jahr ohne Probleme läuft. Nicht dass ich Windows befürworte. Ich will auch einen Mac. Aber nicht aus technischer Perspektive, denn da steht ein normaler PC in nichts nach. Es ist einfach die Oberfläche und ein paar nette Highlights, wie z.B. Exposé und Spotlight. Das gefällt mir. Verzichten könnte man aber schon drauf. Es sind eben nette Features, die den Spaßfaktor beim Arbeiten anheben.
Zitat von proteus
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28.10.2005, 20:55 #29Châtaigne du Léman
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Re: Warum Mac?
Ich hab mein System schon 3 mal formatiert, das ändert nichts. Ich hab mit der Kombination Ozone/Pod XT + iBook G4 einfach ne "Arschkartenkombination" erwischt.
Wo ich schon bei Mängeln bin: Ich schreibe grade mit Opera, weil Safari irgendwie neustens Beiträge, die nach meinen in Apfeltalk geschrieben wurden, nicht mehr anzeigt. Ich sehe zwar in der Übersicht, dass was geschrieben wurde, wenn ich den Beitrag lesen will ist aber einfach meiner, oder der davor, der letzte.
Kaufen und ausprobieren ist ne schlechte Sache IMHO, weil man sich ja erst an den neuen "Workflow" gewöhnen muss. Im ersten Moment erscheint der immer kompliziert und ungewöhnlich, aber gerade der macht Macs ja so besonders.
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28.10.2005, 21:00 #30
Re: Warum Mac?
Gut, dann drücke ich es anders aus :
Es sind keine Microsoft Erfindungen, wie viele vermuten, weil Microsoft de facto eine reine Softwareschmiede war/ist.
Das Apple die oben angeführten Artikel adaptiert bzw hoffähig gemacht hat sollte nur als Beleg dafür dienen das Hard- und Software aus einer Hand kommen und Apple sie als erstes verwendet hat.
Wie ich eingangs meines Threats erwähnte bezog ich mich auf den normalen Durchnschnittsnutzer, der nicht ständig programmiert, rendert, irgendwelche Kernels wartet oder was auch immer. Der normale Durchschnittsuser will, das sein Ding läuft, er nicht ständig rumdoktorn muss und wenn was abschmiert das er es ohne großes Fachwissen reparieren kann indem er einen Neustart macht.
Was weiss denn ich was eine Kernelpanik ist - und ehrlich gesagt,es interessiert mich auch nicht. Ich habe sicherlich eine sehr pragmatische Einstellung zu meinen Macs als Arbeitsgerät. Deswegen habe ich mich auch 1994 für Apple entschieden, als diese Probleme bei MS noch wesentlich ausgeprägter waren.
Sicherlich verdient Gates Respekt für seinen Instinkt des Diebstahls und der Erpressung. Sicherlich kochen alle auch nur mit Wasser. Mich als User interessiert aber in erster Linie das der Krempel seinen Dienst tut.
Und seien wir mal ehrlich, welche 6 Jahre alte Dose tut es heute noch? Und wenn, dann wahrscheinlich mit der Dynamik einer Wanderdüne. Ich bin mit meinem Lombard trotz 10.3.9 und nur 256 MB bis jetzt immer allerbestens zurecht gekommen. zugegeben, ich mache auch keine Videobearbeitung. Aber ich bin sicherlich auch weit entfernt von irgendwelchen Dogmen.
Alsou ich mich für die unpräzise Ausdrucksweise des letzten Threats.
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