Also die Minimallösung wäre ein Mac Pro mit RAID Karte und OS X Server: 3477€ (+ ca. 500€ für 3 1TB Platten und RAM)
Um Geld zu sparen sollte man RAM und weitere Festplatten für ein RAID mit den Produktivdaten beim Fachhändler und nicht bei Apple kaufen.
Die High End Lösung wäre ein Xserve mit einem Promise 4TB RAID, macht natürlich nur Sinn wenn ihr ein Rack usw. zur Verfügung habt. Der kostet min. 8762€ (Alle Preise sind netto!!!)
Beim Mac Pro könnte man sparen in dem man die 10-Client Version von Leopard Server nimmt, die Einschränkungen betreffen ja so Sachen wie QTSS oder Podcast Producer nicht. Das spart so ca. 400€
Beim XServe könnte man zunächst natürlich auch nur die 3 Internen Platten nutzen, da passt dann aber natürlich nicht soviel drauf und das Promise 4TB RAID ist sehr gut erweiterbar.
Außerdem solltest du bei den vermutlich großen Datenmengen auch an ein BackUp System denken wie z.B. ein LTO3 Bandlaufwerk oä, das auch Software und eine SCSI Karte braucht...
Laufenden Kosten ist schwer zu sagen der Stromverbrauch würde ich Großzügig mit 1000W ansetzen, kosten entstehen natürlich auch für die Internetleitung, da kann ich für Österreich aber nichts sagen, und natürlich entstehen auch Kosten für die Einrichtung, wenn ihr nicht selber einen Experten habt.
Laufende Softwarewartungskosten wie Updateverträge oder so gibt es bei Mac OS X Server nicht!
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- 18.01.2009, 13:35 #1
Wie viel kostet ein Server?
Hey,
ich bräuchte für ein Konzept die ungefähren Kosten für einen Server. Wir sollen ein Videoportal einer großen Tageszeitung planen und dafür soll ein zusätzlicher Server her.
Was sind die Anschaffungskosten und die laufenden kosten für so was?
Grüße,
Winkel
- 18.01.2009, 14:06 #2MacBook in schwarz mit 80 GB HD und 1,25 GB RAM, Leopard
iMac Core Duo 20'' mit 1,5 GB RAM, Leopard und EyeTV als Fernseher.
iPhone 8GB
Canon EOS 1000D & Powershot A610
- 18.01.2009, 14:10 #3Seestermüher Zitronenapfel
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Mit welcher Software wollt ihr den Stream laufen lassen? Wo soll der Server stehen und wie groß wird der geschätzte Andrang sein?
Viel Technik als Mittel zum Zweck....
23 weis alles, 42 ist die Antwort und 242 steht außer Frage
Ich danke euch allen. Selten so gut gelacht.
Wer Ironie findet, darf sie behalten/RTFMBei der Lösungssuche: selbst mitdenken hilft auch.
Welle:Erdball - Nur tote Frauen sind schön - Lieber Gott
- 18.01.2009, 14:13 #4Mal abgesehen vom RAM ... wo gibt's denn für so wenig Geld 3x 1 TB? Ich meine jetzt nicht die Discounter-Platten, sondern "richtige", die 24x7 laufen können, ohne nach 1 Monat zu streiken. Würde mich wirklich interessieren, da ich meine TB-Platten im NAS gegen "echte" RAID-taugliche Platten tauschen möchte, die nonstop laufen können. Da scheinen mit Deine angesprochenen 500 EUR (sogar weniger, wenn man den RAM abzieht) gerade Recht.+ ca. 500€ für 3 1TB Platten und RAM
- 18.01.2009, 19:23 #5
Was sind denn die Anforderungen an den Server? Wieviele streams, welche Server-Software, wieviele Hits, zu verwaltendes Datenvolumen, mögliche Redundanz- und Backupanforderungen, An-/Einbindung in grössere Netzwerk-Management-Systeme erforrderlich usw.
Ohne solcherlei Info kann man den Server kaum dimensionieren und damit weder Anschaffungs- noch Unterhaltskosten abschätzen.
Gruss,
Dirk
- 18.01.2009, 19:29 #6inaktiv
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Dir ist schon klar, dass ein Videoportal unglaublich viel Speicher UND Traffic benötigt, oder?
Wenn du einen Hoster nimmst, sagen wir mal 1&1, da hast du zwar unendlich viel Traffic mit drin, nur ist der Durchsatz von den 1&1-Servern ziemlich schlecht, im Vergleich zu denen von anderen Anbietern, die pro GB abrechnen.
Ich würde bei solch einem Projekt einen Server kaufen und dann ne Co-Location/Server-Housing machen, da sind dann die Modalitäten zu vertragen.
Ich denke auch, dass für so ein indivudelles Projekt ein Hoster genommen werden sollte, der gute SLAs und Markenhardware hat. Ich finde da HostEurope sehr gut
Da kannst du dir die Server auch recht gut selber konfigurieren, was bei vielen Hostern auch nur zu einem bestimmten Bestandteil geht
- 18.01.2009, 19:36 #7
gibt es irgendwelche load-balancing konzepte für das portal?
- 18.01.2009, 19:44 #8
Wieso plant "ihr" ein Portal einer großen Zeitung wenn "ihr" kaum Ahnung habt? Wie kommt sonst diese komische, allgemeine Frage zu Stande? Und dann auch noch im Mac-Forum fragen...
Hosteurope kann ich übrigens auch empfehlen. Achte vor allem auf die Traffickosten, mit einem gut laufenden Videoportal könntest du da schnell über die Freigrenze kommen.
- 18.01.2009, 19:49 #9
- 18.01.2009, 19:49 #10inaktiv
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À propos LoadBalancing: Da gibt es auch Konzeote: Hardware-Seitig (Also ein vorgeschalteter Balancer) oder ein Softwareseitiger (der auf einem der Web-Server läuft und immer primär angesprochen wird...)
Wie du siehst sollte man, wenn man sowas aufzieht, schon eine gewisse Ahnung haben.
Schaut euch mal das Amazon Cliud Computing an (http://aws.amazon.com/). Die bieten virtuelle Instanzen, Backup wird von denen "erledigt" (ersetzt allerdings kein versioniertes Backup!) und eine extrem hohe Ausfallsicherheit - rechnen dafür aber auch alles ab, was geht. Zumindest ist das Ding recht gut skalierbar - sowohl nach unten als auch nach oben...
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