Neue - und zumindest für mich unerklärliche - Neuigkeiten zu meinem TC-Signaturproblem:
Ich habe jetzt mal von meinem Nebenrechner eine E-Mail signiert und eine E-Mail signiert UND verschlüsselt gesendet. Ergebnis auf dem Hauptrechner: die signierte E-Mail kommt, wie gewohnt mit der Fehlermeldung bzw. Warnung „Die E-Mail-Signatur konnte nicht überprüft werden.“ an, wohingegen die signierte UND verschlüsselte E-Mail vollkommen normal signiert und entschlüsselbar dort ankommt.
Findet dazu jemand eine Erklärung? Also ich nicht, bin ziemlich ratlos. (Mail.app v4.2 (1077), OSX 10.6.2 (Build 10C540))
Umfrageergebnis anzeigen: Verwendest Du eMail Verschlüsselung oder digitale Signaturen/Zertifikate?
- Teilnehmer
- 154. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
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Ja, ich verwende S/MIME Zertifikate/Verschlüsselung. (zB. von Thawte)
17 11,04% -
Ja, ich verwende GnuPG/PGP Zertifikate/Verschlüsselung.
18 11,69% -
Ja, ich verwende S/MIME und GnuPG/PGP Zertifikate/Verschlüsselung.
20 12,99% -
Ja, ich verwende eine andere Methode. (Welche?)
0 0% -
Nein, ich verwende noch keine digitale Signatur (mit Zertifikat) oder Verschlüsselung.
81 52,60% -
Ich weiss nicht was damit gemeint ist.
18 11,69%
+ Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 180
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08.02.2010, 12:35 #21cu bluejay
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12.02.2010, 08:09 #22Fuji
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Hallo
bin auch an einer Verschlüsselung interessiert. Habe meinen ersten Apple erst seit kurzer Zeit und würde gerne wissen, welche Verschlüsselungstechnik ich auf dem Apple-System einsetzen kann?
Danke
SilentgunMultitasking ist ein Mythos
24" iMac, 3,06 GHz, 8 GB RAM, 1 TB HDD, ATI 4850
iPod 160GB, silber
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12.02.2010, 14:48 #23
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12.02.2010, 15:21 #24
Für den Verschlüsselungseinstieg auf dem Mac ist momentan (leider) nicht zu GPG/PGP zu raten, da die Unterstützung eher rudimentär und das Handling nicht gerade Apple-like ist.
Wie Hairy schon schreibt, solltest Du Dir für E-Mail-Verschlüsselung S/MIME mal genauer ansehen.
Im Moment bieten sich da in erster Linie zwei (kostenlose) Class-1-Alternativen an:Vorteil TC Trustcenter: Die Rootzertifikate sind auf vielen Systemen bereits vorinstalliert.- TC Trustcenter: TC Internet ID - Gültigkeit 1 Jahr, E-Mail-Information vor Ablauf der Gültigkeit
- CACert: E-Mail-Zertifikat - Gültigkeit 6 Monate bis 2 Jahre, Web of Trust (WoT)
Bei CACert mußt Du erst das Rootzertifikat auf dem Mac installieren.
Das Beantragen der Zertifikate ist bei beiden Anbietern eigentlich gut gelöst und schnell und einfach bewerkstelligt. Die heruntergeladenen Zertifikate werden einfach per Doppelklick in den Schlüsselbund (/Programme/Dienstprogramme/Schlüsselbundverwaltung) installiert. Mail.app muß anschließend neu gestartet werden.cu bluejay
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13.02.2010, 08:08 #25Fuji
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@Hairy
@bluejay
vielen Dank. Werde mich mal damit beschäftigen.
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13.02.2010, 08:27 #26
Ich benutzet schon seit 3 Jahren PGP, leider nur mit einem kleinen TEil meines Bekanntenkreises (die ganzen Linuxleute halt), aber das ist immerhin besser als nichts. Mein S/MIME-Zertifikat ist leider abgelaufen und ich kann es nicht erneuern weil Thawte(ich glaub die hießen so?) das ja leider nicht mehr anbietet.
Sicherheit bei Mails wird leider immernoch völlig vernachlässigt, auch in großen Konzernen, nicht nur beim Privatanwender.-- MacBook Pro late 2008: 2.53GHz, 320GB HDD/7200rpm --
-- iPod classic black 160GB --
-- iPhone 3GS white 16GB --
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13.02.2010, 19:19 #27
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13.02.2010, 19:29 #28
solange es kostenlos ist
-- MacBook Pro late 2008: 2.53GHz, 320GB HDD/7200rpm --
-- iPod classic black 160GB --
-- iPhone 3GS white 16GB --
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15.02.2010, 15:59 #29
Habe auch lange zeit S/MIME von Thawte genutzt, allerdings immer nur zum Signieren - außer mir nutzt in meinem gesamten Adressbuch kein Mensch E-Mail-Verschlüsselung. Nun, da Thawte keine kostenlosen Zertifikate ausstellt, ist die Sache für mich vorerst gestorben.
PGP/GPG ist einfach viel zu kompliziert für den Otto-Normal-User - Zertifikate sind verglichen damit ja noch recht human. Nichtsdestotrotz ist es schwierig, andere davon zu überzeugen, sich eins zu erstellen.
Meiner Meinung nach sollten Firmen wie Apple und Microsoft in ihren E-Mail-Clients standardmäßig beim ersten Start eine Aufforderung anzeigen, sich solch ein Zertifikat zuzulegen; möglichst inklusive komplettem Klicki-Bunti-Assistent, sodass das wirklich jeder in einer Minute schafft.
Aber solange das nicht geschieht, keinem Benutzer direkter spürbarer Schaden durch die Nicht-Benutzung von E-Mail-Verschlüsselung entsteht, denke ich nicht, dass das in naher Zukunft breite Verbreitung finden wird. Leider.MBP 15" late 2008 - 2.4GHz, 4GB RAM, 320GB HD
iPhone 3GS
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16.02.2010, 20:00 #30
Ich verwende noch immer keine eMail-Verschlüsselung.
Die Gründe dafür sind bei mir ähnlich wie bei dem einen oder anderen Vorredner:- Just zu dem Zeitpunkt, als ich mich aufraffen wollte, bei Thawte ein Zertifikat zu beantragen, hat man dort das Geschäftsmodell umgestellt und ist seither nichtmehr attraktiv (für mich).
- Wie auch bei Thawte ist aus meiner Sicht eine Zertifikatsaustellung rein auf die eMail-Adresse (kostenfrei bei TC-Trust (--> jetzt zu PGP gehörend) und CA-Cert) preislich interessant, in meinen Augen ist aber ein solches Zertifikat im praktischen Einsatz nicht viel wert, weil eine simple Attestierung, dass eine eMail signiert und unverändert übermittelt wurde, meinem Anspruch nicht genügt. Ich hätte schon auch gerne die Gewissheit, die eMail-Adresse auch wirklich zu dem Kommunikationspartner gehört, der vorgibt, dass es seine wäre.
So gesehen wäre nur eine Business ID (Class 2 oder 3) in meinen Augen geeignet und die ist mir schlicht zu teuer. - Wenn ich mit Firmen oder Shops über das Internet in Kontakt trete, finde ich mich mit dem Umstand konfrontiert, dass mein Gegenüber entweder gar keine Verschlüsselung unterstützt (... ausgesprochen hilfreich, falls man technischen Support z. B. beim Provider per Mail einholen möchte ...
) oder die Kontaktaufnahme zwingend über ein Webform zu erfolgen hat. - Ferner überzeugt mich PGP nicht so ganz (ich traue den Brüdern nicht so sehr) und GnuPG läuft aktuell unter Snow Leopard (noch) nicht.
Begeistern könnte ich mich jedoch (wieder) dafür, falls mal eine Bank selbst als Trustcenter auftritt. Die erforderlichen Daten lägen ohnehin vor, um die Person und eMail-Adresse zu überprüfen.
Ideal fände ich es auch, wenn man im Zuge der Beantragung des Personalausweises gleich auch ein Zertifikat erwerben könnte, mit einer analogen Gültigkeit von 6 bzw. 10 Jahren und einem Aufpreis von 5 EUR (für PA 8 EUR mit Zertifikat 5 EUR = 13 EUR).Viele Grüße,
MaChris



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