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  1. #11
    Bismarckapfel
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    Zitat Zitat von SomeUser Beitrag anzeigen
    ... Evernote ist ein - im weiteren Sinne und wie der Name auch schon vermuten lässt - Notiz"buch". Ein praktisches, gutes Tool, dass ich ebenfalls nicht ohne Grund nutze, aber mit Email geschweige denn Email-Archivierung hat es mal eben gar nichts zu tun.

    Es ist sogar kompletter Unsinn, Email dem eigentlich zweckbestimmten Programm zu "entreißen": Andere Programme, sofern nicht extra dazu programmiert, reduzieren Mails zu einem Haufen Text. Referenzierungen gehen verloren (Thread-Bäume), einfaches "Antworten an" oder weiterleiten ist nicht mehr einfach so möglich oder nur mit Einschränkungen.

    Und ganz nebenbei bleibt der "Tipp-Geber" auch noch jedwege Begründung offen, warum ein Email-Programm nicht zum Archivieren von Emails (sic!) geeignet sein soll. ...
    Warum das E-Mail-Programm nicht zur dauerhaften Ablage taugt, wird doch hier gerade eindrucksvoll bewiesen.

    Abgelegt wird bei mir in Evernote dann, wenn der Vorgang zu Ende ist und in der Regel dann nur eine Mai mit allen Antworten - so wie das bei Mails eben so ist.

    Ich kenne kein auch nur mittelgroßes Unternehmen, das E-Mails nicht in einem DMS, sondern im E-Mail-Programm archiviert. Evernote taugt als kleines DMS sehr wohl. Ich habe mittlerweile über 1600 Notizbücher angelegt. Der Suchaufwand geht gegen Null.

    Im übrigen sollte das ein Denkanstoß sein und nicht die Behauptung, das würde für jeden Zweck die richtige Lösung sein. Für mich ist es Evernote, bei uns in der Kanzlei ist es ein professionelles DMS und bei jemand anderem ist es eben wieder anders.

  2. #12
    Cripps Pink
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    Zitat Zitat von darkbrain85 Beitrag anzeigen
    Ich habe es dir doch begründet. Eigene Erfahrungen auf vielen Clients haben gezeigt das Riesen Postfächer alles andere als problemlos sind.
    Wer im "großen Stil" arbeiten will oder muss, sollte sich vielleicht auch einfach mal im "großen Stil" Gedanken dazu machen, dann ist das auch kein Thema. Wer natürlich nur stupide alles direkt im Posteingang lässt oder jahrelang in ein und den selben Ordner verschiebt, der hat - ganz klar - nicht nur irgendwann ein Problem, sondern sich auch keine Gedanken dazu gemacht.
    Wer hingegen mal ein wenig nachdenkt, der kann - egal ob z.B. mit Thunderbird, TheBat! (nur Windows) oder sogar mit Outlook - auch mit *großen* Archiven ohne weiteres arbeiten - und meine Erfahrung dabei basiert auf Emailarchiven mit bis an 100 GB Größe.
    Die wichtigsten Problemvermeidungsstrategien habe ich aber auch oben schon genannt.
    Im übrigen ist es *falsch*, dass viele Clients Probleme mit riesen Postfächern haben. Sie haben meist nur Probleme mit großen Einzelordnern. Ansonsten ist es, um bei dem Beispiel zu bleiben, Thunderbird vollkommen egal, ob im Hintergrund 40 Dateien für 40 Ordner liegen oder 500 Dateien für 500 Ordner. Thunderbird "bearbeitet" dieses nur dann, wenn er "ran" muss - und *dann* macht eben ein 10 GB Single-File-per-Folder-System Probleme.

    Zitat Zitat von darkbrain85 Beitrag anzeigen
    Übrigens sind riesige Postfächer das grauen eines jeden Mailserver Admins.
    Nö, es zeigt, dass man entweder kein sinnvolles (ggf. automatisiertes) Konzept hat, damit entsprechend umzugehen oder einfach auf eine falsche Maillösung setzt.
    In diesem Sinne, SomeUser
     Macbook Air (late 2010, 1.86 GHz, 4 GB RAM, 256 GB SSD, 13,3" +  Magic Trackpad+Magic Mouse, Acer x243H 24" TFT)
     iPhone 4 (16 GB, black)  iPod Shuffle (2 GB, 2. Gen.)

  3. #13
    Cripps Pink
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    Moin!

    Zitat Zitat von Ergebnis Beitrag anzeigen
    Warum das E-Mail-Programm nicht zur dauerhaften Ablage taugt, wird doch hier gerade eindrucksvoll bewiesen.
    Öhm, wo? Wegen der eventuell nicht funktionierenden Übernahmemöglichkeit in einen anderen Client? Das ist kein Archivierungsproblem. Mangelnde Portierungsmöglichkeiten kann ich ebenso bei Evernote oder auch bei jedem anderen beliebigen Programm haben. Mit dem Thema hat das aber nichts zu tun.


    Zitat Zitat von Ergebnis Beitrag anzeigen
    Abgelegt wird bei mir in Evernote dann, wenn der Vorgang zu Ende ist und in der Regel dann nur eine Mai mit allen Antworten - so wie das bei Mails eben so ist.
    Es soll auch Email-Verläufe/-Diskussionen geben, die nicht ausschließlich seriell verlaufen - damit ist das Konzept quasi schon zum Scheitern verurteilt. Von den oben von mir weiter genannten Nachteilen mal ganz zu schweigen...


    Zitat Zitat von Ergebnis Beitrag anzeigen
    Ich kenne kein auch nur mittelgroßes Unternehmen, das E-Mails nicht in einem DMS, sondern im E-Mail-Programm archiviert. Evernote taugt als kleines DMS sehr wohl. Ich habe mittlerweile über 1600 Notizbücher angelegt. Der Suchaufwand geht gegen Null.
    Dazu habe ich weiter oben schon was geschrieben. Das ist aber auch hinfällig, weil es hier um den privaten Gebrauch geht. In Unternehmen wird dies aber, u.a. aus Dokumentationspflichten heraus, ohnehin mit einer anderen Zielsetzung angegangen, insofern taugt der Vergleich leider nicht.
    In diesem Sinne, SomeUser
     Macbook Air (late 2010, 1.86 GHz, 4 GB RAM, 256 GB SSD, 13,3" +  Magic Trackpad+Magic Mouse, Acer x243H 24" TFT)
     iPhone 4 (16 GB, black)  iPod Shuffle (2 GB, 2. Gen.)

  4. #14
    Bismarckapfel
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    Zitat Zitat von SomeUser Beitrag anzeigen
    Moin!



    Öhm, wo? Wegen der eventuell nicht funktionierenden Übernahmemöglichkeit in einen anderen Client? Das ist kein Archivierungsproblem. Mangelnde Portierungsmöglichkeiten kann ich ebenso bei Evernote oder auch bei jedem anderen beliebigen Programm haben. Mit dem Thema hat das aber nichts zu tun.




    Es soll auch Email-Verläufe/-Diskussionen geben, die nicht ausschließlich seriell verlaufen - damit ist das Konzept quasi schon zum Scheitern verurteilt. Von den oben von mir weiter genannten Nachteilen mal ganz zu schweigen...




    Dazu habe ich weiter oben schon was geschrieben. Das ist aber auch hinfällig, weil es hier um den privaten Gebrauch geht. In Unternehmen wird dies aber, u.a. aus Dokumentationspflichten heraus, ohnehin mit einer anderen Zielsetzung angegangen, insofern taugt der Vergleich leider nicht.
    a) Evernote legt das Original der Datei ab: PDF, DOC, XLS, EML usw. Da gibt es kein Portierungsproblem.
    b) Nicht serieller Verlauf: Dann legt man in dem Fall eben zwei Mails ab.
    c) 30 GB - das klingt nicht nach ein paar privaten E-Mails.

    Aber wie schon geschrieben, ich will hier keinen überzeugen - nur anregen. Die eine richtige Lösung für alle gibt es ohnehin nicht.

  5. #15
    Kaiser Wilhelm
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    Zitat Zitat von SomeUser Beitrag anzeigen
    Moin!


    Wer im "großen Stil" arbeiten will oder muss, sollte sich vielleicht auch einfach mal im "großen Stil" Gedanken dazu machen, dann ist das auch kein Thema. Wer natürlich nur stupide alles direkt im Posteingang lässt oder jahrelang in ein und den selben Ordner verschiebt, der hat - ganz klar - nicht nur irgendwann ein Problem, sondern sich auch keine Gedanken dazu gemacht.
    Wer hingegen mal ein wenig nachdenkt, der kann - egal ob z.B. mit Thunderbird, TheBat! (nur Windows) oder sogar mit Outlook - auch mit *großen* Archiven ohne weiteres arbeiten - und meine Erfahrung dabei basiert auf Emailarchiven mit bis an 100 GB Größe.
    Die wichtigsten Problemvermeidungsstrategien habe ich aber auch oben schon genannt.
    Im übrigen ist es *falsch*, dass viele Clients Probleme mit riesen Postfächern haben. Sie haben meist nur Probleme mit großen Einzelordnern. Ansonsten ist es, um bei dem Beispiel zu bleiben, Thunderbird vollkommen egal, ob im Hintergrund 40 Dateien für 40 Ordner liegen oder 500 Dateien für 500 Ordner. Thunderbird "bearbeitet" dieses nur dann, wenn er "ran" muss - und *dann* macht eben ein 10 GB Single-File-per-Folder-System Probleme.


    Nö, es zeigt, dass man entweder kein sinnvolles (ggf. automatisiertes) Konzept hat, damit entsprechend umzugehen oder einfach auf eine falsche Maillösung setzt.
    Entweder hast du noch nie einen Mailserver administriert oder die User hatten alle winzige Postfächer. Ich stelle mir gerade vor wie auf einem Mittelgroßen Mailserver 20 Nutzer eine Volltextsuche in einem jeweils 30 Gb großen Postfach starten....
    Als Admin muss man seine Nutzer zur Sparsamkeit zwingen. Sei es mit festen Quota oder sonst wie.
    Generell werden Mails dann aber mit einer Archivierungssoftware archiviert und z.b monatlich abgelegt.

    Tatsächlich sieht man hier aber sehr deutlich das ein 30 GB Postfach ein Problem darstellt. Nicht nur beim Import in andere Software. Offensichtlich ist ja eine suboptimale Sicherung hier auch ein Problem!

    Meine Mails werden glücklicherweise auf meinem Mailserver Grundsätzlich archiviert. So geht niemals eine Mail verloren. Selbst löschen beunruhigt mich nicht da alles schon beim Empfang/versenden weggesichert wird. Postfach ist nie Größer als 1GB. Gelöschte Mails werden nach drei Monaten endgültig gekillt. Was ich nach drei Monaten nicht brauche, brauche ich nie wieder. Aber selbst dann liegt es noch im Archiv...

  6. #16
    Kaiser Wilhelm
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    Mal ein Link dazu dessen Inhalt ich voll unterstütze:

    http://dr-exchange.de/2008/06/18/wie...postfach-sein/

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