Lass es sein. Ich hab Natty auf meinem NetBook und auf meinem PC. Es macht überhaupt keinen Spaß und klemmt an allen Ecken und Enden.
Wenn's unbedingt ein Linux sein soll, würde ich auf Fedora 15 warten und schauen, was GNOME3 bringt.
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- 05.05.2011, 15:09 #1
Ubuntu 11.04 "Natty Narwahl"
Vor kurzem ist ja die neue 11.04 Version von Ubuntu erschienen. Hat schon jemand Erfahrungen mit einer "normalen" Installation gemacht? Ich hab bisher nur unter Virtual Box auf meinem MBP 13" 2010 angetestet. Leider läuft da die neue Unity Oberfläche aufgrund fehlernder Grafiktreiber nicht. Hat das schon jemand hier lösen können? Ich würde mich dann eventuell an eine Installation neben MacOs und Windows 7 wagen. Irgendwie vermisse ich den Pinguin...
- 07.05.2011, 02:59 #2Galloway Pepping
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- 09.05.2011, 12:04 #3
Hm, so schnell wollte ich das Handtuch eigentlich nicht werfen. Hab aber mittlerweile gelesen, dass 11.04 in der Virtual Box generell muckt. Daher wäre ein Praxisbericht über eine native Installation natürlich umso interessanter.
- 09.05.2011, 12:05 #4
ich hatte auf meinem MBP aus 2006 ubuntu 10.10 drauf und es lief hervorragend
- 09.05.2011, 13:34 #5Galloway Pepping
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Es muckt auch in der echten Umgebung:
-der VNC-Server arbeitet nicht richtig
-man kann die Fenster nicht mehr Live-Resizen (das ruckelt ohne Ende, so dass man doch lieber auf das durchsichtige Rechteck umstellt)
-PostgreSQL ... k.A. was damit los ist, es lässt sich irgendwie nicht mehr konfigurieren
Die Unity-Oberfläche im Allgemeinen hab ich nur auf dem NetBook zu laufen, dort macht sie einigermaßen Sinn. Allerdings ist diese viel umständlicher zu bedienen, als eine schlecht nachgemachte OS X Oberfläche mit Cairo-Dock oder AWN.
Programme sind nicht mehr in Kategorien aufgeteilt, was sich bei Windows-Programmen extrem störend bemerkbar macht, wenn die Unterordner im Menü fehlen. Stattdessen wird wertvoller Platz verschwendet mit Software, die man gar nicht installiert hat (in der unteren Reihe zeigt Software-Center Vorschläge für möglicherweise interessante Softwarepakete, wobei ich nicht weiß, nach welchen Kriterien die ausgewählt wird).
Unity verbraucht außerdem jede Menge Ressourcen - beim NetBook drehen die Lüfter die ganze Zeit, was sie bei 10.10 mit aktivierten Desktop-Effekten nicht gemacht haben.
Und auch GNOME (Classic) läuft nicht so gut wie bei 10.10 ... ich für meinen Teil stehe kurz vor der Entscheidung, zumindest auf dem PC die 10.04 LTS zu installieren.
Andererseits kann ich auch auf 11.10 warten, dann werden sicher große Teile des Systems besser laufen. Und in einem Jahr ist ja schon die nächste LTS zu erwarten, die dann ganz bestimmt wieder ordentlich läuft.ATARI 800XL - ohne Defekte seit 1983
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- 09.05.2011, 15:19 #6
Ok, dann werde ich wohl vorerst die Finger von Ubuntu lassen. Bevor ich mich da als Betatester betätige kann ich auch ein bisschen warten. Vielleicht sehe ich mir mal wieder eine andere Distribution an, vorzugweise mit Gnome 3.
- 09.05.2011, 15:22 #7Galloway Pepping
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Generell ist nix gegen Ubuntu zu sagen, nur eben Natty ist nicht gerade die Versionsnummer, mit der man einsteigen sollte. 10.04 LTS oder 10.10 (das bessere 10.04) sind durchaus zu empfehlen.
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- 10.05.2011, 12:56 #8
Eigentlich schade, Ubuntu war auf meinem letzen Windows-Notebook mein Primärbetriebssystem. Ich hoffe mal, das sich das mit Unity und Gnome wieder "einrenkt". Es gibt ja auch schon wieder einen Ubuntuzweig, der eine angepasste Version mit Gnome anbietet. Eine faule Community kann man auf jeden Fall nicht beklagen.
- 10.05.2011, 13:01 #9
für ein stabiles System haben wir ja die LTS Versionen
Die anderen sind eher zum basteln geeignet, obwohl die 10.10er echt gut ist.
- 11.05.2011, 10:38 #10
Hab ich mir auch sagen lassen. Da ich aber ja hauptsächlich mit MacOS unterwegs bin, steht mir der Sinn ein bisschen mach Herumspielen. Aber nicht, wenn das Spielzeug ab Werk kaputt ist...


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