danke!!!!!!
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- 03.05.2008, 09:41 #1
[Tut] Ubuntu Live CD vom USB Stick booten! So geht das! Ubuntu Live CD vom USB Stick booten
4 Tage habe ich jetzt gebraucht und die Lösung ist so einfach...
Hier das ganze Procedere Schriit für Schritt.
Verwendete Quellen:
- Where to download Ubuntu for PowerPC and other frequently asked questions
- Anleitung auf help.ubuntu.com
- Wie man mit Yaboot auf PowerPC bootet
Schritt 1: Daten beschaffen
Zunächst mal holt man sich über [1] ein ISO Image einer Live CD. Mit dem Festplattendienstprogramm kann man davon eine CD(-RW) brennen.
Den USB Stick sollte man zur Sicherheit formatieren und ihm dabei einen Namen geben, den man wiedererkennt.
Schritt 2: Booten der Live CD
CD einlegen und Neustart wählen. Spätestens beim Ertönen des Tons drückt man die Taste C um von der CD zu booten.
Irgendwann erscheint der "boot: " Prompt. Hier mußte ich eingeben
[FONT="Fixedsys"]live video=ofonly[/FONT]
um überhaupt Ubuntu booten zu können. Ich empfehle aber
[FONT="Fixedsys"]live-nosplash video=ofonly[/FONT]
Hinweis: An dieser Stelle ist noch nichts über die Tastatur bekannt. Somit haben wir ein US Layout vorliegen. "liveßnosplash video´ofonlz" sind also die Tasten, die zu drücken sind.
Schritt 3: Erstellen der bootstrap-Partition
Wenn irgendwann Ubuntu oben ist, empfielht es sich, über das Menü
System -> Preferences -> Keyboard
die Tastatur anzupassen und gegebenenfalls auch noch die Mauseinstellungen. Nötig ist es nicht, hilft aber ungemein.
Anschließend wird übers Menü das Terminal gestartet.
Hier versuchen wir nun herauszufinden, welchen Devicenamen der USB Stick vom Systme bekommen hat. Spätestens jetzt sollte der Stick also angeschlossen werden.
[FONT="Fixedsys"]df[/FONT]
Der Devicename ist hier also /dev/sdc. Hinweis: Der Name kann nach jedem Boot durchaus ein anderer sein. /dev/sdc in dieser Anleitung ist also durch das eigene Device zu ersetzen!Code:Filesystem 1K-blocks Used Available Use% Mounted on tmpfs 775652 268 775384 1% /lib/modules/2.6.24-16-powerpc/volatile tmpfs 775652 268 775384 1% /lib/modules/2.6.24-16-powerpc/volatile varrun 775652 96 775556 1% /var/run varlock 775652 0 775652 0% /var/lock udev 775652 120 775532 1% /dev devshm 775652 12 775640 1% /dev/shm tmpfs 775652 16 775636 1% /tmp /dev/sdc1 990156 12 990144 72% /media/BOOTSTICK
Nun muß man als Superuser weiterarbeiten um den Stick zu partitioniern und zu formatieren:
[FONT="Fixedsys"]sudo -s
umount /dev/sdc1[/FONT]
Anschließend wird mit "mac-fdisk" partitioniert:
[FONT="Fixedsys"]mac-fdisk /dev/sdc[/FONT]
Hier gibt man das Kommando "i" zum Initialisieren ein:Code:/dev/sdc Command (? for help):
Nun kann man sich mit "p" die Partition Map ansehen:Code:Command (? for help): i size of 'device' is 1980416 blocks: new size of 'device' is 1980416 blocks
Nun wird die bootstrap-Partition angelegt. Neuere mac-fdisk Versionen verstehen dazu das "b" Kommando. In älteren gibt man ein "C xxxx 800k bootstrap Apple_Bootstrap". Für das xxxx wird die Nummer des Startblocks eingesetzt. In meinem Fall (s.o.) also die 64.Code:Command (? for help): p /dev/sdc # type name length base ( size ) system /dev/sdc1 Apple_partition_map Apple 63 @ 1 ( 31.5k) Partition map /dev/sdc2 Apple_Free Extra 1980352 @ 64 (967.0M) Free space Block size=512, Number of Blocks=1980416 DeviceType=0x0, DeviceId=0x0
Damit ist die Partition Map erstellt und muß nur noch zurückgeschrieben werden. Dadurch geht der bisherige Inhalt des Sticks verloren. Dies ist also die letzte Gelegenheit einen Rückzieher zu machen.Code:Command (? for help): b First block: 64 Command (? for help): p /dev/sdc # type name length base ( size ) system /dev/sdc1 Apple_partition_map Apple 63 @ 1 ( 31.5k) Partition map /dev/sdc2 Apple_Bootstrap bootstrap 1600 @ 64 (800.0k) NewWorld bootblock /dev/sdc3 Apple_Free Extra 1978752 @ 1664 (966.2M) Free space Block size=512, Number of Blocks=1980416 DeviceType=0x0, DeviceId=0x0
Mit "q" wird mac-fdisk verlassen.Code:Command (? for help): w IMPORTANT: You are about to write a changed partition map to disk. For any partition you changed the start or size of, writing out the map causes all data on that partition to be LOST FOREVER. Make sure you have a backup of any data on such partitions you want to keep before answering 'yes' to the question below! Write partition map? [n/y]: y The partition map has been saved successfully! Syncing disks. Partition map written to disk. If any partitions on this disk were still in use by the system (see messages above), you will need to reboot in order to utilize the new partition map.
Schritt 4: Fertigstellen der bootstrap-Partition
Die bootstrap-Partition wird mit hfs formatiert und yaboot wird draufkopiert.
[FONT="Fixedsys"]hformat -l bootstrap /dev/sdc2[/FONT]
Danach wird die Partition gemountetCode:Volume name is "bootstrap" Volume was created on Fri May 2 19:04:53 2008 Volume was last modified on Fri May 2 19:30:32 2008 Volume has 799744 bytes free
[FONT="Fixedsys"]hmount /dev/sdc2[/FONT]
und anschließend werden die Daten hinüberkopiert und mit passenden Attributen versehen.Code:Volume name is "bootstrap" Volume was created on Fri May 2 19:04:53 2008 Volume was last modified on Fri May 2 19:30:32 2008 Volume has 799744 bytes free
[FONT="Fixedsys"]hcopy -r /cdrom/install/yaboot :
hattrib -c UNIX -t tbxi :yaboot
hattrib -b :
humount[/FONT]
Für yaboot benötigt man noch eine Konfigurationsdatei. Zum Glück kann man die bestehende Konfigurationsdatei mit einer kleinen Änderung direkt verwenden.
[FONT="Fixedsys"]mount /dev/sdc2 /mnt
cp /cdrom/install/yaboot /mnt[/FONT]
In der Partition Map oben haben wir gesehen, daß es noch eine Partition 3 gibt. Auf diese wird die Live CD kopiert werden. Das müssen wir yaboot noch mitteilen. Dazu bearbeiten wir die Datei yaboot.conf
[FONT="Fixedsys"]vi /mnt/yaboot.conf[/FONT]
Über den Aufbau der Datei kann man sich im Internet informieren. Siehe dazu die oben angegebenen Quellen. Wichtig ist einfach, daß ziemlich oben in der Datei die Partitionsnummer der Ubuntu Installation angibt. Zum Beispiel in der Zeile direkt nach "timeout=300". Dazu bewgt man den Cursor in die Zeile und drückt "i" um die Eingabe (insert) zu aktivieren. Danach schreibt man
[FONT="Fixedsys"]partition=3[/FONT]
Anschließend wird die Escape Taste gedrückt um den Eingabemodus zu beenden.
Anmerkung: Wenn man möchte, kann man hier noch verschiedene Einstellungen festlegen, die immer vorgenommen werden sollen. Z.B. Deutsche Systemumgebung und Tastatur oder das immer mit "video=ofonly" gestartet werden soll.
Hier ein Beispiel wie man diese Änderungen im vi schnell erledigt. Man gibt ein:
Außerdem kann man den default, wenn gewünscht, auf "live-nosplash" umstellen. Dann sieht man beim Booten wenigstens, daß was passiert.Code::1,$ s/ --"/ locale=de_DE bootkbd=de console-setup\/layoutcode=de video=ofonly --"/
Danach werden die Daten zurückgeschrieben. Dazu gibt man ein
[FONT="Fixedsys"]:wq![/FONT]
Nun kann die Partition wieder ungeemountet (was für ein Wort) werden.
[FONT="Fixedsys"]umount /dev/sdc2[/FONT]
Schritt 5: Kopieren der CD
dazu muß zuerst die Partition 3 formatiert werden:
[FONT="Fixedsys"]mkfs -t ext3 /dev/sdc3[/FONT]
Anschließend mountenCode:mke2fs 1.40.8 (13-Mar-2008) Filesystem label= OS type: Linux Block size=4096 (log=2) Fragment size=4096 (log=2) 61952 inodes, 247344 blocks 12367 blocks (5.00%) reserved for the super user First data block=0 Maximum filesystem blocks=255852544 8 block groups 32768 blocks per group, 32768 fragments per group 7744 inodes per group Superblock backups stored on blocks: 32768, 98304, 163840, 229376 Writing inode tables: 0/81/82/83/84/85/86/87/8done Creating journal (4096 blocks): done Writing superblocks and filesystem accounting information: done This filesystem will be automatically checked every 38 mounts or 180 days, whichever comes first. Use tune2fs -c or -i to override.
[FONT="Fixedsys"]mount /dev/sdc3 /mnt[/FONT]
und die Daten kopieren. Ich verwende hier gerne das tar Kommando, das ich in dieser Form schon seit dem letzten Jahrtausend einsetze
[FONT="Fixedsys"](cd /cdrom ; tarcBpf -.) | (cd /mnt ; tar xvBpf -)[/FONT]
Das dauert einige Zeit. Wenn das durch ist, wird die Partition wieder ausgehängt (ungemountet):Code:./ ./README.diskdefines ./.disk/ ./.disk/casper-uuid-powerpc ./.disk/casper-uuid-powerpc64-smp ./.disk/info ./.disk/release_notes_url ./casper/ ./casper/filesystem.manifest ./casper/filesystem.manifest-desktop [...] ./ppc/bootinfo.txt ./preseed/ ./preseed/cli.seed ./preseed/ltsp.seed ./preseed/ubuntu.seed ./ubuntu
[FONT="Fixedsys"]umount /dev/sdc3[/FONT]
Das war es! Nun kann man von dem Stick booten.
Schritt 6: Booten vom Stick
[FONT="Fixedsys"]reboot[/FONT]
Irgendwann kommt die CD heraus. Nachdem man dann Return gedrückt hat, ertönt kurz darauf der Einschaltton. Spätestens jetzt sind die 4 Tasten Alt-Command-o-f zu drücken. Kurz darauf sollte sich die Open Firmware melden.
Als erstes sucht man den neue Bootstick:
[FONT="Fixedsys"]dev / ls[/FONT]
Achtung: US Tastaturlayout! Für den "/" drückt man "-".
Hier erscheint nun eine lange, hierarchische Auflistung aller Geräte.
Irgendwo findt man unterhalb von einem "/usb..." ein "/disk...". Eventuell ist noch ein "/hub..." dazwischen, falls der Stick an einem Hub hängt.
Wichtig ist es nun, sich diesen Pfad zu notieren. Bei mir ist es:
Mit dem KommandoCode:/usb@15,1 : : /disk@1
[FONT="Fixedsys"]devalias[/FONT]
schaut man nun nach, ob es eine "Abkürzung" für das usb@15,1 gibt.
Bei mir finde ich den Eintrag
Um nun vom Stick zu booten gebe ich einCode:usb1 /pci@f2000000/@15,1
[FONT="Fixedsys"]boot usb1/disk@1:2,\\:tbxi[/FONT]
Für "@ ist Shift "2" zu drücken,
für ":" ist Shift "Ö" zu drücken,
für "\" das "#"
im Prinzip also
[FONT="Fixedsys"]boot usb1-disk"1Ö2,##Ötbxi[/FONT]
falls das jemandem hilft.
die :2 entspricht der Partition, die wir vorher angelegt haben.
Das war es auch schon. Irgendwann meldet sich der "boot: " prompt und, abhängig von den vorgenommenen Einstellungen im yaboot.conf drückt man nun einfach Return oder muß das gewünschte Image wählen und gegebenenfalls video=ofonly anhängen-Geändert von Skeeve (03.05.2008 um 18:37 Uhr) Grund: Ein paar Tippfehler korrigiert
- 08.05.2008, 11:15 #2
- 08.05.2008, 16:35 #3
cool.
liest sich wie eine ubuntuusers.de-wiki-seite. sehr schön gemacht!
- 08.05.2008, 16:51 #4
Darf ich mal gerade die schlichte Verständnisfrage einwerfen, wozu das ganze gut ist?
Gibt es irgendwelche Vorteile der normalen Live-CD gegenüber? Bitte verzeiht mir, das Thema ist Neuland für mich.
Gruß, MasterDomino
- 08.05.2008, 17:08 #5
Ein USB Stick ist kleiner, leichter, schneller und leiser.
Außerdem war das nur eine Fingerübung. Nächste Schritt ist dann, ein vernünftig eingerichtetes Ubuntu auf den Stick zu packen.
- 08.05.2008, 17:13 #6
Hallo!
Also ein vernünftig eingerichtetes Ubuntu auf einem Stick wäre schon schön. Ich werde also gespannt warten
Wer allerdings eine etwas Mac-like Oberfläche haben möchte und eine einfache Stick installation, dem empfehle ich einfach mal Dreamlinux
Vanilla-Gorilla
- 08.05.2008, 20:27 #7
- 08.05.2008, 20:34 #8
- 09.09.2009, 09:54 #9Erdapfel
- Registriert
- 02.2009
- Beiträge
- 4
Vielen Dank, hast du es auch gfesachafft, einen Live-Stick für einen Intel-Mac zu erstellen? Ich verzweifel da dran...
- 09.09.2009, 10:07 #10Maren Nissen
- Registriert
- 09.2007
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- Colonia Claudia Ara Agrippinensium
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Geändert von afri (09.09.2009 um 10:18 Uhr)
Hier könnten Informationen über meine Appleprodukte stehen...
aber wozu?
Mein "Apple" ITT 2020: CPU 6502, 1 MHz, 64 KB RAM, 16 KB ROM, Apple Basic
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