Leider kann ich Deine Probleme nicht direkt nachvollziehen. Ich kopiere gewöhnlich über CD/DVD und Memorystick, ohne Probleme.
Aber wenn ich die vorigen Beiträge so lese, scheint mir das Problem darin zu bestehen, daß XP und OSX das Datum auf grundverschiedene Art in ihrem Dateisystem speichern. Das Problem hat insofern sehr wohl mit dem Dateisystem zu tun. Da XP das OSX Filesystem nicht kennt und der NTFS-Treiber von OSX auch nur rudimentär auf NTFS Partitionen zugreifen kann, bleibt bei einer direkten Übertragung das Datum offenbar auf der Strecke.
Ein Kopieren übers Netz bringt offenbar das gleiche Ergebnis, wenn dabei auch nur XP und OSX beteiligt sind. Vor allem wenn XP selbst sended wird es sich wohl einen Dreck darum scheren, ob der Datenempfänger mit dem gesendeten Format/Protokoll (was ja von Microsoft nie offengelegt wurde) 100prozentig etwas anfangen kann.
Da es bei dreistomat aber geklappt hatte, stellt sich die Frage, was war bei ihm anders.
1. Idee: Sein Windows könnte FAT32 Partitionen benutzt haben. Dieses Format kennen sowohl XP als auch OSX.
2. Idee: Sein Windows war kein XP.
3. Idee: CD- und DVD-Formate sind streng standardisiert und verbindlich (außer für Musikindustrie und Konsorten). Allerdings gilt das nur für "normale" Formate (Joliet usw., mit Brennerprogramm erzeugt), nicht für all den ach so bequemen on-the-fly Modder.
4. Idee: Falls als Datenquelle (embedded) Linux zB. in einer NAS-Box genutzt wird, könnte das verwendete (sowohl XP als auch OSX bekannte) SMB Protokoll vermitteln.
Wie schon vorher gesagt, probiers über "neutrale" Formate: DVD, CD, Memorystick oder externe Platte mit FAT32.
Gruß
Philippus
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- 14.12.2006, 14:37 #11
Hi Zacks und kawaii,
ich habe jetzt einige Zeit für euch im Netz herumgesucht, da meine erste Antwort wohl etwas übereilt war. Ich hoffe, ich mache das wieder gut, indem ich euch jetzt viel zu lesen gebe - und zwar diesen Beitrag.
Der Text ist auf Englisch und (inklusive aller Kommentare, von denen einige - wenn ich das richtig verstehe - Unix-basierte Lösungen anbieten) sehr lang. Er wird auch euer Problem nicht lösen, aber er verschafft immerhin einen interessanten Einblick in die Hintergründe.LC II / Performa 6300 / Power Macintosh 7600 / iBook G3 Blueberry [adoptiert vom AT-User "bund"] / Power Mac G4 (MDD) / Mac mini PPC / iBook G4 14"
- 14.12.2006, 14:47 #12PhilippusInaktiv
- 14.12.2006, 14:48 #13
Es ist aber 100% eine Sache die man mit einem Patch oder so lösen könnte (will ich jetzt mal behaupten) weil unter Win ist das Datum ja wieder normal
Weiß jmd was bezüglich der Support-Nummer? ich seh nicht ein 12ct pro Minute zu zahlen und dann wahrscheinlich ewig hingehalten zu werden und keine lösung zu bekommen -.-
@Philippus
Hab schon unterschiedliche Tests gemacht...
Der iPod Shuffle ist auch FAT32 und sobald ich da ein gemachtes Bildschrimfoto raufschiebe ist das Datum weg
Das CD/DVD Formate standartisier sind steht fest, wenn ich mit LiquidCD brennen will fragt er ja ob das Medium für Win/Mac oder nur für Mac sein soll usw
bin nun erstmal schnell beim Zahnarzt
danach poste ich mal was ich getestet hab und was passiert ist
- 14.12.2006, 14:58 #14
du musst ein programm für den export verwenden, dass mit exif-daten umgehen kann. exif-daten sind bestandteil jedes digitalen fotos, die über das erstellungsdatum, die kamera, die verwendet wurde, die blende usw. auskunft gibt.
iPhoto kann damit umgehen. an dem liegt es also nicht. die vermutung liegt nahe, dass es an dem win-programm liegt...Jesper Frommherz | Apfeltalk Admin | Apfeltalk Designer
Co-Geschäftsführer & Co-Gesellschafter | Apfeltalk GmbH
Diplom Designer (Produktdesign, Mediendesign, Grafikdesign)
Weitere Projekte: decoeur möbeldesign | tradesign GbR | Betonbank.de
- 14.12.2006, 15:07 #15
Äh ... hallo?
Hat niemand meinen Link angeklickt und gelesen?
Da wird auf einen Beitrag von Jordan Hubbard von Apple verwiesen, in dem es heißt: "I believe the creation date is not something you're intended to spoof - it's when the file was created. If you create a backup file, that backup file will have its own creation date. If you restore from backup in such a way that the original file is deleted and replaced (e.g. a new inode is allocated) then, by all rights, the new file is not the same as the old file and should have its (newer) creation date reflect this. FWIW, this behavior is not unique to MacOSX."
Dieser Text stammt im Original aus dieser Diskussion. Dort sagt Hubbard weiter: "If you want to backup files by copying them, you simply need to get used to the notion that this creates new files. I enjoy backing up files by copying them as much as the next guy (some people collect bottlecaps, I copy files) and this doesn't bother me at all."
Vielleicht verstehe ich das falsch, aber was er meint, ist doch dies: Wenn man eine Datei kopiert, entsteht eine neue Datei, die nicht mehr das Erstellungsdatum des Originals hat.
Oder?LC II / Performa 6300 / Power Macintosh 7600 / iBook G3 Blueberry [adoptiert vom AT-User "bund"] / Power Mac G4 (MDD) / Mac mini PPC / iBook G4 14"
- 14.12.2006, 15:33 #16
So wieder da

@jesfro
Ja iPhoto kanns... aber geht ja nichnur um Fotos bei mir
Gibts denn ein Exportprog für alle Dateitypen das das Datum mitnimmt?
@MacBat
Ja ich habs Gelesen, ka wies unter OSX mit kopierten Dateien ist aber unter Win haben sie immer das datum wie das Original
ok nun zu meinen Tests... man könnte glatt meinen ich hab die letzten tage nix anderes gemacht
Windows (NTFS) ---> Mac
-Erstellungsdatum verschwindet
Windows ---> Mac (mit Programm zum HFS+ Lesen)
-ErstellungsDatum wird auf den Übertragungstag gesetzt
Mac ---> iPod Shuffle (FAT32) und USB-Stick (FAT16)
-Erstellungsdatum verschwindet
Windows ---> Mac (Datei vorher gepackt)
-Erstellungsdatum verschwindet oder bleibt aber dafür Verstellt sich Datum oder Uhrzeit (je nach Packformat)
- 14.12.2006, 15:55 #17PhilippusInaktiv
@MacBat
Habe den Link gelesen. Aber erst (gesehen), nachdem ich geantwortet hatte.
Nach dem verlinkten Beitrag scheint das Problem von bestimmten UNIX-Tools bzw. API Routinen verursacht zu werden, weil ein paar Gurus anderer Ansicht über den Sinn des Create-Datums sind als 99% der User. Nett. Sowas kennich ich eigentlich eher von Microsoft.
Aber egal.
Meine Frage an Zacks: Womit kopierst Du denn?
Nach dem verlinkten Beitrag hat der Finder kein Problem mit dem Create-Datum.
Schonmal damit versucht?
iTunes nutzt möglicherweise API Routinen, die nicht so sauber arbeiten.
Gruß
Philippus
- 14.12.2006, 16:12 #18
ich machs mit Totalcommander auf ner externe-Platte und tu die dann an den Mac
- 14.12.2006, 16:21 #19
Ja, absolut idiotisch. Das ist jedenfalls weder intuitiv, noch praktisch, oder logisch. Ich dachte eigentlich, dass ich mit meinem Switch zu OS X solche Unzulänglichkeiten und Hürden überwunden hätte. Denkste!
Hat jemand vielleicht noch Links zu weiteren Informationen und/oder Diskussionen dieses unschönen Grundsatzproblems?
Das hat er doch schon mehrfach und ausführlich geschrieben.Meine Frage an Zacks: Womit kopierst Du denn?
Nach dem verlinkten Beitrag hat der Finder kein Problem mit dem Create-Datum.
Schonmal damit versucht?
iTunes nutzt möglicherweise API Routinen, die nicht so sauber arbeiten.
Und was meinst du mit "der Finder hat kein Problem mit dem Create-Datum"? Hat er schon. Ich selbst habe die Daten auch auf verschiedene Weise (über LAN, über direkt angeschlossene extene Platte), per Finder kopiert und zum Teil sogar verschoben - das Create-Datum ist trotzdem futsch und bleibt verschollen.
- 14.12.2006, 16:32 #20PhilippusInaktiv
@Zacks
Womit ist die externe Platte formatiert? NTFS, FAT, ...?
Und zeigt der Finder auf der externen Platte schon die falschen Datei-Daten an?
Wenn ja, kopier halt mal mit dem Explorer.
Der kann (wie der Finder) nachweislich mit Datei-Datümern korrekt umgehen.
@kawaii
Bei mir arbeitet der Finder absolut wie erwartet. Gemäß des schon erwähnten verlinkten Beitrags tut das der Finder schon immer.
Wenn das bei Dir nicht klappt, könnte das auch an was anderem als dem Finder liegen. ZB. frage ich mich, wie Du mit dem Finder direkt auf ein Windows System per Netzwerk zugreifen willst. Da ist wohl immernoch ein Windows System dazwischen. Und ein direkter Zugriff auf eine Windows-Platte, die NTFS formatiert ist, ist mit OSX Mitteln ja auch nicht unproblematisch.
Wie gesagt, bei mir klappt der Transfer über CD/DVD und FAT-Laufwerke ohne Probleme. Die einzigen beteiligten Programme sind der Explorer und der Finder.
Gruß
Philippus
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