DMG Erstellung kannst Du mit [FONT="Courier New"]mlbackup[/FONT] als preflight Skript laufen lassen, und das nachfolgende unmounten und verifizieren des Images als postflight. Damit kommst Du auf eine Ähnliche Funktionalität wie mit CCC.
Mein Vorschlag war ein wenig anders gemeint. Nämlich immer mit [FONT="Courier New"]mlbackup[/FONT] in ein und das selbe Image am Server zu backuppen als ob es ein normales lokales Volume wäre. Somit umgehst Du die Probleme mit Zugriffsrechten da das DMG eben lokal gemountet wird (obwohl es am NAS liegen kann) und innerhalb des DMG können auch Hardlinks angelegt werden. Du umgehst also mit dem Trick die Limitierungen des NAS/Filesystems mit den schon erwähnten Nachteilen. Dein NAS wird damit zu einer dummen Tonne auf der ein großes, heikles DMG File liegt.
Der Hinweis mit rsync und dem Server war eigentlich für die stillen Mitleser unseres bisher sehr privaten Threads gedacht.
Und ich geh jetzt mal meine [FONT="Courier New"]mlbackup[/FONT] Testfilequelle erweitern.
Gruß Pepi
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- 25.09.2007, 14:33 #11
Moin,
Mal sehen … meine Holde ist schon seit langem dran mal wieder eine Freundin in Wien heimsuchen zu wollen … Falls das spruchreif wird, kommen wir zusammen … eh klar!
So in die Richtung war ich auch schon am überlegen, allerdings bezogen auf CCC, welches Images ja zugleich erzeugen kann, was aber immer auf ein Fullbackup hinaus liefe … Hmm, egal wie: Du hast recht, rund ist was anderes.
Das war mir bewußt. rsync ist wimret Bestandteil des BSD-Pakets.
sehr spannende Lektüre!
Gruß StefanWenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt
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- 25.09.2007, 15:22 #12Cellini
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- 27.09.2007, 09:00 #13
Moin,
Das hatte ich schon so verstanden.
Andere Idee: rsync bietet ja die Möglichkeit die Daten zu komprimieren. Wird dabei erst ein Container erzeugt, in die Daten geschrieben werden (und der ggf. das Rechteproblem damit auflöst, sprich das .dmg ersetzen könnte) oder wird erstmal alles rübergezogen und dann verpackt (dann wäre natürlich nichts gekonnt)?
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- 27.09.2007, 12:18 #14Cellini
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Ich vermute Du meinst die [FONT="Courier New"]-z | --compress[/FONT] Option. Diese komprimiert zwar die Daten, allerdings nur während der Übertragung übers Netzwerk wenn ein rsync Server oder SSH als Transport verwendet wird. [FONT="Courier New"]rsync[/FONT] hat keine Archivierungs- oder Kompressionsfunktion die mit einem .tar.gz oder zip zu vergleichen wäre.
Zusätzlich kannst Du [FONT="Courier New"]--compress[/FONT] nicht anwenden wenn Du ein .DMG File übers Netzwerk lokal gemountet hast, da [FONT="Courier New"]rsync[/FONT] in dem Fall aus seiner Sichtweise einen lokalen Kopiervorgang vornimmt und da wird [FONT="Courier New"]compress[/FONT] explizit abgeschaltet, was auch im Log vermerkt wird. (Frag mich jetzt aber bitte nicht ab welchem verbosity Level.)
Auszug aus [FONT="Courier New"]man rsync[/FONT]
Gruß PepiCode:-z, --compress With this option, rsync compresses the file data as it is sent to the destination machine, which reduces the amount of data being transmitted -- something that is useful over a slow con- nection. Note that this option typically achieves better compression ratios than can be achieved by using a compressing remote shell or a compressing transport because it takes advantage of the implicit information in the matching data blocks that are not explicitly sent over the connection. --compress-level=NUM Explicitly set the compression level to use (see --compress) instead of letting it default. If NUM is non-zero, the --com- press option is implied.
- 14.11.2007, 14:51 #15inaktiv
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Hui, sehr spezielle Lektüre und ich glaube nicht wirklich, daß ich alles verstanden habe
. Wie mir scheint, ist hier jedoch geballte Kompetenz vorhanden und da der Fred sich sowieso nicht mehr um RAID 1 dreht, hätte ich gerne mein "Problem" angesprochen in der Hoffnung, daß es einer von euch lösen, bzw. erklären kann.
Folgende Situation: ich fotografiere beruflich und produziere in regelmäßigen Abständen sehr viele Daten (logischerweise Fotos).
Da ich auf diese angewiesen bin, brauche ich natürlich eine gute Datensicherung. Meine momentane Lösung ist nicht sonderlich toll (Fotos auf einem NAS und das sichert die kompletten Daten auf eine per USB an das NAS angeschlossene, externe Platte) und soll deswegen ersetzt werden.
Mein Plan momentan: ich baue mir einen Fileserver auf Linuxbasis auf. Momentan habe ich recht viele Rechner im Keller stehen und habe mir schon den passenden ausgesucht. Ist ein Pentium III mit 667 MHz und momentan 512 MB RAM. Das Ding soll ein Software-RAID bekommen (am besten RAID 5), soweit ich das verstanden habe, unterstützt Linux sowas schon, muß ich mich aber noch einarbeiten.
Als Speicherplatz sollen, wenn ich es eingebaut kriege, 5 500GB-Platten dienen (soll ja etwas länger halten). Das heißt, ich würde für das RAID eine 500GB-Paritäts-Platte haben.
Die erste Frage: reicht die Prozessorleistung für ein Software-RAID aus? Auf den Fileserver sollen zwei Rechner per Gbit-Ethernet zugreifen können. Zusätzlich soll auf diesem Fileserver (auf der Betriebssystemplatte) die gesamte Buchungs- und Bürotätigkeit abgewickelt werden. Also eine Platte System + Büro, das RAID nur für Fotos, Projekte, etc.
Da das als Sicherung nicht wirklich ausreicht, werde ich die neuesten Daten alle komplett auf das NAS kopieren, sodaß ich die schonmal doppelt habe. Das muß nicht automatisch gehen, das würde ich auch manuell machen.
Weil ich mich so komplett wie möglich absichern will, soll im Haus meiner Eltern, geografisch etwa 70km entfernt, ein weiterer Fileserver aufgebaut werden, welcher nur zur Datensicherung dienen soll. Dieser würde dann über das Internet gefüttert werden und wahrscheinlich mit einer schmalen Linuxdistribution laufen. RAID ist dabei nicht nötig.
Wie kann ich bei diesem "Internet"-Fileserver ein automatisches Backup fahren? Soweit ich das hier mitbekommen habe, funktioniert rsync nur mit OS X oder läuft das auch mit Linux? Habe ich sonst irgendwelche Möglichkeiten?
Ich habe noch viel mehr fragen aber die würde ich stellen, wenn ich soweit bin
.
- 24.11.2007, 16:07 #16inaktiv
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So, habe mir die meisten Fragen nun selbst beantwortet, da hier anscheinend keiner mehr reinguckt
.
Der Server läuft nun mit Linux, hat insgesamt 2TB Plattenplatz (4x 500GB), wovon 500GB für die Paritätsdaten verwendet werden. Ergo: 1,5TB Platz für Nutzdaten.
Software-RAID 5 auf einem PIII mit 667 MHz ist auch schnell genug. Nur war die Konfiguration mit Linux (fast alles in der Konsole) mit der ewigen Rumgesuche im Internet (da Vollanfänger) nicht ganz einfach.
Letztlich hat es ja geklappt und ich kopiere noch immer meine Daten. Nur hätte mir jemand sagen sollen, daß die Initialisierung des RAID 5 einige Zeit dauert. Habe in der Zeit, die Linux da rumgewerkelt hat ständig neugestartet (wonach er wieder von vorne anfangen musste), Dateien kopiert, etc und mich gewundert, warum das alles so langsam ist. Per Zufall gab ich dann mal den richtigen Befehl ein und sah dann, daß er quasi nebenbei die Festplatten für das RAID 5 konfigurierte. Das steht in der offiziellen Doku so nicht drin.
Naja, macht nix, mittlerweile bin ich etwas schlauer.
Was mich noch immer interessieren würde: wie kann ich mit Ubuntu automatische oder halbautomatische Backups fahren? Weiß das jemand?
- 24.11.2007, 17:20 #17Cellini
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Schau Dir mal [FONT="Courier New"]cron[/FONT](8), [FONT="Courier New"]crontab[/FONT](5) und [FONT="Courier New"]rsync[/FONT](1) an.
Gruß Pepi
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