Hallo liebe Apfelfreunde!
Ich habe ein riesengroßes Problem. Bis gestern habe ich an meiner Facharbeit geschrieben, nächtelang Zeit und Mühen in die Formatierung und das Layout gesteckt und sie heute ausdrucken und binden lassen.
Der große Schock als ich die Arbeit heute abgeholt habe: Obwohl in der Ausgangs-PDF-Datei alles perfekt aufeinander abgestimmt war (ich habe sie ungefähr 100x Korrektur gelesen), ist am Ausdruck eine Menge verschoben.
Beispielsweise habe ich in der Fußzeile meine Seitenzahl und davor "Seite" getippt. Im PDF ist genau ein Leerschritt zwischen "Seite" und der Zahl, am Ausdruck ein 1 cm langer (!!!) Freiraum.
Auch mein Inhaltsverzeichnis ist im PDF schön gegliedert, am Ausdruck sind nur mehr ganze wenige Seitenzahlen untereinander, die anderen verteilen sich quer über die gesamte Blattbreite.
Bin grade echt verzweifelt, denn ein PDF sollte ein Dokument doch "druckwahr" wiedergeben!? Morgen muss ich die Arbeit abgeben, es ginge sich noch aus, sie Morgens nochmal drucken und binden zu lassen, allerdings muss dann alles wortwörtlich "sitzen".
Bitte, bitte helft mir!
Erstellt habe ich die Arbeit und die PDF-Datei übrigens mittels Pages.
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11.03.2010, 22:24 #1
PDF vs. Ausdruck: UNTERSCHIEDLICHE Formatierung (Facharbeit, Abgabe MORGEN!)
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11.03.2010, 22:36 #2
Hast du in Pages zufällig das Seitenformat auf Letter-Format stehen oder auf sonst einem nicht DIN A4-entsprechendem Papierformat?
Wenn der Drucker das erst "umrechnen" muss und auf DIN A4 anpasst, kann sowas passieren.
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11.03.2010, 22:38 #3
Danke für die schnelle Antwort, aber leider nein. Als Format ist DinA4 eingestellt, hab grad noch mal nachgesehen.
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11.03.2010, 22:59 #4
hast du sicherlich in der dokumentenpalette nicht so etwas wie verkleinern/vergrößern etc. eingestellt? ich persönlich halte nicht viel von pages und vor allem noch weniger von dessen pdf-export. exportier deine arbeit ansonsten als postscript und konvertier das mit preview in eine pdf -> habe ich früher fast immer so gemacht, weil pages auch bei schatten etc. in pdfs mist gebaut hat. müsste eigentlich immer noch auf diese weise funktionieren...
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11.03.2010, 23:13 #5
nein, zusätzlich eingestellt hab ich nichts. der lauftext sieht ja auch genauso aus, wie er soll, nur in der fußzeile und im inhaltsverzeichnis ist mist gebaut worden.
ich exportier es gleich als postscript. blöd nur, dass ich jetzt nicht sehe, obs das war oder nicht, da ich es ja erst morgen ausdrucken kann und das pdf schaut ja immer richtig aus.
vielen dank für den tipp!
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11.03.2010, 23:17 #6
Sorry für den Doppelpost, aber ich habe das Problem jetzt eingegrenzt.
Ich habe eine Seite der Arbeit grade probeweise auf meinem kleinen Heimdrucker (Brother DCP-135C) ausgedruckt und siehe da, alles im Lot. Die Druckerei ist mit Minolta-Druckern ausgestattet, soweit ich das in Erinnerung habe. Gibt es da bekannte "Unverträglichkeiten"?
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11.03.2010, 23:22 #7
wir haben auf der arbeit drei minoltadrucker, die mit pdfs und macs hervorragend zurechtkommen...ansonsten, beiß in den sauren apple und druck zu hause das ding und lass es nur binden -> spart nerven!
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12.03.2010, 11:23 #8
PDF ist leider nicht gleich PDF...
Speicher das Ganze mal als PDF/X ab, damit solltest du halbwegs auf der sicheren Seite sein.
Am besten wäre es natürlich, im Copyshop / in der Druckerei nachzufragen, welchen Standard sie brauchen. MBP 8,2 | 2,2 GHz | 8 GB | OS X 10.7.2
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12.03.2010, 11:44 #9
Hast du die erzeugte PDF mal probehalber im Adobe Acrobat Reader gesichtet und gedruckt? Ich habe mit dem PDF-Export aus Keynote und Pages leider auch schon sehr unliebsame Erfahrungen gesammelt (siehe auch mrains Beitrag), in der Apple-Vorschau sahen die PDFs immer wunderbar aus, in Adobe-Programmen teilweise nicht wieder zuerkennen.
Ich bin dann jeweils auch den Weg über eine PS-Datei gegangen, die ich durch den Adobe-Distiller gejagt habe (Acrobat Pro vonnöten). Dann hats gepasst.„Aber für was ist das gut?“
— Ingenieur von Advanced Computing Systems Division of IBM zur Erfindung des Mikrochips, 1968
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03.04.2010, 21:14 #10
Vielen vielen Dank für eure Tipps. Falls irgendwann mal jemand mit demselben Problem auf diesen Thread stößt, ich habe es folgendermaßen dann geschafft: Export via Postscript und anschließende Umwandlung in PDF.



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