Wozu Neuerungen, wenn die aktuellen DSLRs alles haben, was man braucht?
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12.09.2008, 10:44 #11inaktiv
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12.09.2008, 10:47 #12
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12.09.2008, 11:06 #13
Halte ich für eine gewagte These! Außerdem: Wenn man sich bei der Kamera mal die Abbildungen des Innenlebens ansieht stellt man fest, dass es sich hier um eine Spiegelrelexkamera ohne Klappspiegel handelt. Hier hat also keiner das Rad neu erfunden, noch ist das besonders innovativ.
Also sollte die LiveView-Funktion so ähnlich sein wie bei einer Sony Cybershot, dann wäre die Kamerea für mich unbrauchbar. Sehr unnötig, wenn der Sucher super ist. Sollte die allerdings ein gleichwertiges Livebild erstellen, ist das ja mal nen Test wert.
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12.09.2008, 11:09 #14
Der erste und offensichtlichste Kritikpunkt an dieser Kamera ist für mich die Langzeit-Ausdauer der Stromversorgung.
Eine Kamera mit Sucher, durch den ich nur dann schauen kann, wenn die Kamera eingeschaltet ist und der sonst kein Bild liefert, ist für mich eine Fehlkonstruktion. <-- persönliche Meinung.Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das orthographische Carepaket für Dich.
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12.09.2008, 11:12 #15
Wenn ich schreibe: " Die Fortografen, die ich kenne, verhalten sich so und so..." - dann ist das wohl kaum eine These sondern einfach eine Ist-Aussage...
Und bei dem Tempo, mit dem sich die mögliche Anzahl von Pixeln auf einem cm² momentan verfielfacht, haben wir bald digitale Sucher und Displays, die den optischen Prismen in nichts mehr nachstehen.
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12.09.2008, 11:39 #16
nicht fisch, nicht fleisch...
...trifft die initiative der "mft" (micro four thirds) und somit die lumix g1 wohl leider am besten.
mag die grundsätzliche idee durchaus ihren charme haben, so ist sie doch auch ein verzweiflungsschlag richtung der dslrs von canon, nikon und sony einerseits und andererseits gegenüber den hochwertigen kompakten verschiedenster hersteller. es ist kein geheimnis, dass die ft-initiative zunehmend an land verliert - weil die konventionellen crop-dslrs den markt mit preisen von unter 400 euro mit kitoptik plattwalzen. da bleibt nicht viel raum, zum olympus und panasonic/leica nicht über grosse stückzahlen die gleichen preise langfristig bieten können.
mit der lumix g1 haben wir mit der ersten mft-kamera (im alten analogen jargon) eine "sucherkamera mit wechseloptiken", und die waren leider immer schon nur nischenprodukte. denn wenn auch die idee von wechseloptiken auf einer kleineren kamera ihren charme hat - ein ambitionierter laie und erst recht ein profi will auswahl, die er nicht bekommt (und über einen adapter die relativ wenigen und teilweise extrem teuren "normalen" ft-objektive einzusetzen macht wohl eher wenig sinn). ein normaler laie wird den bildunterschied nicht wirklich zu schätzen wissen (vor allem, weil die kamera zunächst teurer sein wird als z.b. ein auslaufmodell wie die gute oly dslr e410 mit zwei objektiven für derzeit 399 euro) und greift entweder gleich zu einer "richtigen" dslr oder einer guten bridge bzw. kompaktkamera.
ich will nicht zuviel unken, aber ich habe einige zeit mit dem verkauf von fotoausrüstung mein geld (mit)verdient - und es stimmt schon, dass es ein sehr konservativer markt ist. nur genau deswegen ist es so schwer, eine (kleine) innovation durchzusetzen - vor allem, wenn man teurer ist als der gefühlte mitbewerb...
grüssles
mucfloh[.......der entfall einer signatur verbilligte in diesem fall die herstellung......und schafft platz fuer ihre notizen.....]
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12.09.2008, 12:00 #17
digitalkamera.de schwärmt vom Sucher:
"Der erste Blick bei einer solchen neuen Kamera (vom Konzept her ohne Schwingspiegel) geht unweigerlich zum elektronischen Sucher - können doch die meisten davon nicht wirklich überzeugen. Umso größer das Erstaunen: Der EVF der Panasonic Lumix DMC-G1 ist groß, hell und sehr fein auflösend. Er stammt aus dem Broadcast-Bereich von Panasonic und wurde dort bisher nur in professionellen Filmkameras eingesetzt. Der EVF besitzt 1,44 Millionen Bildpunkte, was einer SVGA-Auflösung von 800 x 600 Pixeln entspricht. Der Sucher ist so fein auflösend, dass man keine einzelnen Pixel erkennen kann. Er ist so groß, dass man mit dem Auge schon anfangen muss umher zu wandern - ähnlich einer Kinoleinwand. Die gute Helligkeit ist da schon eine Selbstverständlichkeit, und der Farbraum entspricht 100 % NTSC. Panasonic gibt eine Vergrößerung von 0,7x an, was auf Vollformatkameras bezogen ist (bzw. 1,4x auf das 4/3-Format bezogen) - sprich: Der Sucher ist so groß wie bei einer Canon EOS 5D. Bei einem Blick durch den G1-Sucher fragt man sich schon, warum man die Nachteile eines optischen Spiegelsuchers eigentlich noch in Kauf nehmen sollte. Er stellt praktisch alle optischen Sucher der DSLR-Einstiegsklasse in den Schatten."
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12.09.2008, 12:38 #18inaktiv
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Trotz großem Sucher - wie j@n schon feststellte, ich auch für mich eine Kamera schlecht, wenn man den Sucher im ausgeschalteten Zustand nicht nutzen kann.
Ich blicke sehr oft -einfach so- durch den Sucher meiner 400D, wenn ich prüfen will, wie das Bild denn aussehen könnte - da bringt es mir wenig, wenn ich die Kamera erst einschalten müsste
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12.09.2008, 13:32 #19
Wenn das das einzige K.O.-Kriterium für digitale Sucher sein sollte, dann nehme ich es gern in Kauf, und freue mich über die Vorteile wie geringere Baugröße, mehr Möglichkeiten der Einblendung von Infos (überbelichtete Bereiche schon während des Fotografierens...), und vor allem endlich Langzeit-Stativaufnahmen ohne Verwacklungen durch den Spiegelschlag!
Auch bei Profikameras gibt z.B. Nikon meist eine Lebensdauer von 100.000 Aufnahmen für die Klappmechanik an... Da muss man nicht rankommen (habe mit meiner Nikon ca. 25.000 Auslösungen in den 2,5 Jahren... bin aber auch Amateur...) aber ein Verzicht auf ein weiteres anfälliges bewegliches Bauteil sollte dennoch die sicherere Lösung sein...
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12.09.2008, 13:38 #20inaktiv
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