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- 14.08.2008, 04:41 #91Gelber Richard
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Ich habe den Thread jetzt, weil müde, nur überflogen. Aber diese Thesenbwurden schon vor Urzeiten vertreten. In den Siebzigern gab es einen Faßbinder-Fernsehfilm "Welt am Draht", und schon vorher auch mehrere Bücher, u.a. eine Geschichte von Stanislaw Lem, wo jemand erkennt, daß er nur ein Programm ist, das an einem Draht hängt.
Erkennen kann man natürlich nie, ob wir real sind oder Simulation, und auch die oben mal geäußerte These, daß ein Computer, der das Universum simulieren könnte, so groß sein müsste (massemässig) wie selbiges, das ist einfach Unsinn - wir, also egal ob wir real sind oder Simulation, wir kriegen ja das Universum als Ganzes nie mit, wir kriegen ja nur die (simulierten?) Daten unserer (simulierter?) Geräte.
Ich persönlich bin da recht arrogant und denke mir, daß wir nicht simuliert sein können, denn eine höhere Intelligenz würde nicht so einen Mist programmieren. Und dann gibt es ja noch die These, daß es nur mich gibt und ich mir alles nur einbilde - da bin ich zu eingebildet dafür, so einen Scheiss, was die Politiker heute machen, würde ich mir als solitäres Gehirn nie ausdenken.
Kann natürlich sein, daß ich krank bin...
Ne, wir können es nicht merken.
- 14.08.2008, 14:51 #92
- 14.08.2008, 15:02 #93Uelzener Rambour
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Seit Urzeiten stimmt. Das findet sich schon in der frühen christlichen Philosophie. Das "Neue" seit der Entwicklung der modernen Naturwissenschaften ist, dass der Mensch die Simulation erzeugt hat.
- 14.08.2008, 15:15 #94
Eigentlich glaub ich ja nicht an Geschichen wie diese, wenn ich aber einmal auf mein bisheriges Leben zurückblicke, gibt es schon Momente, Ereignisse oder Begegnungen, die mich zweifeln lassen.
Ein Beispiel:
Vor 2 Tagen bin ich auf der Autobahn A2 gefahren. Losgefahren bin ich zu um 9 Uhr morgens. Bis ins Ruhrgebiet brauche ich normalerweise (v. Hannover) etwa 2 Stunden. Es sind exakt 152 km. Ich fahre die Strecke sehr oft. Nichts ungewöhnliches bis hier hin aber diesmal schon. Von Hannover bis ins Münsterland lief alles wie immer, doch von da an bis ins Ruhrgebiet fehlt mir a. das komplette Stück Erinnerung und b. exakt eine Stunde. Ich bin im Ruhrgebiet um 10.05 Uhr angekommen, habe also 1 Stunde gebraucht für 152 km. Ich bin aber nur maximal 120 km/h schnell gefahren. Angekommen bin ich in Düsseldorf in exakt 2 Stunden. Normalerweise brauche ich etwas mehr als 3 Stunden. Wenn mir nur die Erinnerung fehlen würde fänd ich das ganze noch nicht ungewöhnlich, das passiert, wenn man häufig die gleiche langweilige Strecke fährt aber diese Stunde die fehlt ist schon mekwürdig. Dazu kommt, dass ich viel weniger Benzin verbraucht habe als üblich. Ich würde einfach mal tippen, ich bin 100 km weniger gefahren. Leider habe ich nicht mitbekomme, wo ich abgefahren bin, um Euch die geniale Abkürzung zu zeigen. Für meine Abfahrt und mein Ankommen gibt es Zeugen. Ich habe mirs also nicht eingebildet. Erklärung habe ich keine. Passt aber irgendwie zu dem Thema hier.
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