Lieber nicht zu laut:
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- 30.12.2009, 16:34 #1
Musik Hören - Wie Laut?
Ich habe in letzter Zeit nun schon einige male von Nachbarn gesagt bekommen, das ich zu Laut musik hören würde und ich die Lautstärke bitte Reduzieren soll (allerdings in einem wesentlich unhöflicheren ton)
Ich selbst denke nicht, dass die von mir gewählte Lautstärke (1/3 der Maximalleistung meines Systems) zu Laut ist. Ich wohne in einer Eigentumswohnung und höre im Normalfall zwischen 15 und 20 Uhr Musik, eine akzeptable Zeitspanne wie ich meine.
Zur Lautstärke kann ich noch sagen, das ich bereits bei 5 Metern Entfernung und geschlossener Tür nichts mehr von der Musik höre. Den Subwoofer habe ich mittlerweile auf ein dickes Teppichstück gestellt, um die Lautstärke zu reduzieren...
Was meint ihr? Rechtlich habe ich nur herausgefunden, dass man Musik nicht so Laut hören sollte, dass sie "jemanden erheblich Stört" - ein sehr dehnbarer begriff, wenn man mich fragt
Danke schonmal
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- 30.12.2009, 16:52 #2Grüße aus Teneriffa
Michael
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- 30.12.2009, 16:53 #3Tokyo Rose
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Manche Nachbarn haben da eben einen kleinen Tick, was Nebengeräusche angeht.. Ich nenne sie "Stillefetischisten".

Meine sind knappe 30 Jahre alt, aber beklagen sich regelmäßig, dass es zu laut ist. Korinthenkacker eben...
Dabei ist es manchmal wirklich nicht laut. Hab mit freunden schon nen Film geschaut, da hat der Nachbar mal wieder angerufen und die haben sich auch sehr gewundert.
Meinen Subwoofer habe ich schon auf eine schwere Steinplatte gestellt, die mit einer gefalteten Isomatte entkoppelt ist. Aber naja.. ist halt auch nicht wirklich ne Lösung, aber es bringt ein bisschen was und durch die massive Platte drunter kommt der bass viel impulsiver rüber. Man kann anscheinend auch halbierte Tennisbälle nehmen.
Viel mehr wirst wohl nicht machen können, außer leiser hören oder umziehen.
- 30.12.2009, 17:06 #4Gelber Richard
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Na daraus kann man durchaus mehrere mögliche Schlüsse ziehen, nicht nur den, daß die Nachbarn Korinthenkacker sind. Aber vielleicht haben auch deine Freunde einen Hau und sind "Krachfetischisten"? Oder schwerhörig? Soll ja mittlerweile dank überlauter mp3-Ohrstecker und häufigem Discolärm schon weit verbreitet sein bei jüngeren Leuten. Oder daß das Haus miserabel gedämmt ist.
Lautstärkebeurteilungen aus der Ferne sind nicht möglich, Beschreibungen zwangsläufig subjektiv. Auch Angaben wie "1/3 der möglichen Verstärkerleistung" bringen nicht viel, das kann je nach Verstärker, Signal und Boxen ein enormer Unterschied sein.
Und natürlich hängt das subjektive Empfinden der Lärmbelästigung auch von vielen Faktoren ab - Uhrzeit und Umgebungslärm etwa, oder ob man nach einem stressigen Tag ein höheres Ruhebedürfnis hat.
- 30.12.2009, 18:51 #5
Wir besitzen eine recht teure, aber etwas ältere Anlage. Die Boxen sind um die 20 Jahre alt.
Da hat es einen Regler der von 1 bis 10 reicht.
Zum "Normal" Musik hören in der Eigentumswohnung reicht 3 ( = ⅓ der Maximalleistung) völlig aus. Bei 4.5 kann man in beiden Stöcken ohne Probleme zuhören.
Ok… Fertig lesen wäre gut...
Die Frage ist, welche Tonhöhen sie hören, sind es die Bässe oder die Höhen? Empfehlenswert wäre auch die Organisation eines db(A)-Messgerätes.
- 30.12.2009, 19:51 #6
Gerade Subwoofer wuerd ich nicht unterschaetzen. Auch wenn man es in der eigenen Wohnung als angenehm und nicht zu laut emfpindet, kann der Subwoofer auf bei geringer Lautstaerke durchaus noch in Nachbarwohnungen wahrnehmbar sein.
- 30.12.2009, 20:14 #7
Also ich würde auch einfach mal mit den Nachbarn reden und vielleicht borgst du dir wirklich mal ein dB-Messgerät aus und misst bei ihnen und bei dir, ob man es tatsächlich so laut hört...
PS: Was für Musik hörst du so?...Ich z.B. halt DnB/Techno/... keine 10 Minuten lang aus und kann aber bei voller Lautstärke so ziemlich alles andere an Musik stundenlang hören...vielleicht liegt der Grund auch einfach darin...
- 30.12.2009, 20:22 #8
Naja ich höre meistens Metal o.ä. da ist nicht viel mit bass... Des weiteren hab ich den Subwoofer mittlerweile Separat auf stufe 1 von 10 runtergeregelt...
Naja die Polizei werden die Nachbarn schon nicht rufen, immerhin Parken die seit 2 Jahren mit ihrer getunten Dreckschleuder Quer vor meiner Garageif it sounds sarcastic don't take it seriously
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- 06.01.2010, 01:08 #9
Lautstärke ist immer relativ
Frequenzen durchdringen Wände besser je niedriger sie werden (drum gibts im E-Netz noch immer so schlechten Empfang) wodurch gerade der Bass als störend empfunden wird.
Für den Dreck, der heute als Musik angeboten wird, reichen 6 Watt sinus Ausgangsleistung vollkommen aus, wenn man laut hören möchte.
Ich selbst höre auf Zimmerlautstärke, der Tiefton kommt aus dem Verstärker wie er halt aufgenommen wurde und nicht anders, da verfälsche ich nichts weiter.
allerdings: mir selbst kanns nicht laut genug sein, da kam gut DRUCK raus (hab aber gute Industriestöppel in den Ohren gehabt, sonst wäre ich taub *g*)
http://viewmorepics.myspace.com/inde...ageID=17849337
da kam am Ende wirklich die Polizei, kurz vorher hatten wir über 130db(A) gemessen, und die 6kV Anlage war nur halb aufgedreht... Die Nachbarn paar hundert Meter weiter fühlten sich Sonntag morgens um 11 irgendwie gestört *duck*DESU?
- 23.01.2010, 19:47 #10
Dito! Das erinnert mich an einen Herren, der im Haus gegenüber wohnt. Zwischen uns ist eine kleine Straße. Trotzdem muss ich nachts bei geschlossenen Fenstern ertragen, wie er völlig zugedröhnt Techno hört. Dass er alle 2 Wochen von den netten Herren in grün abtransportiert wird, scheint ihn kaum zu stören.
Das ist eindeutig zu laut
Und gerade jetzt, wo es auf's Abi zugeht und ich nachts gern mal an meiner 5. Pfüfungskomponente bastle, kenne ich da kein Beileid!
Ich hab da Glück, dass ich im Hochparterre wohne und die Herrschaften neben/über mir nicht lärmempfindlich sind, obwohl das Haus ziemlich hellhörig ist. Nur mein Ex-Nachbar von oben hat sich regelmäßig beschwert, weil mein MacBook gekoppelt an die Boxen als Wecker dient.
Aber anders kann ich mich meistens nicht zum aufstehen zwingen. Damit die morgentliche Lärmbelästigung für mich endet, muss ich erst vom Hochbett runterkrabbeln und durch das halbe Zimmer gehen. So verschlafe ich wenigstens nicht! Den Handywecker hab ich nämlich meist gekonnt ignoriert
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