Ah, wusste ich nicht. Danke für die Info.![]()
Ergebnis 11 bis 15 von 15
- 27.08.2011, 10:30 #11
Sehr schön geschrieben. Persönlich, ausm Alltag, brauchbar. Find ich gut. Auch "Mängel" nicht verschwiegen - so solls sein.
Als die Akkus noch nicht fest verbaut waren machte das mehr Sinn: die LEDs waren im Akku eingebaut. War man mit PowerBook und mehreren Akkus unterwegs, musste man nur den Knopf drücken um zu sehen, ob sich ein Tausch überhaupt lohnt oder ob der Akku schon platt war.Der praktische Nutzen der 8 kleinen LED-Lämpchen an der Seite, die den Akkustatus anzeigen (...) ist mir bis jetzt zwar noch verborgen geblieben
Schuhe aus, Bikini an.
- 27.08.2011, 13:33 #12Macbook Pro 13" (early 2011) - 2,3 GHz Intel Core i5 - 4GB RAM - Intel HD Graphics 3000 - Mac OS X Lion
Magic Mouse - Wireless Keyboard - Acer G225HQV (22,5") - Sony SHB9001 - iPhone 3G Dock
iPhone 3G - 8GB - 4.2.1 -JB iPod touch 2G - 8GB - 4.2.1 - JB
- 03.02.2012, 09:51 #13Fuji
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Also ihr habt da echt zwei schöne Berichte geschrieben, hat sehr viel Spaß gemacht die zu lesen. Da ich nun auch zu den Macianern gehöre und ziemlich zufrieden mit meinem Gerät bin, möchte ich hierzu auch mal ein kleines Review schreiben.
Review
MacBook Pro 15" (Late 2011)
Knapp einem Monat bin ich jetzt meinem MacBook (15"; 2,2 GHz, 4 GB RAM; 500 GB HBB) verfallen. Nun hört sich im ersten Moment "verfallen" wie typisches Fanboy-Gerede an, als würde ich Apple huldigen und alles andere als Mist bezeichnen. Dies ist allerdings keineswegs so. Wenn ich gewisse Dinge betrachte und vergleiche, dann versuche ich recht differenziert und auch einigermaßen objektiv an die Sache zu gehen.
Ein objektiver Blick
Eines der besten Beispiele ist mein iPhone. Die einen schwärmen davon, sagen das es das beste Gerät überhaupt sei, die anderen sagen das es Mist ist und ihr Smartphone doch so viel besser ist. Ich versuche es so zu sehen, dass das iPhone das Gerät ist, mit welchem ich super zurecht komme und welches mich bisher sehr zufriedengestellt hat.
Ich weiß selbst, dass es Smartphones gibt die von der Grafik- und Prozessorleistung sowie vom Arbeitsspeicher sicher besser sind als das iPhone. Man kann viel bessere 3D-Spiele darauf spielen als ich auf meinem 4er. Man kann man das iOS ja auch nicht so selbst gestalten wie es bei z.B. Android ist und zuletzt ist nicht gezwungen iTunes zu nutzen und somit ist der Umgang viel einfacher.
Nunja, zuerst einmal (und das ist meine persönliche Sichtweise) nutze ich mein iPhone nicht wirklich oft zum Spielen. Wenn ich was spiele, dann eher sogenannte "Klo-Spiele" wie Angry Birds, Doodle Jump oder Paper Toss, die nicht wirklich anspruchsvoll sind. Für alles andere nutze ich dann doch lieber meine PS3. Nächster Punkt wäre das nicht selbst zu gestaltende Betriebssystem. Also ich muss ganz einfach sagen, dass ich bisher mit iOS recht zufrieden bin. "Recht" deshalb, weil mich gewisse Dinge halt auch stören, sei es der Homescreen der sich nicht anpassen lässt (Kalender bzw. die nächsten anstehenden Termine wären ein Traum) oder andere Kleinigkeiten. Hier könnte Apple durchaus etwas nachbessern. Zuletzt sei dann die Bindung an iTunes erwähnt. Man kann seine Daten nur mit diesem Programm auf das iPhone bekommen. Als Windows-Nutzer muss ich sagen, ich kann die Beschwerden absolut verstehen (auf meinem 5 Jahre alten Notebook zumindest), da das Programm sehr träge ist. Und hier schließe ich endlich den Bogen und komme nun auch auf das MacBook zu sprechen (was ja eigentlich der Hauptgrund für dieses Review sein sollte). iTunes ist auf dem MacBook vorinstalliert sowie ins System integriert und nach Fütterung mit meinen alten Daten habe ich mich echt gewundert, dass es so schnell ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich vorher einen (wie erwähnt) alten Windows-PC hatte oder einfach weil es so gut mit dem System harmoniert. Auf jeden Fall bin ich hellauf begeistert und habe keinen Moment lang darüber nachgedacht, ein anderes Musikprogramm zu installieren (so wie meine Überlegung vor dem Kauf war).
Mein Weg zum Mac
Da ich jetzt auch genug Vorgeplänkel geschrieben hab, möchte ich jetzt endlich auf das MacBook an sich eingehen. Meinen ersten Kontakt zu OS X hatte ich (nur durch zugucken) vor knapp 7 Jahren, Firma meines Dads. Dort wurden die G4 bzw. teilweise G5 Rechner eingesetzt. Ich war seinerzeit recht begeistert von den kleinen optischen Features (z.B. Programm verkleinern lässt es im Dock in fließender Bewegung verschwinden) jedoch hätte ich mir nie vorstellen können einmal privat einen solchen Rechner hier stehen zu haben, da Mac's für mich nur als Unternehmens- bzw. Industrie-PC's in Frage kamen. Dadurch, dass in der Firma ein alter Rechner weg sollte, kam ich auf die Idee, ihn mir zu Hause hinzustellen und dort mit dem OS X zu arbeiten. Naja, diesen Plan habe ich dann nach ca. 2 Tagen wieder ad Acta gelegt, da ich mit dem OS X so gar nicht zurecht kam und es für mich alles bömische Dörfer waren. Seit dem steht nun der G4 auf dem Dachboden. Den nächsten Kontakt hatte ich dann durch einen Kollegen, der sich für sein Studium einen Mac gekauft hat. Welcher es genau ist, weiß ich nicht, da ich das Gerät nur 2 mal bewusst begutachtet habe. Sonst stand es immer bei ihm rum und ich habe nicht weiter drauf geachtet. Als dann letztes Jahr ein weiterer Kollege sich ein MacBook für sein Studium gekauft hat (er ist an sich kein Freund von Apple, daher hat mich der Kauf gewundert) musste ich mir das Gerät mal etwas ansehen. Kurz drauf haben wir uns nen Abend zusammen hingesetzt und er hat mir ein paar Features seines MacBooks gezeigt. Ich war hellauf begeistert, wie einfach es doch ist bzw. war verdutzt ob meiner damaligen Unfähigkeit etwas mit dem G4 anzufangen. Mein Wunsch mir einen Mac zu kaufen wuchs also immer mehr. So kam es dann, dass ich gegen Ende des Jahres einen Job gefunden hab (endlich mit dem Studium durch
) und mir als Ziel gesetzt habe, mir gegen Mitte 2012 ein MacBook zu kaufen. Mitte 2012....das ist noch lange hin.....
Die Festtage und der innere Schweinehund
Vermutlich angetan von der positiven Stimmung in den Weihnachtstagen hab ich am 28.12.2011 dann mal bei Apple angerufen um mich von den Mitarbeitern beraten zu lassen. Indirekt war es für mich doch nur ein antesten wie weit ich gehen würde. Super freundlicher Mitarbeiter, gute Ratschläge, ach komm, schicken sie mir mal ihre Kontaktdaten zu, ich melde mich bei ihnen wenn ich einen kaufen möchte. Jetzt gingen die Gespräche mit dem inneren Schweinehund los. Brauchst du ihn jetzt schon? Warum nicht, ein neues Notebook möchte ich eh haben. Kannst du ihn dir leisten? Ich hab ein wenig angespart und außerdem verdiene ich jetzt mal als beim Studentenjob. Was sagt die Freundin? Ach, wenn es dich glücklich macht, dann hol es dir (und das ohne negativen Unterton). Somit war mein Entschluss gefasst, Telefon raus, die Nummer von dem Apple-Mitarbeiter gewählt und mein MacBook bestellt. Er sagte mir ganz freundlich, dass es bis zum 02.01.2012 dauern kann. Alles klar, die paar Tage halte ich locker aus. Kreditkartennummer durchgegeben, Adressdaten abgeglichen und schon war es erlesigt. Ich hab also grad mein erstes MacBook bestellt.
Ein weiterer Freund (ja, es sollte der letzte in dem Review sein) vertröstete mich und sagte, dass er seins Silvester mitbringt, er hat schon Musik drauf und da kann ich es mir ansehen. Alles klar machen wir so. Silvester rückte näher und ich bekam plötzlich ne Mail mit der Versandbestätigung. Den ganzen Tag versuchte ich den Status abzurufen aber es war nicht möglich, die richtige Nummer kam nicht. Morgens am 31.12. hab ich dann glaub ich gegen 6 Uhr nochmal nachgesehen (konnte nicht mehr schlafen und war natürlich hibbelig) und sah, dass es im Umschlagszentrum Ost ist. Kurz Google angeworfen und dann rausgesucht, ob Hermes auch Samstags liefert. Ja, Hermes liefert Samstags. Liefern sie auch an Silvester? Ja, sie liefern auch Silvester. Auch wenn beides auf einen Tag fällt? Wie ich glücklicherweise feststellen konnte tun sie es (danke Hermes
). Jetzt gab es nur noch ein allerletztes Problem...ich habe das Paket zu meinem Vater schicken lassen, da ich ja vom 02.01. ausgehen musste. Da wäre ich allerdings wieder arbeiten gewesen und somit hätte ich es nicht annehmen können. Nun wohne ich nicht mehr zu Hause sondern 50 km weg. Lohnt es sich dafür nach Hause zu fahren? Was ist, wenn das Paket heute doch nicht kommt? Silvestervorbereitungen mussten auch noch getroffen werden. Also früh fertig gemacht, Wohnung auf Vordermann, gesaugt, gespült und was man nicht alles machen musste. Und jetzt regelmäßig den Status abgerufen. Irgendwann sehe ich ein zugestellt. Kurz meinen Dad angerufen und nachgefragt ob es auch wirklich so ist und er sagte ein kurzes "Ja klar!". Ich hätte ihn am liebsten durch das Telefon gezogen, hab es aber bei nem kurzen "Warum sagst du dann nichts?" belassen. Also ab ins Auto, 50 km hin, 50 km zurück und dann endlich mein MacBook ausgepackt.
Endlich in meiner Hand
Ich war regelrecht begeistert wie schick es doch aussieht. Bevor der Besuch kommt kann ich es auch sicher noch kurz anwerfen. Gesagt, getan...beeindruckt über die Einfachheit war ich glaub ich auch echt kurze Zeit in Trance
Nun kam jedoch der Besuch und ich musste mich schweren Herzens von dem MacBook trennen. Nach einem schönen Abend und einem leider frühen Erwachen (irgendwie konnte ich die ganzen Tage nicht lang schlafen) habe ich mich in die Küche geschlichen um die anderen nicht wach zu machen. Hier habe ich dann das MacBook und mein altes Notebook per LAN-Kabel miteinander verbunden und die persönlichen Daten transferiert. Auch hier kann ich nur sagen, dass es echt super Simpel ist, wenn man manch lange Netzwerkkonfigurationsschritte von Windows gewohnt ist. Als die Anderen wach wurden und der Frühstückstisch gedeckt werden musste kan auch schon der erste Anwendungsfehler. Gewohnt von meinem alten Notebook klappte ich das MacBook während dem Kopieren zu um es besser ins Wohnzimmer tragen zu können. Nach dem Aufklappen war das OS X auch sofort wieder da, nichts machte Anzeichen für einen Ruhezustand außer das der Datentransfer abgebrochen hatte. Nunja, ein Feature hab ich jetzt also schon rausgefunden, das ist der Ruhezustand
Die Größe und das Display
Nun hatte ich mehr Zeit, mich dem eigentlichen Gerät zu widmen. Ich habe mich für ein 15" MacBook entschieden, da ich bisher ein 17"-Gerät mein Eigen nennen durfte, dies jedoch recht schwer und unhandlich in der Hand bzw. auf dem Rücken liegt. Somit war für mich klar, keine 17" mehr. 13", ja ist praktischer und handlicher, bietet jedoch hardwaremäßig nicht so viel wie das 15"er. Zudem ist man durch die Größe natürlich verwöhnt und möchte nun nicht den riesigen "Rückschritt" von 17 auf 13 machen. Somit war für mich klar, dass nur das 15" MacBook Pro in Frage kommt.
Fangen wir also mit dem Display an. Ich hab viel negatives über das glänzende Display gelesen und kenne es auch von dem alten Notebook meiner Freundin so, dass glänzende Displays bisher mehr unfrieden Stiften als das sie ein Segen sind. Ich kann dazu nur sagen, dass ich bisher absolut keine Probleme damit hatte, dass mich irgendwas geblendet hat oder das ich etwas aufgrund zu heller Umgebung nicht erkennen konnte. Nun sei dazu aber auch erwähnt, dass die Sonnentage bisher eher rar waren, so dass sich im Sommer eher zeigen wird, wie ich damit klar komme. Von meinem alten Notebook bin ich jedoch ein mattes Display gewohnt, weshalb (zumindest im geschlossenen Raum) das Display um einiges hochwertiger rüberkommt. Auch die Verarbeitung finde ich äußerst ansprechend. Eine Glasscheibe, die das ganze Display abdeckt, eine kleine, dünne Gummidichtung und dann schon das Alu-Gehäuse bzw. der Deckel. Selten habe ich ein so gut verarbeitetes Notebook gesehen. Gewöhnungsbedürftig war die Auflösung. Hatte ich 1440x900 bei meinem alten Notebook auf 17", so sind diese jetzt auf 15", so dass alles etwas feiner aussieht. Ist schon ziemlich schick. Nun habe ich vor ein paar Tagen ein 17" Notebook mit 1920x1080 Pixeln gesehen, was natürlich noch einen ticken schärfer ist, allerdings bin ich mit meinem Display so zufrieden wie es ist.
Wie viel möchten Sie, 5 oder 7 Pfund?
Wo ich schon bei der Größe des Gerätes bin, so kann ich auch auf das Gewicht zu sprechen kommen. Also ich war es bisher gewohnt, bestimmt 3,5 kg nur für mein altes Notebook selbst mitzunehmen. Hier war Ladegerät (leider zwingend erforderlich, da der Akku ohne nur noch knapp 30 Minuten hielt), Maus etc. noch nicht inbegriffen. Das 15" MacBook Pro wiegt jetzt (laut Informationen im Internet) knapp 2,5 kg, also ein Kilo weniger als mein vorheriges. Es ist allerdings auch gut 2" kleiner in der diagonalen so dass man hier nicht von einem Leichtgewicht ausgehen kann, es allerdings auch nicht zu den Schwergewichten zählt. Ein wenig leichter hätte es schon noch sein dürfen, beschweren möchte ich mich jedoch nicht.
Schädlingsbekämpfung oder wollen wir Mäuse?
Ich habe grad auch die Maus angesprochen, die ich bei meinem alten Notebook immer mitgeschleppt hab. Dies hatte einen einfachen Grund. Ich habe das Touchpad abgeschaltet, da man durch unabsichtliches tippen auf das Mauspad teilweise in einem Worddokument an einer komplett falschen Stelle war (ohne es zu merken) und somit Murks geschrieben hat. Zudem bin bzw. war ich nie wirklich ein großer Freund von Touchpads, da sie oft recht klein sind, zu empfindlich oder zu unempfindlich, so dass ich halt lieber mit einer Maus gearbeitet habe. Hier kann ich jetzt sagen, dass ich mir zwar eine Magic Mouse gekauft habe, diese jedoch sehr selten genutzt wird. Zum einen liegt es an den suboptimalen Gleitern an der Magic Mouse, zum anderen aber auch daran, dass ich das Touchpad von dem MacBook extrem gut finde. Durch die Verwendung des Touchpads als Mausklick springt man nicht mehr in Dokumenten rum, wenn man ausversehen auf das Mauspad kommt, des weiteren ist es von der Empfindlichkeit durch die kapazitive Steuerung (wie auch beim iPhone) extrem gut, so dass ich fast nur noch das Touchpas nutze. Ein weiterer Grund sind sicher auch die Gesten, die das Mauspad einem bietet. Scrollen kennt man ja von anderen Geräten, die Verwendung von 3 Fingern allerdings z.B. für Spaces, zum Anzeigen des Schreibtisches, Nutzung des Dashboards etc. lassen mich eine Maus mehr und mehr vergessen. Auch hier lässt sich sagen, dass ich echt super zufrieden mit dem bin, was mir geboten wird.
Was leuchtet mich hier an?
Nah an dem Touchpad liegt die Tastatur, weshalb ich jetzt hierauf eingehe. Ich finde es sehr angenehm auf der Tastatur zu schreiben, die Druckpunkte sind zu erkennen und die Tasten haben eine ausreichende Größe. Als besonderes Feature kommt natürlich die Hintergrundbeleuchtung dazu, welche es einem auch im Dunkeln ermöglicht problemlos seine Tasten zu finden. Was ich leider immer noch etwas vermisse, ist die "entf"-Taste, die ich unter Windows wirklich sehr oft genutzt habe. Es gibt zwar "ctrl"+"backspace", jedoch wird diese Kombination nicht in jedem Programm unterstützt, so dass ich mich hier weiter umgewöhnen muss. Auch die andere Lage des @-Zeichens macht einem das Arbeiten mit zwei Computern (zu Hause Mac, Arbeit Windows) nicht unbedingt leichter. Schön sind auch die Funktionstasten über der Tastatur. Unter Windows wird ja des Öfteren über F1 - F12 gearbeitet, weshalb ich anfangs sehr enttäuscht war, dass deren Funktion nur mittels Drücken der "Fn"-Taste funktionierte. Mittlerweile hab ich aber gemerkt, dass ich die Tasten bisher kein einziges mal genutzt habe, so dass mir die Anordnung, so wie sie jetzt ist, gut gefällt.
Blu-Ray, der spielt doch in allen modernen Filmen mit
Was mich vor dem Kauf leider sehr enttäuscht hat, ist das Apple Blu-Ray leider nicht unterstützt. Ich habe mittlerweile sehr viele Blu-Ray Filme und gucke diese über meine PS3. Ich würde allerdings auch gern mal im Bett liegen und einen solchen Film auf dem MacBook gucken (vielleicht später auch mal selbst eine erstellen anhand von videoaufnahmen) und daher ist einer meiner größten Kritikpunkte die unkompatiblität mit Blu-Ray. Wie ich gelesen hab, kann man teilweise externe Laufwerke betreiben, jedoch soll die Treiberunterstützung hierfür nicht wirklich berauschend sein. Aber dennoch bleibe ich dabei, dass ich es echt enttäuschend finde, dass es hier keine optimale Lösung gibt. Ansonsten bin ich mit dem Laufwerk recht zufrieden, doch durch eine bisher eher geringe Nutzung kann ich auch nicht allzu viel dazu sagen.
Wo ich Treiber gesagt habe komme ich direkt wieder zu einem netten Feature, diesmal allerdings von OS X. Ich habe natürlich vorher alle Treiber runtergeladen die ich benötige, so dass ich beim Installieren meiner Geräte keine Probleme haben sollte. Nachdem ich meinen Drucker mit dem MacBook verbunden hatte wurde ich jedoch positiv überrascht, denn das MacBook bot mir an, die Treiber runterzuladen. Natürlich gibt es dieses Feature auch unter Windows, jedoch kam es mir da nie so problemlos bzw. einfach vor. Auch die vorhandenen Netzwerkdrucker muss man bei Windows des Öfteren mal kompliziert suchen (langjährige Erfahrung, auch wenn sich da bei Win7 einiges geändert hat) wohingegen diese mir bei OS X direkt angezeigt werden und auch Standardtreiber angeboten werden. Wie dies bei alten Versionen von OS X war kann ich natürlich nicht beurteilen, so dass hier auch ein wenig die Objektivität gewahrt bleiben soll.
Design, Form und praktischer Nutzen
Da ich das Äußere noch nicht komplett abgeschlossen hatte, hier nun ein kleiner Schritt zurück zum Äußeren. Die Verarbeitung des Gehäuses ist für mich wirklich elegant. Kein Schnick-Schnack, alles auf das wesentliche reduziert und alles in allem sehr angenehm. Das DVD-Laufwerk dies auch extrem elegant mit dem Slot aus, da hier keinerlei Auswurftasten etc. zu erkennen sind. Wie man eine CD auswirft wenn das MacBook mal kaputt sein sollte weiß ich jedoch nicht. Das war bei den normalen Notebooks (mit Schublade) besser. Was im ersten Moment schick ist, erscheint im nächsten Moment unpraktisch...Anschlüsse für externe Monitore/Beamer. Apple setzt hier auf seinen Mini Display-Port, so dass man zum Anschluss eines "Nicht-Display-Port"-Displays gezwungen ist, sich einen Adapter zu kaufen. War natürlich alles vor dem Kauf klar, jedoch immer noch nicht das Optimum. Anzumerken wären bei den Anschlüssen vielleicht die wenigen USB-Schnittstellen. Hier hätte es sicher die ein oder andere mehr sein können.
Und wo as Stichwort USB fällt, hier hätte ich mir an sich auch gerne USB 3.0 gewünscht. Mehr ist besser
Apple schlägt zwar mit dem Thunderbolt-Anschluss seinen eigenen weg ein (performancetechnisch in der Theorie ja auch schneller) jedoch gibt es hierfür bisher nahezu keine Peripherie, so dass der Anschluss bis auf die Adapter für das Display ungenutzt bleibt.
Welche Zutaten möchten Sie in Ihrer Suppe haben?
Da ich grad schon auf USB zu sprechen kam, kommen wir nun zu den Innereien des MacBooks. Ich merke auch hier noch einmal an, dass ich hier nur meine persönlichen Erfahrungen / Anforderungen erwähnen kann. Ich habe mich für die Standard-Konfiguration des 2,2 GHz i7 entschieden. Hier sind dann auch 4 GB RAM verarbeitet. Ich hätte natürlich von vorn herein gern mehr Arbeitsspeicher gehabt, jedoch waren mir die 200 € für 8 GB dann doch zu viel. Ich habe mir nun 8 GB gekauft und die selbst eingebaut und muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass sich der Geschwindigkeitsunterschied so stark bemerkt macht. Beim Öffnen von Word:Mac 2011 brauchte das Programm mir 4 GB anfangs knapp 10 Sekunden bis es komplett offen war. Jetzt mit den 8 GB sehe ich das Ladefenster nur einmal kurz aufpoppen und schon ist das Programm da. Also hier kann ich jedermann nur empfehlen, sein MacBook auf 8 GB aufzurüsten. Der Umbau ist auch wirklich kinderleicht, so dass er auch für Hardware-Neulinge locker zu meistern sein sollte. Was den Prozessor angeht kann ich nicht wirklich viel sagen, da ich ihn bisher noch nicht großartig auslasten konnte und somit sehr zufrieden bin. Gleiches gilt für die Grafikkarte, da ich mangels Spiele auch hier keine Erfahrung habe.
Ein weiteres Manko für mich ist, dass in dem MacBook "nur" Bluetooth 2.1 verbaut wurde. Ich habe zwar im Internet gelesen, dass hier ein 3.0-Chip drin sein soll, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass Apple mit 2.1 wirbt und dann doch 3.0 verbaut. Da mittlerweile sogar Bluetooth 4.0 vorhanden ist, hätte man es auch einbauen können. Bleibt allerdings die Frage nach dem Nutzen, denn bisher habe ich Bluetooth auch nciht wirklich genutzt, so dass man sagen kann, dass es win "will-have" und kein "must-have" ist.
Explosiver Sprinter oder eher ein Marathonläufer?
Was fehlt noch an Hardware? Also da wäre der Akku zu erwähnen. Wie schon zuvor erwähnt bin ich durch mein altes Notebook (Laufzeit max. 30 Minuten) nichts wirklich gutes gewöhnt, so dass ich es eigentlich nur mit Netzteil betrieben hab. Mit dem MacBook ist dies wirklich ganz anders. Ich hab letztens einen Abend mit meinen Kollegen an der PS3 online gezockt und mich parallel über Teamspeak unterhalten. Nun war es doch tatsächlich so, dass der akku von dem Headset eher leer war als der Akku von dem MacBook. ein für mich absolut ungewohnter Zustand bzw. ich war extrem überrascht als ich mir das MacBook angesehen hab und kein Ladekabel entdeckte. Man kann jetzt auch mal sein Notebook rausholen und kurz ein wenig surfen, dann wieder einpacken, es nachher wieder rausholen und so weiter. Also hier bin ich extrem überrascht und an die angegebenen 7 h bin ich auch schon mal annähernd gekommen. Nun sei dazu gesagt, es war Abends, daher die Displayhelligkeit recht gering, Tastaturbeleuchtung brauche ich beim Spielen eh nicht, also auch die nicht angeschaltet und somit das MacBook eher im nebenher-lauf Betrieb aber dennoch erfreudlich. Unter normaler Nutzung in halbwegs hellen Räumen komme ich so auf eine Laufzeit von 5-6 Stunden. Immer noch für mich grandios und absolut zufriedenstellend.
Ich höre nix von euch, ihr seid so leise!!!
Wo ich nun schon bei den "nicht änderbaren" Hardware-Komponenten bin, sei auch mal auf die Lautstärke des MacBooks hingewiesen. Hier kann ich bisher auch "fast" nur positives berichten. Also zuerst einmal hört man das MacBook im normalen Internetbetrieb nur, wenn man sein Ohr in Richtung Festplatte bewegt, den Lüfter hab ich nie wirklich störend wahrgenommen. Nie, sagen wir fast nie, aber dazu komme ich in einem späteren Teil des Reviews. Wenn ich jetzt meine ganzen Bilder in iPhoto lade, so kommt es vor, dass das MacBook beim einlesen natürlich etwas mehr arbeiten muss und dadurch auch wärmer wird. Man schafft es auch, dann den Lüfter zu hören aber auch wirklich nur so, dass er nicht stört. Da bin ich von meinem alten Notebook anderes erwähnt. Dies mag aber auch mittlerweile an dem Alter des Vorgängers gelegen haben, so dass man mit der Zeit einen anderen Eindruck hat als zu Beginn. Ein weiteres "kleines" Detail, welches ich an der Geräuschentwicklung allerdings extrem gut finde ist das Geräusch beim Schließen des Displays. Ich könnte noch nicht einmal sagen, wie ich dieses Geräusch umschreiben soll aber es hört sich einfach gut an. Da hat Apple also sicherlich jemanden gehabt, der genau für diesen Ton verantwortlich ist.
Zurück in die Zukunft bzw. eher in die Realität
Um das ganze positive "Gerede" nun auch wieder ein wenig zurück auf den Boden zu holen, denn es ist ja bekanntlich nicht alles Gold was glänzt. Nach drei Tagen kam bei mir die erste Ernüchterung. Abends war der (von User-Sicht aus gesehen) linke Lüfter plötzlich ziemlich laut, als würde ein Kabel leicht dort reinhängen. Selbst meine Freundin konnte das Geräusch während dem TV sehen hören. Nachdem es am nächsten Morgen immer noch leicht zu hören war hab ich bei Apple angerufen und das Problem geschildert. Dort wurde mir ein Neugerät zugesagt, so dass ich dieses Problem nicht mehr habe. Der neue Mac kam dann auch recht schnell bei mir an bzw. die Abholung für den alten war erst einen Tag später vereinbart, so dass ich in aller Ruhe die Daten von dem ersten auf den zweiten übertragen konnte. Da dieses Prozess am späten Abend statt fand, kam die "böse" Überraschung erst am nächsten Tag. Das alte MacBook zurückgeschickt und nach der Arbeit dann das neue benutzt. Echt schön, aber was ist das für ein Geräusch? Bei jedem Klick auf das Touchpad hörte man das Klappern der Leertaste.
Um kurz dazwischen zu funken, ich bin kein Mensch, der nach Fehlern sucht. Ich bin auch nicht sonderlich penibel was kleine Macken oder so an geht aber sobald man eine Sache einmal hört, hört man sie immer wieder.
Kommen wir zurück zu dem MacBook. Ich hab mich ca. 4 Tage damit abgefunden und gehofft, dass es weg geht. Leider war dem nicht so also habe ich meinem Apple-Ansprechpartner eine Mail geschrieben, ihm das Problem geschildert und gefragt, wie man da weiter verfahren soll. Da mir ein zweiter Tausch sehr unangenehm wär, habe ich vorgeschlagen ob ich das Problem evtl. im Apple Store reparieren lassen kann. Keine Stunde später hatte ich die Antwort und bekam einen erneuten Austausch angeboten. Nach kurzem Telefonat wurde mir auch zugesichert, dass ich mir keinerlei schlechte Gedanken machen müsste, da man bei einem Notebook in dieser Preisklasse solche Dinge nicht vorfinden sollte. Also bekam ich nun MacBook Nummer 3 und was soll ich sagen, es steht noch immer hier. Diese Gerät kam ohne jegliche Probleme und ich kann auch bis heute nichts feststellen (will ich auch gar nicht). Ich kann hier nur sagen, dass ich höchst zufrieden mit dem Support von Apple bin, die die Geräte ohne Probleme getauscht haben auch wenn ich es an sich recht traurig finde, dass man überhaupt erst tauschen muss. Ich hoffe allerdings, dass ich da zu der Minderheit gehöre.
Das Fazit
Schlussendlich muss ich sagen, dass ich den Kauf bisher (trotz der zwischenzeitlichen Umtauschereien) absolut nicht bereut habe. Ich bin auch gar nicht böse drum, dass ich es mir jetzt geholt habe und nicht länger gewartet habe. Es ist zwar ab und zu noch ein wenig ungewohnt mit dem Mac zu arbeiten, da gewisse Kleinigkeiten, die man sonst aus Windows kennt, so nicht funktionieren (Dateien im Finder ausschneiden und wo anders einfügen) aber das wird sich mit der Zeit auch noch geben. Ich denke auch, dass ich mir so schnell kein neues Gerät kaufen werde, da ich es (wie schon erwähnt) eh nicht zum Spielen nutzen möchte und für die restlichen Anwendungen sollte es dann auch reichen. Ich rechne auch nicht damit, dass bald eine neue Art von HD-Filmen kommt (mein altes konnte diese auch in 720p nicht wiedergeben) oder das die Programme die ich nutzen möchte so extrem viele Ressourcen benötigen werden, dass es auf dem Gerät nicht läuft. Aber gut, es wurde ja auch mal (zumindest den Legenden zufolge) behauptet, dass 640 kb Arbeitsspeicher genug seien für alle jemals entwickelten Programme. Was ich mir vielleicht später einmal überlegen würde ist, mir eine SSD einzubauen, da sie ja extrem schnell sein sollen. Ich konnte bisher noch keine testen und lasse mich auch "momentan" gerne von den hohen Preisen abschrecken. Was man nicht weiß (kennt), macht einen nicht heiß.
Der Preis von etwas über 1500 € (Studentenrabatt lässt grüßen) schreckt einen natürlich immer noch ab, allerdings bekommt man dafür auch ein echt schickes Gerät, was bisher wenige Wünsche offen gelassen hat. Natürlich bekommt man für das Geld woanders mehr, dafür hat man dann auch kein OS X (was ich wirklich sehr angenehm empfinde) und normalerweise einen höheren Wertverlust bei seinem Gerät als dies bei einem MacBook ist.
Die Zufriedenheit ging sogar schon so weit, als das ich am liebsten meiner Freundin (nutzt momentan ein 10 " Netbook) im nächsten Jahr ein MacBook Air kaufen würde. Mal sehen was die Zeit so bringt und da nächstes Jahr ein Jubiläum ansteht.....
Liebe Grüße,
Marc
- 13.04.2012, 18:35 #14
Hallo Julia, Danke noch für diesen absolut lesenswerten und Perfeckten Bericht

Du hast mir bei der Entscheidung bezgl. des Macs sehr geholfen, und es Wird auf jedenfall das Air 13" mit 128 GB
Das war genau die art von erfahrung, die noch gefehlt hat.
Vielen dank.Unglücklicherweise muß man klug sein, um Dummheit zu erkennen.
Darum bemerkt sie so selten jemand bei sich selbst. "Gregory House"
- 14.04.2012, 11:56 #15Grahams Jubiläumsapfel
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- 105
Auch an Marc2006 mal ein herzliches Dankeschön, für einen solch umfangreichen Bericht. Es gibt Menschen die schreiben soviel nicht in 365 Tagen zusammen
Mac OS X Lion
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