Ich werde ab Oktober an der Technischen Universität in Dresden ein Informationssystemtechnik-Studium beginnen, welches eine Kombination aus Informatik und Elektrotechnik ist (werden Grundlagen der Informatik und Elektrotechnik vermittelt).
Nun will ich mir gerne ein MacBook zusätzlich zu meinem Windows-Desktop-PC anschaffen.
Jedoch bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich beim Studium mit dem Mac vielleicht Probleme bekomme. Würde wahrscheinlich auch parallel zu OS X Windows XP installieren. Will OS X vor allem für Multimedia und Musikaufnahme nutzen. Windows vielleicht eher zum Programmieren o. bei Programme, die nicht für OS X gibt.
Hat jemand Erfahrungen mit einem MacBook bei einem Informatik- o. Elektrotechnikstudium?
Ist ein MacBook für den Studiumsalltag ausreichend (also spielen will ich ja damit eh nicht)?
Würde euch für eure Meinung dankbar sein!
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04.09.2008, 14:44 #1Granny Smith
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MacBook geeignet für Informatik/Elektrotechnik-Studium?
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04.09.2008, 14:46 #2
ich kann zu deinem studium und zu deinem bereich nix sagen.
ich bin medieninformatik student und bereue nicht mir das mb für das studium gekauft zu haben. zum programmieren ist es in meinen augen das beste was ich jeh besessen hab. (ist aber nur ansichtssache)
multimedia eh unschlagbar.
ka, kann nur sagen, für meinen berreich ist es perfekt.MacBook White Unibody!
MCI (Mensch Computer Aktion) Gedanke, iPhone4 > all!
LG
M
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04.09.2008, 14:51 #3
Was sollte damit nicht möglich sein? selbst wenn du Win Sachen wie eventuell acad o.ä. brauchst kannst du dein MB ja nativ unter osx booten.
Also, es spricht wirklich garnichts dagegen! Wenn du Musikaufnahmen machst, solltest du aber nen Monitor verwenden. Logic auf nem MB ght garnicht.equip. used: MBP 2.4 (early 08) / iPhone 2G 8GB / iPod Shuffle 2G
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04.09.2008, 14:56 #4Granny Smith
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Also läuft Windows auf nem MacBook genauso gut wie auf nem normalen Windows-Notebook und somit kann ich dann auch alle Programme, die für Windows-Rechner geschrieben sind, darauf laufen lassen?
Wäre ja schön, wenn es da keine Probleme gäbe.
(Zur Musikaufname würde ich das MacBook natürlich nur unterwegs verwenden. Sonst an nen 22"-Monitor anschließen.)
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04.09.2008, 14:59 #5
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04.09.2008, 15:10 #6Granny Smith
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Habe früher mit Logic auf nem Mac aufgenommen. In letzter Zeit aber Pro Tools auf nem Desktop-Rechner benutzt.
Werde mir wahrscheinlich ne externe Audiokarte/Aufnahmekarte kaufen (wahrscheinlich von M-Audio o. Digidesign). Würde dann halt gerne damit mal bei Konzerten (wo ich ab u. zu die Technik betreue) z.B. die Master-Spur mit dem MacBook aufnehmen wollen o. mal Gesang und Gitarre oder so. Hoffe dazu reicht die Leistung des MacBook.
(kurze Frage: was genau meinst du mit nativ?)
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04.09.2008, 15:16 #7
Die Leistung reicht, nur die Bildschirmauflösung ist zu gering. Bei 2 Masterspuren wird es gehen. Ich nehme aber z.b. beim Schlagzeug mindestens 8-10 Spuren gleichzeitig auf und dafür ist der Bildschirm einfach zu klein. Auch bei Projekten, die track-by-track aufgenommen werden ist bei mehr als 4 Spuren schluss, jedenfalls macht es keinen Spass mehr.
Nativ bedeutet lediglich,das alle Hardware Komponenten direkt angestuert werden, wie bei einem normalen WIN Rechner auch. Es gibt auch Programme, die WIN unter OSX emulieren.equip. used: MBP 2.4 (early 08) / iPhone 2G 8GB / iPod Shuffle 2G
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04.09.2008, 15:36 #8Rhode Island Greening
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Joa, erst einmal willkommen im kleinen Kreis der ISTler in Dresden

Also, zum Studium selbst brauchst du nicht unbedingt ein super-tolles Notebook, und auch nicht unbedingt einen Mac, auch wenn dieser sehr nützlich ist, denn das Gerät ist dein Werkzeug, mehr nicht. Ich für meinen Teil habe die ersten beiden Semester eigentlich nur PDFs (Skripte, Aufgaben, etc) ausgedruckt, mal was für's Praktikum Programmieren in C mit XCode geschrieben oder ghc genutzt (wirst du im 2. Semester kennenlernen).
Über die TUD und das MSNAA-Programm von Microsoft kriegen wir alle MS-Produkte kostenlos, mit Ausnahme der Office-Komponenten Word, PP, Excel. Das solltest du bedenken, falls es ein Mac wird, denn dann kannst du XP Pro / Vista Business - Lizenzen kostenlos erhalten, brauchst den Freunden von MS also kein Geld in den Rachen werfen.
Ich für meinen Teil habe aber nie Windows nutzen müssen, eigentlich alle Programme liegen auch für Mac OS X bzw. Linux vor. Dementsprechend verwaiste die Win-Partition bei mir, und musste einer VMWare-VM weichen, die vollkommen ausreicht. Das Programm gibt's mit Studentrabatt übrigens schon für knapp 30€.
Oh, und um den Fortbestand der ISTler zu sichern (nach 2 Semestern sind nur noch ca. 20-30% der Anfänger "unter uns") ... Das MacBook wirst du in den Vorlesungen nicht brauchen, also komme erst gar nicht in Versuchung, es mitzunehmen. Stift, Papier und ein ausgedrucktes / gekauftes Skript sind dein Freund.
Ach, und IST ist nicht "Grundlagen von E-Tech und Inf"... die Grundlagen der beiden Fächer werden eher weggelassen, und einiges vorausgesetzt. Man kann es mit der richtigen Motivation aber trotzdem packen
Ich hoffe du hast dir die Infobroschüre mit ihren dezenten Hinweisen ("vergiss deine Freizeit") durchgelesen. Und ja, dort wird ein wenig übertrieben, aber es ist echt nicht ohne.
XardasMacBook Pro 15,4" ~ CD 2,16 ~ 2GB ~ 250GB ~ Leopard 10.5.5
iPod touch ~ 16 GB
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04.09.2008, 15:51 #9Granny Smith
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@ Xardas
echt cool hier einen ISTler aus Dresden anzutreffen (in welchem Semester bist du?)!
Jetzt habe ich also erstmal keine Bedenken mehr mir nen MacBook zuzulegen.
Wegen dem IST-Studium habe ich vor allem einige ISTler befragt. Mir wurde auch meistens gesagt, dass dieses Studium schon sehr anspruchsvoll ist. Hoffe, dass ich genug Selbstmotivation und Verständnis habe, um es trotzdem zu schaffen.
Wenn du mir Tipps geben kannst, was ich mir als Grundlagen vorher noch anschaun sollte, weil das vorausgesetzt wird, würde ich mich drüber freun.
Aber nun wieder zum Thema: Muss man beim IST-Studium auch mit CAD-Programmen arbeiten bzw. ist das MacBook dafür ausreichend?
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04.09.2008, 16:29 #10Rhode Island Greening
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Ich bin demnächst im dritten Semester, also noch im 2.

OT
Tja... Grundlagen, Tipps... Also, ich für meinen Teil durfte vor dem Studium noch neun schöne Monate bei der Bundeswehr absolvieren, wodurch ich dann leider etwas "raus" war, was den Stoff anging. Da ich ja nicht weiß, aus welchem Bundesland du bist, was deine LKs im Abi waren (vermutlich Mathe + Physik / Inf / ...) etc, da kann ich erst einmal nur ganz allgemein sagen:
Du wirst im Prinzip alles brauchen, was du in Mathe im Abi hattest, das wird dann im ersten Semester nochmals vertieft. Und verlasse dich nicht zu sehr auf Taschenrechner, die darf man nur in E-Technik nutzen. Für eben jene E-Technik müssten die Grundlagen (Ohm'sches Gesetzt, Reihen- & Parallelschaltungen, Strom / Spannung) reichen. Ansonsten... programmieren musst du noch nicht können, es hilft aber, auch wenn einiges dadurch sehr langweilig werden kann. Benutzte Sprachen sind dann (so etwa, wir definierten noch unsere eigene) C und Haskell, letzteres erst im 2. Semester. Oh, und unter Umständen Prolog in Logik... ein sehr schönes Fach *hust*, aber der Professor ist auch Apple-Fan und MBA-Besitzer.
/OT
Hm, also ich musste bis jetzt noch keinerlei CAD-Spielchen machen, und entsprechende Programme sind auch nicht in unserem kostenlosen Downloadangebot enthalten (bei den Maschinenbauern schon, die nutzen das dementsprechend auch), deswegen würde ich sagen, das kommt nicht vor. Und notfalls geht's halt ein bisschen langsamer oder du musst auf Rechner der Inf-Fakultät ausweichen.
XardasMacBook Pro 15,4" ~ CD 2,16 ~ 2GB ~ 250GB ~ Leopard 10.5.5
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