
Zitat von
eet
Oder vielleicht meinst du auch folgendes, und ich habe nicht richtig verstanden: Bei Linux installiert man Programme für gewöhnlich nicht von CD oder durch ein runtergeladenes Installationsprogramm; man trägt stattdessen die Adressen von Servern ein, auf denen die Software liegt. Die offiziellen Server der jeweiligen Linux-Distribution sind automatisch aktiviert; dadurch hat man aus einem Systemprogramm heraus, das die Software verwaltet (Paketverwaltung), die Möglichkeit jedes der abertausend Programme, die es für Linux gibt, mit einem Knopfdruck zu installieren oder zu deinstallieren.
Wenn ich, wie ich schrieb, zusätzliche Update-Server eintrage, bewirkt das, dass beim Update automatisch einige 'offizielle' Programme von openSUSE, die aus rechtlichen Gründen meinetwegen keine AVIs abspielen dürfen, durch inoffizielle Versionen ersetzt werden, die dies können.
Dein Mac unterscheidet sich von einer 'Dose' durch das Design; drinnen steckt dieselbe Hardware (abgesehen von einem moderneren BIOS und Eigenheiten, die nur dazu da sind, zu verhindern, dass MacOSX auf 'normalen' PCs läuft); nun ja, bei den mac-Minis, und ich glaube auch bei den iMacs, werden allerdings eher Notebook-Platinen verbaut. Aber grundsätzlich ist leider auch der Mac eine hundsgewöhnliche Intel-Dose.
Auch auf G4- und anderen PowerMacs läuft aber Linux. Tatsächlich ist Linux für PowerMac-Besitzer jetzt doch wahrscheinlich der einzige Weg, an ein aktuelles Betriebssystem zu gelangen. Oder wird Leopard auf G4-Prozessoren laufen?
Du kriegst fast nirgends einen PC mit vorinstalliertem Linux; wird dank Dell aber (hoffentlich) bald anders werden, angekündigt haben sie's zumindest.