Hiho,
folgendes Thema richtet sich an alle, die sowohl Mac OS X als auch Linux (Ubuntu) nutzen und viel Erfahrung bei der Arbeit mit beiden Betriebssystemen haben.
Es handelt sich um folgendes:
Ich streite mich seit längerem mit einem Freund, der ein Linux Verfechter ist, darüber, welches OS das bessere ist. Mir persönlich geht es dabei gar nicht darum, welches OS die Nase vorn hat, sondern ich versuche ihm immer wieder zu erklären, dass Apple mit Mac OS X ein anderes Ziel verfolgt, als die Open Source Gemeinde mit Linux: nämlich Benutzerfreundlichkeit.
Gerade das Thema Benutzerfreundlichkeit speist er als "Kinder OS" und "Klicki bunti" ab. Da ich selbst Ubuntu nur kurz ausprobiert habe, würde ich von den Pros mal gerne wissen, wie sie dazu stehen, welches OS sie bevorzugen und vor allem mir genauer erklären können, welche konkreten Vorteile Linux gegenüber Mac OS X hat.
Ich lege dabei wirklich wert auf persönliche Erfahrungen, Artikel im Internet hab ich dazu schon selbst gefunden, leider sind darunter nur Quellen, die OS X Linux gegenüber schlechter darstellen und meist von Linux Verfechtern geschrieben.
***Falls es dieses Thema schon im Forum gibt - sorry, aber ich hab es nicht gefunden.***
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 566
Thema: Mac OS X VS. Ubuntu
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07.08.2009, 19:01 #1
Mac OS X VS. Ubuntu
The greatest pleasure in life is doing what people say you cannot do.
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07.08.2009, 19:13 #2
Also als einen wirklich guten Vorteil von Ubuntu und auch besser in der Benutzerfreundlichkeit sehe ich die Paketverwaltung. So einfach und zentral geregelt lässt sich unter keinem anderen mir bekannten System Programme installieren.
Ansonsten finde ich Mac OS X in Verbindung mit Applehardware besser. Wenn ich nur meinem Freund zuschaue, wie es damit abquält, unter Ubuntu die Bildschirmhelligkeit dimmen zu wollen...
An diesem Beispiel sieht man halt, dass Apple in Sachen Benutzerfreundlichkeit da einen großen Pluspunkt hat (besser auf die Hardware abgestimmt).
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07.08.2009, 19:54 #3
Drag'n'Drop ist also zu schwer? Zudem man unter OSX mehrere Versionen des gleichen Programms nebeneinander installieren kann - Und zwar als Laie!
Paketverwaltungen gibt es auch für den BSD-Bereich von OSX. Mit Macports und fink hat man viele in der Unix- und Linux-Welt verfügbare Programme zur Auswahl und kann diese leicht installieren.
OSX ist momentan auch das einzige Unix, für welches über ein breites Spektrum an kommerzieller Software verfügbar ist.
Somit ist OSX das einzige Betriebssystem, was die Vorteile von Open-Source und Closed-Source vereint.Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
Deckt 2% des Richtwertes des täglichen Apfeltalkbedarfs basierend auf einem Karmalevel von 200 Pt.
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07.08.2009, 19:55 #4Clairgeau
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Das ist ein gewaltiger Pluspunkt aus meiner Sicht.
Hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit: die meisten verstehen darunter ja nur Klickibunti. Wenn du darauf abzielst, dann sieh dir einen gnome desktop mit einem dock an, od. kde. Und das Ziel vieler Linux-Distris ist natürlich Benutzerfreundlichkeit.
Für einen erfahrenen User ist es vermutlich die Offenheit und Flexibilität, die den Unterschied ausmacht.
Die Diskussion welches OS besser sei, ist absolut überflüssig. Das entscheidet jeder für sich. (man bedenke die verschiedenen Herangehensweisen, Einsatzzwecke, …)
PS: Du kannst dir selber ein Bild machen: VirtualBox+Ubuntu. Läuft bei mir absolut problemlos, ist schnell installiert und kommt deinem OS X System nicht in die Quere.
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07.08.2009, 20:00 #5The greatest pleasure in life is doing what people say you cannot do.
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07.08.2009, 20:02 #6
ufff total falscher Ansatz. Ich glaube kaum, dass überhaupt jemand hier sagen kann, was das bessere OS ist. Für mich ist ganz klar, dass beide ihre Berechtigungen im Markt haben. Die Zielgruppen sind einfach andere.
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein (1879-1955)
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07.08.2009, 20:12 #7
Ich bin sogar OSX und Linux-User (Debian). Letzteres nutze ich allerdings ausschließlich im Serverbereich.
"Besser" kommt auf den jeweiligen Einsatzzweck an. Brauchbar sind sowohl Linux als auch OSX. Beides sind auch technisch gesehen sehr gute Betriebssysteme.Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
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07.08.2009, 20:43 #8
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07.08.2009, 21:09 #9Welschisner
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Wenn man was Kompliziertes gelernt hat, will man's auch anwenden und auch zeigen, daß man was kann, was andere nicht können. Klar, daß man dann echte Benutzerfreundlichkeit "als 'Kinder OS"' oder 'Klicki Bunti' ab[tut]".
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07.08.2009, 21:31 #10
Zum Thema 'Kinder OS"' und 'Klicki Bunti': Ich denke beinahe jeder der heute Linux im Desktop Bereich einsetzt, benützt Teile von Compiz. Von daher kann man die Argumente gerne zurück geben
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein (1879-1955)
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Da er so sehr davon überzeugt ist, könnte es ja tatsächlich sein, dass Linux so gut ist, deswegen möchte ich es selbst von Leuten hören, die es wirklich tagtäglich benutzen.


