suse kann vieles von vornherein, was bei anderen distributionen erst mühsam konfiguriert und hinzugefügt werden muss. man kann sich ja gerne über gepatchte kernel, das windows-feel und grafische tools aufregen.... ist man aber ehrlich, so muss man eingestehen, das YAST einem anfänger durchaus helfen kann mit einem unbekannten system besser klarzukommen.
ich habe damals mit einem debian angefangen und habe alleine 1,5 tage gebraucht, bis das system lief und ein xserver mal was darstellte...
ubuntu habe ich in einem frühen stadium getestet und für unausgereift befunden. vieles ging noch nicht, oder nicht richtig. das mag sich ja geändert haben. ubuntu zielt aber auf ein ähnliches anwenderprofil, ohne wirklich die gleiche leistung zu erbringen.
ich verspreche aber mir ubuntu noch einmal zu installieren, um mir ein besseres bild machen zu können...
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Thema: linux auf mac
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30.03.2006, 09:26 #11MBP 15" 2,66 & iMac 20" 2,0 | iPhone 3G 16GB | iPod Nano 3G 8GB | seite
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30.03.2006, 09:47 #12Baldwins roter Pepping
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Ich verwende in der Arbeit auch Suse 9.3 und muss sagen, dass es schon recht ordentlich läuft. Man kann es sehr schnell aufsetzen und dann funktionieren i.d.R. auch alle Features. Die Lernkurve ist etwas flacher als bei anderen Distris - allerdings steigt sie steil an, wenn etwas eben _nicht_ funktioniert. So gesehen vermittelt der yast eine trügerische Sicherheit.
aber für den Einsteiger sicher auch ok.
Gruß,
.commander
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30.03.2006, 10:13 #13
SuSE ist das Windows unter den Linuxen …
Also: SuSE verwendet das RedHatPacketManagement und das hat design fehler. SuSE hat eine art Registry - wenn du von Hand änderungen machst - was bei Linux fast alltäglich ist, weil yet another setup tool (kurz YAST) halt nicht alles kann - dann änderst du die config-datein. Wenn du dann mal Yast benutzen mußt - um zum beispiel sicherheitsupdates einzuspielen - dann stellt es den ihm bekannten zustand der configurationsdateien wieder her - ok, deine manuellen änderungen werden in .bak-datein gespeichert, aber: deine änderungen sind erst mal aus dem „registry”-gedächtnis zurück gesetzt …
Wenn du bei SuSE eine Software nicht als package einspielst, sondern selbst kompilierst (z.B. PHP) dann weiß das package-management nichts davon. Wenn du ein package einspielen willst, das von einem anderen Package mindestens die Version x.z.3 verlangt, du aber vorher die x.z.2 hattest, und dann von hand x.z.4 compiliert hast, denkt das package-management du hättest immernoch x.z.2 und verweigert die installation des neuen tools …
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Das Packagemanagement von Debian funktioniert anders. Jedes Package weiß wovon es abhängig ist, und es schaut im system selbst nach, was da ist. Das bringt eine viel höhere sicherheit und natürlich einen höheren kompfort. Wenn du ein Tool aus package A installieren möchtest, geht es die abhängigkeiten durch, und wenn A von B.x.z.3 abhängig ist, du aber nur B.x.z.2 hast, fragt es dich, ob es B.x.z.5 installieren soll (weil es B.x.z.5 gerade als letzte version gibt) … Diese abhängigkeitskontrollen führt es natürlich auch für B durch - bis alle abhängigkeiten fehlerfrei aufgelöst werden konnten - erst dann beginnt die installation. Das ist der Grund, warum das DebianPackageManagementTool auch für SuSE portiert wurde :)
Ubuntu basiert im übrigen auf debian - ist nur viel schneller und regelmäßiger was updates und versionen angeht …
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Ich würde jedem einsteiger für den Desktop-bereich ubunto empfehlen - doer kubuntu mit KDE. Für Server ein sauberes Debian - und für vortgeschrittene Linux-Destop-user natürlich auch ein reines Debian …
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Debian gibt es in drei geschmacksrichtigunen:
stable - für produktivumgebungen alles konservertiv und sicher
unstable - die packages stehen vor stable, sind neuer moderner können aber theoretisch noch bugs enthalten
testing - brandneue versionen, läuft - aber nicht garantiert
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30.03.2006, 10:32 #14
ich würd mal spontan yellowdog empfehlen.
das is nämlich dein einzige grosse distribution die extra für apple rechner gemacht wird.
die aktuelle 4.1 gibts jetzt auch zum download.
bevor ich frickelware von unbuntu, suse oder debian installieren würde, würd ich ersma yellowdog nehmen.
da funzt dann auch alles direkt von haus aus und du musst dir nicht ersma apple treiber für die applespezifischen geräte im pm zusammensuchen.
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30.03.2006, 11:00 #15Baldwins roter Pepping
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Von da aus ist es nur noch ein kleiner Schritt zu dem für Hardcore Linuxer üblichen Distri-Bashing
Zitat von angelone
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30.03.2006, 11:39 #16naja, das war darauf bezogen, dass ausser yellowdog, alle anderen distris nur ppc kompilierte pakete haben, die halt für ppc sind, aber nicht extra für applerechner
Zitat von commander

yellowdog macht seine distri so, dass die sofort auf applerechnern läuft.
alle geräte werden von haus aus korrekt erkannt und laufen direkt.
find ich super.
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30.03.2006, 11:57 #17Jetzt ja nicht mehr
Zitat von Sir Q
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Zum eigentl. Thema Linux, kann man nur sagen, dass man moeglichst Distributionen mit rpm (RPM Package Manager) meiden sollte, mit der Aufloesung von Abhaengigkeiten (und die gibts bei Linux zu genuege) haperts da doch extrem - auch wenn Yum und Yast was versuchen in der Richtung. Und wers unbedingt brauch, sollte sich apt4rpm anschauen.
Noch besser sind die Ports, aber das ist ein anderes Thema.Signatur verreisst.
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30.03.2006, 17:34 #18apfelfreakInaktiv
Ich habe mir jetzt einmal die Live-Version von ubuntu geladen und auf eine CD gebrannt. Wenn ich den iMac (G5) nun mit gedrückter C-Taste starte, kommen diese Infos, dass dies eine Live-Version von ubuntu sei usw.
Wie starte ich aber? Wenn ich 'live' oder 'live-powerpc' eingebe dann kommt bei mir einfach die OpenFirmware und ich kann nichts mehr machen...
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30.03.2006, 19:14 #19Puh, auch wenn ich dazu meine Hände an der Tischplatte festbinden muss, halte ich mich dann doch zurück um obiges zu vermeiden, weil der ein oder andere ein klein wenig haltlosen Kram erzählt...
Zitat von commander
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30.03.2006, 20:18 #20
kann ich ja nicht so gut haben, wenn jemand neben seiner eigenen keine zweite meinung duldet...
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