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  1. #1
    Reinette de Champagne
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    Kurzreview Alesis M1 Active 520

    Kurzreview Alesis M1 Active 520

    Ich habe vor einiger Zeit ein Paar Bilder der Alesis M1 Active 520 in der Apfeltalkgalerie hochgeladen und wurde von einigen Nutzern gebeten, doch ein kleines Review über diese Lautsprecher zu schreiben. Es tut mir furchtbar leid, dass ich erst jetzt dazu gekommen bin, das Review hier zu veröffentlichen und hoffe, dass das Interesse an diesem Artikel dennoch vorhanden ist.
    Es handelt sich hierbei um aktive 2-Wege-Studiomonitore, die hauptsächlich für den Nahfeldbereich entwickelt wurden. Die Lautsprecher sind nur im Paar erhältlich, der Straßenpreis bei den mir bekannten Online-Musikhäusern (z.B. Thomann, Musicstore Köln, Musik-Schmidt) liegt bei 193,00 Euro.

    Technische Daten:

    * 5" Polypropylen-Tieftöner
    * 3/4" Seidenhochtöner
    * Trennfrequenz 2,8kHz
    * Endstufenleistung:
    - Hochton: 30WRms
    - Tiefmittelton: 45 WRms
    * Frequenzgang: 56Hz - 20 kHz (1)
    * Schalldruck: 90 dB(A) (Gain auf Maximal, 85mV Rosa Rauschen als Eingangssignal)
    * Anschlüsse:
    - XLR (symmetrisch, 20kOhm Eingangsimpendanz)
    - 1/4" (6,3mm) Klinke (symmetrisch/unsymmetrisch, 20kOhm/10kOhm Eingangsimpendanz)


    Auspacken:

    Die Lautsprecher kamen mir in einem stabilen Versandkarton von alesis an. Dieser passte wie angegossen um den eigentlichen Karton, in dem sich neben den beiden Lautsprechern auch zwei Kaltgerätekabel und eine Bedienungsanleitung befand. Die Lautsprecher sind jeweils in eine ca. 2 mm dicke Schaumstofftüte verpackt gewesen, die Vorderseite wurde gegen eine mögliche Beschädigung der Membrane mit einer dünnen aber stabilen Pappe geschützt. Dieses Paket ist in zwei dicke Styroporschalen (ca. 3,5 cm Wandstärke) an der Ober- und Unterseite der Lautsprecher eingefasst. Im Hauptpaket sind diese Pakete nochmals durch eine dicke, dazwischengesteckte Pappe getrennt.

    Design und Verarbeitung:



    Schaut man die hauptsächlich in schwarz gehaltenen Lautsprecher an, fällt als erstes der silberne Waveguide um den Hochtöner in den Blick. Dieser ist aus einem Stück gefertigt und von der Front bis auf die Oberseite gezogen. Zusätzlich zu dem Hochtöner beinhaltet er den aus Aluminium gerfertigten Powerschalter, der von einem aus klarem, farblosen Kunststoff gefertigten Ring umgeben ist. Dieser Ring hat eine Verlängerung zur Front und ist Blau beleuchtet, sobald der Lautsprecher eingeschaltet ist und färbt sich Rot, sobald der Verstärker überlastet wird.
    Zur vermeidung von störenden Reflexionen sind die Seitenkanten der Lautsprecher leicht und die obere und untere Kante mit einem größerem Radius abgerundet.



    Hält man einen der Lautsprecher in der Hand, dreht und wendet ihn, dann fällt einem kein Mangel auf. Der Waveguide ist sauber in die Wandungen des Lautsprechers eingelassen, der gerillte Einschalter (der einem vom Macbook Pro her bekannt vorkommt) lässt sich fast widerstandslos, dennoch mit einem gut fühlbarem Einrasten, betätigen und man kann keine unsauber laminierten Stöße bzw. holzfarbene Rillen finden. Lediglich, dass die aufgesetzte Front (der Teil, der den Tiefmitteltöner beherbergt) etwas größer als die restliche Box ist könnte das Gesamtbild trüben, da die hierdurch entstehende Kante jedoch sehr gleichmäßig ist, fällt dieses Manko nicht all zu sehr auf.

    Anschlüsse und Konfigurationsmöglichkeiten:



    Das obere Drittel der Lautsprecherrückseite wird vom runden Bassreflexport bestimmt, hierneben befinden sich zwei Piktogramme, welche die Pinbelegung der Anschlussstecker darstellen.
    Im mittlerem Teil befinden sich die Signaleingänge, ein Potentiometer zum einstellen des Gains und ein Vier-Band-Equalizer. Mit diesem lässt sich die Absenkung bzw. Anhebung der Frequenzen im Tiefton- Mittelton- und Hochtonbereich einstellen und zusätzlich noch in zwei Stufen die Basserhöhung bei Wandnaheraufstellung kompensieren.
    Im unteren Drittel findet man einen Eingangsspannungswahlschalter (220-240V AC oder 100-120V AC), die Kaltgerätebuchse zur Stromversorgung und einige Angaben zur Stromaufnahme, Sicherheitshinweise, Seriennummer etc.

    Höreindruck:

    Die Lautsprecher machten in der Wiedergabe einen sehr ausgewogenen Eindruck. Basskräftig mit erstaunlichem Tiefgang für ein 5"-Chassis, dennoch nicht dröhnig oder zu Basslastig. Die Mitten waren da wo sie hingehörten und der Hochton war klar aber nicht aufdringlich. Insgesamt dass, was man als nicht-profesioneller Endkunde von solchen Lautsprechern erwartet.

    Fazit:

    Klangtechnisch sind die Lautsprecher in Ordnung, das Design fand ich persönlich sehr ansprechend, jedoch ist dies wohl geschmackssache und liegt deshalb im Auge des Betrachters. Leider muss ich aber beim Kauf dieser Lautsprecher zur Vorsicht raten:
    Wer sich diese Lautsprecher zulegen möchte sollte sie möglichst nicht im Internet bestellen, sondern direkt in einem Musikgeschäft kaufen und das entsprechende Lautsprecherpaar noch vor dem Kauf probehören. Ich hatte insgesammt zwei Paare bei mir (im Internet bestellt), beim ersten Paar war in einem Lautsprecher die Endstufe ganz ausgefallen, im zweiten Paar hatte ich ein Dauerknistern auf einem Kanal und jedes mal konnte die Signalquelle als Verursacher ausgeschlossen werden.

    Also:
    Entweder direkt im Fachhandel zulegen oder gegebenenfalls auf das Zurückschicken einstellen.
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  2. #2
    Weisser Rosenapfel Avatar von Ikenny83uk
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    Vielen Dank für das sehr informative Review. Ich denke, ich werde die Woche mal bei PPC (nicht PowerPC sonder ProPercussionCenter ) in Hannover vorbei und schau ob eben selbige zum Probehören da sind.

    gruß
    Sebastian
    equip. used: MBP 2.4 (early 08) / iPhone 2G 8GB / iPod Shuffle 2G

  3. #3
    Reinette de Champagne
    Themenstarter

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    achja, wenn ich am donnerstag meine letzte klausur vorbei hab schreib ich vll noch eins zu menen jetzigen lautsprechern: krk rp5
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  4. #4
    Weisser Rosenapfel Avatar von Ikenny83uk
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    Moin,
    ich habe mich nun für die Yamaha HS-50m entschieden. Die klngen mir beim Probehören wesentlich ausgewogener. Allerdings sind sowohl die Alesis als auch die Yamaha viel zu klien für seriöses Monitoring und man darf nicht zuviel erwarten. Um das Bassverhältniss auszumischen braucht man schon sehr viel Zeit und eigentlich noch mindestens einen passenden Subwoofer.
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