Ein Audioausgang hat keine Impedanz. Diese wird erst vom Kopfhörer (Mal flax als "Verbraucher" bezeichnet) zum Audioschaltkreis hinzugefügt. Je geringer die Impedanz ist, desto mehr Leistung zieht der Kopfhörer vom Verstärker, demnach machen High-End Kopfhörer eigentlich keine Probleme, da sie eher höhere Impedanz haben, da so eine höhere Empfindlichkeit erreicht werden kann.
So lange du also Kopfhörer mit mindestens 4Ohm Impedanz verwendest, solltest du keine Probleme haben. Wenn die Impedanz der Kopfhörer weniger sein sollte kann der Audioausgang kaputt gehen, aber höhere Impedanz macht keine Probleme. Ab mehr als 60Ohm würde ich allerdings mal testen ob die nicht zu leise am Mac sind.
*Alle Angaben ohne Gewähr und nur aus dem Gedächtnis geschrieben![]()
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- 11.08.2010, 20:27 #1Granny Smith
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Kopfhörerimpedanz iMac
Hi,
ich plane mir Kopfhörer aus dem High-End-Segment zuzulegen.
Hier das Problem: Ich finde nirgends Daten über die Kopfhörerbuchse meines iMacs
Wichtig sind vor allem Impedanz und Ausgangsspannung.
Könnt ihr mir helfen?
Modell:
21,5" iMac Herbst 2009
3,06GHz Intel Core 2 Duo
OSX 10.6.4
- 11.08.2010, 20:50 #2
- 12.08.2010, 00:22 #3Granny Smith
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Das ist schon richtig, allerdings werd ich keine 600OhmSpule einstöpseln (Highendkopfhörer fangen gewöhnlich bei 150-300Ohm an), weil ich dann extreme Dynamikverluste durch extrem geringen Output erleide wenn die Buchse nur für 32Ohm (die meisten mp3-Player wie auch die iPods sind für 32Ohm) ausgelegt ist. Der Ausgangspegel der Buchse ist nämlich auf die Impendanz des Verbrauchers ausgelegt. Der Verbraucher weiß damit, wieviel Pegel bei ihm ankommt.
Ich will also wissen, ob ich noch was höre, wenn ich nen beispielsweise nen Beyerdynamic DT 880 mit 250Ohm dranstöpsle, oder ob er mir überhitzt weil die Buchse mit 2V rausschießt blabla.
Kennt jemad die techn. Daten??
Gruß
- 13.08.2010, 10:08 #4
Ganz im Ernst. Wenn du so krasse Unterschiede zwischen verschiedenen Impedanzen wahrnimmst, sollte die eingebaute Soundkarte nicht deine Wahl sein. Das macht der Kopfhörer auch nicht mehr besser.
Btw. wenn ein Beyerdynamic am Macbook überhitzt, würd ich mir Gedanken machen, ob es wirklich ein "High-End" Gerät war.
Und wenns zu leise ist, gibts protable Kh-Verstärker, die das Problem lösen.
- 13.08.2010, 20:40 #5Ontario
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Hi,
also offen gestanden, hab ich in meinem iMac noch keinen Kopfhoerer eingestoepselt, wohl aber in mein MacBook, und ich kann nur sagen - grausam!!!!
Denke mal nicht, dass der Soundchip des iMacs deutlich besser ist....
Also, wenn Du gescheit Musik hoeren willst gibt das so nix!
Da muss dann schon ne Soundkarte oder sowas her - Wenn ich gescheit Musik hören möchte, dann streame ich auf meine Logitech/Slim Devices komponenten, oder auch auf einen iPod Touch, aber never direkt am PC.
Viele Grüsse
carreraMac Book 13" Alu, iMac 27" i5 (mid2010), MacBook Air 11"
Time Capsule
iPhone 4 32GB
New iPad 32GB
- 14.08.2010, 19:32 #6Granny Smith
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Dank an carrera für seinen Erfahrungsbericht.
Ich hab mittlerweile herausgefunden, dass der Soundchip im iMac nur 16bit und 44k sampling macht. Die Buchse soll außerdem sehr schlecht geschirmt sein. Ich werde mich wohl noch auf ein FireWireInterface stürzen..
thx and bye
- 14.08.2010, 20:21 #7
Überhitzen kann dir dein Kopfhörer eigentlich nicht, da er ja mehr Widerstand hat, als vermutlich an der Buchse vorgesehen ist. Damit sinkt ja der fließende Strom, weil schließlich die anliegende Spannung konstant ist (oder zumindest sein sollte). U=R*I, sprich, wenn 2V Spannung anliegen und 250Ohm Widerstand angeschlossen werden, sprich, bei 2V Ausgangsspannung fließen etwa 8mA (Vereinfacht dargestellt). Damit sollte ein HighEnd-Kopfhörer klarkommen oder?
Ich glaube wirklich, dass diese Frage ziemlich irrelevant ist, schließlich sind wir in einem Mac-Forum… Hier stöpselt man Dinge aneinander und es sollte funktionieren. Wenn nicht sind es, wie Nightlauncher sagte, keine HighEnd-Geräte.
Ich hatte jedenfalls mit AKG K-144 Kopfhörern noch nie Probleme am Mac und die sind immerhin weit verbreitete Radio-/Studio-Kopfhörer.
Zum anderen Thema:
16Bit bei 44,1KHz ist doch CD-Standard. Findest du das wirklich so schlecht? Was für Musik willst du denn vom Rechner aus hören? So lange es sich dabei um komprimierte Dateiformate handelt sollten jawohl 44KHz und 16 Bit im Chip völlig ausreichen…
Was willst du eigentlich machen? Willst du nur Musik hören oder selber aufnehmen, bzw produzieren?
Natürlich ist ein FireWire Audiointerface eine gute Wahl wenn du selbst Musik produzieren möchtest. Ich verwende beispielsweise ein kompaktes Mackie-Interface (Onyx Satellite), welches für meine Bedürfnisse hervorragend ist und mit 150€ auch in einem guten preis-/Leistungsverhältnis steht.
- 16.08.2010, 11:53 #8Granny Smith
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Also gut- wühlen wir das Thema nochmal auf

Wahrscheinlich hab ich mich zu schlecht ausgedrückt.. Ein niedrigohmiger Kopfhörer hat an einer Buchse mit hohem Output schlechte Karten, da die viel zu große Leistung nicht nur in Schall umgewandelt wird, sondern auch vermehrt in Wärme. Natürlich ist Überhitzung die Seltenheit, aber der Klang leidet (ja es stimmt). MEIN PROBLEM war jetzt aber das umgekehrte - nämlich einen hochohmigen Kopfhörer an eine Buchse mit vermeindlich wenig Output zu stecken. Was passiert? Ganz klar: die Leistung wird niemals in den Optimumbereich fallen, d.h. der Kopfhörer ist zu leise, weil der Widerstand einfach zu fett ist. -> Dynamikverluste -> Klang leidet
Und klar ist der CD-Standard schon okay, aber aus so einem Kopfhörer sollte man mehr als nur CD-Standard herausholen, oder? Komprimierte Musik über so etwas zu hören ist schön dumm
Das Mackie-Interface schein nett. Aber ich glaube da bezahle ich mehr für den Namen als für die Technik
Meine Wahl ist ein Terratecgerät:
http://www.terratec.net/en/products/...r_en_3242.html
Optical In + Out


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