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  1. #1
    tank-girl
    Inaktiv

    Hilfe, schwarzer Bildschirm! Peinliche Frage ... (dringend)

    Hallo Leute,

    ich poste diese Frage hier unter "Unix & Terminal", weil ich nicht weiß, wo genau sie hingehört. Aber mein schwarzer Bildschirm indiziert, daß ich hier richtig bin. ;-) Hoffe, daß ihr Cracks mir weiterhelfen könnt.

    Zuallererst:
    Asche über mein Haupt!
    Cocktail ist nur für versierte Barkeeper zu empfehlen. ;-)

    Weil mein Powerbook (OS 10.4.4) neuerdings relativ langsam ist beim Umschalten (Apfel+Tab) zwischen verschiedenen Programmen und ich den "Regenbogenball" öfter sehe als mir lieb ist, habe ich Cocktail drüberlaufen lassen und die Caches geleert.
    Dann konnte ich es leider nicht lassen und hab in den weiteren Cocktail-Menüs herumgeschaut. Im Menü "Misc" (oder so ähnlich) hab ich unter "Startup Mode" (oder so ähnlich) auf "Single User Mode" geschaltet. Und den Rechner neu gestartet.

    Jetzt mein Problem:
    Powerbook startet ein paar Sekunden lang hoch mit dem gewohnten hellgraublauen Bildschirm und schaltet dann um auf einen schwarzen Schirm mit Kommandotext.
    Offensichtlich bin ich im "Single User Mode", doch mit Neustart (über Powerknopf) oder "reboot" über die Kommandozeile komm ich immer wieder zum selben Ergebnis.

    Was macht man jetzt als reiner Mac-Anwender und Nicht-Programmierer?
    (Zu meiner Verteidigung, ich verwende zumindest Apfel+c statt der Maus fürs Kopieren. *g*)
    Wie komm ich wieder ins (grafische?) Menü von Cocktail, damit ich das wieder umstellen kann?

    Bitte, bitte sagt mir, wie ich mein Powerbook wiederbeleben kann!
    (Schnell.)

    Vielen Dank,
    Lisa

  2. #2
    Horneburger Pfannkuchenapfel Avatar von DukeNuke2
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    1.414
    versuch es mal mit einem "init 3" in der kommandozeile.
    Musica artium optima est.

  3. #3
    tank-girl
    Inaktiv
    [FONT=Times New Roman]Edit:[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Mittlerweile hat mein Freund das Powerbook so weit bewegt, dass es „irgendwas“ gearbeitet hat (sprich, ich hörte es werken).[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Ein Mauszeiger ist wieder zu sehen und reagiert, das vor blauem Hintergrund.[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Und die Energiesparoptionen funktionieren offenbar auch, denn nach ca. 1 Minute verdunkelt sich der Bildschirm etwas, solange bis man die Maus wieder bewegt.[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Nach ca. einer halben Stunde höre ich nun aber gar nichts mehr vom Rechner, also keine Festplatte oder so.[/FONT]

    [FONT=Times New Roman]Mein Freund hat folgendes gemacht:[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Das Root-Device war read-only. Daher “mount -uw /“.[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Dann konnte man die Rechte für die Startup-Datei „/etc/rc“ auf ausführbar setzen und diese laufen lassen.[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Das Powerbook hat einige Daemons gestartet (internet, wlan, dns-responder, ...) und dann „neu gestartet“ bis zum blauen Bildschirm mit Maus.[/FONT]

    [FONT=Times New Roman]Weil sich das Powerbook nicht mehr rührte, hab ich mit Drücken des Powerknopfes nochmal neu gestartet.[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Wieder schwarzer Bildschirm.[/FONT]
    [FONT=Times New Roman]Auch booten von der System-DVD (mit gedrückter c-Taste) funktioniert anscheinend nicht.[/FONT]

    [FONT=Times New Roman]Wie geht's jetzt weiter?[/FONT]

  4. #4
    tank-girl
    Inaktiv
    Powerknopf gedrückt, neu gestartet, wieder schwarzer Bildschirm.
    "init 3" bewirkt nur folgende Antwort:
    "-sh: init: command not found"

  5. #5
    Pfirsichroter Sommerapfel Avatar von Rastafari
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    12.613
    Einfach nur 'exit' eingeben und fertig. Das ist alles.

    Dann konnte man die Rechte für die Startup-Datei „/etc/rc“ auf ausführbar setzen und diese laufen lassen.
    Im SU-Modus gibt es keinen anderen Benutzer als root.
    Und root braucht keine besondere Berechtigung, um irgendetwas auszuführen.
    Der kann das auch ohne. Selbst wenn du eine Datei auf Mode 000 setzt.

    Setze /etc/rc wieder auf root:wheel, Mode 664, oder du hast ein Sicherheitsproblem.

  6. #6
    Pfirsichroter Sommerapfel Avatar von Rastafari
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    Zitat Zitat von DukeNuke2
    versuch es mal mit einem "init 3" in der kommandozeile.
    Was soll denn das bewirken ???

  7. #7
    tank-girl
    Inaktiv
    Zitat Zitat von Rastafari
    Einfach nur 'exit' eingeben und fertig. Das ist alles.
    Darauf hätte ich wohl selbst kommen können. ;-)
    Konnte den Tip aber gar nicht mehr ausprobieren, denn was hat geholfen?
    Ein PRAM-Reset. (Fast das Allheilmittel.)

    Zitat Zitat von Rastafari
    Im SU-Modus gibt es keinen anderen Benutzer als root.
    Und root braucht keine besondere Berechtigung, um irgendetwas auszuführen.
    Der kann das auch ohne. Selbst wenn du eine Datei auf Mode 000 setzt.
    Ja schon, aber die root-Partition war auf "read only" gesetzt. Und daher (?) funktionierte einfach nichts, es kam immer eine Antwort so ähnlich wie "no permission" oder "cannot execute".

    Zitat Zitat von Rastafari
    Setze /etc/rc wieder auf root:wheel, Mode 664, oder du hast ein Sicherheitsproblem.
    Hab ich gemacht, danke.
    Nur aus Interesse: Könntest fu für einen vollkommenen Rookie in diesem Bereich wie mich noch erklären, was das bedeutet?

  8. #8
    Pfirsichroter Sommerapfel Avatar von Rastafari
    Registriert
    03.2005
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    12.613
    Zitat Zitat von tank-girl
    Könntest fu für einen vollkommenen Rookie in diesem Bereich wie mich noch erklären, was das bedeutet?
    Eigentümer: root (evtl. angezeigt als "System")
    Gruppenzugehörigkeit: wheel

    Mode 664 == Oktaldarstellung von 110110100
    Im Terminal liest sich das etwas menschlicher: -rw-rw-r--
    Das bedeutet:
    Normale Datei, ohne besondere Attribute
    Für den Eigentümer lesen und schreiben, nicht ausführbar
    Für die Gruppe das gleiche.
    Für alle anderen: Nur lesen, sonst nichts.

    Eingestellt wird das so im Terminal mit den Befehlen:
    Code:
    sudo chown root:wheel /etc/rc
    sudo chmod 664 /etc/rc
    Um die Verwirrung etwas zu steigern:
    All diese Rechtezuweisungen sind für alle Benutzer bindend - ausser für den Benutzer 'root' selbst.
    Der ist von sämtlichen Beschränkungen durch Zugriffsrechte unbeeindruckt.
    Laufen Programme unter der Identifikation von root, werden die Rechte nicht mal geprüft - sie werden einfach gewährt und aus.
    Da es während des Systemstarts noch gar keinen anderen Benutzer als root gibt, ist es also gänzlich überflüssig, dieses Skript als "ausführbar" zu kennzeichnen.
    (root darf sowieso immer alles ausführen, was er will. No limits.)

    Machst du diese Datei nun "ausführbar" (das wäre im Terminal ein: -rwxrwxr-x ), dann dürfen und können auch andere Benutzer das Startskript als Programm starten, anstatt es nur als Textdatei lesen zu können - das wäre zwar nicht fatal, aber würde u.U. sehr kuriose Effekte zeigen. Nicht gut das wäre.

  9. #9
    Dülmener Rosenapfel Avatar von angelone
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    (alternativ nach eingabe von exit wieder cocktail starten und singleuser mode wieder weg machen)
    mfg
    angel
    Schiess auf den, der aussieht die Burt Reynolds!
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