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  1. #1
    Rheinischer Krummstiel
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    Avatar von Flinx
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    Garageband für das iPad jetzt erschienen

    Moin!

    Das Wichtigste vorweg: Es läuft ganz wunderbar auf dem iPad 1!

    Nach einer Stunde herumprobieren kann ich sagen, dass Apple damit eine der besten iPad-Apps überhaupt geschaffen hat. Ich finde es schier unglaublich, was man mit dem Programm alles machen kann:

    • Duzende Gitarren, Klaviere, Keybords und Drums spielen und aufnehmen
    • Anschlagsdynamik für Klaviere und Keybords
    • Eigene Gitarren per Adapter anschließen, spielen und aufnehmen*)
    • Eigene Geräusche mit dem Mikro aufnehmen und als Samples spielen
    • Smart-Instrumente in zig Varianten als Begleiter spielen und aufnehmen
    • Das Ganze auf bis zu acht Spuren mischen und exportieren

    Einzige Verbesserungsvorschläge, die mir aktuell einfallen:

    • Anschlagsdynamik abschalten (funktioniert mit Gyroskop im iPad2 bestimmt besser)
    • Export nicht nur als AAC sondern auch als MP3

    Was denkt Ihr über das neue Garageband für iPad?

    Flinx

    *) Edith hat ein Video gefunden, wo jemand ein Mini-Keybord ans iPad angeschlossen hat und damit was in Garageband einspielt: http://www.youtube.com/watch?v=GfOhYMhvlWQ
    Geändert von Flinx (11.03.2011 um 13:24 Uhr)
    iMac (early '09) 24" 2.93Ghz, ATI 4850 / Macbook Pro (early '08) 15,4" 2,4Ghz, antiglare
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  2. #2
    Jonagold
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    Wenn ich mich mal kurz einklinken darf:

    Garageband hat mich wirklich beeindruckt auf der Keynote, meine Bedenken sind aber:
    Ich spiele selber kein Instrument, kann keine Noten lesen, geschweige denn irgendwelche Akkorde auf der Gitarre.
    Ist Garageband dadurch für mich nutzlos und mutiert eher zum rumklimpern oder ist auch mir die Chance gegeben, etwas anständiges zu kreieren?

  3. #3
    Rheinischer Krummstiel
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    Avatar von Flinx
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    Zitat Zitat von Mr.Scarface Beitrag anzeigen
    Ich spiele selber kein Instrument, kann keine Noten lesen, geschweige denn irgendwelche Akkorde auf der Gitarre.
    Ist Garageband dadurch für mich nutzlos und mutiert eher zum rumklimpern oder ist auch mir die Chance gegeben, etwas anständiges zu kreieren?
    Mit Smart-Instruments kannst Du ganz simpel Akkorde mit vier verschiedenen Tonfolgen pro Instrument (geht über den Regler oben) aneinanderreihen und aufnehmen. Wenn Du jetzt nicht völlig unmusikalisch bist sollte es Dir gelingen, halbwegs harmonische Musikstücke zusammenzustellen.

    Zwar gibt es eine Vielzahl von Instrumenten, klar ist aber auch, dass Du auf dem Weg jetzt keine superoriginellen Stücke komponieren kannst. Dennoch ist der Umgang mit Smart-Instruments mehr als nur reines herumklimpern. Ich finde vor allem die Automatik der Accoustic-Gitarre SEHR anständig.

    Das hier klingt, als wäre es nur mit Smart-Instruments erstellt:
    http://www.youtube.com/watch?v=15ruozrqgkw

    Flinx
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  4. #4
    Châtaigne du Léman
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    Ich habe mir GarageBand auch gerade gekauft und bin begeistert.
    Absolut bemerkenswert wie viele Gedanken sich die Leute bei Apple zur Umsetzung der virtuellen Instrumente gemacht haben.
    Macht sehr, sehr viel Spaß!

    Mein erster kleiner Test, mies gespielt und abgemischt, aber man kann sich grob ein Bild machen (sind nur ein paar Takte):
    http://www.file-upload.net/download-...yTest.m4a.html

  5. #5
    Rheinischer Krummstiel
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    Hier ist noch ein Video (leider nicht so gut aufgenommen), wo jemand in 8 Minuten einen kurzen Songteil mit 5 instrumenten zusammenstellt:
    http://www.youtube.com/watch?v=mEpIWdUU4ok

    Ich finde, da bekommt man einen guten Eindruck, wie das Ganze funktioniert.
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  6. #6
    Jonagold
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    Zitat Zitat von Flinx Beitrag anzeigen
    Hier ist noch ein Video (leider nicht so gut aufgenommen), wo jemand in 8 Minuten einen kurzen Songteil mit 5 instrumenten zusammenstellt:
    http://www.youtube.com/watch?v=mEpIWdUU4ok

    Ich finde, da bekommt man einen guten Eindruck, wie das Ganze funktioniert.

    Apropos kurzer Songteil:
    Gibt es eine Laufzeitbeschränkung??

  7. #7
    Rheinischer Krummstiel
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    Zitat Zitat von Mr.Scarface Beitrag anzeigen
    Apropos kurzer Songteil:
    Gibt es eine Laufzeitbeschränkung??
    Du meinst eine maximale Songlänge? Gute Frage.

    Ich habe eben mal ein Gitarrensolo zusammengeklickt und aufgenommen. Der Teil besteht aus acht Takten bei Tempo 80. Ein Abschnitt im Aufnahme-Menu kann aus bis zu 32 Taken bestehen, maximal 10 Abschnitte sind erlaubt. Der exportierte Song war dann 96 Sekunden lang, d.h. bei 10 Abschnitten hätte er eine Dauer von 16 Minuten. Wenn ich das Solo in einer höheren Geschwindigkeit spiele, niemmt die Gesamtdauer natürlich ab. Im iPad-Garageband gibt es leider keine Anzeige für die Anzahl Takte bzw. Dauer in Minuten.

    Flinx
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  8. #8
    Königsapfel
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    Ich will nicht übertreiben, aber diese App ist einfach genial konzipiert. Selbst der musikalisch gänzlich Unbeleckte kann damit (und diesmal wirklich) intuitiv brauchbare Musik erstellen, und wenn es nur zum Spaß, zum Unterlegen von Videos o.ä. ist. Aber auch für anspruchsvollere (Vor-)Arbeiten ist es hervorragend geeignet, insbesondere was die Weiterverarbeitung am Mac angeht. Nach ein paar Minuten Ausprobieren erschließt sich bereits das gesamte Bedienkonzept.

    Wenn man bedenkt, dass man vor nicht allzu langer Zeit für ein mobiles Kästchen aus dem Bereich der Musikelektronik, das nicht annähernd soviel konnte, noch Hunderte bezahlen musste.... Eigentlich unfassbar! Und dann noch über Ladezeiten meckern...
    "Früher war Alles... früher!"

  9. #9
    Rheinischer Krummstiel
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    Moin!

    Ich habe gestern noch ein wenig weitergespielt und diesen Song "zusammengedrückt"
    http://www.youtube.com/watch?v=gGL-yKliL8o

    Ich muss dazu sagen, dass ich selbst kein Instrument spiele und insgesamt nur sehr rudimentäre Kenntnisse von Musikmachen und harmonischen Strukturen habe. Gestern habe ich aber viel dazugelernt.


    Bei Garageband für iPad sind mir trotz aller Vorzüge noch ein paar Nachteile aufgefallen:
    • 3 mal ist die App beim Komponieren abgestürzt, dabei ging jedes Mal die letzte Aktion verloren. Regelmäßiges Speichern ist daher zu empfehlen.
    • Ab und an will die App die "Leistung optimieren". Je nach Songlänge und Komplexität kann das bis zu 30 Sekunden dauern. In der Zeit kann man nur dem Balken beim Wachsen zuschauen.
    • Export ist nur als AAC/MP4 nicht aber als MP3 möglich, Garageband-Export geht angeblich noch nicht (nicht getestet).
    • Sehr ärgerlich finde ich, dass der iTunes-Export nicht in die iTunes-App auf dem iPad mündet. Man kann den exportierten Song nur über den iTunes-Sync auf dem Rechner aufrufen. Direktes Abspielen auf dem iPad geht also nur in Garageband selbst und nicht in der iTunes-App. Ich hoffe, das wird noch gefixt.


    Viel Spass beim Selberprobieren
    Flinx


    Edith möchte - aller Euphorie - noch anmerken, dass diese App für echte Musiker sicher nicht mehr als ein komfortables "Notizbuch" für Songideen ist. Es gibt nämlich kaum Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Ich habe nicht mal eine Fadingfunktion finden können. Appletypisch ist aber dennoch der enorme Reifegrad dieser ersten Version verglichen mit zum Teil deutlich teureren Drittanbieterapps. Wie bei den iWork-Apps werden sicher noch Funktionsupdates kommen.
    Geändert von Flinx (12.03.2011 um 10:50 Uhr)
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  10. #10
    Châtaigne du Léman
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    Zitat Zitat von Flinx Beitrag anzeigen
    Ich habe gestern noch ein wenig weitergespielt und diesen Song "zusammengedrückt"
    http://www.youtube.com/watch?v=gGL-yKliL8o
    Cool! Gefällt mir super.

    Hast du irgendwelche Konfigurationen wie Spurpanorama, Hall, etc verwendet? Oder ansonsten Effekte auf den Instrumenten?

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