Router und ein Client ( der verkabelte ) stehen im selben Raum, richtig? Wo stehen die anderen, derzeit per WLAN angebundenen Clienten?
Schildere hierfür bitte die örtlichen Gegebenheiten.
Sehr interessant wären auch die aktuellen Datenraten, welche die einzelnen Clienten per WLAN erreichen.
Ich selbst habe mir heute 200er Powerlan Adapter von Devolo besorgt. Mein Ziel ist es, Mediareceiver, Fernseher und Xbox "verkabelt" an den Router zu bringen, da per WLAN IPTV in den letzten Monaten immer schlechter wurde ( mehr Netze in der Umgebung alle Kanäle belegt ).
Mit den Powerlan Adaptern erhoffe ich mir eine stabile Verbindung mit 50Mbit. Das würde mir vollkommen ausreichen. Leider hängt dies auch wieder von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Ein Selbstversuch wäre auch in deinem Fall ideal. Bestell dir Powerline Adapter und teste selbst, ob du mit diesen höhere Datenraten erzielen kannst, als per WLAN.
Zu Signalwandlern (Ethernet/Koaxial) kenne ich mich leider nicht aus.
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- 08.08.2011, 16:59 #1Granny Smith
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Fragen zur Optimierung von Heimnetz-Performance
Hallo,
ich beschäftige mich gerade damit, wie ich hier im Hause die Netzwerkleistung (WLAN und ggf. LAN) optimieren könnte. Gegenwärtig sieht die Situation, von der ich ausgehen muss, folgendermaßen aus:
- Router im 2. OG, da dort Ausgang der DSL-Leitung.
- ISDN-Telefonanlage im Keller, dort auch Splitter; DSL-Kabel von dort ins 2. OG (wie vor).
- Router: FritzBox 3270 und Repeater TP-Link TL-WA901N. DSL ist die 16000er-Variante.
- Ein einzelner Computer (im 2. OG) direkt per LAN an FritzBox, alle anderen Computer n-WLAN.
Da ich jedoch meine, dass Desktop-Computer (zwei vorhanden; der zuvor besagte und mein eigener Mini) idealerweise per Kabel an den Router gelegt werden sollten, suche ich in erster Linie hierfür und sekundär auch für das WLAN nach Möglichkeiten, die Performance zu verbessern.
Spontan würde ich für die Anbindung des Minis an den Router zwei Lösungen sehen:
- PowerLAN – hier hatte ich früher mal die 85-Mbit-Variante, die ich aber vom Nettodurchsatz her absolut nicht optimal fand – wie sähe es ggf. mit einem 200er, 500er oder gar 1000er-PowerLAN aus? Könnte man hier gegenüber einem n-WLAN in der Praxis einen Vorteil erkennen?
- Ich hatte auch einmal etwas von Signalwandlern Ethernet –> TV-Kabel gelesen, die z.B. bei der Hausüberwachung für IP-Kameras verwendet würden; ließe sich so etwas ebenfalls für Computernetzwerke verwenden? TV-Kabelausgänge sind in allen Stockwerken in mehreren Räumen vorhanden, werden aber nicht alle genutzt.
Erwähnen sollte ich noch, dass aus verschiedenen Gründen Schlitzeklopfen für neue Kabel oder dergleichen nicht in Frage kommt.
Für Tipps sowohl zum verkabelten als auch Funknetz wäre ich jedenfalls sehr dankbar!
Mac Mini Ende 2009/MacBook Mitte 2010; beide OS 10.7
- 08.08.2011, 17:24 #2"Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren."
Leonardo Da Vinci 1452-1519
- 08.08.2011, 17:34 #3Granny Smith
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Ja, Router und der verkabelte Client stehen im selben Raum; die anderen (WLAN-) Clients stehen ein bzw. zwei Stockwerke tiefer. Im 1. OG ist der schon erwähnte Repeater aufgehängt, also quasi auf halbem Weg zum Erdgeschoss.
Laut FritzBox-Interface werden mir für den Mini und mein MacBook 300 bzw. 130 Mbit/s angezeigt, was aber vermutlich der theoretische Wert ist. iStumbler gibt auf dem Mini für den Repeater eine Signalstärke von (im Augenblick ca.) 56% bei 16% Noise aus, für die FritzBox 29% Signal bei 13% Noise.
In der Nachbarschaft sind auch mehrere andere WLANs aktiv; den Kanal von meinem habe ich bereits soweit angepasst, dass möglichst viel Abstand zu deren Kanälen vorhanden ist.
Ich hatte auch einmal überlegt, ob es möglich wäre, die nicht n-WLAN-fähigen Clients (zwei Drucker, ein HP und ein Lexmark) ggf. nachträglich n-fähig zu machen, sofern es entsprechende Adapter (USB?) gibt, die ich verwenden könnte. In dem Fall könnte ich beispielsweise auf ein 5-GHz-WLAN umschalten; vielleicht wäre das ja auch der Leistung dienlich?Mac Mini Ende 2009/MacBook Mitte 2010; beide OS 10.7
- 08.08.2011, 18:00 #4
Überprüfe mal die aktuelle Datenraten an den Macs. Mit gedrückter ALT Taste aufs Airport-Symbol klicken
"Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren."
Leonardo Da Vinci 1452-1519
- 08.08.2011, 18:04 #5Granny Smith
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- 08.08.2011, 18:56 #6
Warum geht die DSL-Leitung vom Keller ins OG? Wenn sie im Leerohr liegt, ersetze sie durch ein einfaches LAN-Kabel, welches dann im Keller an der Fritzbox hängt (idealerweise zusammen mit der ISDN-Anlage).
An das LAN-Kabel im OG kannst du einen weiteren WLAN-Router, zB eine Airport Basis, anschliessen, welche gegebenenfalls über eine Express repeated werden kann.
Lässt sich das DSL-Kabel nicht austauschen, mach die vorhandenen Stecker ab und crimpe LAN-Stecker dran.
Übrigens: Das DSL-Kabel vom Splitter zum Router sollte 5m Länge nicht überschreiten, da es sonst Probleme mit dem DSL-Sync geben kann ...
Gruesse
- 08.08.2011, 19:30 #7Granny Smith
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Diese etwas merkwürdige räumliche Aufteilung hier hatte damit zu tun, dass diese der damaligen Wohnsituation im Haus am besten entsprochen hatte. Inzwischen sind indessen beide Wohnungen quasi jeweils um eins nach unten gewandert, so dass ich nun, wenn möglich, gern die Netzwerk-Infrastruktur anpassen will.Lässt sich das DSL-Kabel nicht austauschen, mach die vorhandenen Stecker ab und crimpe LAN-Stecker dran.
Das DSL-Kabel aus dem Keller haben wir durch einen nicht mehr genutzten Kaminschacht gezogen, d.h. Löcher in die Wand bis in den Schacht und mit Pilotleine das Kabel von oben nach unten eingezogen. Sync-Probleme hatten wir damit allerdings nie; das Kabel ist (ich bin hierfür kein Experte, vielleicht ist das der Regelfall) massiv dimensioniert und hat offenkundig eine sehr gute Signalleitung.
Die Idee, das bisherige DSL-Kabel kurzerhand umzuwandeln, ist in der Tat interessant, vielen Dank dafür
. Bliebe allerdings für mich noch die Frage, wie ich auch hier im 1. OG (wo meine Wohnung ist) eine bessere Netzwerkanbindung realisieren könnte – wäre da dann vielleicht, wie schon angesprochen, PowerLAN in einer höheren Geschwindigkeitsstufe sinnvoll? Mac Mini Ende 2009/MacBook Mitte 2010; beide OS 10.7
- 08.08.2011, 19:52 #8
Wenn die Fritzbox letztlich im Keller stünde, kannst du PowerLAN oder einen Fritzrepeater nutzen.
PowerLAN mit 500 mbit Bruttorate ist aber mE am sinnvollsten (nutze dann auf jeden Fall Adapter mit Durchsteckdose, der dann aktive Netzfilter wirkt Wunder).
Gruesse
- 08.08.2011, 20:19 #9
Ich möchte aber trotzdem anzweifeln, dass per Powerlan bessere Ergebnisse/Datenraten erzielt werden, als per WLAN. Aber lass es auf keinen Fall unversucht.
Senderate von 130 und 78 sind doch gut. Ich komme mit den 200er Powerlan Adaptern im Idealfall auf ca. 80 Mbit."Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren."
Leonardo Da Vinci 1452-1519
- 08.08.2011, 21:33 #10
@iThink
Zu beachten wäre aber, dass die angezeigten Werte für die Verbindung zum Repeater gelten (wenn ich's richtig verstanden habe). Prinzipbedingt ist die reale Bruttorate dann jedoch nur halb so hoch ...
Das gilt nicht, wenn ein PowerLAN genutzt wird.
Gruesse


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