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  1. #1
    Transparent von Croncels
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    Fotobearbeitung -Frage an die Pros

    Hi,

    cih habe neudings eine Canon Eos550D. Das Teil macht wirklich gute Bilder.
    Da ich PS Elements, iphoto und Aperture besitze habe ich mal ein bissichen versucht die Bilder zu optimieren sowie HDRs zu erstellen (mit Freeware tools).

    Mir kommt es aber so vor als ob das bearbeiten immer eine Verschlechterung bringt. D.h. die Bilder sehen nicht mehr real aus (bei HDR ja OK )

    Kann es sein das digitale Bildbearbeitung eigentlich gar keinen Sinn macht und es 99,9% vom Bild (Kamera/Qualität/Können des Fotographen) abhängt?
    Oder bediene ich die Software nur falsch?

    Ich Stelle die Frage, da ich ja div Tools zu Verfügung habe und diese ja benutzen will.
    MacBook C2D 2,0 Ghz, 2GB Ram, 320GB HDD (2007?)
    MacBook Pro i7, 15", 2,66Ghz, 8GB, 500GB (04/2010)
    Asus Notebook 15" (1650x1050),19" Acer TFT, 1 TB ext FW, 1 TB ext USB

  2. #2
    Bittenfelder Apfel
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    Zitat Zitat von Jimbo Beitrag anzeigen
    ... Kann es sein das digitale Bildbearbeitung eigentlich gar keinen Sinn macht ...
    Nein.

    Du solltest Dir allerdings vor Augen halten, dass ein Freeware-Programm aus irgendwelchen Fotos keine hochwertigen HDR-Fotos zaubert.

  3. #3
    Jamba
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    Zitat Zitat von Jimbo Beitrag anzeigen
    ...Kann es sein das digitale Bildbearbeitung eigentlich gar keinen Sinn macht und es 99,9% vom Bild (Kamera/Qualität/Können des Fotographen) abhängt?
    Natürlich hängt das Eingangsergebnis schon mal vom Fotografen ab. Aber ein guter Bildbearbeiter macht aus einem mittelmäßigen Bild noch ein ansehnliches. Keine Verschlimmbesserung, sondern er holt das max. raus.

    Du bedienst die Software falsch. Einfach mal an den Reglern schieben bringt nicht viel. Man muss schon ein bischen wissen was man macht und wo man überhaupt hin will. Da hilft nur eins, sich mit den Grundlagen beschäftigen.
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  4. #4
    Moderator Betriebssysteme Avatar von ImperatoR
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    Wie äußert sich das? Bisher ist mir so etwas noch nicht aufgefallen…
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  5. #5
    Thurgauer Weinapfel Avatar von implied
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    HiHo.
    Ganz grundsätzlich kann man schon sagen, je besser der input in die Bildbearbeitung, desto besser wird das Ergebnis.

    Zu den Zeiten der analogen Fotografie hat der Fotograf gerne mal Stunden verbracht mit aufstellen und Justierung der Beleuchtung, richtiges hinrücken der Objekte, positionieren von Hintergründen und Farbhilfen. Dann natürlich erst mal die Kamera richtig einstellen mit Brennweite, Blende, Belichtungszeit
    ... bis es dann endlich zum Schuß kam.

    In der digitalen Welt wird doch häufig gerne einfach mal abgedrückt und dann geschaut was bei rauskommt.

    Natürlich kann man mit Bildbearbeitung einiges rausholen - doch auch hier sind keine Wunder möglich.
    Zumal meine Erfahrung ist, je stärker an den "Reglern" gedreht wird, desto eher schaut das Bild unnatürlich aus.
    Weniger ist in der Bildbearbeitung häufig mehr.

    Also lieber erst einmal richtig fotografieren, bestenfalls brauch man in der Bearbeitung fast nichts mehr machen.

    Dazu muß man sagen: Jeder einzelne Bearbeitungsschritt an einem Bild bewirkt eine Neuberechnung der enthaltenen Information, also der Pixel.
    Jede Neuberechnung ist dann auch immer ein nominaler Qualitätsverlust der Daten, auch wenn das optische Ergebniss hinterher optisch besser erscheinen mag. Auch hier wieder: Weniger ist mehr.
    Qualitätsverlust natürlich auch durch Komprimierung wie JPEG - wenn dann lieber TIF und die verlustfreie LZW-Komprimierung verwenden.

    HDR ist auch eine tolle Sache. Doch die kostenpflichtigen Tools sind hier meilenweit den Freeware-Tools überlegen. Wer wirklich mit HDR arbeiten möchte, kommt um professionelle Software meines Erachtens nach nicht rum.
    Das betrifft aber auch die Bildbearbeitung und Katalogisierung mit z.Bsp. Aperture oder Lightroom, um eben die grundsätzliche Bildhandhabung wie z.Bsp. entwickeln (RAW zu TIF) durchführen zu können als auch die Bildmanipulation (Platzhirsch Photoshop)

    Im übrigen: Die 550D ist, denke ich, mit den entsprechenden Objektiven, eine gute Kamera. Der traue ich jedoch, genau wie meiner 500D keine guten Ergebnisse mit der Vollautomatik zu.
    Die besten Bilder mit meiner 500er erzeugte ich immer voll manuell!

    Cheerio und viel Spaß mit der schönen Cam
    Manch einer hinterlässt bei seinem Abgang eine Lücke, die ihn vollständig ersetzt.
    ABER:
    Keiner ist unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen

  6. #6
    Transparent von Croncels
    Themenstarter

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    Danke erstmal.
    Was ist eine gute SW für HDR?
    Gibt es im Netz irgenwo eine Seite wo man Beispiele sieht "nicht digital bearbeitet-digital bearbeitet" (keine fakes )
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  7. #7
    Bittenfelder Apfel
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    Zitat Zitat von Jimbo Beitrag anzeigen
    … Gibt es im Netz irgenwo eine Seite wo man Beispiele sieht "nicht digital bearbeitet-digital bearbeitet" (keine fakes )
    www.fotocommunity.de

    Die Besten HRD-Bilder werden übrigen nicht automatisch von irgendeinem Programm gestrickt, sondern manuell mittels Photoshop & Co. und den entsprechenden Belichtungsreihen.

  8. #8
    Raisin Rouge Avatar von TexanSteak
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    Zitat Zitat von implied Beitrag anzeigen
    Zu den Zeiten der analogen Fotografie hat der Fotograf gerne mal Stunden verbracht mit aufstellen und Justierung der Beleuchtung, richtiges hinrücken der Objekte, positionieren von Hintergründen und Farbhilfen. Dann natürlich erst mal die Kamera richtig einstellen mit Brennweite, Blende, Belichtungszeit
    ... bis es dann endlich zum Schuß kam.
    So ist es. Nach meiner nun über 20jährigen Erfahrung im Bereich Film und nachdem ich in jungen Jahren in Praktikas und auch im Studium u.a. mit einigen sehr erfolgreichen und hoch angesehenen Filmemachern (Dr.Michael Verhoeven, Frank Strecker, Peter Lilienthal etc.) arbeiten durfte, wurde mir immer mehr klar, daß den Profi vom Hobbyfilmer vor allem eines unterscheidet. Und das hat erstmal nix zu tun mit Genie, Talent und anderen unerreichbaren Dingen: All diese Leute nehmen ihre Arbeit sehr ernst, stecken unglaublich viel Energie hinein, wollen immer das beste herausholen und geben sich nicht mit Kompromissen ab. Sie versuchen, aus ihren Fehlern zu lernen, sind selbstkritisch und niemals mit ihren Ergebnissen 100%ig zufrieden. Ausserdem versuchen sie, das ganze Leben hindurch neues zu lernen und sich immer mehr zu verbessern.
    Also alles eigentlich kein Hexenwerk. Talent gehört natürlich auch dazu und ein gutes Bauchgefühl für das Ganze.
    Diese große aber nötige Portion Fleiss ist es, was die Amateure abschreckt und das kann man sich auch mit noch soviel Geld und toller Technik nicht erkaufen. Sieht man sehr schön zB auf youtube mit den ganzen DSLR-"Testfilmchen": Haben die beste, da inzwischen erschwingliche, Technik und wundern sich dann, daß ihre Filme (kann man auf alles andere künstlerische auch beziehen) am Ende doch nicht so toll aussehen, wie die von Profis. Weil sie zu faul sind, sich richtig mit der Materie (Theorie & Praxis) auseinanderzusetzen. Bevor ich meinen ersten Super 8 Film 1985 gedreht habe, hatte ich schon ganze Bücher übers Filmen verschlungen. Heute ist es leider eher umgekehrt: Man kauft sich erst alles und denkt, man könne sich mit guter Technik den mühsamen Weg des Fehler machen und daraus Lernen und das konzentrierte und ernsthafte Arbeiten ersparen. "Warum macht meine Canon 5D keine Bilder, wie in Dr.House???? Scheiss Kamera!!!"

  9. #9
    Boskoop
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    Hallo,
    die am meisten verwendete HDR Software ist wohl Photomatix, zu finden unter http://www.hdrsoft.com/de/
    Wobei viele auch Nik HDR Efex nutzen http://www.niksoftware.com/hdrefexpro/de/entry.php

    Eine Seite mit vorher/nachher Bilder ist z.B. http://www.pixeldreamer.de/ (hauptsächlich HDR)
    Oder der gute Mr. Hollywood http://calvinhollywood.com/portfolio...N=Before-After (von dem gibts auch Bücher/DVDs)

    Aber natürlich stimmt es auch, je besser das Ausgangsbild, desto weniger muss man in der Regel dran rumschrauben.

    Liebe Grüße,
    joro
    iMac 27" late '10 | iPad 64GB 3G | iPhone 4s 64 GB | AppleTV 2

  10. #10
    Finkenwerder Herbstprinz
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    Bilder werden von HDR nicht besser.
    Eher schlechter.
    Vor allem, wenn man das Prinzip, das dahintersteht nicht kennt und dann nur in einer Software ein Knöpfchen drückt.

    Im Prinzip braucht man keinen HDR-knopf sondern kann mit einem klassischen Bildbearbeitungsprogramm mit Standardfunktionen (Ebenen, Masken, Ebenenmodi etc.) selbst ein HDR-Bild "von Hand zu Fuß" konstruieren.

    Wenn man das dann kann, weiss man auch was man tut.

    Clemens
    MacMini 2,1; C2D 1,83GHz; 4GB; 320 GB@7200rpm, OS X 10.6.8 - Logic 9.1.6 - Focusrite Saffire Pro 40

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