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  1. #1
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    ext3 Platte mounten & formatieren

    Hi!

    Sagts mal... wie mountet man ne ext3 Platte und formatiert sie? Ich versuch grad seit ner Stunde etwa mit dem diskutility jene Platte zu mounten und zu formatieren.
    Aber OS X hat ja von Haus aus keine Unterstützung für ext3...

    Code:
    iskutil list
    /dev/disk0
       #:                   type name               size      identifier
       0: FDisk_partition_scheme                    *74.5 GB  disk0
       1:                FreeBSD                    14.9 GB   disk0s1
       2:              Apple_HFS MacOS              24.9 GB   disk0s2
       3:              Apple_HFS Media              34.4 GB   disk0s3
    /dev/disk1
       #:                   type name               size      identifier
       0: Apple_partition_scheme                    *24.9 GB  disk1
       1:    Apple_partition_map                    31.5 KB   disk1s1
       2:              Apple_HFS             24.9 GB   disk1s2
    /dev/disk2
       #:                   type name               size      identifier
       0:                        My CD              *237.2 MB disk2
    sudo diskutil mount disk0s1 ändert nichts... ich kriege keinen Zugriff auf das Laufwerk. Obwohl ich es nur löschen und HFS formatieren möchte.

    Kann mir jemand kurz helfen? Ich möchte die FreeBSD Platte löschen; naja schon mal Platz machen für Leopard

    Gruß,
    Bier

  2. #2
    Golden Noble Avatar von Rastafari
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    Kann mir jemand kurz helfen? Ich möchte die FreeBSD Platte löschen
    Leopard wird von dieser Platte ebensowenig starten wie jedes andere Mac OS.
    Sie ist im "MBR-Schema" partitioniert, das ist nur für ordinäre BIOS-PCs bootfähig.
    (Erkennbar am "FDisk_partition_scheme")
    Du brauchst entweder das "Apple Schema" für PPCs oder "GUID" (bzw "GPT") für intelMacs.
    Um das entsprechend zu ändern, musst du die gesamte Platte putzen.

  3. #3
    inaktiv
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    Löschen möchte ich sie trotzdem

    Übrigens startet MacOS ja von der Platte MacOS... da kann ichs dann ja drüberinstallieren.

  4. #4
    Golden Noble Avatar von Rastafari
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    Zitat Zitat von Bier Beitrag anzeigen
    Übrigens startet MacOS ja von der Platte MacOS... da kann ichs dann ja drüberinstallieren.
    ÄHEM. Von dieser hier...
    Code:
    /dev/disk0
       #:                   type name               size      identifier
       0: FDisk_partition_scheme                    *74.5 GB  disk0
       1:                FreeBSD                    14.9 GB   disk0s1
       2:              Apple_HFS MacOS              24.9 GB   disk0s2
       3:              Apple_HFS Media              34.4 GB   disk0s3
    ...startet kein Macintosh. Definitiv: Fehlanzeige. Die beiden HFS-Partitionen sind nicht bootfähig, eine dritte oder vierte oder auch die fünfzehnte werden es ebensowenig sein.

    Und von dieser hier...
    Code:
    /dev/disk1
       #:                   type name               size      identifier
       0: Apple_partition_scheme                    *24.9 GB  disk1
       1:    Apple_partition_map                    31.5 KB   disk1s1
       2:              Apple_HFS             24.9 GB   disk1s2
    ...kann nur ein PPC starten. (und nur ein "NewWorld"-PPC, um präzise zu sein.)
    Immer noch Löschbedarf?

  5. #5
    inaktiv
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    Also für die FreeBSD Platte... ja. Ich will nur diese Platte formatieren. Der Rest ist mir insoweit recht Banane.

    Denn /dev/disk1 beherbergt ein MacOS, Intel, von mir und für mich. Nix PPC. Ich weiß nicht was ein "New World PPC ist". Jedenfalls PPC ist falsch.

    Das Slice von /dev/disk0 "FreeBSD" will ich einfach nur formatieren. Das ist alles. Den Rest krieg ich ausm Handgelenk hin. Da mach Dir mal keine Sorgen .
    (Der Bootloader ist eh zerschossen, da sind 4 Kernel drauf... ähm... ja)

    Das einzige Problem ist an und für sich das diskutility, das keinen ext3 Support hat... und nicht mounten will, bzw. auch nicht formatieren. Oder besser gesagt: der Syntax ist mir bisweilen unbekannt... und ja: man diskutil = >>/dev/null

    Außerdem bin ich mir irgendwie sehr sehr sehr sicher, dass OS X 10.5 mal von der FreeBSD Platte gebootet ist. Aber *psst*. Am 26 wissen wir mehr. Dann wird OS X geliefert und die Nacht zum Tag.

  6. #6
    Golden Noble Avatar von Rastafari
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    Zitat Zitat von Bier Beitrag anzeigen
    Denn /dev/disk1 beherbergt ein MacOS, Intel, von mir und für mich.
    Für dich vielleicht, für einen intelMac nicht unbedingt.
    Der will grundsätzlich "GUID" (a.k.a. GPT), um von Festplatten zu booten.
    (Wäre mir neu, dass diese Restriktion bei der aktuellen Firmware-Version weggefallen wäre? Das wäre jedenfalls sehr erfreulich. Dann stünde meinem Freizeitprojekt "Tiger Universal Edition für Leo-Verweigerer" nichts dämliches mehr im Wege. )

    Dort gäbe es auch eine obligatorische EFI-Systempartition (ESP), die ich bei dir irgendwie vermisse... das was du da auf der Platte hast, hat definitiv kein Apple Programm verbrochen.
    Es würde mich schwer verwundern, wenn das tatsächlich wie angedacht funktioniert...

    Ich weiß nicht was ein "New World PPC ist".
    Alle PPC-Macs mit einem einfarbigen Gehäuselogo. (Die gabs früher mal in bunt)
    Sprich: Alle "quietschbunten" Modelle seit dem Ur-iMac bis hin zum letzten G5. (Die älteren "OldWorlds" brauchten noch die "OS 9 Treiber"-Partitionen, die bei dir nicht da sind.)

    Jedenfalls PPC ist falsch.
    Dann ist logischerhaft auch das hier fälschlich?

    > Intel-based Macintosh computers can boot from GPT.
    > By default, the internal hard disk is formatted as GPT.
    > IMPORTANT:
    > While Intel-based Macintosh computers can boot from GPT and APM,
    > Apple only supports booting Mac OS X on these machines from GPT.
    > Apple's GUI tools, like the Installer, will prevent you installing Mac OS X
    > for an Intel-based Mac on non-GPT disks.

    Komisch, irgendwie. Das Zitat stammt nämlich von hier. Die sollten das eigentlich schon irgendwie wissen, oder? Meinst du nicht auch?
    Mein aktuellster Kenntnisstand ist jedenfalls, das das Booten von IntelMacs via APM-Disk nur bei CDs, DVDs, Speichersticks, SolidStates, FibreChannel- und SCSI-Lösungen sowie im FireWire-TargetMode möglich ist.
    Aber wer weiss das schon so genau? Manchmal ist das Morgen von heute nur ein paar Stunden später nur noch das Gestern von morgen...

    Das Slice von /dev/disk0 "FreeBSD" will ich einfach nur formatieren. Das ist alles. Den Rest krieg ich ausm Handgelenk hin. Da mach Dir mal keine Sorgen .
    "Das glaube ich nicht, Tim."
    Vorsicht. Gebrochene Handgelenke heilen äusserst schlecht.
    Aber du hast es so gewollt. Das bekommst du jetzt aber auch, ohne Gnade.

    Du pflegst wahrscheinlich ein Missverständnis.
    Das "Apple_HFS" in der Ausgabe von diskutil beschreibt nicht das existierende Dateisystem, sondern die Typkennung der Partition. Du kannst auch Partitionen vom Typ "Balabaluba Hurra" mit HFS+ formatieren und sie auch mounten -manuell-, nur wird sich der automount-daemon nicht drum scheren. Dieses "Apple_HFS" bedeutet nur: für HFS vorgesehen - aber das Areal kann auch noch völlig leer sein. Das diskutil ist nur nett zu dir und will dich davor bewahren, eine systemfremde Partition einfach zu überschreiben (so wie Windows das gnadenlos täte). Darum lässt es dich sowas nicht umformatieren. Würdige das als sorgsames Verhalten.

    Die Disk ist MBR-partitioniert, also heisst das Tool deiner Wahl zur Modifikation des Partitionstyps "fdisk". Für APM gäbe es "pdisk", für GPT nähmte man -oh Wunder- "gpt".
    Das High-Level-Tool "diskutil" erlaubt dagegen nur die komplette Repartitionierung der gesamten Disk, das wäre der Tod für die anderen Partitionen. Die bekommst du damit nämlich nie und nimmer punktgenau auf dem gleichen Platz wieder neu angelegt, weil "Hi-Level" im Apple Jargon meint, dass alles auf eine "intellente" Vollautomatik setzt und deine manuellen Steuerungsmöglichkeiten SEHR eng begrenzt sind. Eng begrenzt bedeutet hier: Plus/Minus ein paar Megabytes hin oder her, was solls, wird schon passen.....

    Das etwas "rustikalere" Low-Level-Tool 'fdisk' funzt prinzipiell genauso wie eines unter Linux, Win98 oder BSD auch - nur etwas mehr auf "Macht" und etwas weniger auf "Endbenutzertauglichkeit" getrimmt. Aber kein Bammel, das was du planst geht ganz simpel.
    Zunächst guckst du nochmal ins "diskutil list" und überprüfst, ob deine Platten noch immer die gleichen Nummern tragen. (Die werden nämlich dynamisch nach Verfügbarkeit vergeben und sind nicht fest zugeordnet, so wie bei anderen OS üblich ist. Sprich: Die könnten nach einem Neustart durchaus vertauscht sein...aufpassen.)
    Dann geh ins Festplattendienstprogramm und deaktiviere (entlade) sämtliche Volumes auf der HD.
    (Nicht die ganze Disk auswerfen, die brauchst du noch.)
    "diskutil unmount" geht dafür natürlich auch, ist nur umständlicher. Wenn du das nicht tust, bleibt die Partitionstabelle aus Sicherheitsgründen schreibgeschützt. (Das sollte von BSD her vertraut sein?)
    Da ist schon so mancher autodidaktisch promovierte Linux-DiplomXperte stutzig geworden, mancher sogar etwas länger als ihm gut tut. Es sollen da schon gar garstig böse Worte wie (ich zitiere nach bester Erinnerung wörtlich):
    "Himmelarschundzwirnscheissappleverrecktsglumpichs chmeissgleichwegdendreck" und ähnlich folkloristisch angehauchtes Wortgut zu hören gewesen sein. Tja.

    Dann öffnest du fdisk im interaktiven Edit-Modus, wobei du das raw-Device angeben musst (achte auf das kleine "r").
    Code:
    fdisk -e /dev/rdisk0
    Ein "p" (für print) kann jetzt nicht schaden. Wenn du hier richtig bist, kannst du ändern.
    Die einzugebenden Kommandos wären:
    Code:
    setpid 1
    AF
    print
    write
    exit
    Dann die Platte auswerfen und neu verbinden. Jetzt stimmt der Partitionstyp und du darfst das Volume im Festplatten-DP mit HFS+ formatieren.

    Wenn du pedantisch und strebsam bist, kannst du dir aber noch einen Eintrag ins Fleissheftchen verdienen. Wenn du schon in "fdisk" drin bist, überprüfe doch mal, ob bei deinen HFS Volumes sowohl der Startsektor als auch die Länge der Partitionen jeweils ganzzahlig durch Acht teilbar sind. Beim Startsektor sollte das auf jeden Fall immer so sein, bei der Länge ist es nur ein eher ritueller Brauch. Ansonsten verschenkst du sinnlos etwa 15-25% Performance der Platte. (Sag das nicht weiter. Klingt zu albern, stimmt aber. Apples Low-Level-Treiber lieben Blöcke von 4kB über alles, einfach überall wohin man schaut. Bringt wirklich was.)

    (Der Bootloader ist eh zerschossen, da sind 4 Kernel drauf... ähm... ja)
    Du hast das mit dem "Quad Core" irgendwie falsch interpretiert, hm?

    Das einzige Problem ist an und für sich das diskutility, das keinen ext3 Support hat.
    Apples Bootloader (BootX) hat ihn schon etwas länger. Der versteht auch ELF-Binaries (sprich: Linux Kernelcode), ist vollständig OpenSource und ganz allgemein sehr elegant gelungen. Die ach so aufgeschlossene GNU-Gemeinde will ihn trotzdem nicht benutzen und vermurkst lieber alles mit einem eigenen ...ähem... "Produkt", und zwar bis die Festplatte quietscht. Wundert dich da noch was?
    Da kann ich Apple gut verstehen. ("Sollen die ihren halbgaren Mist doch ganz alleine.....")
    Apples MediaKit kann übrigens jederzeit durch Plug-Ins erweitert werden. Wer oder was hält die "Torvalds & Stallman Community" zurück, da was beizusteuern?

    Außerdem bin ich mir irgendwie sehr sehr sehr sicher, dass OS X 10.5 mal von der FreeBSD Platte gebootet ist.
    Das OS hat auf die verwendete Firmware nun wirklich überhaupt keinen Einfluss, und die macht sich nun mal nicht besonders viel aus MBR.
    Aber wenn du eine korrekte ESP besitzen würdest..... damit könnte man von *jedem* bekannten Dateisystem starten. (Kann man als eine Art von überdimensionaler "Bootdiskette" mit 200 MB Wohnfläche betrachten. Da passen jede Menge Kernels und Treiber rein. Booten von NTFS, ext3, ReiserFS oder XFS oder....gleich ein ganzes Rescue-System aus einer RAM-Disk gefällig? )

  7. #7
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    Hmmmmh... aha. *ich versteh davom im Moment 50%* Höchstens...

    Wenn es bisweilen eine Sache am Mac gibt mit der ich wirklich auf Kriegsfuß stehe, dann ist es so was... ich persönlich bin weder ein Freund des (GNU) Linux Kernel (ich hasse dieses krude Ding sogar manchmal), noch ein Verfechter der Kirche von St. iGNUtius und seinen Anhängern. Das war auch nicht wirklich der Grund für diese sonderbare Form der Partitionierung.

    An und für sich sind Festplatten eckige schöne Dinge, die man vollspeichern kann. Nun... ich habe meine Festplatte aufgeteilt, und um *BSD zu installieren mit rEFIt eine MBR definiert. Die brauche ich, da die EFI zu "neu" für meine Betriebssysteme der Wahl ist. Leider nämlich ist z. B. NetBSD nicht bootfähig ohne MBR.

    Code:
    wishi@geaenderterHostname /Volumes/MacOS/efi
    %
    Da ist die EFI. /dev/disk0.

    Code:
    wishi@einHosteinMac /Volumes/MacOS
    % ls
    Applications            Users                   etc                     opt
    Desktop DB              Volumes                 getbuild                private
    Desktop DF              automount               mach                    sbin
    Developer               bin                     mach.sym                sw
    Library                 cores                   mach_kernel             tmp
    Network                 dev                     mach_kernel.test        usr
    System                  efi                     nohup.out               var
    - da liegt auch das OS, samt all seiner Verzeichnisse.

    Mein EFI liegt auf /dev/disk0, also auch auf der Partition, die auch das Betriebssystem MacOS X 10.4.10 beherbergt, aktuell, (noch).

    rEFIt, soweit ich es bis jetzt rudimentär verstanden habe, ist im Endeffekt also eine Verlagerung und Modifikation der EFI um mehr Abwärtskompatibelität zu erreichen.

    Das Slice FreeBSD bei mir enthält also erst mal nichts, keine EFI, keine MacOS Files, ist auch nicht MBR, und somit nicht von weiterer Bedeutung, wenn ich das richtig sehe. Ja, wenn... (ich hab mir schon _mindestens_ 5-8 mal meinen Mac wegen so was zerschossen, und war immer sehr froh über bootende Backups *Backups mach*)

    Ich möchte eigentlich nur die Platte, die einst ein funktionierendes FreeBSD enthielt, neuformatieren und in OS X nutzen. Einst, vor noch längerer Zeit schwelgte eine Leopard Beta Version dadrauf. Die lief tadellos. (Aber ich hab schon oft Wunder an Computern erzeugt, die niemand erklären konnte, hehe; dafür lernt man ja täglich was dazu).

    - Muss ich da wirklich nun mit OS X DVD booten, da Disk Utility auspacken, und recht "gefährliche Operationen" vornehmen, nur um dieses FreeBSD Slice neuzuformatieren. Ich hab da grad keinen wirklich verstehenden Überblick. Sorry...

    Danke schon mal... ich recherschier grade mal noch nen bissel aus dem Post oben,
    Gruß,
    Bier

  8. #8
    Golden Noble Avatar von Rastafari
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    Zitat Zitat von Bier Beitrag anzeigen
    Mein EFI liegt auf /dev/disk0, also auch auf der Partition, die auch das Betriebssystem MacOS X 10.4.10 beherbergt
    "Efi Tools/Shell/Treiber" "EFI Systempartition"

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