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  1. #1
    Kaiser Wilhelm
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    Avatar von Tippfeler
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    Meine "eigene" Cloud: Dropbox, Pogoplug, Synology.. Alles passt nicht so richtig!

    Liebe Apfeltalker,

    die Cloud ist ein immer beherrschenderes Thema. Ich möchte Euch kurz schildern, welchen Rat ich benötige, vielleicht kann mir ja jemand von Euch helfen.

    Vorgeschichte:
    Ich habe einige Jahre lang MobileMe benutzt, bis ich es einfach zu langsam fand. Da ich einen Mac und einen PC besitze und auf jeden Fall von "Unterwegs", sprich aus dem Internet auf einige Daten zugreifen muss, habe ich vor anderthalb Jahren MobileMe auslaufen lassen und bin zur Dropbox gewechselt.
    Zuerst war ich davon begeistert und bin es immer noch. Doch wie das Leben so spielt, mittlerweile reicht das was man hat an einigen Stellen leider nicht mehr.

    Was ich insgesamt gerne machen würde:
    - Alle meine wichtigen Daten "zentral" gelagert haben
    - Zugriff von überall via Internet
    - unkomplizierte und "nahtlose" Integration ins Betriebssystem ohne Gefrickel
    - Festplatte soll im Finder wie eine USB-Platte erscheinen und nicht dauernd als Server im Finder eingebunden werden (das klappte NIE zuverlässig bei mir nach Neustarts)
    - Viel Speicher
    - Sicherheit! Ich möche wissen, dass meine Daten nicht irgendwo "mißbraucht" werden
    - Offline-Verfügbarkeit von einigen Teilen der Daten, damit einhergehend:
    - Synchronisation!


    Was ich überlegt habe:
    Es fielen mir drei Varianten ein, um obige Vorgaben zu realisieren:

    1. Dropbox
    Vorteile:
    Alles zentral gelagert, PERFEKTE Einbindung in OSX und Win, Sehr gute Bedienung im Browser, iPhone-App, erscheint wie ein normaler OSX-Ordner, perfekte Synchronisation und Offline-Verfügbarkeit
    Nachteile:
    Gott weiß, wo meine Daten liegen. Große Datenmengen (vor allem Bilder und eigene Videos) sind sehr teuer auf die Dauer. Die Dropbox wäre peferkt, wenn da nicht das "blöde Gefühl" bliebe, nicht zu wissen, wo meine Daten liegen und wenn viel Speicher nicht so teuer wäre. 300 GB wären perfekt. Natürlich ginge wegen der Sicherheit eine Truecrypt-Verschlüsselung, aber das nervt irgendwie nach jedem Systemstart und häufigem Rechnerwechsel. Und (wichtig) dann kann man nicht mehr von unterwegs "eben mal so" über einen anderen Browser zugreifen.
    Wegen der letzten beiden Punkte, dachte ich mir, wie schön es doch wäre, eine Software wie Dropbox zu haben und dazu noch eine eigene Festplatte als Speicher, die bei mir zu Hause im Keller steht.

    Daher kam ich auf die
    2. Synology DS211
    Vorteile: Offenbar zuverlässig, sehr viel Speicher, ich weiß wo meine Daten liegen, RAID-Sicherung
    Nachteile: Keine "native-wirkende"-Einbindung in OSX - nur als Server (was ich nicht mehr möchte), erscheint mir schon als nicht mehr ganz so mac-like-Gefrickel (Gott, was habe ich mir in den letzten Tagen Tutorial-Videos angeschaut dazu... )

    Das "beste beider Welten" erscheint mit bisher die

    3. Pogoplug Pro
    zu sein
    Vorteile sind wohl:
    Hier habe ich wohl eine ganz gute OSX-Einbindung quasi Festplattenähnlich, so viel Speicher wie ich eben dranhänge und von überall Zugriff. Die Daten liegen bei mir zu Hause und ich hoffe, dass ich mit Chronosync oder so auch eine "Dropbox-ähnliche" Synchronisation hinbekomme. Zumindest von Word-Dateien, die Videos will ich gar nicht syncen z.B.
    Nachteile:
    Ich kann nichts zur automatischen Synchronisation á la Dropbox finden. Müsste ich eine eigene rsync oder Chronosynclösung finden. Ohne diese halt nur online zu benutzen, was nervt.
    Weiterhin verbindet man sich hier ja auch irgendwie über den Pogoplug-Server. Was ist, wenn dieser ausfällt und wie sicher sind meine Daten überhaupt, wenn diese immer irgendwie über deren Server laufen?

    Ihr seht, ich weiß nicht so recht weiter. Ich weiß, ich suche wohl die "eierlegende Wollmilchsau"...
    Dabei wäre ein Programm wie Dropbox wirklich PERFEKT, wenn ich doch nur eine eigene Festplatte irgendwo anhängen könnte..

    Zur Zeit liegt bei mir die Pogoplug-Lösung vorne: 2 Ordner erstelllen, den einen syncen, damit es wie die Dropbox ist, den anderen als Datenspeicher benutzen, von dem ich überall Zugang habe. Bleibt das blöde "deren-Server-als-Vermittler"-Gefühl.
    Fällt jemandem ein Ratschlag hierzu ein? Übersehe ich eine Soft- oder Hardwarelösung? Und wird mir nach diesem endlosen Text überhaupt noch jemand antworten?!

    Ich bin für jede Hilfe dankbar!
    Tippfeler

  2. #2
    Golden Delicious
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    Schau Dir mal bitte Sugarsync an. Meiner Meinung nach das einfachste Cloud Computing. Wird zwar nicht als USB-Medium im Finder angezeigt sondern bekommt nen eigenen Platz in der Finder-Leiste oben. Du kannst bis zu 10GB kostenlos nutzen...
    Ist wirklich genial, ich nutze es mit 4 Devices (iMac, iPad, iPhone und Win 7)...

  3. #3
    Kaiser Alexander Avatar von markthenerd
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    Also Pogoplug Pro ist nicht anderes als ein Synology ohne eingebaute Platten. Für mich wäre das die am wenigsten erstrebenswerte Lösung.

    Persönlich hatte ich ein paar Jahre lang meinen Synology als FTP-Server laufen habe das aber wieder beendet.

    Heute habe ich einen Dropbox und einen SugarSync Account. Früher oder später werde ich einen der beiden wieder löschen, vorerst mal "teste" ich beide.
    Wenn Du direkt unter meinem Post auf diesen antwortest, brauchst Du ihn nicht zu zitieren. Die Leser werden schon bemerken, dass sich Deine Antwort auf den direkt darüber liegenden Post bezieht.
    Das grosse Forum-ABC

  4. #4
    Wiltshire
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    Zitat Zitat von Tippfeler Beitrag anzeigen
    Gott weiß, wo meine Daten liegen.
    Verschlüsselt auf den Amazon S2 Servern. Aber du musst mich jetzt nicht Gott nennen...

  5. #5
    Granny Smith
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    Im Falle von DropBox sind die Daten auf dem Server in der Tat verschluesselt.

    Zum Thema Sicherheit, das ist doch relativ. Ich sage nicht dass man blind den grossen Unternehmen trauen kann und da schon ein Auge drauf haben sollte, jedoch haben die auch die Kohle die besten Sicherheitsleute einzustellen.

    Plus, geschwindigkeit ist auch ein Thema. Wenn Du mehrer GB daheim hosten moechtest . . . hast Du sync DSL? Welche upload hast Du?
    Kennst Du dich gut genug mit Sicherheitsfragen aus dass Du rel. sicher sein kannst dass sich niemand in Deine Cloud hackt? Deine Daten stielt und verkauft? Oder noch schlimmer, einen kleinen Bot aus deinem kleinen Server macht?

    Wie gesagt, Daten ownership ist eine wichtige Frage. Jedoch leben wir auch in einem Rechtsstaat, auf die USA sind "noch" einer. Sprich man kann sich auf Vertraege und Gesetze berufen. Und, nur als Beispiel, gilt bei Google dass die Daten immer einem selber gehoeren und Google keinerlei Anspruch darauf hat. Dies ist auch reiner selbstschutz, denn stell Dir mal vor jemand laedt Kinderpornos auf nen Google server und Google haette auf einmal die Rechte daren. . . . .

    Zudem, du hast vor Dir dann ein Raid zu bauen? Kommt das wirklich an Cloud Strukturen ran? Beispiel Google, dort liegen alle Daten in min. 2 verschiedenen Rechenzentren, und in jedem Rechenzentrum sind die Daten 3 Fach redundant gespeichert. Dafuer muss eine Privatperson schon viel Geld hinlegen um dieses Level and physischer Sicherheit zu erhalten.

    Aber das sind nur meine 2ct. Bin sehr interessiert wie Du/Ihr das seht.

    gruss

    D.

  6. #6
    Thurgauer Weinapfel Avatar von eyePH0NE
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    RAID hat mit Backup nichts zu tun, es ist eine Hochverfügbarkeitslösung.
    Akku/Gerüchte/Virus-Threads >/dev/null
    ❦[iPad 3 4G 32GB schwarz] [iPhone 4 32GB] [iPhone 3GS 32 GB] [iPod touch 4.Gen. 8GB] [apple TV 2] ❦

  7. #7
    Kaiser Wilhelm
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    Avatar von Tippfeler
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    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten bisher!


    Zitat Zitat von ChrJK Beitrag anzeigen
    Schau Dir mal bitte Sugarsync an. Meiner Meinung nach das einfachste Cloud Computing. Wird zwar nicht als USB-Medium im Finder angezeigt sondern bekommt nen eigenen Platz in der Finder-Leiste oben. Du kannst bis zu 10GB kostenlos nutzen...
    Danke für den Hinweis! Über Sugarsync bin ich auf meiner Recherche nach der "Superlösung" auch schon gestoßen... Im Grunde ist dies aber doch auch nur mit der Dropbox vergleichbar (wenn man von den erweiterten Sync-Möglichkeiten absieht). Es bleiben die Probleme mit den Daten, die irgendwo liegen und mit der begrenzten Datenmenge.
    Ich werde es aber auf Deinen Tipp hin mal installieren und ausprobieren, Danke!


    Zitat Zitat von markthenerd Beitrag anzeigen
    Also Pogoplug Pro ist nicht anderes als ein Synology ohne eingebaute Platten. Für mich wäre das die am wenigsten erstrebenswerte Lösung.
    Persönlich hatte ich ein paar Jahre lang meinen Synology als FTP-Server laufen habe das aber wieder beendet.
    Heute habe ich einen Dropbox und einen SugarSync Account. Früher oder später werde ich einen der beiden wieder löschen, vorerst mal "teste" ich beide.
    Kannst Du sagen, warum du das mit Synology wieder beendet hast? Ich fand den Pogoplug bisher daher gut, weil er quasi das FTP/Server-Gefrickel mit der Synolgy ersetzt und sich nahtloser ins System einbindet. Ich gebe zu, ich habe kaum mehr Ahnung von eigenen Servern etc, obwohl ich vor 10 Jahren einen mit Linux selber gebastelt habe. Aber der Zahn der Zeit nagt an mir und die Entwicklung blieb ja nicht stehen. Von daher erscheint mir die Synology-Lösung als nicht nahtlos ins System integriert genug..
    Den Komfort von Dropbox (und wohl auch SugarSync) will ich nicht mehr missen irgendwie. Aber die Größe der Datenmengen bringt mich halt wieder weg davon...

    Zitat Zitat von BigDan Beitrag anzeigen
    Wenn Du mehrer GB daheim hosten moechtest . . . hast Du sync DSL? Welche upload hast Du?
    Kennst Du dich gut genug mit Sicherheitsfragen aus dass Du rel. sicher sein kannst dass sich niemand in Deine Cloud hackt? Deine Daten stielt und verkauft? Oder noch schlimmer, einen kleinen Bot aus deinem kleinen Server macht?
    (...)
    Zudem, du hast vor Dir dann ein Raid zu bauen? Kommt das wirklich an Cloud Strukturen ran? Beispiel Google, dort liegen alle Daten in min. 2 verschiedenen Rechenzentren, und in jedem Rechenzentrum sind die Daten 3 Fach redundant gespeichert. Dafuer muss eine Privatperson schon viel Geld hinlegen um dieses Level and physischer Sicherheit zu erhalten.
    Hi BigDan, danke für Deine fundierte Meinung. Du hast natürlich Recht mit Deinen Punkten:
    Geschwindigkeit ist ein Problem. Ich habe nun hier nicht das schnellste DSL... Und der Upload ist lahm. Das würde mich bei Word-Dokumenten jett wohl nicht so stören, bei Videos würde es sicherlich nerven, da hast Du Recht.
    Ich hab keine Ahnung, wie ich verhindere, dass man meine Cloud hackt, das stimmt. Da müsste ich mich reinfuchsen. Daher erschien mir Pogoplug ja ganz gut..
    Und mit der Redundanz der Datensicherheit hast du natürlich auch Recht. Eine Festplatte hinter dem Pogoplug und selbst ein Synology RAID ist natürlich überhaupt kein Level an Backupsicherheit.
    Daher wollte ich ja quasi die Daten synchron halten. Die wichtigen wären dann auf einem PC im Büro, auf meiner Cloud (steht in einem abgetrennten Keller) und auf meinem Laptop unterwegs. Das erscheint mir relativ sicher zumindets. Dazu kommt noch eine Backupplatte alle 2-3 Monate, die physisch getrennt gelagert würde. Aber Du hast natürlich Recht, ein Level von Google/Dropbox werde ich nicht erreichen, aber das wäre es mir wert, genau zu wissen, was mit meinen Daten geschieht.

    Von Googles Diensten (bis auf die Suche) lasse ich eigentlich meine Finger, GMail, Picasa etc brauche ich nicht, selbst wenn sie mit meinen Daten nicht machen können, was sie wollen, es bleibt irgendwie immer das Gefühl, dass man theoretisch alles über mich wissen könnte. Selbst wenn an nichts zu verbergen hat, meine ich, dass ich nicht möchte, das "Big Brother" mir doch mal über die Schulter schaut...

    Ich habe in der Zwischenzeit mal TeamDrive mit dem Strato Hi-Drive getestet. Das ist jedoch auch nicht als nahtlos zu bezeichnen. Ganz im Gegenteil. Alles, was ich nach 4h nicht reibungslos auf einem Rechner zumindest einigermaßen komfortabel zum Laufen kriege schreckt mich irgendwie ab, das muss ich leider zugeben. Gerne arbeite ich mich ein, aber nahtlos sollte es integriert sein. Ich teste nchmal ein wenig daran herum, aber es wird wohl wieder runterfliegen.
    Danach wende ich mich mal SugarSync zu. Vielleicht begeistert es mich mehr, wobei die oben genannten Problempunkte bleiben.
    Ich bleibe am Ball

  8. #8
    Thurgauer Weinapfel Avatar von eyePH0NE
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    Von Googles Diensten (bis auf die Suche) lasse ich eigentlich meine Finger, GMail, Picasa etc brauche ich nicht, selbst wenn sie mit meinen Daten nicht machen können, was sie wollen, es bleibt irgendwie immer das Gefühl, dass man theoretisch alles über mich wissen könnte. Selbst wenn an nichts zu verbergen hat, meine ich, dass ich nicht möchte, das "Big Brother" mir doch mal über die Schulter schaut...
    Wenn es danach geht, solltest du dich vom Speichern in der Wolke komplett verabschieden.
    Akku/Gerüchte/Virus-Threads >/dev/null
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  9. #9
    Kaiser Wilhelm
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    Avatar von Tippfeler
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    Zitat Zitat von eyePH0NE Beitrag anzeigen
    Wenn es danach geht, solltest du dich vom Speichern in der Wolke komplett verabschieden.
    Ja, daher würde ich sie mir ja gerne "selber basteln" mit einer eigenen Festplatte á la Pogoplug/Synology.
    Oder bestehen da Deiner Meinung nach die selben Bedenken?

  10. #10
    Melrose Avatar von s0f4surf3r
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    wenn die Daten bei dir zu Hause liegen soll das das sicherer als die Dropbox sein? Denk bitte noch mal 5 min drüber nach... oder auch länger, denn dann wirst du dein Projekt ganz schnell wieder vergessen. Vor allem bei dem Kenntnisstand was Netzwerksicherheit betrifft. Alleine schon die DSL Geschwindigkeit schiebt dem Ganzen einen Riegel vor. Vom Sync-Stress ganz zu schweigen (Stichwort geöffnete Word-Dokumente etc.). Du weißt gar nicht mit was du dich da rumschlagen müsstest. Es gibt schon einen Grund dafür, warum die iDisk im Vergleich zu der Dropbox so schlecht ist.
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