Puh, das könnte schwer werden, da PDF eher ein Auslieferungsformat ist und keines zum bearbeiten gedacht ist. Spontan fällt mir da nur PDFpen ein. Wenn es eine einmalige Sache ist, genügt eventuell schon die Testversion aus.
Aber für ein fertig gesetztes Dokument (Quellformat InDesign), ist eine solche Aktion denke ich nicht optimal, er kann diese PDF nur benutzen um zu sehen, wo er nachher in seinem Quelldokument die Änderungen vornehmen muss, sonst ist alles eventuell etwas "zerschossen".
Vorschau kann schon sehr viel: Kommentare, Seitenreihenfolge verändern, Hervorhebungen, einige Formen und Linien zeichnen, allerdings nicht den Text direkt editieren, was je nach Nachbearbeitung nicht unbedingt nötig ist. Aber ich weiß nicht, was der Kunde genau verlangt.
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- 30.10.2010, 00:27 #1Golden Delicious
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Editierbares PDF-Programm für wenig (kein) Geld? Wer kennt sich aus?
Hallo in die Runde,
nach langer Zeit brauche ich einmal wieder Euren Rat.
Ich arbeite als Korrektorin und Lektorin und habe jetzt einen Kunden, der die Korrekturen per PDF mit mir abwickeln will. Ich habe aber nur diesen Adobe Reader 8, brauche jetzt ein editierbares PDF, d.h., Korrekturen vornehmen, Kommentare einfügen, längere PDFs trennen und anders wieder zusammenfügen etc. Die Dateien sind bereits in In-design layoutet und sollen innerhalb dieses Layouts im pdf-Format korrigiert werden.
Ich hatte so einen Fall bisher nicht, deshalb will ich auch nicht(s) (viel) dafür ausgeben. Ich rechne damit, dass das eine einmalige Sache ist und ich später dieses Programm kaum noch brauchen werde. Welche Empfehlung habt Ihr da?
LG
Renate
- 30.10.2010, 00:44 #2
- 30.10.2010, 19:41 #3
Wie der ImperatoR schon schreibt: Nimm das gute alte Vorschau. Du kannst damit PDF-Dokumente:
- kommentieren
- Text markieren
- Text durchstreichen
- Linein, Umkreisungen etc. einfügen
- Seitenreihenfolge ändern
- Seiten aus anderen Dokumenten einfügen (einfach in die Seitenleiste ziehen)
- Und wieder speichern.
Den Text direkt zu manipulieren geht auch im Schwergewicht Acrobat nicht problemlos, jedenfalls nicht ohne das Layout zu zerreißen. Größere Textänderungen sind also selbst im Acrobat nicht gut möglich. InDesign zu kaufen ist tatsächlich Blödsinn. Wenn es (sinnvollerweise) nur um die Kommentarfunktion geht, reicht Vorschau. Aus Erfahrung und im Sinne eines gesamtoptimalen Workflows: Ich würde den Kunden eher überzeugen, den Fließtext aus dem InDesign-Dokument als Word-Datei zur Verfügung zu stellen und dort verbessern zu lassen. Später kann der Kunde den redigierten Text wieder in das InDesign-Dokument fließen lassen.
R.
Geändert von ra1ner (30.10.2010 um 19:54 Uhr) Grund: Da is' mir noch was eingefallen ...
- 30.10.2010, 19:51 #4
Naja, eine PDF mit entsprechenden Kommentaren ist denke ich sinnvoller. Er sieht dadurch was noch geändert werden muss auf anhieb…
- 03.11.2010, 10:50 #5Jonagold
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Skim
Alternativ zu Vorschau kann auch Skim genutzt werden, nutze ich schon seit Jahren: http://skim-app.sourceforge.net/
- 03.11.2010, 10:53 #6
Vielleicht ist auch FormulatePro etwas für Dich.
In jedem Mann steckt etwas Gutes. Und wenn es nur das Küchenmesser ist! Signatur-Erklärung
Ich hätte nie gedacht, dass ich das nochmal sage, aber ... Ich hol' jetzt das Schwein!


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