Hallo Leute,
ich habe ein MacBook. Nun stelle ich mir die Frage, was ist wenn mir das mal geklaut wird. Sind meine Daten dann sicher (unzugänglich)?
Also das einzige an Sicherheit was ich nutze ist das normale OS X Anmeldepasswort. Ist es für den Laien denn möglich an die Daten auf der Festplatte ohne Passwort zu kommen? Sprich kann er die Platte einfach an 'nen anderen Rechner hängen als zweite Festplatte und sind die Daten dann zugänglich?
Oder bedarf es da schon eines größeren Aufwands? Das es möglich ist, ist sicher klar, nur die Frage ist halt welchen Aufwand man betreiben müsste.
Ich habe jetzt auch keine Super Geheimen Daten da drauf, dass irgendjemand gezielt mein MacBook klaut und über die Mittel verfügt an meine Daten zu kommen
Die Frage ist halt, reicht für den OttoNormalUser das normale Passwort?
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03.09.2007, 11:29 #1Schöner von Nordhausen
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Sind meine Daten sicher? - OSX Anmeldepasswort
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03.09.2007, 11:39 #2
Wenn Deine Platte an einen anderen Rechner angebunden wird (externes Gehäuse für USB/FW) hat derjeniga natürlich Zugriff auf Deine von Dir gespeicherten Daten, außer einzelne Dateien und/oder Ordner sind verschlüsselt, bzw. geschützt.
Wenn Du allerdings FileVault aktivierst, wird Dein gesamtes Home-Verzeichnis verschlüsselt und Deine Daten wären sicher. Zu diesem Thema gibt es hier einiges an Threads, gegebenenfalls einfach mal nach FileVault suchen.
Beste Grüße,
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03.09.2007, 13:44 #3
für VileVault brauchst du relativ viel festplattenspeicher. ich würde mir ein verschlüssetes,mitwachsendes sparseimage mit der disk-utility anlegen und die sensiblen daten dort reinkopieren, fertig.
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03.09.2007, 13:48 #4
Diese Aussage stimmt nur bedingt, es ist richtig, dass FileVault bei der erstellung des verschlüsselten Sparceimage eine ganze Menge an Platz braucht, und zwar so ziemlich genau die Größe deines Home-Ordners, da Dieser ja in das besagte Image geschrieben wird. Danach wird jedoch genau soviel Platz benötigt wie vorher auch.
Das mitwachsende Sparceimage wird jedoch lediglich beim Herunterfahren des Rechners (nach Abfrage) auf die aktuell benötigte Größe angepasst.
Natürlich geht dies auch über den Weg mit dem Terminal.
Gruß,
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03.09.2007, 14:02 #5
ah, das wusste ich nicht, danke für klarstellen! also, wird das original home-verzeichnis nach erstellen des VileVault-images gelöscht, ja?
kannst du noch etwas zu performance sagen, ich koennte mir vorstellen, dass es etwas langsamer ist, mit einem verschlüsselten home-verzeichnis zu arbeiten. oder muss ich das so verstehen, dass vilefault das verschlüsselte homeverzeichnis quasi als image mountet und beim abmelden erst nach dem unmounten verschlüsselt? dann wäre fast kein geschwindigkeitsverlust zu erwarten.
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03.09.2007, 14:13 #6
Genau, die Daten sind natürlich nicht doppelt vorhanden. Vor allem wäre der Sinn des ganzen verloren, da ja dann einmal eine verschlüsselte Version und eine offene Version auf der Platte liegen würde.
Die Sparceimage-Datei ist vergleichbar mit einer DMG-Datei, beim Anmelden eines Benutzers, wird dessen Sparceimage-Datei gemounted und entschlüsselt. Die Entschlüsselung findet in real time statt.kannst du noch etwas zu performance sagen, ich koennte mir vorstellen, dass es etwas langsamer ist, mit einem verschlüsselten home-verzeichnis zu arbeiten. oder muss ich das so verstehen, dass vilefault das verschlüsselte homeverzeichnis quasi als image mountet und beim abmelden erst nach dem unmounten verschlüsselt? dann wäre fast kein geschwindigkeitsverlust zu erwarten.
Das System kann durchaus etwas träger werden, da es ja beim Anmelden einiges mehr an Tasks durchzuführen hat. Jedoch habe ich keine spürbaren Geschwindigkeitseinbusen.
Hier, bei AT, gibt es einige interresante Threads über FileVault. Eine Suche lohnt sich alle mal.
Gruß,
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03.09.2007, 14:27 #7
danke nochmal, ich werde mal die sufu bequemen!
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