zum Thema Digital.
Bei mir um die Ecke in Obrried ist der "Zentrale Bergungsort", ein Atomkriegsicherer Stollen in dem Kopien aller bedeutenden Bücher, Urkunden,..... gelagert werden damit sie im Kriegsfalle nicht verloren gehen.
Und ratet mal wie archiviert wird ? NEIN, nicht Digital, alles Analog.
Auf Stinknormalem Mikrofilm. Der Grund dafür ist, das Digitaltechnik viel weniger Haltbar ist als Analoges. Ein altes Pergament aus Agypten kann man heute noch lesen. Aber eins ist sicher. Eine Datei auf einer CD kann in 100 Jahren bereits keiner mehr lesen. Nicht weil die CD Kaputt ist, sondern weil es bis in 100 Jahren keine CD Laufwerke zum die CD lesen mehr gibt, das ist sicher.
Deshalb die Verfilmung auf Mikrofilm. Der hält 1500 Jahre und man braucht zum betrachten nur ne Kerze und ne Lupe, nicht mehr.
Bücher Digital aufzubewahren wird nicht gut gehen, denn das Medium auf dem gespeichert wird, kann bereits 25 Jahre danach kaum noch einer auswerten und 100 Jahre danach statistisch gesehen gar keiner mehr.
Das ist nicht meine Meinung sondern die des Leiters des Amtes für Kulturgutschutz, der mehr Ahnung hat als nen paar Nerds und Programmierer.
+ Antworten
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31.08.2010, 23:33 #21
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31.08.2010, 23:36 #22
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31.08.2010, 23:39 #23
hätte nicht so schnell damit gerechnet. Na ja ich würd mir niemals so nen Wälzer kaufen wenn ich die Ausgabe auch digital bekommen könnte.
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31.08.2010, 23:53 #24
Klar, aber ich denke das man auch noch später Bücher verwenden wird, macht und sie benutzen kann. Nur warum sollte man (bei dem Thema bleibend, weil's darum geht) ein riesen Lexikon nicht Digital machen? Suchfunktion ist wohl DAS Schlagwort und Mobilität auf kleinsten Platz.
Natürlich kann man nicht sagen das Morgen im Louvre die Mona Lisa abhängt und da n riesen Bildschirm hinhängt wo n Foto drauf ist. Quatsch. Hier geht es (bisher) allein um das, oder die Lexikons oder Wörterbücher.
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31.08.2010, 23:59 #25
Ich gebe digitalen Versionen den Vorzug: Platzsparend, Cut&Paste, Indizierung, Updates, Preis.
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Macbook, iMac, iPhone, iPad
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01.09.2010, 00:01 #26
zum glück gibt es ja noch miriam webster... das benutze ich z.b. in meinem amerikanistik-/anglistikstudium nur.
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01.09.2010, 00:23 #27
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01.09.2010, 02:01 #28
Kennt jemand von euch Cowboy Bebop?... Die haben da auch so einige Probleme mit alten Medien in der einen Sendung... es geht aber mehr um Videokassetten, aber auch egal...
Warum will der Mensch weg vom analogen? ... Dem Buch geht nie der Akku aus, das Buch verbraucht nur beim Druck Energie (Okay Lesen in der Nacht)... Aber was soll der Unfug?...Warum alles Digital? Wer muss schon so viel Platz sparen? Wer will mir weiss machen das er ansonsten 100.000 Bücher aufzubewahren hätte?... Es ist wie mit Musik CD's seit dem Es MP3 gibt (und alle Abwandlungen) hat fast jeder Idiot eine Musiksammlung von hunderten Gigabyte, hört aber effektiv nur ein einziges davon in aller Regelmäßigkeit... Die Suchfunktion macht uns Faul, Recherche wird uns vor der Nase weg geschnappt? Geschichte rafft dahin, wenn ich nur das als Ergebnis ansehe was mir eine Suchmaschine vor die Nase wirft, wen belüge ich da? Entscheide ich mich für ein Buch im iBooks Store eher als für eines in einer kleinen Bibliothek um die Ecke?... Vermisst man nicht das Gefühl auf der Suche zu sein? Diese Entwicklung ist abnormal, warum wollen alle immer schneller sein, warum soll alles automatisierter werden? alles Digital? ein EMP, woher er auch immer kommt kracht alle Computer weg, ... ein Blitzeinschlag haut die Leitungen weg... Wann verlernen wir zu schreiben? Wenn wir keine Bücher mehr lesen, was machen wir dann Abends wenn wir im Bett liegen und allein sind? Die Hände mit dem iPad wärmen?... Man kann immer eine Entscheidung treffen, aber ich sehe in E-Books keinen Vorteil, nicht einen...
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01.09.2010, 08:13 #29
Nun ja, wenngleich ich schon prinzipiell bei dir bin, so denke ich doch, dass wir hier noch nicht unbedingt den Untergang des Abendlandes zu beweinen haben.

Auch ich liebe es, in Gedrucktem zu schmökern, wenn ich Zeit habe, sogar in Nachschlagewerken. Ich "surfe" dann so richtig duch ein Wörterbch oder Lexikon und lasse mich von den Querverweisen durch das Werk tragen. Nichtsdestotrotz sehe icha uch einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert in E-Books. Wenn ich es eilig habe, dann ist eine Suchfunktion (die querbeet geht, wohlgemerkt) eine hervorragende Hilfe, rasch zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen.
Im Urlaub wiederum schätze ich meinen Reader (Sony PRS-600, ich habe auch ein iPad, das zeigt Bücher zwar schöner, ist aber deutlich schwerer, und in der Sonne, na ja ...
). Ich bin ein Strand-Vielleser und früher schleppte ich so 7 bis 10 Taschenbücher mit, das ist jetzt schon viel bequemer. Hat natürlich nicht die Schönheit und Gediegenheit einer gebundenen bibliophilen Ausgabe, aber die trug ichauch früher nicht mit mir herum. Daheim in der Bibliothek ist das natürlich etwas anderes (ich habe so ca. 1.500 "richtige" Bücher in meiner Bibliothek daheim, meine bessere Hälfte stöhnt ...
)
Zusammengfasst meine ich, dass beide ihre Existenzberechtigung haben, das E-Book genauso wie die gedruckte Version. Wenn man allerdings das eine zugunsten des anderen abschafft, so macht mich das doch auch betrübt ...Herbschi
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01.09.2010, 08:20 #30
OT: Wo ist die Edit-Funktion hin verschwunden?
Natürlich sieht man die blödesten Tippfehler immer erst nach dem Korrekturlesen und Abschicken ...

Warum kann ich meine Beiträge nicht mehr editieren?Herbschi


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